| Frage | Antworten |
| Der physiologische Brennwert der Nahrungstriglyceride beträgt durchschnittlich etwa A 39 kJ/g (9,3 kcal/g) B 17 kJ/g (4,1 kcal/g) C 22 kJ/g (5,2 kcal/g) D das 1,5 fache des physiologischen Brennwertes von Nahrungsproteinen E knapp die Hälfte des physiologischen Brennwertes der pflanzlichen Stärke | A - 39kJ/g (9,3 kcal/g) |
| Wie hoch ist die physiologisch nutzbare Energie einer Nahrung, die 50g Trigylceride, 100 g tierisches Eiweiß und 300g Stärke, sonst aber keine energetisch nutzbaren Substanzen enthält? A 400- 1 000 kJ B 2 000-3 000 kJ C 4 000-6000 kJ D 7 000-10 000 kJ E 11 000-14 000 kJ | D - 7 000-10 000 kJ |
| Mit einem halben Liter eines Weines mit 0,12 Volumenanteil Ethanol nimmt man etwa 50 g Alkohol zu sich. Ungefähr weche Menge Stärke muss man essen, um die gleiche Stoffwechslenergie wie durch die Alkoholaufnahme zu bekommen? A 10 g B 25 g C 50 g D 85 g E 100 g | D - 85g |
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| Für welche der folgenden Sustanzen ist der physiologische Brennwert mehr als 10% niedriger als der physikalische Brennwert? A Ethanol B Glucose C Glycin D Glycerin E Stearinsäure | C - Glycin |
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| A | |
| Welcher der folgenden Parametersätze ist ausreichend, um den Sauerstoffverbrauch eines Probanden im steady state zu berechnen (Fi, Fe = respiratorische bzw. exspiratorische Gasfraktion, RQ= respiratorischer Quotient) A FiO2; FeO2; Atemfrequenz B RQ, Atemzeitvolumen C FeO2 Atemzugvolumen D FiO2, FeO2, Atemzeitvolumen E RQ, FiCO2 | d - FiO2, FeO2 Atemzeitvolumen |
| Das Atemzeitvolumen einer Versuchsperson betrage 15l/min (STPD), der exspiratorische Volumenanteil des O2 0,17l/l, der inspiratorische Volumenanteil des O2 0,21 l/l. Wie hoch ist ungefähr der Energieumsatz? A 50 W B 100 W C 200 W D 400 W E 600 W | C - 200 W |
| Die indirekte Kalorimetrie im geschlossenen System hat gegenüber der im offenen System den Vorteil, dass sie A die Atemarbeit weniger erhöht B eine gleichzeitige Messung des Atemwegswiderstands ermöglicht C ohne Messung von Gaspartikeldruck bzw. Gaskonzentrationen auskommt D unter konstanten STPD-Bedingungen durchgeführt werden kann E eine genauere Bestimmung des kalorischen Äquivalents für O2 ermöglicht | C - ohne Messung von Gaspartikeldruck bzw. Gaskonzentrationen auskommt |
| Eine Versuchsperson mit einem Energieumsatz von 8 kJ/min (ca. 2 kcal/min) hat einen O2 Verbrauch (STPD) von etwa A 100 ml/min B 200 ml/min C 300 ml/min D 400 ml/min E 500 ml/min | D - 400 ml/min |
| Wie hoch ist der tägliche Energieverbrauch eines 70 kg schweren Mannes bei Ruheumsatzbedingungen? A 7-10 MJ/d B 12-15 MJ/d C 20-25 MJ/d D 30-35 MJ/d E 40-45 MJ/ d | A - 7-10 MJ/d |
| Welche Aussage zum Grundumsatz (GU) des Erwachsenen trifft zu? A Der GU entspricht etwa einer Leistung von 1500 Watt B Bei gleichem Alter und hleicher Körperoberfläche ist der GU einer Frau um 10-30% niedriger als derjenige eines Mannes C Der GU pro m^2 Körperoberfläche nimmt mit dem Alter ab D Zur Messung des GU muss sich die Umgebungstemperatur in der thermoneutralen Zone (Indifferenztemperatur) befinden E Der GU kann aus der Messung der O2-Aufnahme und der CO2-Abgabe errechnet werden | A - Der GU entspricht etwa einer Leistung von 1500 Watt |
| Der (Brutto)-Wirkungsgrad der körperlichen Arbeit beim Menschen (bezogen auf den Gesamtumsatz) A ist der Quotient: mechsnische Arbeit pro Wärmeproduktion B beträgt weniger als 30% C kann unter optimalen Bedingungen 40-50% betragen D ist bei statischer Haltbarkeit am größten E kann durch Kombination von direkter und indirekter Kalorimetrie ermittelt werden | B - beträgt weniger als 30% |
| Ein Proband leistet am Fahrradergometer 100 W. Es betrage die Sauerstoffaufnahme 1,5l/min und das kalorische Äquivalent 20kJ/l O2. Wie groß ist der Bruttowirkungsgrad? A 5 % B 10 % C 15 % D 20 % E 30 % | D - 20% |
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| Nach selektiver Zerstörung folgender Hirnregion ist am ehesten mit einer Störung der zirkadianen Periodik zu rechnen A präfrontaler Cortex cerebri B Corpus amygdaloideum C Nucleolus suprachiasmaticus D Okzipitallappen des Cortex cerebri E Nucleus caudatus | C - Nucleolus suprachiasmaticus |
| Die Körperkerntemteratur A kann bei schwerer körperlicher Dauerleistung (Marathonlauf) physiologischerweise auf 40°C ansteigen B dient als Sollwert für die Einstellung der Körperschalentemperatur C hat eine zirkadiane Schwankung mit dem Maximum am frühen Vormittag D fällt im Bereich der termischen Neutralzone mit der Körperschalentemperatur zusammen E kann exakt bestimmt werden, indem zur Axilartemperatur 1,5°C addiert werden | A - kann bei schwerer körperlicher Dauerleistung (z.B. Marathonlauf) physiologischerweise auf 40°C ansteigen |
| Die Gefäße der Haut dilatieren bei der Einwirkung von A Adrenalin B Noradrenalin C Bradykinin D Vasopressin E Oxytocin | C - Bradykinin |
| Vasokonstriktion wird in den Hautgefäßen vermittelt durch A Prostacyclin B Histamin C Bradykinin D NO E Endothelin | E - Endothelin |
| Welcher der folgenden Mechanismen ist nicht am äußeren Wärmestrom beteiligt? A Konduktion (=Wärmeleitung) B Konvektion mit dem Umgebungsluftmedium (Luft, Wasser) C Wärmetransport mit dem Blut (Hauptdurchblutung) D Evaporation (=Verdunstung) über Haut und Atemwege E Strahlung | C - Wärmetransport mit dem Blut (Hauptdurchblutung) |
| Bei einer unbekleidet stehenden Person (Umgebungstemperatur 20°C, Luftfeuchtigkeit 50%, Windgeschwindigkeit 0) A erfolgt keine Wärmebildung in der Muskulatur B herrschen Behaglichkeitsbedingungen C erfolgt die Wärmeabgabe zum größten Teil durch Wärmestrahlung D wird keine Wärme durch Konvektion abgegeben E erfolgt der venöse Rückstrom aus den Extremitäten hauptsächlich über die Hautvenen | C - erfolgt die Wärmeabgabe zum größten Teil durch Wärmestrahlung |
| Ein Soldat muss bei einer Parade in brütender Hitze längere Zeit still stehen. Er kollabiert. Zu diesem Kollaps trägt entscheidend bei: A Erhöhung der Schlagfrequenz des Herzens B Erhöhung der Hautdurchblutung C Erhöhung der Vorlast des Herzens D Verminderung der Muskeldurchblutung E Vermehrung des Blutvolumens im Gehirn | B - Erhöhung der Hautdurchblutung |
| Bei einer Person erfolgt durch eine körperliche Dauerlastung von 100 W eine zusätzliche Wärmeproduktion von 400 W Diese 400 W Wärme sllen vom Körper allein durch Verdunstung abgegeben werden. Die spezifische Verdunstungswärme (spezifische Verdampfungsenthalpie) von Wasser beträgt 24 MJ/kg. Wie viel Wasser wird dadurch in 1 Stunde am Körper verdunstet? A 17g B 60g C 0,1 kg D 0,6 kg E 1 kg | D - 0,6 kg |
| Welche Aussage über das thermregulatorische Schwitzen des ruhenden Menschen trifft nicht zu? A Schweißsekretion wird durch sympathische Nervenfasern gesteuert B Überträgerstoff der Schweißdrüseninnervation ist Acetylchoin C Vorübergehend kann mehr als 0,5 l Schweiß pro Stunde gebildet werden D Schweiß muss von der Haut verdunsten, um einen Kühleffekt zu erzielen E Verdunsten des Schweißes von der Haut erfolgt nur, wenn die Umgebungstemperatur höher ist als die Hauttemperatur | E - Verdunsten des Schweißes von der Haut erfolgt nur, wenn die Umgebungstemperatur höher ist als die Hauttemperatur |
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| Welche Aussage zur Perspiration sensibilis bzw. insensibilis trifft zu? A Die Basalsekretion der ekkrinen Schweißdrüsen ist die Grundlage der Perspiratio insensibilis B Über die Perspiration insensibilis erfolgt im thermischen Neutralbereich eta die Hälfte der konvektiven Wärmeabgabe C Eine erhöhte Schweißproduktion kann durch sympathische Vasodilatation über gesteigerte Ultrafiltration ausgelöst werden D In der Nähe der basalen Sekretionsrate ist der Schweiß nahezu plasmaisoton E Bei stark gesteigerter Perspiration sensibilis besteht die Gefahr einer hypertonen Dehydration | E - Bei stark gesteigerter Perspiration sensibilis besteht die Gefahr einer hypertonen Dehydration |
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| Eine Versuchsperson (Körpertemperatur 37°C) atmet 1 Stunde lang 8l/min vollständig mit Wasserdampf gesättigte Luft von 37°C (BTPS-Bedingungen) ein. Luft von 37°C ebthölt unter Normaldruck bei voller Wasserdampfsättigung 43 mgH2O/l. Etwa wie groß ist in dieser Stunde die respiratorische Perspiration insensibilis? A 0,0 mL B 0,3 ml C 2,6 ml D 13 ml E 26 ml | A - |
| In einer Sauna betrage die Temperatur von Luft und Wänden 80°C, die relative Luftfeuchtigkeit 20% (Wasserdampfpartialdruck 8,2 kPa bzw 70 mmHg) Welche Aussage trifft fpr einen Menschen nach Eintritt aus normaler Rautemperatur in diese Umgebung zu? A Schweißbildung kann eine ausreichende Wärmeabgabe gewährleisten B Eine evaporative Wärmeabgabe ist unter diesen Bedingungen unmöglich C Es kommt zu adrenerger Schweißsekretion D Die Differenz zwischen Körpertemeperatur und Hauttemperatur an den AKren steigt auf über 10°C an E Die Wärmeabgabe durch Konvektion übersteigt die durch Strahlung | B - eine evaporative Wärmeabgabe ist unter diesen Bedingungen unmöglich |
| Hitzeakklimatisation führt typischerweise zu A Hyperplasie der apokrinen Hautdrüsen B Zunahme des Plasmavolumens C Zunahme des Elektrolytgehalts im Schweiß D Auftreten von Durstgefühl erst bei höhergradiger Dehydratation E Verschiebung der Schwelle für das Schwitzen zu höheren Körperkerntemperaturen bei Arbeit | B - Zunahme des Plasmavolumens |
| Nach Hitzeakklimatisation bei körperlicher Arbeit A beginnt die Schweißsekretion bei einer höheren Körperkerntemperatur B besteht nach Produktion der gleichen Menge Schweißes ein geringeres Durstgefühl C ist bei gleicher Hitzebelastung und ausreichender Trinkmenge die Herzfrequenz höher Dwird bei gleicher Hitzebelastung mehr Schweiß abgesondert E ist der Schweiß weniger hypoton | B - besteht nach Produktion der gleichen Menge Schweißes ein geringeres Durstgefühl |
| Die Wärmebildung im braunen Fettgewebe des Säuglings wird aktiviert durch A muskarinerge Cholinozeptoren B nikotinerge Cholinzeptoren C Alpha-Adrenozeptoren D Beta-Adrenozeptoren E metabotrope Glutamatrezeptoren | D - Beta-Adrenozeptoren |
| Als Pyrogene werden Substanzen bezeichnet, die Fieber durch eine Temperatur-Sollwertverstellung im Thermoregulationszentrum erzeugen. zu den endogenen Pyrogenen gehört A Cortisol B Fibrinogen C Fibrinonectin D Interleukin - 1 E Thermogenin | D - Interleukin -1 |
| In einem fensterlosen Raum steht unbewegt ein bekleideter Mensch. Die Raumtemperatur (einschließlich der Wände) beträgt 20°C und entspricht der Indifferenztemperatur für den Probanden. Die relative Luftfeuchtigkeit ist 30% und die Windgeschwindigkeit 0. Durch welchen der folgenden Mechnismen gibt der Körper des Menschen vorwiegend Wärme an die Umgebung ab? A exokrine Schweißsekretion B Konduktion C Konvektion D Perspiratio insensibilis E Strahlung | E - Strahlung |
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