Psychoanalyse

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Mindmap am Psychoanalyse, erstellt von m.marowsky am 27/02/2015.
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Zusammenfassung der Ressource

Psychoanalyse
  1. Allgemeines
    1. Definiton
      1. „erforscht das Zusammenwirken zwischen bewusstem und unbewusstem seelischen Prozessen als Hintergrund des Erlebens und Verhaltens.“
        1. klinisches & geisteswissenschaftliches Grundkonzept
      2. Geschichte
        1. Historisch entwickelte sich die Psychoanalyse aus der Medizin heraus. Ziel war es nicht, gesundes Verhalten, sondern gestörtes (neurotisches) Verhalten zu erklären. → Deutlich sichtbar an den Theorien, die tendenziell defizit-orientiert sind
        2. Psychodynamik
          1. „beschreibt die innerseelischen Abläufe,die den Hintergrund des gesunden und gestörten Erlebens und Verhaltens bildet und in wesentlichen auf der Persönlichkeits- und Krankheitslehre der Psychoanalyse beruht.“
        3. Theorien
          1. Theorie-übergreifende Paradigmen
            1. Entwicklungspsychologie
              1. Alle Theorien beschäftigen sich mit der Entwicklung von Persönlichkeitsmustern in der Kindheit
                1. Freud: Psychosexuelle Entwicklung; Adler: Endwicklung des Bedürfnis nach Sicherheit; Kohut:Entwicklung des Narzismuss; Bowlby: Entwicklung von Bindungsstile
              2. Unbewusste Konflikte
                1. Alle Theorien implizieren das Vorhandensein unbewusster Konflikte
                  1. Freud: Konflikte zwischen Es – ÜberIch; Adler: Autonomie vs. Abhängigkeit; Kohut: Selbstwert vs. Objektwert
                2. Abwehrmechanismen
                  1. Alle Theorien gehen davon aus, dass unbewusste Konflikte durch eine Reihe von unbewussten Abwehrmechanismen gelöst werden
                3. Psychoanalytische Ansätze
                  1. Sigmund Freud, Adler, Anna Freud
                  2. Neoanalytische Ansätze
                    1. Klein, Kohut, Bowlby
                  3. Grundlegendes
                    1. Konflikte
                      1. Äußere Konflikte
                        1. Die ersten Konflikte entstehen mit der Außenwelt (direkter Einfluss der Außenwelt). Sie sind gut zu lösen, wenn die äußeren Umstände sich befriedigend verändern lassen
                        2. Verinnerlichte Konflikte
                          1. Die ehemals äußere Konfliktsituation ist internalisiert worden (indirekter Einfluss der Außenwelt). Der Konflikt spielt sich nun im Individuum selbst ab
                          2. Innere Konflikte
                            1. kein Einfluss der Außenwelt, sondern die triebhaften Impulse selbst / gegensätzliche Affekte treten gegeneinander an (Liebe – Hass, Aktivität – Passivität, Männlichkeit – Weiblichkeit…).
                          3. Topographisches Modell
                            1. ICH
                              1. vermittelt zwischen Es und der Realität, d.h. Es sucht Wege die Triebimpulse zu integrieren
                              2. ES
                                1. stellt das Reservoir an psychischer Energie dar und folgt dem Lustprinzip
                                2. ÜBER-ICH
                                  1. präsentiert erlernte, traditionelle Werte und Normen
                                3. Psychosexuelle Entwicklung
                                  1. orale Phase (bis 18. LM)
                                    1. Lust, etwas in sich aufzunehmen; Fürsorge und Zuwendung durch das Objekt
                                    2. anale Phase (2.-4. LJ)
                                      1. Lust am Ausstoßen, an der Verweigerung ggü. dem Objekt; Selbstbehauptungsbedürfnisse
                                      2. phallisch-narzisstische Phase (3.-4. LJ)
                                        1. Lust an der Selbstdarstellung (sich zeigen) und an der Neugier (schauen)
                                        2. genitale Phase (ab 4. LJ)
                                          1. kindliche sexuelle Bedürfnisse
                                      Zusammenfassung anzeigen Zusammenfassung ausblenden

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