| Frage | Antworten |
| Welche Eigenschaften kann man durch eine Wärmebehanldung positiv beeinflussen? 5 Stk. | -Härte Zähigkeit -Verschleißbeständigkeit -Gefügeausbildung -Zerspanbarkeit... |
| Was lässt sich nicht beeinflussen? | E-Modul |
| Was ist eigentlich eine Wärmebehanldung? (4 Schritte) | -Anwärmen bis gewünschte Temp. erreicht -Werkstück eine Zeit lang auf gewünschte Temp. halten (Durchwärmen) -Abkühlen (langsam oder schnell) -ggf. nochmal Erwärmen |
| Wie erfolgt eine Glühbehandlung?3 Schritte | 1) langsam erwärmen 2) Temp. halten 3) langsame abkühlen >langsam, energetisch günstigster Zustand |
| Wie erfolgt das Härten? 2 Punkte | -muss schnell gehen! -Nicht energetisch günstigster Zustand! |
| Glüharten 6 Arten | 1) Diffusionsglühen 2) Hochglühen/Grobkornglühen 3)Normalglühen 4) Weichglühen 5) Spannungsarmglühen 6) Rekristallisationsglühen >Lassen sich übrigens auch in ein Fe-C-Diagramm einzeichnen und das jeweilige Gefüge ablesen |
| Diffusionsglühen (Temp, Positiv, Negativ) | Glühen bei hohen Temperaturen (1000°C-1200°C) +Beseitigung von Seigerungen -Gefahr des Verzunderns und Grobkornbildung |
| Normalglühen (Geüfge, Verfahren, Eigenschaften (2)) | 1) Erzeugung eines feinkörnigen, gleichmäßigen Gefüges (Ferrit-Grenze) 2) Vergleichsweise schnelles Aufhezen und Abkühlen an der Luft 3) Fest und zäh |
| Grobkorn-/Hochglühen(+/-) | +Verbessert Zerspanbarkeit -Erzeugung eines grobkörnigen Gefüges >850°-1000°C (Austenit) |
| Weichglühen(+/-) | +verbessert Zerspanbarkeit -Reduziert Festigkeit |
| Spannungsarmglühen: Wozu? | Glühen zum Abbau innerer Spannungen |
| Rekristallisationsglühen (Temp,Voraussetzung?) | Temp: 500°C-650°C: Gefügeneubildung -Voraussetzung: vorausgegangene Kaltumformung |
| Was sind Wärmebehandlungen...? | TEUER! |
| Beispiel: C40E (0,4 % C) 3 Schritte | 3) Abkühlen LANGSAM: Ferritkristalle wachsen(A3-Temp) aus dem Austenit; bei 723°C Perlit (A1-Temp)(Ferrit+Zementit) |
| Langsames Abkühlen(schneller als zuvor) führt zu... | Temperatur für Ferrit -und Perlitbildung setzt sich ein bisschen nach unten |
| Schnelleres Abkühlen führt zu... | Temperaturbereiche für Ferrit-und Perlitbildung sinken noch weiter (Diffsuion hat weniger Zeit) |
| Noch schnelleres Abkühlen führt zu... | Eisenatome können nicht mehr diffundieren >Es bildet sich ein neues Gefüge |
| Was ist Bainit/Zwischenstufengefüge? | Gefüge aus Ferrit mit eingelagerrten Eisenkarbidkriställchen (Bei sehr schnellen Abkühlen) |
| Was passiert bei SEHR schnellem Abkühlen(Abschrecken)?Welches Gefüge? | Kein diffundieren -Bildung von MARTENSIT!(C ist dort zwangsgelöst) >Härten! >tretragonal-raumzentriert |
| Bis in welches Gebiet muss man beim Härten immer erwärmen? | Bis ins Austenitgebiet (Temp. wie beim Normalglühen) |
| Kontinuierliche Abkühlung 2 Schritte | 1)Erwärmen auf Austenitgebiet 2) "normale" Abkühlung(langsam/mittelschnell/schnell) bis RT |
| Isotherme Abkühlung 4 Schritte | 1) Erwärmen bis Austenit-Gebiet 2) Abkühlen bis best. Temp 3) Dort Halten 4) Abkühlen bis auf RT |
| Direktes Härten 2 Schritte | 1) Haltezeit t_H 2) Abschrecken in Wasser/Öl |
| Gebrochenens Härten | Abschrecken in WASSER >Perlitbildung unterdrückt |
| Warmbadhärten | 1) Abschrecken im Salzbad 2) Langsames Abkühlen |
| Randschichthärtung | lokales Härten einer Bauteiloberfläche |
| Einsatzhärten | Martensithärtung durch vorheriges "Aufkohlen" von meist c-armen Stählen bei min. 900°C -Abschrecken |
| Aufkohlen | Reichert Stähle mit C an, damit man diese besser Härten kann |
| Nietrieren 3 Punkte | Härtung durch Nitridbildung an der Oberfläche nach "Aufstickung" bei ca. 550°C -Kein Abschrecken -Lange Diffusionszeit |
| Was bewirkt das Härten? | Ein hartes Gefüge mit hoher Festigkeit |
| Vergüten: Was ist das? + 3 Eigenschaften | Vergüten= Härten + Anlassen -Erhöht Zähigkeit -Reduktion Festigkeit -Erzeugt Vergütungsgefüge |
| Was sollte man über das ZTU-Diagramm wissen? | -logarithm. Skala -Zeit wird gezählt, ab dem Punkt wo man abkühlt |
| Warum werden an Stählen Wärmebehandlungen durchgeführt? | Um gezielt Werkstoffeigenschaften zu verändern (Festigkeit, ….) |
| Warum werden zwei Wärmebehandlungsverfahrensgruppen unterschieden? | Weil diese verschiedene Eigenschaften am Ende haben |
| Welches Glühverfahren dient zur Verbesserung eines grobkörnigen Gefüges? | Normalglühen führt zu einem feinkörnigen und gleichmäßigen Gefüge |
| Wie wirkt die Abkühlgeschwindigkeit auf die Phasenumwandlungen? | Je höher die Abkühlgeschwindigkeit ist, desto niedriger ist die Temp., die zur Phasenumwandlung führt |
| Was bewirken Legierungselemente beim Härten? | -LE wirken ähnlich wie erhöhte Kohlenstoffanteile -Haben Einfluss auf Abkühlgeschwindigkeit |
| Was sind Hauptzielsetzungen beim Härten? | Verschleißwiderstand, Festigkeitssteigerung |
| Was ist bei der Erwärmungsphase des Härtens besonders zu beachten? | Gefügeumwandlung:α->γ; krz->kfz; Volumen sinkt |
| Warum gibt es ZTU-Schaubilder?2 pkt | -Prozessbeschreibung bei Abkühlung des Austenit -Herstellung von Härtungsgefügen |
| Was ist die größte beim Härten erreichbare Härte? Und wovon hängt sie ab? | Martensit (hängt fast nur von C-Gehalt und wenig von LE ab) |
| Bedeutet „570 HV“ die Härte des Martensits? | Es ist die Härte des Gefüges mit 1% Ferrit; 10 % Perlit; 15 % Baunit; 74 % Martensit |
| Wann ist ein Tiefkühlen von Bauteilen sinnvoll? | Wenn Martensit-Ferrit-Temp. unter RT liegt |
| Was ist der Vorteil des gebrochenen Härtens? | -Weniger Risse -Gefüge kann beeinflusst werden |
| Werden alle gehärteten Bauteile anschließend vergütet? | Wenn man ein homogenes Verhältnis von Festigkeit zu Zähigkeit haben will, dann ja |
| Was ist das Ziel einer Vergütungsbehandlung? | Ausgewogenes Verhältnis von Festigkeit zu Zähigkeit |
| Was ist Einsatzhärten und wo wird es angewandt? | -Aufkohlen bei kohlenstoffarmen Stählen -Aufkohlen bis zum eutektoiden Bereich (0,8%) |
| Welche Eigenschaften haben Stähle mit einem Ferrit-Martensit-Gefüge?3 Stk. | -Dualphasen-Stähle (DP) -Streckgrenze 330-450 Mpa -Bruchdehnung 22-24 % |
| T-t-Diagramm |
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