Traditionen & Schulen

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Karteikarten am Traditionen & Schulen, erstellt von so.scharf am 06/06/2014.
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Psychoanalyse Freud Grundannahmen Seelenleben = Verarbeiten/Umwandeln psychischer Energie Energie stammt aus Trieben Libido & Destrudo Ausleben selten konfliktlos möglich -> Umlenkung
Psychoanalyse Freud Strukturmodell des Seelenlebens Es: Lustprinzip, Reservoir für regenerierende Energie Ich: Realitätsprinzip, Vermittlung zwischen Es und Außenwelt Über-Ich: Kontrolliert Ich ("Eltern"), Internalisierung von Normen/Werten ("Gewissen")
Psychoanalyse Freud Topographisches Modell des Seelenlebens Bewusstes = Verbalisierbares Vorbewusstes = Potentiell Verbalisierbares Unbewusstes = nur durch psychoanalytische Techniken potentiell verbalisierbar, nicht an Fakten/Logik gebunden
Psychoanalyse Freud Triebschicksale/Abwehrmechanismen Verdrängun, Projektion, Verschiebung, Reaktionsbildung, Verleugnung, Rationalisierung, Sublimierung, Regression
Psychoanalyse Freud Psychosexuelles Entwicklungsmodell
Psychoanalyse Freud Fixierung frühkindlicher Triebimpulse oraler Charakter: Depressiv, abhängig, still, rauchen, selbstbezogen analer Charakter: zwanghaft, pedantisch, geizig, trotzig phallischer Charakter: hysterisch, rücksichtslos, kämpferisch, ehrgeizig (Ödipus!)
Psychoanalyse Freud Persönlichkeitsdeterminanten variierende Es-Stärke durch Erziehung unterschiedliche Ich/Über-Ich Stärke dadurch individuelle Fixierung/Abwehrmechanismen Nach Phallischer Phase Persönlichkeit festgelegt
Psychoanalyse Freud Kritik Zirkulär, nicht falsifizierbar, keine Vorhersagen Keine Befunde für Psychosexuelle Entwicklung, Ödipuskonflikt, Penisneid,Munddeformation, Sauberkeitserziehung,.. Positive:Abwehrmechanismen, Unbewusstes, Verdrängungspersönlichkeit, Versprecherexperiment
Psychoanalyse Adler Individualpsychologie statt Libido Selbstverwirklichung/Macht als Trieb Neurosen durch Minderwertigkeitskomplexe Charaktereigenschaften = Mechanismen des Strebens von unten nach oben
Psychoanalyse Adler Quellen interindividueller Unterschiede Grad erlebter Minderwertigkeit in der Kindheit Art der erlebten Minderwertigkeit Mittel der Kompensation -> Persönlicher Lebensstil in ersten 5 Jahren festgelegt
Psychoanalyse Adler Quellen der Minderwertigkeitskomplexe Familiendynamik & Dominanz männlicher/weiblicher Ideale Verwöhnung/Ablehnung durch Eltern -> Geschwisterposition Männlicher vs. weiblicher Protest durch Dominanz entsprechender Ideale
Psychoanalyse Jung Analytische Psychologie Libido nicht als Grundtrieb kausales & finales Denken: nicht nur Vergangenheit sondern auch gegenwärtige Ziele beeinflussen Verhalten
Psychoanalyse Jung Grundfunktionen der Psyche Denken & Fühlen -> rationales Denken Empfinden & Intuieren -> irrationales Denken eine Funktion dominant (Ich), Gegenteil schwach (Unbewusst) Andere Funktionen als Hilfsfunktion
Psychoanalyse Erikson
Konstitutionspsychologie Lehre der 4 Temperamente (Galenus) Physiognomik (Lavater) Phrenologie (Gall)
Konstitutionspsychologie Kretschmer Zusammenhang Körperform & Psychose pyknisch-rundlich-zirkuläres Irresein leptosom-schlank-Schizophrenie athletisch-muskulös-Katatonie dysplastisch-Kombination-Epilepsie
Konstitutionspsychologie Kretschmer Persönlichkeitstypen Psychose-Vorformen zykloid=gesellig,gutmütig schizoid=kalt,pedantisch,paranoid epileptoid=zäh,beständig Normale Typen zyklothym=gesellig, praktisch schizotym=Einzelgänger,klares Denken viskös=sozial passiv,fantasielos
Konstitutionspsychologie Sheldon Suche nach exhaustiven, disjunkten, objektiven Körpermerkmalen Endomorphie:weich,rund,bauchbetont Mesomorphie:muskulös,knochig Ektomorphie:zart,dünn,flach 343 mögliche Stufenkombinationen
Konstitutionspsychologie Sheldon Temperamente 3 Persönlichkeitstypen aus Fremdratings: Viscerotonie (Bequem) - Endomorphie .8 pyknisch Somatotonie (Riskofreude) - Mesomorphie .8 athletisch Zerebrotonie (Zurückhaltung) - Ektomorphie .8 leptosom
Konstitutionspsychologie Evaluation keine Doppelblindstudien Scheinkorrelationen durch Aggregation über Geschlecht & Alter ->Replikation unter Berücksichtigung nicht geglückt
Humanistische Tradition Streben nach Autonomie/Selbstverwirklichung bewusstes Erleben der Person im Zentrum
Humanistische Tradition Maslow Individuen gekennzeichnet durch Motivlage Hierarchische Theorie der Defizitmotive Wachstumsmotiv der Selbstverwirklichung
Sozial-interaktionistische Tradition Verhaltenserklärung Interaktion Situation-Person erlebte Umwelt determiniert Verhalten (cf. Humanisten)
Sozial-interaktionistische Tradition Rotter Verhaltenspotential(x,s,a)=Erwartung(x,s,a)xVerstärkungswert(s,a) Verhalten y in Situation s mit Konsequenz a generalisierte Erwartungen: Locus of Control, zwischenmenschliches Vertrauen, Problemlösestrategie
Sozial-interaktionistische Theorie Murray
Sozial-interaktionistische Theorie Mischel Verhalten durch Interaktion Personen-&Situationsvariablen Starke vs. schwache Situation Kompetenzen, subjektive Werte, Selbstregulation,...
Evolutionspsychologische Schule 1.Prämisse: evolutionsbiologische Position 2.Prämisse:materialistischer Monismus Konklusion: Evolutionspsychologie
Evolutionspsychologische Schule Formen der Selektion Natürliche Selektion Survival Selection Sexuelle Selektion (intra- &inter-) Kin Selection -> Mechanismus: Adaptionen
Evolutionspsychologische Schule Quellen interindividueller Unterschiede genetische Isolation chromosomale Unterschiede Erbe-Umwelt-Interaktion
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