|
|
Erstellt von Der Humpty
vor mehr als 8 Jahre
|
|
| Frage | Antworten |
| Was ist ein Elektrolyt? Nennen Sie den Unterschied zwischen schwachem und starkem Elektrolyt und geben sie jeweils ein Beispiel! | Chem. Verbindung (Säuren, Basen, Salze) die in Schmelzen oder gelöstem Zustand in Ionen dissoziiert sind -> leiten den elekt. Strom! starke Elektrolyte: liegen in wässrigen Lösungen vollständig dissoziiert vor -> leiten elekt. Strom schwache Elektrolyte: liegen in wässrigen Lösungen unvollständig diss. vor -> leiten elektr. Strom in geringerem Maße |
| Welche 3 Arten von Leitfähigkeit kennen Sie? Beschreiben Sie diese! | Molare Leitfähigkeit: ist die elektrische Leitfähigkeit in Elektrolyten, bezogen auf die Ionenkonz. Je mehr Salzionen sich in einer wässrigen Lösung befinden, desto besser leitet sie den elekt. Strom Äquivalentleitfähigkeit: ist die spez. Leitfähigkeit pro Mol einwertiges Ion pro Kubikmeter ODER pro Konz. des einwertigen Ions |
| Definieren Sie die Galvanispannung. Aus welchen Anteilen setzt sie sich zusammen? | = Differenz zweier Galvanipotentiale = Voltaspannung + Oberflächenpotential Voltaspannung = An- und Ablagerung der Ionen z.B. Zn Oberflächenpotential = Oberflächlich angelegte Dipole |
| Nernst-Gleichung | Elektrische Potentialdifferenz zwischen Elektrode und Lösung nimmt Einfluss auf die Gleichgewichtseinstellung -> muss berücksichtigt werden bei elektrochem. GGeinstellungen |
| Welche vier Elektrodenarten kennen Sie? | 1. Art: sind Elektroden, deren Potential direkt von der Konzentration der sie umgebenden Elektrolytlösung abhängt. Dies sind beispielsweise alle Metalle, die in eine Lösung ihrer Metallionen (Elektrolytlösung) eintauche 2. Art: sind Elektroden, deren Potential nur indirekt von der Konzentration der sie umgebenden Elektrolytlösung abhängt. Die Abweichung zur Elektrode erster Art ist jedoch nur eine konstante Spannungsdifferenz. Elektroden zweiter Art werden als Bezugselektroden eingesetzt. 3. Redox-Elektrode: hier treten keine Metallionen, sondern Elektronen durch die Phasengrenzen. Das Metall selbst wird dabei nicht angegriffen, da kein Stofftransport durch die Phasengrenzen stattfindet. 4. Ionenselektive Elektroden, bei denen das Potential im Idealfall von der Konzentration nur eines bestimmten Ions abhängt. |
| Wasserstoffelektrode |
Unter Stand.beding. wird Wasserstoffgas über eine Platinelektrode geleitet. Hierbei läuft folgende GG ab: 2H+ + 2e- <=> H2
Die Fl. ist auf die Ionenakti. von 1 mol festgelegt. Die entstehende Spannung wird zu 0 gesetzt und als Bezugsstandard verwendet. Elektrode 1. Ordnung da lediglich 1 GG
Image:
Was (binary/octet-stream)
|
| Nach Welchem Prinzip arbeitet die Flf.membran-Elektrode? Festköpermembran-Elektrode? | |
| Von welchen 4 Einflussgrößen ist die Leitfähigkeit abhängig? | -Ionenkonzentration, -Art der Ionen, -Temperatur -Lösungsmittel |
| Erklären sie das Prinzip der Differenz-Messtechnik! | es wird statt der zu messenden Größe ihr Unterschied zu einer Vergleichsgröße ermittelt. |
| Wie wird Leitfähigkeit gemessen? |
Eine Wheatstone’sche Brücke besteht aus vier Widerständen, wobei jeweils zwei in Reihe geschaltet sind und diese dann parallel geschaltet sind. Dabei sind zwei Widerstände fest vorgegeben, ein weiterer lässt sich variieren und der vierte Widerstand ergibt sich aus der Leitfähigkeit der zu untersuchenden Lösung. Mit Hilfe eines Voltmeters wird der regelbare Widerstand nun so eingestellt, dass zwischen den parallel geschalteten Widerständen Stromlosigkeit herrsch. Aus den vorgegebenen Widerständen, sowie aus dem regelbaren Widerstand, kann man auf den Widerstand der Lösung schließen.
Image:
What (binary/octet-stream)
|
| konduktometrische Gasanalyse! | ebenfalls nach dem Prinzip der Differenzmesstechnik! Gemessen wird die Änderung der Leitfähigkeit einer Absorptionslösung beim Durchleiten einer Gasprobe. Vergleichswert: Leitfähigkeit der unveränderten Absorptionslösung! |
| Voltammetrie? | Voltmetrie und Amperometrie |
| Was ist das Hauptspezifikum der Polarographie? | -Aufnahme von Strom-Spannungs-Kurven an Hg als Arbeitselektrode -ruhende Lösung und tropfende Hg-Elektrode -Polarisation findet an kleiner tropfenförmigen Hg-Elektrode statt |
| Was ist der Faraday-Strom iF, was der kapazitive Strom ic? | -der in einer Elektrolysezelle mit einem Stoffumsatz an den Elektroden verbundene Strom (Durchtrittsstrom) - der die Aufladung der elektrochem. Doppelschicht bewirkt |
| Welche Arten von Polarographie kennen Sie? Nennen Sie 4 versch. Typen! | - Gleichstrompolarographie -Inverse Polarographie -Differenz-Puls-Polarographie -Normal-Puls-Polarographie - |
| Erklären Sie das Prinzip der DPP! Wie sehen DP-Polarogramme aus und woher kommt diese Form? | Es wird kurz vor und kurz vor Ende der Messung Implus aufgegeben (100 mV 40 ms). Differenzbildung führt zu weiterer Verringerung des ic-Anteils. ->Kein Stufenpolarogramm, sondern Gauß-förmige Kurve. Spitzenhöhe = Maß für die Konzentration Nachweisgrenze = unterer ppb-Bereich -> kann Kationen, Anionen und viele organ. Verbindungen bestimmen. |
| Was versteht man unter inverser Technik im Bereich Voltammetrie? | Der eigentlichen Messung ist eine Vorelektrolyse vorgeschaltet, es werden die zu bestimmenden Stoffe an einem stat. Hg-Tropfen oder festen Eletrode aus der Lösung reduziert. Zur Messung wird Potential umgekehrt, sodass zuvor reduzierte Stoffe wieder in Lösung gehen. Stromabfall wird gemessen. |
| Was bedeutet DPASV und wo liegt ihre Nachweisgrenze? | Differential Pulsed Anodic Stripping Voltammetry Empfindlichkeit erreicht mühelos den Ultraspurenbereich (ppb oder pg-Bereich) |
| Welche chromatographischen Methoden kennen Sie? | - Gaschromatographie - HPLC (High Performance liquid Chromatographie) - Ionenchromatographie |
| Wie sehen chromatographische Peaks im Idealfall aus und warum? | - Im Idealfall Gauß-Verteilung, Bestimmt durch Diffusionsvorgänge und statistische Unregelmäßigkeiten in der GG-Einstellung |
| Wie kommt es zu Tailing und Fronting? Nennen sie jeweils einen Grund! | - Tailing: -Trennsäule angegriffen - Verstopfung der Vorsäule -Totvolumen im System -Fronting: - Zuviel Probe eingespritzt -Probe verdampft zu langsam -Überladung der Säule -Detektorzelle zu groß |
| Welche quantitativen Auswerteverfahren kennen Sie? Nennen und beschreiben sie 3 versch. Verfahren und geben Sie je einen Vor- und Nachteil pro Methode an! | A) Kalibierung mit Standards -Vermessung des Standards -Vermessung des Analyten -Flächenrelation +einfach und schnell -realtiv ungenau B) Methode des externen Standards -Korrekturfaktor fi, Detektor spricht auf versch. Substanzen unterschiedlich an -Kalibierlösung muss extern analysiert werden. +Genauer -Alle Komp. der Probe müssen bekannt sein C) Methode des internen Standards -in Probe gleiche Menge wie in Kalibrierlösung - Standard mit A und Kalibrierlösung mit A +genaueste Methode +egal was drin ist |
| Welche Gaschromatographie-Säulentypen kennen Sie? Skizzieren und beschreiben sie 3 Untertypen der Kapillarsäulen! | -Gepackte Säule -Kapillarsäulen -WCOT (Wall Coated open tubular columm) -SCOT (Support coated open tubular colum |
| Nennen und beschreiben Sie vier Detektortypen der Gaschromatographie! | -Wärmeleitfähigkeitsdetektor: Das Messprinzip beruht auf der konti. Messung der Wärmeleitfähigkeitsdifferenz des Probengasstroms gegenüber einem Referenzgasstrom -Flammenionisationsdetektor: Messung der Leitfähigkeit einer Knallgasflamme zw. 2 Elektroden. Zu analy. Subst. werden mit einem Trägergasstrom in die Flamme transportiert und dort thermisch ionisiert. - Elektroneneinfangdetektro: Der Detektor besteht aus einer Ionisationskammer mit einer Kathode und einer Anode. Des Weiteren verfügt dieses Gerät über einen Einlass und einen Auslass für den Gasstrom. Wird im Trägergas eine Probensubstanz mit hoher Elektronenaffinität mitgeführt, dann wird von diesem Stoff ein Teil der freien Elektronen eingefangen, wodurch sich der Ionisationsgrundstrom verringert |
| Bei welchen Problemstellungen wird GC, wann HPLC angewendet? | -HPLC wenn Dampfdruck der Probe für GC zu niedrig ist und bei höheren Temp. nicht ausreichend stabil. |
| Wie lässt sich Benzol in der Luft bestimmen? Kurze Beschreibung der Technik! | - Diffusionssammelröhrchen mit Aktivkohle beladen, wird für Wochen/Monate an der Luft gelassen (1l/min) -Diffusion von Benzol aufgrund Konz.-gefälle in Rohrdurch. was zu Adsorption führt - Kohle mit Lösungsmittel ausschütteln -Desorption von Benzol -> Injezierung in GC |
| Blutalkohol! | -Headspace-Technik: Dampfraumanalyse - flüchtige Stoffe in nicht oder nur schwerflüchtige Matrix. Dampfdruck pi einer Komp. i ist proportional zu Molenbruch von i in Lösung und zum Dampfdruck der reinen Komp. |
| SPME | - Solid Phase Micro Extraction -Extraktionstechnik für organ. Komp. in wässrigen Proben. -Analyten direkt aus der Probe auf die mit stat. Phase bedeckte Quarzglasfaser adsorbieren -> Faser in GC-Injektor -> Erhitzen -> therm. Desorption -> GC-Säule |
| SBSE | Stir Bar Sorption Extraktion -Das Verfahren beruht auf der Verwendung eines Sorbens-ummantelten Magnetrührstabes (Handelsname: Twister), welches die zu analysierende Probe durchmischt, wobei sich die Analyte im Mantelmaterial anreichern |
| HPLC-Anlage | |
| Unterschied zwischen Gradientenelution und isokratischer Elution? | Iso. Elution: Parameter sind gleichbleibend Gradientenelution: Parameter sind zeitlich veränderbar |
| Was verstehen Sie unter RP-Chromatographie`? | Reversed Phasse Chrom. unpolare Stoffe werden stärker sorbiert! |
| Wie funtioniert SPE | 1) Konditionierung der Säule 2) Aufbringen der Probe 3) Spülen der Säule 4) Elution der Probe |
| Erläutern Sie das Prinzip der IC; was lässt sich mit IC nachweisen und wo findet die IC hauptsächlich Anwendung? |
Möchten Sie mit GoConqr kostenlos Ihre eigenen Karteikarten erstellen? Mehr erfahren.