Kommunikation in der Pflege Public

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Ein Kurs der mir persönlich als Lernmethode für meine kommende Klausur dient. Thesen von Sandra Mantz.

Module Information

Bedeutung der Kommunikation in der Pflege Stimmungsbilder Was darf ich als Pfleger nicht sagen Aktives zuhören Schlüsselworte Ich-Botschaften Modelle und Theorien: Paul Watzlawick, Schulz von Thun ...   "Bis heute hat keiner ein Wort je wieder zurückgeholt - Einmal ausgesprochen wirkt es vielfach im Menschen weiter!"
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Kommunikation bedeutet für mich: Gedachte, geschriebene und gesprochene Worte wirken lange nach und können Kraft dem Menschen schenken oder nehmen.Doch Worte aktivieren Gefühle, Erinnerungen, innere Bilder und nehmen damit Einfluss auf das menschliche Befinden.   Ohne Kommunikation... Sprachkompetenz stellt eine grundlegende Pflege Fachkompetenz dar.   Eine klare, eindeutige und zielorientierte Kommunikation erhöht die Qualität aller Pflegeprozesse und gibt dem alten Menschen Sicherheit, Orientierung und spart Zeitressourcen.   Wir brauchen nicht mehr Zeit zum sprechen, sondern mehr Bewusstsein für "den Moment" (das richtige Wort zur richtigen Zeit). "Reden IST Pflege und Sprache IST wie Medizin".
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Wirtschaftlichkeit auf eine Pflegekraft mehr Bewohner - spart Geld. Weniger Zeitressourcen bedeutet auch weniger Zeit um ein menschliches Gespräch zu führen. Teamgeist weniger Zeit erhöht die Herausforderung an das Team. Das sorgt für Spannungen und Stress. Eigene Gesundheit um so schlechter das Betriebsklima wird, um so eher leidet man darunter Gesundheitlich. Ruf des Hauses verunsicherte bsw. verärgerte alte Menschen und Angehörige, eine angespantes Betriebsklima sorgt für einen schlechten ruf des Hauses. Berufsbild in der Gesellschaft Berufsfremde Menschen bekommen schnell den Eindruck das es in dem Beruf nur um Po abwischen und schlechte Arbeitszeiten geht. Ein schlechter Ruf des Pflegeheimes in der nähe macht dieses Bild noch schlimmer. Qualität der Pflege leidet unter kurzer und schlecht geführten Gesprächen. Zufriedenheit von Angehörigen verbessert das Image des Hauses und das Berufsbild in der Pflege.   Fazit: Es fängt bei der zuwenigen Zeit in der Pflege für den einzelnen Menschen an und endet bei einem schlechten Berufsbild!
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... eine Voraussetzung für ein Professionelles Gespräch sind Empathie sich in den betroffenen Menschen hineinfühlen können.   Menschlichkeit mit erbarmen und Mitgefühl handeln.   Freundlichkeit was du nicht willst was man dir tut, das füge keinem anderen zu.   Akzeptanz einen Menschen so nehmen wie er ist.   Klarheit offen sein, seine Position klar verdeutlichen - verständlich sprechen.   Echtheit so sein wie man ist - sich nicht verstellen.   Interesse sich zuwenden, zuhören und sich nicht abwenden.   Achtsamkeit auf Gefühle anderer Rücksicht nehmen.   Respekt ein Menschliches Grundbedürfnis.
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Wie darf ich als Pflegekraft nicht sprechen? Vorwurfsvoll   Befehlston   Respektlos   Komplementär (von oben herab)   zu vertraut - distanzlos   kindlich: "füttern","Lätzchen","Windeln", keine Wörter die mit  "-chen" enden   Wir-Form   Bewohner nicht bevorzugt ansprechen   Agresiv   Egoismus   Schimpfwörter   Vulgäre Aussprache   Zwang, zwingen
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heißt sich als Pflegekraft zurücknehmen und sich auf den Bewohner und seine Geschichte einlassen.   gleichzeitig zum reden anregen.   den Bewohner ernst nehmen.   sich in den Bewohner einzufühlen (Empathie)   den Bewohner akzeptieren wie er ist   sich Zeit zu nehmen.   auch mal zu schweigen.   Interesse zeigen durch Mimik und Gestik   Blickkontakt   Offene, zugewandte Sitzhaltung   Nicken, "mhh".   Ziel des "aktiven zuhören" ist eine vertiefte Einsicht in seine Persönliche Situation (Stimmung, Erfahrungen und Krankheiten) zu bekommen, hilfreich für Biographie arbeiten.
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Um das Gespräch mit einem alten Menschen zu fördern kann man offene Fragestellungen nutzen.   Offene Fragen stellen: Die W-Fragen: "wer, wie, was, weshalb, warum...".   Verständnisfragen: "Wie meinen Sie das genau?".   Geschlossene Fragen vermeiden: Haben Sie durst?   hatten Sie einen schönen Tag? Angebracht wenn der Mensch Probleme beim sprechen hat (Demenz, Parkinson...).   Zusammenfassen (Paraphrasieren) Verkürzte Wiedergabe von einem Teil eines Gespräches.   Der Zuhörer gibt so knapp wie möglich Informationen aus dem Vorgegangenen Gesprächsteil wieder.   Bildet einen Ruhepunkt im Gespräch.   Es werden keine neuen Themen angeschnitten, sondern die Kernaussagen herausgearbeitet.   Möglichkeit den Gesprächsverlauf zu ordnen und darzustellen, wie der Zuhörer den sprechenden verstanden hat. Ziel: Zeit zum Nachdenken für den Bewohner geben, Gedanken zu ordnen und weitere Ideen zu äußern.
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Das Vier-Ohren-Modell beinhaltet folgende vier Ohren Sachinhalts-Ohr   Selbstoffenbarungs-Ohr   Beziehungs-Ohr   Appel-Ohr Das wichtigste Ohr ist das Selbstoffenbarungs-Ohr, denn mit diesem sind Konflikte viel unwahrscheinlicher als mit den anderen Ohren.
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