| Frage | Antworten |
| Sonntagsruhe Jugendarbeitsschutz | - Keine Beschäftigung an Sonntagen - Ausnahme je nach Branche (z.B. Bäcker) |
| Feiertagsruhe Jugendarbeitsschutz | - am 24. und 31. Dez. nach 14 Uhr - gesetzl. Feiertage mit Ausnahmen -> ausgenommen 25. Dez, 01. Jan, erster Tag Ostern, 1. Mai |
| Arbeitszeit Jugendarbeitsschutz | - Arbeitszeit= Beginn bis Ende ohne Pausen - Dauer: 8Std. täglich, 40 wöch. - bei Brückentagen -> ausfallende Arbeit darf auf nächste 5 Wochen verteilt werden - täglich nicht länger als 8,5 Std - bei verkürzten Tagen: Verteilung zu 8,5Std |
| Betriebssystem Anwendersoftware | verwaltet Systemressourcen, stellt Anwenderprogramme zur Verfügung Programme, die installiert werden, genutzt im Alltag, Arbeit.... |
| Speichermedien | handelsüblich: USB-Sticks, externe Festplatten, SD-Karten, Clouds fangen je nach Medium bei ~2GB an, bis 1-2 TB oder mehr |
| Warenwirtschaftssystem | Programm zur Steuerung des Warenflusses, Bereitstellung waren- und kundenbezogener Daten zur Realisierung von Konzepten des Handelsmarketing, Rechnungslegung, Inventur, Statistik -> informationstechn. Abbildung aller Warenprozesse |
| PLU-System GTIN-Code | Price-Lookup-Verfahren: Im WWS nachgeschlagen durch Scannen oder Eingeben des Codes Global Trade Item Number: Länderkennung-Betriebsnr.-Artikelnr.-Prüfziffer |
| Marketingmix Erfolgskontrolle | Werbung-Verkaufsförderung-Öffentlichkeitsarbeit=Werbeplan Erfolgskontrolle: Vorher/Nachhervergleich, Befragung, psychologischer Erfolg |
| 7 Punkte des Werbeplans | 1. Werbeziel: welche Wirkung soll erzielt werden? 2. Zielgruppe/Streukreis 3. Werbebotschaft: Identität, Nutzen 4. Werbeträger: welche Medien? 5. Werbemittel: Welche Form? 6. Streugebiet/Zeit: wann + wo? 7. Werbeintensität |
| Verkauf von Gegenständen als Besitzer (nicht Eigentümer) | - Sache darf nicht gestohlen, verloren, sonst abhanden kommen sein - Ausnahme: Geld, Inhaberpapiere, Auktionsgegenstände - Erwerber muss Verkäufer für Eigentümer halten - Sache muss übergeben werden |
| gutgläubiger Eigentumserwerb | - Erwerber kann Sache in gutem Glauben erwerben -> schützt nicht bei Gestohlenem, aber bei Geld ungerechtfertigte Bereicherung: Finder wird nicht automatisch Eigentümer eines gefundenen Gegenstands |
| Eigentum und Besitz bei Diebstahl | - Dieb wird widerrechtlicher Besitzer, aber nicht Eigentümer - Eigentümer kann auf Herausgabe klagen - Recht auf Selbsthilfe: Zurückerlangen der Sache, notfalls mit Gewalt |
| Datenbank | - System zur elektronischen Verwaltung von Daten -> Datenorganisation - große Mengen von Daten strukturiert speichern z.B. VLB, Titeldatenbank der Verlage |
| Bibliographie | - erfassen, ermitteln, einordnen von Artikeln - Verzeichnis in dem Veröffentlichungen kategorisiert werden - bieten ausführliche Informationen zu Titeln |
| unselbstständige Bibliographie | - Literaturverzeichnisse bei wiss. Arbeiten -> beziehne sich nur auf bestimmte Ausgaben und Abschnitte - "Literaturhinweise" - Zeitungsartikel - finden sich nicht in Bibliographien |
| Aufhebung der Angebotsverbindlichkeit | - durch Freizeichnungsklauseln zB "Angebot freibleibend", "solange der Vorrat reicht", "unverbindlich" - verspätete oder abgeänderte Annahme - schriftlich innerhalb einer Woche |
| (Produktions-)Sektoren | primärer Sektor: Urerzeugung -> Rohstofferzeugung, Landwirtschaft sekundärer Sektor: Weiterverarbeitung -> Industrie, Handwerk tertiärer Sektor: Dienstleistung -> Handel, Logistik, Beratung |
| 1. Bedürfnis 2. Bedarf 3. Nachfrage | 1. sind unendlich, unspezifisch 2. ist ein konkretes Bedürfnis 3. Befriedigung des Bedarfs durch Güter |
| Produktionsfaktoren | Arbeit: menschliche Arbeitsleistung Boden: Anbau- (Landwirtschaft) Abbau- (Rohstoffgewinnung) Standort- (Gewerbefläche) Kapital: Geld-, Sachkapital |
| Güterarten freie Güter | kein Preis, frei verfügbar, konsumreif z.B. Luft, Wasser |
| Güterarten wirtschaftliche Güter | haben Preis, sind knapp, müssen hergestellt werden |
| Güterarten Sachgüter | Kleidung, Bücher etc. |
| Güterarten Dienstleistungen | Bedienung, Beratung... |
| Güterarten Konsumgüter | dinen direkter Bedürfnisbefriedigung |
| Güterarten Produktionsgüter | dienen Herstellung anderer Güter |
| Güterarten Verbrauchsgüter | dienen begrenzter Nutzung |
| Güterarten Gebrauchsgüter | dienen dauerhafter Nutzung |
| Güterarten Substitutionsgüter | z.B. Butter und Margarine können miteinander ausgetauscht werden |
| Güterarten Komplementärgüter | ergänzen sich |
| unvollkommener Markt | - Güter sind nicht homogen - Mangel an Marktübersicht - persönliche Präferenzen von Konsumenten - keine unendlich schnelle Reaktionsgeschwindigkeit - unterschiedliche Preise |
| einfacher Wirtschaftskreislauf | |
| erweiterter Wirtschaftskreislauf |
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| Preisbildung vollkommener Markt (Darstellung) |
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| Mitbestimmungsrecht Betriebsrat | - "echte" Mitbestimmung - Einführung bestimmter Regeln können verlangt werden -> Initiativrecht - Einigungszwang - Regeln müssen von AG und BR zusammen festgelegt werden |
| VLB | - "Verzeichnis lieferbarer Bücher" - Referenzdaten zu Büchern, CDs... und Verlagen - für gebundene Ladenpreise - Selbsteintragung |
| RDA | - "Resource description and Access" - bibliothekarisches Regelwerk zur Katalogisierung von Veröffentlichungen - auch Museen und Archive |
| Mitspracherecht oder Beratungsrecht Betriebsrat | - AG ist verpflichtet, bei bestimmten Plänen den BR zu Rate zu ziehen - bei Angelegenheiten der Personalplanung -> Stellenausschreibung, Inhalt Personalfragebögen, Berufsbildung... - Beurteilungsgrundsätze - Festlegung von Auswahlrichtlinien - Ausstattung von Einrichtungen |
| Beförderungsbedingungen Inhalte des Angebots | gesetzl. Regelung - Warenschulden sind Holschulden - Käufer trägt Versandkosten - Versand muss in Verkaufspreis einkalkuliert werden - ab Werk: Käufer trägt Kosten - frei Haus: Verkäufer trägt Kosten |
| Zahlungsbedingungen Inhalte des Angebots | - Geldschulden sind Bringschulden - Käufer verantwortlich für Geldübermittlung - gesetzl. Regelung: sofortige Zahlung bei Lieferung - mögl. Zahlungsbedingungen: Vorauszahlung, mit Zahlungsziel... |
| Gerichtsstand Inhalt des Angebots | - gesetzl. vs. vertragl. Regelungen - bei Streitigkeiten: Gericht am Erfüllungsort des Schuldners - Amtsgericht: bis 5000€, sonst Landgericht - Sitz des Verkäufers für Streitigkeiten aus Lieferung - Sitz des Käufers: für Streitigkeiten um Bezahlung |
| Kriterien Angebotsvergleich | quantativ: Preis, Rabatt, Skonto, Zollgebühren qualitativ: Lieferzeit, Zahlungs- /Lieferbedingungen, Qualität, Reputation, Zuverlässigkeit, Mindestabnahme |
| Terminkauf Fixkauf Kauf auf Abruf | Terminkauf: Liefering in gewisser Zeitspanne (zB 2 Wochen) Fixkauf: Lieferung zu bestimmten Tag (zB Hochzeitstag) Kauf auf Abruf: Ware bleibt beim Händler bis der Käufer sie benötigt |
| Stichwort Schlagwort | Stichwort: Begriffe die in Titel, Impressum, Beschreibung... vorkommen Schlagwort: beschreiben Inhalt z.B. Suche nach Liebesroman, der in Wien spielt : "Wien" und "Liebe" |
| das ökonomische Prinzip | Minimalprinzip: ein gegebenes Ziel mit minimalen Mitteln erreichen z.B. Hunger stillen durch TK-Pizza Maximalprinzip: mit gegebenen Mitteln ein maximales Ziel erreichen z.B. mit Lebensmitteln aus dem Kühlschrank ein Gericht kochen |
| Stapelfenster | - So viel Produkte wie möglich - in Stapeln, überladen - zB modernes Antiquariat |
| Prestigefenster | - Luxusartikel, hochwertige Produkte - wenig Produkte, Markenname sichtbar und beworben |
| bedarfsorientiertes Fenster | - komplette Produktlinie, zB Modekollektion - schneller Überblick |
| Anlassfenster | - zu Feiertagen und Anlässen, saisonal - eher traditionell als innovativ - Konzepte wiederholen sich mindestens jährlich |
| Themenfenster | - Zu Themen inszenierte Fenster, oft aufwändiger - Anreize für Kunden, den Laden zu betreten |
| Durchblickfenster | - keine Produkte oder Dekoration erforderlich - direkter Blick in den Laden |
| Blindes Schaufenster | - komplett verdecktes Fenster - zB durch PLakate |
| Bühnenfenster | - aufwändiges Fenster, das eine Szene zeigt - zB Galeria Kaufhof an Weihnachten |
| Informationsfenster | - Fenster mit sachlichen Informationen - zB Dienstleistungen oder Reise |
| kontaktloses Bezahlen | - Zahlkarten können in Wallet hinterlegt werden -> Smartphones/watches - über NFC aus höchstens 4cm Entfernung - Bestätigung durch Piepton - Vorteile: flexible Zahlart, hygienischer Ablauf, selbe Kosten wie EC Nachteile: passende Hardware, X Sicherheit |
| GiroCard | - ehemals EC-Karte - 100 % Zahlungsgarantie für Händler - Prüfung der Kontodeckung bei jeder Nutzung - keine Kosten für Kunden, kein Zahlungsausfall - max 0,2% Gebühren |
| Gutscheine | - mehr Umsatz, Flexibilität, (Neu)Kundenbindung - 3 Jahre gültig, danach lt. Betrieb - Infos: Betrag, Ausstellender, Datum, - keine Pflicht zur Restbetragauszahlung - bei Mangelware nur in Absprache mit Kunden - hoher Verwaltungs/Zeitaufwand, Beschaffungskosten, Mitarbeiterschulung |
| Serviceleistungen an der Kasse | - Geschenk oder für Transport verpacken - Gutscheine, Bücherschecks - Karten, Infos zu Veranstaltungen - Kataloge, Tüten - Rabattaktionen, Stempelaktionen |
| Gesprächsblocker | - Verhalten und AUssagen, die das Verkaufsgespräch stören - zB Belehrungen, Bloßstellen, drängeln, überreden, Beleidigungen, unterbrechen... |
| Mittel der Kommunikation | verbal: gesprochene, geschriebene Sprache paraverbal: Nutzung der Sprache, Intonation... non-verbal: körperliche Anzeichen |
| Was ist Kommunikation? | - Mittel der Verständigung - Informationsaustausch/-vermittlung durch: Körpersprache, Sprache, Intonation, Mimik, Gestik - verbal, nonverbal |
| Ich-Botschaften | - auch "Selbstoffenbarungen" - mitteilen eigener Gefühle, Meinungen - Kritik mit Wertschätzung verbinden - Wahrnehmung, Wirkung, Wunsch |
| Ergänzungsangebote | - notwendig für die Nutzung des Artikels, zB Batterien - ermöglichen erst Nutzung |
| Zusatzangebote | - erhalten den Gebrauchswert - steigern den Kundennutzen -> bereichern sinnvoll den Kauf |
| Kaufabschluss | - bei Ablehnung nicht zum Kauf drängen - bei Kaufwunsch nicht weiter argumentieren, zur Kasse gehen! - bei möglicher Kaufbereitschaft den letzten Anstoß geben |
| Phasen der Begrüßung | - erste Stufe des Verkaufsgesprächs - Kunden wahrnehmen - verbale Begrüßung - Wohlfühlatmosphäre schaffen |
| Zeitpunkt der Preisnennung und Sandwichmethode | - Im Verkaufsgespräch, wenn Vorteile und Nutzen bereits klar sind - eher beiläufig - "teuer, billig" vermeiden - Sandwichmethode: Preis mit Nutzen verbinden und darin verstecken |
| direkte Bedarfsermittlung | - offene Fragen - erfahren, wie das Produkt genutzt werden soll - zielgerichtetes "Ausfragen" und direktes Ansprechen |
| indirekte Bedarfsermittlung | möglichst wenig fragen - vorlegen von Produkten und Rückschlüsse aus Reaktion ziehen - richten der Aufmerksamkeit direkt auf das Produkt |
| (Einwandbehandlung) Vorwegnahmemethode | - Kundeneinwände vorweg nehmen und durch vorteilhafte Formulierung aus dem Weg räumen - Vorteile, Kunde muss nicht selber fragen, Verkäufer scheint mitzudenken, scheint gut vorbereitet, Einwände direkt entkräftet |
| Kundentypen | Verlag/ Einrichtungen - Experten - Hilfesuchende - Stamm- und Neukunden - Kinder, Jugendliche Eltern, Familien - Senioren |
| Spezifika von Kundentypologien | - Altersstruktur - Familienstand - Interessen Erscheinungsbild - sozialer Stand |
| literarische Gattungsformen und Entstehung | - erstmals geprägt von Aristoteles in zwei Gattungen - ab dem 18. Jh. durch Goethe: - Epik/ Epos: klar erzählend - Lyrik: enthusiastisch aufregend - Drama: persönlich behandelnd |
| was ist eine Erzählperspektive? | - gibt Sicht auf Figurenwelt in epischem Werk vor - entscheidend dafür, wie wir Figuren sehen - steckt Grenzen, was wir sehen, ab - Erzähler |
| Figurenrede | direkte Rede: wörtliche Rede - indirekte Rede: Konjunktiv erlebte Rede: Wiedergabe Gedanken und Gefühle (3. Pers. Indikativ Präteritum) - innerer Monolog: stilles Selbstgespräch Bewusstseinsstrom: ungeordneter Monolog |
| Struktur des aristotelischen Dramas | 1. Exposition: Einleitung, Herausarbeiten des Konflikts 2. Ansteigene Handlung mit erregendem Moment: wichtiges Ereignis, setzt Verwicklung in Gang 3. Klimax und Peripetie: Höhepunkt und Wendepunkt -> Gegenteil trifft ein 4. Fallende Handlung mit retardierendem Moment 5. Katastrophe; Lösung |
| personaler Erzähler | - weiß nicht alles - aus der Perspektiver einer oder mehrerer Personen - kommentiert nicht von außen - schildert subjektiv in dritter Person Singular eigene Eindrücke |
| neutraler Erzähler | - am häufigsten reinen Dialogen zuzuordnen - nicht wertend oder kommentierend - gibt Blick auf das Geschehen und wie Figuren handeln |
| auktorialer Erzähler | - allwissende Erzählperspektive, uneingeschrönkte Sicht auf das Geschehen - weiß alles über handelnde Figuren udn zeigt Zusammenhänge auf - wertet, kommentiert - kann Gefühle, Gedanken berichten, Geschehnisse vorwegnehmen => Außenperspektive |
| Das Vier-Seiten-Modell Schulz von Thun | Vier Nachrichten: Sachinhalt (Information), Beziehung (Vorwurf), Appell (Aufforderung), Selbstoffenbarung (Verständnis) - Empfänger bestimmt, welche Nachricht bei ihm ankommt bei Nichtdeckung: Missverständnis |
| Vermeiden von Missverständnissen | -> Ich-Botschaften senden -> Aktives Zuhören: zuhören, verstehen, Gefühle verstehen = validieren |
| Lohnsteuer | - Ab Einkommen über Grundfreibetrag -> Stand 2024: 11604€ jährlich - Steuersätze richten sich nach zu versteuerndem Einkommen -> Höchstsatz 45% -> "Steuerprogression" |
| Lohnformen | - Zeitlohn: Tages-, Monats-, Stunden-, Schichtlohn.... - Leistungslohn: Akkord-, Prämienlohn... - Beteiligungslohn: Unternehmerlohn, Gewinnbeteiligung |
| Freibeträge | - Kinder-, Betreuungsfreibetrag - Freibetrag für Alleinerziehende ! sozialversicherungspflichtig: Gehälter ab 520,01€, unter ca. 1200€monatl. steuerpflichtig: alles über Grundfreibetrag |
| Lohnsteuerklassen | I - Ledige, Geschiedene II - Alleinerziehende III - Verheiratete (Besserverdiener) IV - Verheiratete (Gleichverdienende) V - Verheiratete (Geringerverdienende) VI - Nebeneinkünfte |
| Portfolio-Analyse Vier-Felder-Portfolio-Matrix |
- Gesamtheit von strategischen Geschäftseinheiten, abgrenzbare Gruppe von Produkten mit eigenem Markt
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Hhh (binary/octet-stream)
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| Generelle Zielsetzung des Modells "Portfolioanalyse" | - feststellen, ob Portfolio ausgeglichen ist - ausgeglichen wenn: Risikoausgleich besteht, Wachstum gesichert ist |
| Produkt-Lebenszyklus "Das Produkt" | Angebotspalette= Gesamtheit der Leistungen, auch "Produktprogramm" - immer Grundnutzen (objektiver Nutzen) und Zusatznutzen (subjektiver Nutzen) = Produktnutzen |
| Konzept des Produktlebenszyklus | - Produkte verlieren Nutzdauer und dadurch Lebensdauer - Verlängerung durch Maßnahmen - bietet Hinweise auf Verbesserung des Produkts - stellt Lebensweg von Anfang bis Ende gemessen an Umsatz und Gewinnhöhe dar |
| Cashcows | - In Reifephase - Finanzquelle eines Unternehmens - laufen so lange, wie sie Gewinn bringen (Abschöpfungsstrategie) |
| Poor dogs | - geringer Marktanteil und Wachstum - kaum Gewinn - Degenerationsphase - Einstellung der Produktproduktion |
| 4 Phasen des Produktlebenszyklus Reife- und Sättigungsphase | - 3 Abschnitte 1. Absatzwachstum verlangsamt 2. Marktsättigung -> Gewinne konstant, Überkapazitäten 3. Absatzrückgang -> Gewinn rückläufig - Qualitätsverbesserungen - preispolitische, servicepolitische, Werbemaßnahmen - Umsatzkurve strecken |
| 4 Phasen des PLZ Einführungsphase | - Eintritt des Produkts in den Markt - Verluste/geringe Gewinne - wenn neu, keine Mitwettbewerber - hohe Aufwendungen, Werbung - oft befristet niedriger/hoher Preis - nur in Grundausführung - Bekanntheit/Erstverkäufe durchführen |
| Questionmarks | - Nachwuchsprodukte, neu auf dem Markt - voraussichtlich gute Wachstumschancen - hohe finanzielle Förderung - Reflexion ob dauerhaft Offensivstrategie gefahren werden soll |
| Stars | - Wachstumsphase, waren vorher Questionmarks - Marktführer, hohe Investitionen - bringen Gewinne - Marktanteil halten = Investitionsstrategie |
| 4 Phasen des PLZ Rückgangsphase | - Absatz sinkt stark, kaum bis kein Gewinn - Wettbewerberzahl sinkt, Werbung stark reduziert - Preisanpassungen, Kosten senken, maximaler Gewinn - techn. Fortschritt, Veränderung in Geschmack oder Einkommen |
| Weimarer Klassik Motive | - Harmonie und Totälität -> Bildung des Verstands, künstlerischen Empfindens, wissenschaftl. Denkens... = klassisches Schulsystem - Menschlichkeit, Toleranz, Selbstbestimmung, Schönheit, Vollkommenheit => Rückbesinnung auf Antike |
| Weimarer Klassik historischer Hintergrund | 1786-1832 - von Goethes Italienreise bis zu seinem Tod - Franz. Revolution 1789 - Koalitionskriege (Napoleon) und Bauernaufstände - 1814/15 Wiener Kongress -> Neuordnung Europas - zahlreiche Reformen |
| Weimarer Klassik literarische Standorte | - Weimar, Jena, Leipzig, Hamburg als geistige Zentren -> geistiger Austausch gefördert durch Adlige |
| Weimarer Klassik lit. Merkmale __________________ Gattungen | einheitl. klare Sprache und Symmetrie - inhaltl., formale Harmonie und Ordnung ____________________ Lyrik: Balladen Drama: beliebteste Gattung Epik: Bildungsroman |
| Weimarer Klassik Autoren | - Christoph Martin Wieland - Johann Gottfried Herder - Johann Wolfgang von Goethe - Friedrich Schiller |
| Romantik historische Hintergrund | - 1785-1830 - Aufteilung in Früh-, Hoch-, und Spätromantik - parallel zur Weimarer Klassik => Gegenbewegung |
| Romantik Motive | - Flucht vor Realität, Traum, Utopie, Nacht, Fantasie, Melancholie - Natur, Sehnsucht, Wanderlust -> Reaktion auf Industrialisierung - Ablehnung des bürgerl. Alltags - Rückbesinnung auf deutsche Gedichte und Geschichte |
| Romantik literarische Merkmale | - Schwellenmotive, Gegensätze -> z.B. Traum und Wirklichkeit - offene Formen: Aufhebung der Gattungsgrenzen - neue Prosa: Schauerromane |
| Frühromantik ____ Hochromantik ____ Spätromantik | -theoretisch-philosophisch (Jena) - Wilhelm Heinrich Wackenroder, Ludwig Tieck, Novalis, Brüder Schlegel _____ - religiös-konservativ (Heidelberg) - Clemens Brentano, Achim von Arnim, Adelbert de Chamisso, Brüder Grimm _____ fantastisch-schaurig (Berlin) - Joseph von Eichendorff, ETA Hoffmann, Ludwig Uhland |
| Vormärz Autoren | - Junges Deutschland -> Heinrich Heine, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg, Heinrich Laube, Theodor Mundt |
| Sozialversicherungen | Arbeitslosenversicherung: 50/50, Bundesagentur für Arbeit Pflegeversicherung: 50/50, Pflegekasse ! Kinderlose ab 23: +0,6% Unfallversicherung: 100% AG, Berufsgenossenschaften Rentenversicherung: 50/50, Rentenkassen Krankenversicherung: 50/50, Krankenkassen |
| Vermögenswirksame Leistungen | - mindestens 6,65€ bis maximal 40,- € - zusätzliches Geld vom AG zur Anhäufung von Vermögen - werden auf separates Konto abgeführt - sind steuer-/abgabepflichtig - wird monatlich zusätzlich zum Gehalt gezahlt - nicht frei verfügbar, erst nach 7 Jahren |
| An wen gehen welche Abgaben? | - Finanzamt= Lohnsteuer, Kirchensteuer - Krankenkasse= KKV, RV, PV, AV - separates Konto= vermögenswirksame Leistungen - ALLES Geld vom AG muss versteuert werden - Kirchensteuer: wird nur vom AN getragen, prozentual von Lohnsteuer |
| ELV | - handelseigenes System - Zahlungsbetrag und Einzugsermächtigung durch Unterschrift vom Kunden bestätigt - bei Nichtdeckung Erlaubnis, Kontaktdaten bei Bank einzuholen - Risiko des Zahlungsausfalls - keine Pineingabe nötig |
| Erlischen des Eigentumsvorbehalts | - bei Weiterveräußerung an gutgläubigen Dritten - fest verbunden mit einem Grundstück - wenn Sache verarbeitet, verbraucht, zerstört wurde |
| Eigentumsübertragung | - bei Abschluss des Kaufvertrags muss Verkäufer Ware übereignen, bei Dritten abgetretener Herausgabeanspruch - bei bewegl. Sachen: durch Einigung und Wiedergabe, möglich auch ohne Übergabe, z.B. Geliehenes wird Besitz - bei unbewegl. Sachen: durch Auflassung und Eintragung ins Grundbuch |
| alternative Datenbanken zum BS (für andere Warengruppen) | - Mapfox= Karten - JPC und MGS Loib= Musikalien - Missing Link= englische Titel - ZDB= Zeitschriften |
| 4 Phasen des PLZ Wachstumsphase | - Absatzmenge steigt rasch - neue Konkurrenz - Preise und Nachfrage stabil, Werbung gleich -> Gewinne steigen - Preisanpassung - Verbesserung von Qualität, Ausstattung, Design |
| Vollkommener Markt | - homogene Güter - viele Anbieter und viele Nachfrager - Rationalität der Marktteilnehmer - nur ein Preis je Gut - unendlich schnelle Reaktionsgeschwindigkeit (Preise) |
| Bedürfnisse (Gegenstand) | materiell: Handy, Fernseher.... immateriell: Freundschaft, Geborgenheit, Sicherheit.... |
| Bedürfnisbefriedigung (2 Arten) | Individualbedürfnisse: Kosten werden vom Individuum getragen -> Auto, Konsole... Kollektivbedürfnisse: Kosten werden von Allgemeinheit getragen -> Bildung, Infrastruktur, äußere/innere Sicherheit.... |
| 2. Gossensches Gesetz | - "Genussausgleichsgesetz" - Gesamtnutzen in einem Haushalt am größten, wenn der Nutzen, der zuletzt gekauften Güter gleich groß ist |
| 1. Gossensches Gesetz | - "Sättigungsgesetz" - Nutzen, den ein Gut für Verbraucher hat, nimmt mit jedem Konsum dieses Guts ab - so lange, bis Sättigung eintritt -> Gut verliert Nutzen - Grenznutzen |
| betriebliche Arbeitsteilung | - Verteilung auf Abteilungen -> z.B. Einkauf, Lager, Rechnungswesen - "Arbeitszerlegung" |
| Boolsche Operatoren | logische Verknüpfungen, um Suchverhalten zu manipulieren z.B. nicht, oder, und.... |
| trunkieren und maskieren | -Anfangs/Linkstrunkieren: *ferien = Sommer-, Osterferien.... - End/Rechtstrunkieren: Ferien* = Ferienhaus, Ferienende... - maskieren: Buchstaben werden gegen Zeichen getauscht: Ma*er= Mayer, Maier... |
| Inhalte des Angebots Remissions/Rückgaberecht | - Recht, unverkaufte oder beschädigte Ware an Händler zurückzugeben - vollständige Gutschrift der Ware - körperliche: Gutschrift körperlose: keine Gutschrift - maximal 6 Monate |
| Anpreisung | - "Angebot" an die Allgemeinheit - keine Rechtsverbindlichkeit -> z.B. Prospekte, Werbebriefe, Schaufensterwerbung, Anzeige Internet/Social Media |
| Anfrage | - man erfragt Preise, Konditionen etc. - bei Interesse an einem Produkt - nicht rechtlich bindend |
| Angebot | - rechtsverbindliche Willenserklärung an bestimmte Personen - zeitlich begrenzt: datiert, Post ca. 7 Tage, E-Mail 24 Std., telefonisch/persönlich bis Gesprächsende |
| Gründe für internationale Arbeitsteilung | - Knappheit von Gütern - preisgünstigerer Einkauf - kostengünstigere Herstellung - Unterschiede im tech. Fortschritt - Umsatz-, Gewinnerhöhung, Schaffung von Arbeitsplätzen |
| Was ist ein Bedürfnis? | - Mangelempfinden eines Menschen, will behoben werden - sind Auftrieb für Handeln -sind unersättlich |
| Maslowsche Bedürfnispyramide | 5. Selbstverwirklichung 4. Wertschätzungs-/ Ichbedürfnisse 3. soziale Bedürfnisse 2. Sicherheitsbedürfnisse 1. Grund-/physiologische Bedürfnisse |
| Bedürfnispyramide Stufe 3 _______ Stufe 4 | 3. soziale Bedürfnisse Freunde, sozialer Rückhalt, Stabilität, menschl. Zuwendung _______ 4. Wertschätzung/Ich-Bedürfnisse Lob, Bestätigung, Selbstachtung, Anerkennung, Unabhängigkeit |
| Was sind AGB ? | - vorformulierte Vertragsbedingungen die einseitig gestellt werden - vereinheitlichte Vertragsbedingungen - gelten, wenn sie Vertragsbestandteil geworden sind -> Vertragsfreiheit -> sonst gelten BGB und HGB |
| Eigentumsvorbehalt | - Käufer bekommt die Ware, bis vollständige Zahlung eintritt, bleibt Verkäufer rechtm. Eigentümer - bei Zahlungsverzug kann Verkäufer Ware zurückverlangen und vom Kaufvertrag zurücktreten - Verlangen von Ware bei Insolvenzverfahren |
| Eigentum und Besitz | - Besitzer meistens auch Eigentümer - Eigentümer übt rechtliche Gewalt über Sache aus -> kann darüber verfügen wie er will, kann anderen den Besitz erlauben oder verwehren - Besitzer übt tatsächliche Gewalt aus, hält Besitz "in Händen" |
| Verpflichtungs- und Erfüllungsgeschäft | Abschluss: rechtliche Verpflichtung beider Seiten, Pflcihten des Verkäufers und Rechte des Verkäufers entsprechen einander - Abschluss d. KV: Verpflichtungsgeschäft - Erfüllung d. KV: Erfüllungsgeschäft - zwischeneinander können Wochen/Monate liegen, fallen bei Handkäufen zusammen |
| Was gilt nicht als Angebot? | - Ausstellen von Waren in Schaufenstern oder Anpreisungen von Waren in Katalogen, Prospekten und Postwurfsendungen -> gilt als Aufforderung an den Kunden einen Antrag zu stellen - ausgestellte Ware im Verkaufsraum |
| Untergattungen der Epik | - Romane, Autobiographien, Kriminal- und Abenteuerromane, Märchen, Novellen, Fabeln.... |
| Ausbildungsvergütung | - entspricht Tarifvertrag der Branche - MUSS von Jahr zu Jahr steigen - spätestens am letzten Werktag zu zahlen - auch zu zahlen bei unverschuldetet Krankheit oder Freistellung - seit 2023 Mindestlohn |
| Prüfungsverordnung BBiG; Anforderungen | - mind. eine Zwischenprüfung - Zulassungsvoraussetzungen für AP -> Ablauf der vertragl. Ausbildungszeit -> Teilnahme an der ZP - schriftlicher, mündlicher Fertigkeitsteil (manche Berufe) - bei bestandener Prüfung=Zeugnis (3) |
| Welche Services bietet der Zwischenbuchhandel? | - Onlineshops "White-Labelshops" und deren Handhabung - Remissionen von bestellten Titeln - Titelzusammenstellung, zB Aktionswannen |
| Geschäftsfähigkeit juristischer Personen | - vor dem Gesetz wie natürliche Personen - volle Handlungsfreiheit, unbeschränkt rechts- und geschäftsfähig - juristisch öffentlich: Unis, öffentliche rechtliche Sender - juristisch privat: Firmen, Clubs, Vereine |
| Was macht ein Full-Service-Dienstleister? | - Einlagerung und Lagerhaltung - Bestellverwaltung, Erstellung der Rechnungen - Verpacken und Versenden v. Bestellungen - "Factoring": Rechnung wird an Dienstleister versandt, übernimmt Kostenabwicklung, Delcredere (Haftung übernimmt Dienstleister) - Erstellen Statistiken über Titelabsatz |
| Wie können Willenserklärungen erfolgen? | - schriftlich - mündlich (mit Zeugen) - durch konkludentes Verhalten |
| Contra-Argumente gegen die Buchpreisbindung | - weniger Wettbewerb - Eingriff in die Marktwirtschaft - z.T. höhere Preise |
| Fachbuchhandlung _____ Nebenmärkte | - ggf. Depotbuchhandlungen - wiss. Bücher, teils Ratgeber in diesem Bereich, Fachklientel ________ - Auswahl des Sortiments durch Regalgroßhändler z.B. Regale im Discounter |
| Definition des Begriffs "Gattung" | - Begriff ordnet literarische Werke in inhaltlich oder formal bestimmte Gruppen |
| Merkmale der Epik | - In Vers- oder Prosaform - erzählende Literatur - Begebnisse der äußeren und inneren Welt aus Sicht des Erzählers - auktorialer, personaler, neutraler Erzähler |
| Merkmale der Dramatik | - Dialogform - für die Bühne geschrieben - mit Anweisungen für Schauspieler -> das Dramatische steht stets im Mittelpunkt |
| Welche Sonderleistungen bietet der Full-Service-Dienstleister? | - Einlegen von Werbematerialien zB Aufkleber - Einlegen von sog. Erratazetteln (weisen auf Fehler/Abweichungen hin) - "Problem der Spitzen" kann umgangen werden (Gleichmäßigkeit der Einlagerungen über das ganze Jahr verteilt) - Bündelung der Auslieferung |
| Rechte Azubi = Pflichten Ausbilder | - Fürsorgepflicht (Pausen, Urlaub, Zahlung Beiträge) - Ausbildungspflicht - Freistellung Berufsschule - Vergütung - Bereitstellung von Ausbildungsmaterial - Ausstellung eines Zeugnisses |
| Formschriften von Willenserklärungen | Schriftform: eigenhandliche Unterschrift nötig öffentliche Beglaubigung: eigene Unterschrift durch Notar oder Behörde zur Echtheit beglaubigt - notarielle Beurkundung: Notar hält WE schriftlich fest |
| Welche Gebühren fallen für den Verlag beim FSD an? | - gewichtsabhängige Lagermiete - prozentuale Gebühren des Umsatzes |
| Katalog | - Verzeichnis von Titeln eines Anbieters - primär verfügbare Titel - Informationen zu Aufenthaltsort, Verfügbarkeit, Preis, Bezugsweg... => "Titeldatenbank" |
| Nicht-Rechtzeitig-Lieferung Rechte des Käufers | - auf Lieferung bestehen -> weil andere Lieferer nicht zeitig liefern, Produkt generell teurer - Lieferung ablehnen: NUR mit Nachfrist, AUßER Fix-/Zweckkauf, Ware woanders günstiger, Deckungskauf erforderlich, neues Produkt teurer, Folgekosten - Schadensersatz wegen Lieferverzögerung: Rücktritt vom Vertrag, SE statt Leistung, oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen |
| Nicht-Rechtzeitig-Lieferung Schuldnerverzug | Voraussetzungen 1. Fälligkeit der Lieferung - ohne Mahnung: Liefertermin bestimmbar Verkäufer verweigert Lieferung, Fix/Zweckkauf - mit Mahnung: Liefertermin ungenau 2. Verschulden des Lieferers: vorsätzliche, fährlässige Handlung, Gattungsware, Rücktritt vom Vertrag |
| BGB Bestimmungen | Art und Umfang des Schadenersatzes je nach Umstand - entgangener Gewinn bei gewöhnlichem Lauf der Dinge, ...wegen Pflichtverletzung, ...statt der Leistung (angemessene Nachfrist), ...mangelhafte oder unerbrachte Leistung), ...und Rücktritt - Rücktritt - Ersatz vergeblicher Aufwendungen |
| Was bedeutet "Ersatz vergeblicher Leistungen"? | - Leistungen und Ausgaben, die man getätigt hat in der Annahme, dass die Lieferung rechtzeitig erfolgt -> werden zurückverlangt |
| Was bedeutet "Gläubigerverzug"? | - Käufer nimmt von ihm bestellte Ware zur rechten Zeit/ort, ohne Mängel gelieferte Ware ....nicht an - Voraussetzungen: Fälligkeit der Lieferung, tatsächliches Angebot !Kunde erklärt vorher Annahmeverweigerung - Selbstabholung findet nicht statt |
| Rechte des Verkäufers bei Annahmeverzug | 1. vom Vertrag zurücktreten - mit Zustimmung des Käufers - kann Ware weiterverkaufen 2. Ware auf Kosten des Kunden einlagern - keine Lieferung, Klage auf Abnahme |
| Optionen des Weiterverkaufs bei Annahmeverzug | - freihändiger Verkauf -> Waren mit Börsen/Marktpreis - Selbsthilfeverkauf -> öffentliche Versteigerung - Nachfrist, mit Verkauf drohen - Ort, Termin, mitteilen, Abrechnung übermitteln - Notverkauf: verderbliche Ware |
| Wer haftet wann bei Annahmeverzug? | nach Annahmeverzug: - bei Zufall, leichte Fahrlässigkeit = Käufer - Vorsatz/grobe Fahrlässigkeit = Verkäufer ohne Annahmeverzug, nach Übergabe: Zufall= Käufer leichte/grobe Fahrlässigkeit, Vorsatz = Verkäufer |
| Pflcihten des Käufers bei Schlechtleistung | - Prüfungspflicht - Rügepflicht - Mängel in der Rüge genau bezeichnen - Ware aufbewahren |
| Wie lauten die Fristen für die Rügepflicht? | B2B+C2B: offener Mangel= unverzüglich versteckter Mangel= sofort nach Entdeckung, innerhalb Gewähr arglistig verschwiegen= sofort nach Entdeckung, innerhalb 3J. B2C: offener+versteckter Mangel= innerhalb Gewähr arglistig verschwiegen= 3 J. |
| Rechte des Käufers bei Schlechtleistung | vorrangig: - Nacherfüllungsanspruch -> Nachbesserung oder Ersatz ! bei zu hohem Aufwand Verweigerung möglich - bei Verschulden: SE neben Leistung - nach angemessener Nachfrist, erfolgloser Nachbesserung, keine oder Mangelware -> Rücktritt vom Kaufvertrag oder Preisminderung SE statt Leistung, Ersatz vergeblicher Aufwendungen, Preisminderung+SE neben Leistung |
| Zahlungsverzug | - liegt vor wenn Kunde schuldhaft nicht oder nicht rechtzeitig zahlt - Voraussetzungen: kalendermäßig bestimmbar -> keine Mahnung erforderlich - unbestimmt: mit Mahnung, automatisch nach 30 Tagen, wenn in Rgn angegeben |
| Rechte des Verkäufers bei Zahlungsverzug "Zahlung verlangen" | - auf Zahlung bestehen, wenn es sich nicht um zB Gattungsware handelt - Zahlung verlangen+SE wg. Verzögerung -> Voraussetzung: Vorsatz/Fahrlässigkeit -> Verzugszinsen+weitere Forderungen zB Mahngebühr Bsp: 8,62% Zinsen+5€ Mahngebühr |
| Rechte des Verkäufers bei Zahlungsverzug "Rücktritt vom Vertrag" | Voraussetzung: abgelaufene Nachfrist außer: Käufer verweigert Zahlung, Zahlungstermin bestimmbar - Verkäufer nimmt Ware zurück |
| Rechte des Verkäufers bei Zahlungsverzug "Schadenersatz wegen Nichterfüllung" | Voraussetzung: - abgelaufene Nachfrist außer wenn entbehrlich - Verschulden des Käufers -> Verkäufer nimmt Ware zurück -> verlangt Rücknahmekosten, Verzugszinsen, evtl Mindererlös |
| Basiszinssatz Zahlungsverzug | Stand 2024 DZB: 3,62% - einseitiger Handel: +5% - zweiseitiger Handel: +8% |
| Gewicht von Verpackungen | - Reingewicht einschl. Verpackung= Verpackung im Preis enthalten - Reingewicht ohne Verpackung= Verpackung zusätzlich berechnet - Rohgewicht einschl. Verpackung= wird berechnet als sei es Ware |
| Angebotsvergleiche Nutzwertanalyse | + - Gesamtübersicht - weniger Täuschung - leichtere Vergleichbarkeit - - zeitaufwändig - subjektiv |
| Erfüllungsort | - Ort, an dem Leistungen der Partner erfüllt werden - gesetzl. Regelung: Sitz des Verkäufers - Beschädigung/Verlust durch Verkäufer/Lieferant: haften lt. Verschuldensprinzip Schickschuld: Wenn Käufer Versand oder Selbstabholung verlangt |
| Freizeichnungsklauseln | - "nur solange der Vorrat reicht" - "Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen" - "Preise freibleibend" ...... - Anbieter hat dadurch Möglichkeit, sich rechtlich abzusichern |
| Inhalte des Angebots Ware | - Art: handelsübliche Bezeichnung - keine Qualitäts-/Mengenangabe: Durchschnitt/haushaltsübliche Mengen - Preis: bezogen auf handelsübliche Menge oder Sonderangebote |
| Inhalte des Angebots Verpackungskosten | - gesetzl. Regelung: Ohne Vereinbarung -> Käufer trägt Versand - Gewicht der Verpackung in Tara |
| pyramidaler Bau eines Dramas nach Gustav Freytag |
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| erweiterte Suche | ≠ Schnellsuche - Spezifikationen werden angegeben, um so genauere Treffen zu erzielen - hat meist mehrere Eingabefelder und/oder Funktionen |
| Fakten optionale Bestellmenge | - liegt dort, wo man Gesamtkosten Minimum haben . Lagerkosten steigen, opt. Bestellmenge sinkt - Bestellkosten sinken, opt. Bestellmenge sinkt - Formel ignoriert Mengenrabatte etc |
| optimale Bestellmenge | ØLagerbestand Anfangsbestand+Endbestand ______________ 2 optimale Bestellmenge: 200*Jahresbedarf*bestellfixe Kosten ______________________ Bezugspreis je Stk.*Lagerkostensatz |
| Bedürfnisse nach Dringlichkeit | Existenzbedürfnisse -> lebensnotwendig Kulturbedürfnisse -> Bildung, Unterhaltung, Freizeitgestaltung.... Luxusbedürfnisse -> Weltreise, Yacht... |
| Standardisierung | RDA=ressource description+access -> bibl. Regelwerk seit 2015 - weltweite Regelung zur Dokumentation von Informationen in Datenbanken - Leitsatz: Anlegen von Datensätzen so benutzerfreundlich wie möglich - Fokus auf useen, Archive, internat. Nutzer |
| Pressegroßisten | - Presse und Vertriebsgesellschafter mit festem Zustellgebiet/Alleinauslieferungsgebiet - Dispositionsrecht= strikte Neutralität -> Benachteiligung/Bevorzugung einzelner strengstens untersagt - RR |
| Ausbildung Partner 1 | - Ausbildungsbetrieb -> gesetzl. Grundlagen -> Berufsausbildungsgesetz -> Jugendarbeitsschutzgesetz -> Arbeitszeitgesetz für Erwachsene -> Bundesurlaubsgesetz -> Ausbildungsverordnung |
| Ausbildungsverordnung "was muss dem Azubi vermittelt werden?" | - Ausbildungsrahmenplan -> sachliche und zeitliche Gliederung der Kenntnisse und Fähigkeiten - Prüfungsanforderungen - Berufsbild: Bezeichnung, Dauer der Ausbildung, Liste, Kenntnisse und Fertigkeiten |
| Welche Vorteile ergeben sich aus dem Zwischenbuchhandel | - Bündelungen von Verlagen, Rechnungen, Verpackungseinheiten -> spart Handlingkosten -> breiteres Angebot: keine Bindung an Verlage - Lieferung zum Grundrabatt - Minderung des Lagerrisikos: wenig Ladenhüter ca. 95% des tägl. Bestellbedarfs |
| Waren-/Sortimentspyramide | - Warenart: Bücher - Warengruppe: Belletristik - Artikelgruppe: Krimi Artikel: Regionalkrimi - Sorte/Typ: Eifelkrimi -> Breite oder Tiefe |
| Gestaltungsmöglichkeiten des Sortiments | - Erweiterung: verbreitern/vertiefen - Bereinigung: unrentable Ware entfernen - Differenzierung: Artikelgruppe mit Ware ergänzen - Diversifikation: vertikal: neue Betriebsform zB Verlag horizontal: Aufnahme artverwandter Ware lateral: völlig neue Produkte Markenpolitik: Handelsmarke: Eigenmarke Herstellermarke: bekannte Namen |
| Preispolitik | - risikoreichstes Marketinginstrument festlegen von: Preis, Rabatt und Konditionen, Liefer- und Zahlungsbedingungen - wirkt schnell - ruft starke Absatzreaktionen hervor |
| Arten der Preispolitik | - Preisdifferenzierung räumlich: je nach Region zeitlich: zB am Ende eines Wochenmarkts Personenstatus: zB Azubirabatt Mengenrabatt Verwendungszweck psychologische Faktoren: Preis löst Emotion aus |
| unternehmenseigene Absatzorgane | - Verkaufsniederlassungen: zentral (eine Filiale), dezentral (mehrere Filialen) - Handlungsreisende: schließen Kaufverträge, nehmen Mängelrügen entgegen, erhalten Kundenstamm - E-Commerce |
| Servicepolitik | - kann für Kaufentscheidung ausschlaggebend sein - Im Sortimentspreis zu berücksichtigen - Durchführung durch Partner oder eigenes Unternehmen -> Kundenbindung, Profilierung, größerer Kundenstamm |
| Weisungssysteme Einliniensysteme | - ein Vorgesetzter mit Wiesungsbefugnis für alle Mitarbeiter - Weisungswege von oben nach unten - Berichtsweg von unten nach oben Vorteile: klare Abgrenzung der Zuständigkeiten, übersichtlicher Aufbau, keine Kompetenzüberschreitung Nachteile: fachliche, megenmäßige Überlastung, schwerfälliger Dienstweg |
| Weisungssysteme Mehrliniensysteme | - Weisungen von mehreren Instanzen nach unten Vorteile: große Sachkenntnis der Vorgesetzten, flexibler Einsatz der Mitarbeiter, kurze Infowege Nachteile: überschneidende Anweisungen, Koordinationsprobleme, Konpetenzstreitigkeiten |
| Weisungssysteme Stab-Liniensysteme | - von oben nach unten, zugewiesene Stäbe zu Abteilungen - liefern wichtige Informationen und beraten - haben keine Weisungsbefugnis Vorteile: einheitliche Befehlswege, Entlastung der Instanzen, Entscheidungssicherheit durch Beratung Nachteile: "Macht der Experten", Abstimmungsschwierigkeiten |
| Firmengrundsätze Firmenöffentlichkeit __________________ Firmenklarheit | Jeder Kaufmann muss seine Firma ins HR eintragen lassen _____________ es dürfen keine irreführenden Angaben über die geschäftl. Verhältnisse gemacht werden |
| Firmengrundsätze Firmeneignung/ausschließlichkeit ________ Firmenbeständigkeit | Die Firma muss zur Kennzeichnung geeignet sein, muss sich von bestehenden Firmen im HR des selben Orts unterscheiden _____ bisherige Firma kann weitergeführt werden bei: Namensänderung, Übertragung, Änderung Gesellschafterverband |
| Handelsregister konstitutiv, deklaratorisch | - amtliches Verzeichnis für Kaufleute - jeder hat Einsicht, alle Eintragungen müssen öffentlich gemacht werden konstitutiv: rechtserzeugend -> erst rechtsgültig mit Eintragung deklaratorisch: rechtserklärend -> schon vor Eintragung wirksam |
| Prokura | - zweites Ich des Kaufmanns, wird erteilt und eingetragen - berechtigt zu allen (außer)gerichtlichen Rechtsgeschäften - Einzel: ein Prokurist vertritt das Unternehmen - Gesamt: mehrere Prokuristen - Filial: nur für eine Zweigstelle |
| Der Prokurist darf nicht: | - Verkauf, Änderung, Löschung der Firma - Anmeldung von Insolvenz, HR-Eintragung - Prokuraerteilung, Unterschreiben von Bilanzen - Aufnahme Gesellschafter - Verkauf/Belastung Grundstücke |
| Handlungsvollmacht | - förmlich, formlos (zB Duldung) erteilt - Gesamt: alle gewöhnlichen, branchenspezifischen Tätigkeiten Teil: bestimmte Arten von Geschäften, wiederkehrende Tätigkeiten Einzel: nur für eine Tätigkeit, einmalig |
| Gründung eines Unternehmens | Voraussetzungen: - persönlich: Waren-, kaufmänn.-, Sachkenntnisse sachliche: Kapital rechtliche: Anmeldung, Finanzamt, ARGE, Berufsgenossenschaft, HR-Eintrag |
| Kaufmannseigenschaften | Ist-Kaufmann: unabhängig von HR-Eintrag -> Größe, Umsatz, Mitarbeiter, Filialen (OHG, KG) Kann-Kaufmann: kann eintragen, kein Muss Form-Kaufmann: Alle Kapitalgesellschaften (GmbH, AG, UG), mit Eintrag in HR Nicht-Kaufmann: alle weiteren |
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