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Erstellt von Max Chaumet
vor etwa 10 Jahre
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| Frage | Antworten |
| Erze (bzw. mineralische Rohstoffe) sind? | metallischer oder nichtmetallischer Natur |
| Was wird unter Erzen verstanden? | Gesteine und Mineralgemenge, aus denen mit technischen Methoden und wirtschaftlichem Nutzen Metalle, deren Verbindungen oder andere Wertstoffe gewonnen werden können. |
| Wo werden Erze gebildet? | In Lagerstätten, infolge von geologischen Anreicherungsprozessen. |
| Was sind Lagerstätten? | Sind geologische Körper, die mineralische Rohstoffe und/oder Energierohstoffe enthalten. Es wird angenommen, dass sie bei technischer Entwicklung unter Berücksichtigung ökologischer und sozialer Aspekte mittel- bis langfristig wirtschaftlich genutzt werden können. |
| Industrieminerale | Mineralische Rohstoffe, überwiegend monomineralischer Natur, die als solche verwendet werden oder nach Anreicherung(en) in der Industrie eigesetzzt werden. (Nicht zur Metall- oder Energiegewinnung) |
| Beispiele Industrieminerale | -Feldspat -Glimmer -Quarz |
| "bivalente" Rohstoffe | -vereinigen die Eigenschaften von Erzen und Industriemineralen -werden für Gewinnung von Metallen und in Form ihrer Minerale zur industriellen Anwendung genutzt |
| Beispiele "bivalente" Rohstoffe | -Chromit -Steinsalz/Halit -Quarz |
| Mineralische Rohstoff Unterteilung | -Metallische Rohstoffe -Energierohstoffe -Nichtmetallische Rohstoffe (Industrie-Minerale; Steine und Erden; Salze; Schmuck- und Edelsteine) |
| Abbaugebiete Deutschland | Mittel Deutschland |
| Jährliche Produktion ausgewählter mineralischer Rohstoffe in Deutschland | - Kies/Bausande 251,1 Mio. t -Gebr. Natursteine 215 Mio. t -Braunkohle 175,3 Mio. t - Kalk- und Mergelsteine 50 Mio. t |
| Definition Wertschöpfung | transformiert vorhandene Güter in Güter mit höherem Geldwert (Braun- und Steinkohle; Erdöl und Ergas besitzen höchsten Wert) |
| Deutsche Rohstoffproduktion in Bezug zur Weltproduktion | |
| Rohstoffeinsatz pro Kopf in Deutschalnd | >75% aus heimischer Produktion -Importe: Mineralöl; Erdgas; Steinkohle Heimische Gewinnung: Braunkohle; Steinkohle; Sande & Kiese; Hartsteine |
| Verfügbarkeit von Rohstoffen | Verfügbarkeit von Rohstoffen in ausreichender Menge, Qualität und zu günstigen Preisen ist entscheidende Voraussetzung für den gesicherten Fortbestand und Weiterentwicklung der Gesellschaft |
| Reserven und Ressourcen | Reserven sind immer eine Teilmenge der Ressource |
| Wirtschaftliche Bauwürdigkeitsgrenze | -auch cut-off grade genannt - mittlerer Gehakt an nutzbaren Mineralen in LS, der während eines bestimmten Zeitraums eine kostendeckende Gewinnung ermöglicht |
| Bewertungskriterien cut-off grade | geologisch-mineralogisch-physikochemisch-wirtschaftlich-technisch -Mineralogie -Lagerstättengenese -Lagerstättengröße |
| Rohstoffspezifikationen | legen je nach Verwendungszweck physikalische, chemische und mineralogische Anforderungen an den Rohstoff fest |
| Wozu Rohstoffspezifikation? | -ermöglichen Aussage über späteren Verwendungszweck in diversen Industriezweigen -Anforderungen schwanken sehr stark nach avisiertem Einsatzgebiet |
| Rohstoffpreis | richtet sich nach Eigenschaften bzw. Einsatzgebiet des Materials |
| Steine- & Erden-Rohstoffe | Zur Gruppe gehören Fest- & Lockergesteine, die wegen ihrer physikalischen-technischen Eigenschaften hauptsächlich in der Bauwirtschaft verwendet werden. Ohne sie Hoch- & tiefbau unmöglich |
| Sand und Kies | -Jährliche Produktion. ca 350 Mio. t -mengenmäßig bedeutenster Zweig in dt. Rohstoffgewinnung -Jahresumsatz: mehr als 2 Mrd. Euro -typische Baurohstoffe für Bauwirtschaft |
| Natursteine | dazu gehören Festgestein wie -Granit -Gneise -Gesteine vulkanischen Uhrsprungs |
| Natursteine (wirtschaftliche Aspekte) | -Förderung: 200 Mio. t /Jahr -Mengenmäßig Platz 2 der dt. Rohstoffgewinnung -Umsatz bei ca. 5 Mrd. Euro |
| Natursteine (Gewinnung) | -durch Sprengung gewonnen -Aufbereitung zu gebrochenen Produkten (Bsp.: Schotter etc.) -großes Einsatzfeld |
| Naturwerksteine (Definition) | zeichnen sich im Gegensatz zu den Natursteinen durch besondere Gesteinseigenschaften aus |
| Naturwerksteine (Verwendung) | Rohblöcke für Bauwerksverkleidung, Bodenplatten und Ausgangsprodukt für Steinmetze |
| Naturwerksteine (Gewinnung) | Werden i.d.R. nicht gesprengt, sondern aus dem Gesteinsverband mechanisch gelöst oder herausgesägt. Vorkommen und Deutschland sehr selten und daher besonder wertvoll. (Etwa 80% werden Importiert) |
| Lehm & Ton | Ziegelindustrie -Produktion: ca. 30 Mio. t/Jahr -300 Produktionsstandorte -Gesamtumsatz: 1,79 Mrd. Euro |
| Tonminerale (Eigenschaften) | -geringe Korngröße: < 0,002 mm -nicht optisch Identifizierbar - Im Wasser plastisch, sonst: fein wie Mehl |
| Tonminerale (Verwendung) | -wichtiger Rohstoff in Keramikindustrie -Füllstoff in Papierindustrie -Dichtmaterial im Bauwesen |
| Naturgips | -Anteil an Gipsverarbeitung: ca 50% -Produktpalette groß: Haupteil bilden Baugipse, Gipsplatten oder Zementzuschalgsstoffe |
| Vorkommen von Zementrohstoffen | -generell weiter Verbreitung -Verarbeitung ausschließlich in unmittelbarer Nähe zur Gewinnung |
| Industrieminerale | Ausgangs- und Prozessstoffe für Glas-, Keramik- ,Papier-, Chemie- und Elektroindustrie |
| Industrieminerale vs. Steine-&Erden-Rohstoffe (Massenrohstoffe) | -Industrieminerale werden International angeboten -Großer Wettbewerb führt zu erheblichen Inverstitionen -Massenrohstoffe nur regional gehandelt |
| Steinsalz | -billiger Rohstoff -einfach herzustellen -zahlreiche Lagerstätten |
| Kalisalze | -sehr selten, wertvoll -Düngemittel, chemische Industrie (Seife, Waschmittel, Glas, Baustoffe) -wichtigstes Kalisalz: Sylvin |
| Salzproduktion- & Verwendung in Deutschland | |
| Rohstoffverbauch und Nachhaltigkeit (Nachhaltigkeitsdreieck) | |
| Ökologischer Rucksack | Ökologische Rucksäcke sind bei der Mineralgewinnung notwendigerweise mitbewegte Massen. |
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