Lernkarten Klausur 2

Beschreibung

Gesundheitspolitik Karteikarten am Lernkarten Klausur 2, erstellt von Christian Höppner am 30/06/2018.
Christian  Höppner
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Christian  Höppner
Erstellt von Christian Höppner vor mehr als 8 Jahre
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Zusammenfassung der Ressource

Frage Antworten
Funktionen der Sozialpolitik 1. Kompensation 2. Konstitution 3. Prävention 4. Kontrollfunktion
Funktionen der Sozialpolitik Kompensation Kompensation von Ausfall oder Schaden, der zum Erhalt der Existenzgrundlage beigetragen hat. Somit auch Schutzfunktion.
Konstitutionsfunktion Schaffen von Voraussetzungen für die Durchsetzung von abhängiger Erwerbsarbeit. Befreiung von der Erwerbsarbeit
Präventionsfunktion Vermeidung von Risiken und damit Sicherstellung der Produktionsfähigkeit
Kontrollfunktion Befriedung (Pazifizierung) der Gesellschaft, Vermeidung von Klassenkämpfen Begrenzung von sozialer Ungleichheiten/Ungerechtigkeiten
Public Health Action Cycle 1. Assessment (Problemdefinition) 2. Policy development ( Policy formulation, Politik-bzw. Strategieformulierung) 3. Assurance/Implementation (Umsetzung) 4. Evaluation (Bewertung)
Grundnormen der Sozialpolitik 1. Solidarität 2. Subsidiarität 3. Eigenverantwortung 4. Selbstverwaltung 5. Ordnungskonformität
Grundnormen der Sozialpolitik 1. Solidarität Wechselseitige Verbundenheit zwischen einzelnen und bestimmten sozialen Gruppen z.B: Beitrag und Leistung der GKV
Grundnormen der Sozialpolitik 2. Subsidarität Selbsthilfe (Familie, Vermögen, Eigenverantwortung) vor Fremdhilfe (Staat, Gemeinschaft)
Grundnormen der Sozialpolitik 3. Eigenverantwortung Freiheit und Selbstverantwortung des Einzelnen möglichst wenig beschneiden
Grundnormen der Sozialpolitik 4. Selbstverwaltung selbstverantwortliche, dezentralisierte Erfüllung der Aufgaben im Bereich der sozialen Sicherung -> Staat überträgt die Aufgaben in die Selbstverwaltung
Grundnormen der Sozialpolitik 5. Ordnungskonformität Die Teilordnungen einer Gesellschaft - speziell die Staatsordnung sowie die Wirtschafts- und Sozialordnung - stehen in einem unauflösbarem Zusammenhang Die Mittel der Sozialpolitik müssen an die herrschende Wirtschaftsordnung angepasst werden
Risiko und andere Begriffe 1. Gefahr 2. Exposition 3. Wahrscheinlichkeit Gefahr = Ereignis mit möglicher negativer Folge Exposition = Wahrsch. dem Ereignis ausgesetzt zu sein Wahrscheinlichkeit = Bernoulli/Laplace
Risiko und andere Begriffe 4. Risiko 5. Wagnis 6. Erwartungswert Risiko = Wahrscheinlichkeit das Exposition eintrifft Wagnis = Eingehen eines Risikos Erwartungswert = Eintrittswahrscheinlichkeit x Nutzenhöhe
Instrumente der soziale Sicherung Versicherung Versorgung Fürsorge
Versicherung Anspruch: Erwerbsarbeit u. daran gekoppelte Beitragseistung Leistungsumfang: Lohnersatz / Sach- u. Dienstleistung Beispiel: GKV, Renten- u. Arbeitslosenversicherung
Versorgung Anspruch: Dienst für die Gesellschaft Leistungsumfang: Lohnersatz / Sach- u. Dienstleistung Beispiel: Kriegsopferversorgung BAföG (Mischform mit Fürsorge)
Fürsorge Anspruch: Bedürftigkeit Leistungsumfang: Einzelfall bezogene Hilfen mit Leistungspauschalen Beispiel: Grundsicherung, Sozial- u. Jugendhilfe, Asylbewerberleistung BAföG (Mischform mit Versorgung)
Dilemma des Steuerstaates Koppelung an die Dynamik der Volkswirtschaft Dilemma der Sozialpolitik: Schrumpfende Wirtschaft erforderte höhere Ausgaben/Leistungen, zugleich schrumpfen aber die Einnahmen
Organisationsprinzipien 1. Art der Leistung 2. Ausgestaltung der Leistung 3. Art der Finanzierung 4. Verfahren der Finanzierung 5. Verpflichtung 6. Verrechtlichung 7. Auslösung von Leistungsansprüchen 8. Umverteilung
Organisationsprinzipien 1. Art der Leistung 1. Geldleistung 2. Sachleistung -> Sachleistung i. e. S. -> Dienstleistung
Organisationsprinzipien 2. Ausgestaltung der Leistung Bedarfsorientiert oder Beitragsorientiert Konstand oder diskretionär (Zeit zu Zeit) angepasst Dynamisch
Organisationsprinzipien 3. Art der Finanzierung - Beiträge der Versicherten - Beiträge der Arbeitgeber - Finanzierung aus allgemeinen Haushaltsmitteln
Organisationsprinzipien 4. Verfahren der Finanzierung Kapitaldeckung(sverfahen) Umlage(verfahren) Mackenroth-These = Generationenvertrag
Organisatinosprinzipien 5. Verpflichtung Freiwillige Versicherung vs. Pflichtversicherung
Organisatinosprinzipien 6. Verrechtlichung s
Organisatinosprinzipien 7. Auslösung von Leistungsansprüchen 1. Kausalität = Ursache 2. Finalität = Ziel
Organisatinosprinzipien 8. Umverteilung Äquivalenzprinzip= Höhe der Leistung richtet sich nach den geleisteten Beiträgen oder die Prämie nach dem Risiko Solidarprinzip = Leistung nach Bedarf, Beitrag nach Leistungsfähigkeit
Versicheurngstypen Mehrgliedrig/Wettbewerb (mehrer Versicherungen/arten) vs. Eingliedrig/Monopol (eine Gesamtversicherung)
Subsidiaritätsprinzip die Wahrnehmung von sozialen Aufgaben durch den Staat soll nur dann erfolgen, wenn diese von nichtstaatlichen Einrichtungen nicht erfüllt werden kann
Steuerungsebenen
Mikroebene bezeichnet das Handeln einzelner Akteure im Gesundheitswesen
Mesoebene - Freie Verbände von der Mikroebene selbst gebildet - Korporatistische Verbände (z. B. Kassenärztliche Vereinigungen) vom Staat mit gesetzlichem Auftrag errichtet
Makroebene Nationalstaatliche und supranationale Regulierungsebene der Gesundheitspolitik Rahmenbedingungen für die Steuerung durch Gesetzgebung und Reformen
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