Zusammenfassung der Ressource
2. Risikomanagement
- Risikofaktoren, Felder - Folien s.11
- Externe Risikofelder
- Ökonomisches-, Sozioökonomisches-, Technologisches-,
Ökologisches-, Rechtliches-, Politisches Umfeld
- Interne Risikofelder
- Markt/Produkte, Finanzen, Personal,
Management, Prozesse, Anlagen, IT, Projekte
- 5 häufigsten Risikofaktoren
- Abhängigkeit von Grosskunden, Abängigkeit von Lieferanten und Partnerfiren,
zu geringer Eigenfinanzierungsgrad, kein oder mangelhaftes
Innovationsmanagement, Fehlendes Know-How-Management
- Arten von Risiken
- Versicherbares Risiko (berechenbarer Schaden)
- Nicht versicherbares Risiko (spekulatives Handel)
- Verlust (Risiko im engeren Sinn)
- Chance (Risiko im weiteren Sinn)
- Quantifizierung von Schaden
- Direkte Schäden an Objekten (z.B. an Maschinen)
- Indirekte Schäden (z.B. Kosten für die
Katastrophenversorgung, Reparatur...)
- Folgekosten (z.B. entgangener Gewinn durch
Betriebunterbruh...)
- Schadenausmass
- Objektiv/Subjektiv
- Faktoren
- Eintrittswahrscheinlichkeit
- Egebnis
- Auswirkung pro Schadenereignis
- Ergebnis
- Schadenausmass (Risikowert)
- R = E * A
- Im allgemeinen alle erforderlichen Aufgaben
und Massnahmen zur Riskikobekämpfung
- Schaden
- Schaden tritt
infolge einer
gezielten Handlung,
Entscheidung oder
deren Unterlassung
ein. Ein Risiko wird
bewust
eingegangen...
- Nutzenvorteile eines systematischen
Risikomanagement
- Optimierung des unternehmerischen <Risikoprofils>
- Verbesserung des Unternehmenserfolgs
- Sicherung von Wettbewerbsvorteilen
- 5 Schritte mit Umgang mit Riskmanagement
- 1. Risiken erkennen, 2. Vermeiden, 3. Vermindern, 4. Überwälzen, 5. Tragen
- Ebenen und Phasen des Risikomanagements
- Externe Einflussfaktoren
- Strategische Ebene
- Risikopolitik
- Risikostrategie
- Operative Ebene (Risikomanagement Prozess)
- Risikoidentifikation
- Risikoanalyse, -einschätzung
- Risikobewältigung
- Risiko- und Massnahmeüberwachung
- Risikoidentifikation
- Im ersten Schritt werden die für das betreffende Unternehmen
wesentlichen Risiken ermittelt. Einige Brangen, wie z.B. die
Banken und Versicherungen, sind von Gesetzt wegen gefordert,
ihre Risikoidentifikation detailiiert zu dokumentieren.
- Der letzte Prozessschritt umfast
die laufende Kontrole der Risiken
und den laufenden Vergleich der
Massnahmeneresultate mit den
definierten Zielsetzungen, die
Dokumentation dieser Kontrolle
und die Berichterstattung.
- För die bewerteten Risiken werden
die Risikobewältigungsalternativen
gewählt und die dafür notwendigen
Umsetzungsmassnahmen defineiert
und geplant.
- Die identifizierten Risiken
sind zu bewerten und zu
klassifizieren.
- Entwicklungsstufen des Risikomanagement
- Ad hoc (Ereignisbezogene
Risikoorientierung)
- Situativ (Ursachenbezogene
Risikoorientierung)
- Vorausschauend (Ganzheitliche
Risikoorientierung)
- Entwicklung
- Zeit
- Risikokategorien
- Finanzrisiken
- Marktrisiken
- Zinsänderungsrisiko
- Wert-, Anlagerisiko
- Währungsrisiko
- Rohstoffrisiko etc.
- Oprionsrisiko
- Gegenparteirisiko
- (Kredi-)t Ausfalrisiko
- Operationelle Risiken
- Technologische Risiken / Prozessrisiken
- Personalbezogene Risiken
- Organisatorische Risiken
- Externe Risiken
- Techniken der Risikoidentifikation
- Branchen- und bereichsspezifische Standards (Risikokataloge, Checklisten, Risikoleitfaden
und Referenzmodelle, angepasst an die unternehmenspezifische Bedürfnisse.)
- Brainstorming und Mindmap (Möglichst uneingeschränktes Sammeln von Einzelbeiträgen. Im Mindmap werden
die Ergebnisse des Brainstormings in einer gemeinsam definierten Form gruppiert und veranschaulicht.)
- Fehlermöglichkeits- und Eifnlussanalyse, FMEA (Anwendung für die Risikoidentifikation und -analyse bei
Produkten oder bei Herstellungsprozessen. Dabei werden Einwirkungen hinsihtlich Qualität, Funktionalität,
Zuverläsigkeit und Sicherheit analysiert. FMEA: Formularblätter sthehen dafür zur Verfügung.)
- Risikoidentifikationsmatrix: Abhängigkeitsbestimmung (Zur Identifikation der Risiken sind die
Abhängigkeiten zwischen Risikoverursacher und Risikoauswirkungen von zentraler
Bedeutung. Die Risikoidentifikationsmatrix dient zur Bestimmung solcher Abhängigkeiten.)
- Prozessanalyse und Process Mapping (Identifikation der Risiken aufgrund einer Prozessanalyse und deren Aufzeichnung.)
- Befragung (Identifikations der Risiken anhand von Erfahrungswerten von Experten.)
- Recherche (Identifikation der Risiken durch Dokumentenstudium, mittel Analyse von
Datenbanken oder mithilfe von Informationen aus dem Internet.)
- Risikoanalyse - Erkennen von Zusammenhängen zwischen Risiken und Chancen
- Techniken der Risikoanalyse
- SWOT - Analyse
- Ermittlung von Särken und Swächen im Unternehmensbereich
und von Chancen und Gefahren im Umfeld, aus deren
Kombination sich relevante Chancen und Risiken für einen
Unternehmensbereich ableiten und analysieren lassen.
- Risikowirkungsmatrix
- Bei der Risikoanalyse sind die gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen
einzelnen Risiken zu beachten. Mithilfe der Risikowirkungsmatrix lassen
sich diese Wechselbeziehungen darstellen.
- Risikobewertungsverfahren
- Qualitative
- Scoringmodell (Bewertung der identifizierten Risiken anhand einer zuvor festgelegten Skala. Weitere
Bewertungskriterien können hinzugefügt werden (z.B. Control/Risk-Self-Assesment, CRSA))
- Szenariomodel (Bewertung der identifizierten Risiken, indem das zu erwatende
Schadenausmass anhand von Szenarien und Kategorien ermittelt wird.)
- Vergleichsmodell (Bewertung der identifizierten Risiken, indem die identifizierten Risiken zueinander in ein
Verhältnis gesetzt und die Prioritäten anhand der Reihenfolge bzw. anhand des Rangs ermittelt werden.
Vergleiche innerhalb einer Branche z.B. durch Benchmarks möglic.)
- Delphi-Methode: Expertenbefragung (Anonyme schriftliche Befragung von Expeten, die
die Eintrittswahrscheinlihkeit und das Schadenausmass für die Bewertung und
Klassifizierung von Risiken prognostizieren.)
- Quantitative