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Karteikarten

MPR - Rehabilitation nach SHT beim Kind/Erwachsenen im Vergleich

Katharina Pühringer Gesundheits- und Rehatechnik Neuroprothetik und Biosignale Deutsch 6 Karten

MPR - Rehabilitation nach SHT beim Kind/Erwachsenen im Vergleich

Karten in diesem Stapel (6)

  1. 1Warum sollen Kinder mit Verdacht auf ein Schädelhirntrauma unter medizinischer Aufsicht stehen?Hirnödemneigung beim kindlichen SHT
    - Wesentlich empfindlicher gegenüber Sauerstoffmangel
    - Unreifes Gehirn ist eiweiß- und wasserreicher, lipoidärmer (Myelin fehlt noch)
    - Blut-Hirn-Schranke unausgereift
    > Eher gedecktes SHT
    mit ausgeprägter Hirnödemneigung, kann rasch auftreten mit schweren lokalen und Allgemeinsymptomen
    > Labilität der zentralen Regulationen
    Bluthirnschranke funktioniert nur teilweise
    > kindlicher Schädel bietet wenig „Schutzmantel“
    - subarachnoidaler Raum ist schmäler, kaum Schutzwirkung
    - Suturen noch nicht verknöchert, offene Foramina --> Impressionsfrakturen und offene Hirnverletzungen
  2. 2Wieso kann es bei einem „geschütteltem Baby“ zu einem Schütteltrauma/SHT kommen?Bedingt durch Scher- und Reaktionskräften werden Neuronen (Axone), Glia- und intraparenchymale Blutgefäße zerrissen
  3. 3Das Prinzip von „USE IT - OR LOOSE IT“ kann in welchem Zusammenhang im Rahmen der neurorehabilitativen Therapie gesehen werden?Eigenaktivität fördern, Mithilfe im Alltag, ADLs einbauen
    Wiedererlenen von funktionellen Tätigkeiten nach SHT
  4. 4Wofür wird die Glasgow Coma Scale verwendet?Einteilung SHT in Schweregrade
    Bewertungsschema für Bewusstseins- und Hirnfunktionsstörungen nach einem SHT (3-15 Punkte – 15 Punkte: Keine Bewusstseinsstörung, 3 schwere Bewusstseinsstörung, komatös)
  5. 5Welche Folgen kann ein SHT in Bezug auf die Motorik eines Patienten haben?- Hemiplegien, Tetraplegien (kortikale/subkortikale Läsion)
    - Ataxien (Kleinhirn)
    - Dyston-athetoide Bewegungsstörungen = wurmförmige Bewegungen (extrapyramidale Kerngebiete)
    - Hirnstammsymptomatik:
    o Oberes Mittelhirnsyndrom: OE flektiert, Rumpf und UE extendiert
    o Unteres Mittelhirnsyndrom: Extension auch der OE
    o Bulbärhinsysdrom: Rumpf + Extremitäten schlaff
  6. 6Inwiefern kann Ihre spätere Arbeit einen wichtigen Beitrag in der Neurorehabilitation eines Patienten (Kind oder Erwachsener) mit SHT leisten? Verbesserung bzw Entwicklung neuer SystemeInwiefern kann Ihre spätere Arbeit einen wichtigen Beitrag in der Neurorehabilitation eines Patienten (Kind oder Erwachsener) mit SHT lei...

Informationen

Beschreibung
Neuroprothetik und Biosignale Gesundheits- und Rehatechnik (Medizinische Praxis der Rehabilitationstechnik) Karteikarten am MPR - Rehabilitation nach SHT beim Kind/Erwachsenen im Vergleich, erstellt von Katharina Pühringer am 29/03/2019.
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