Welche Aussage zum Cobalamin (Vitamin B12) triifft zu?
A Es ist vor allem in pflanzlicher Nahrung enthalten
B Es wird vor allem im oberen Jejunum absorbiert
C Die Absorption aus dem Darmlumen geschieht durch rezeptorvermittelte Endozytose
D Bei unterbrochener Zufugr deckt die in der Leber gespeicherte Menge etwa den Bedarf eines Monats
E Seine Aufnahme in Mizellen ist die Vorraussetzung für seine intestinale Absorption
Der tägliche Bedarf (mg/Tag) des Organismus an welchem der folgenden Elemente ist am geringsten?
A Phosphor
B Calcium
C Chlor
D Kalium
E Eisen
Welches der folgenden Elemente zählt nicht zu den Spurenelementen?
A Zink
B Selen
C Phosphor
D Mangan
E Kobalt
Das Bilanzminimum für die Eiweißaufnahme des Menschen ist definiert als
A die minimale tägliche Eiweißaufnahme, die der Mensch unter Grundsatzbedingungen benötigt
B die minimale tägliche Eiweißaufnahme, die beim wachsenden Organismus einen Eiweißaufbau ermöglicht
C due tägliche Eiweißaufnahme, bei der das Körpergewicht konstant bleibt
D die Eiweißmenge, die bei eiweißfreier kalorisch ausreichender Ernährung pro Tag abgebaut wird
E keine der obrigen Definitionen trifft zu
Der Tonus des unteren Ösophagussphinkters wird typischerweise erhöht, wenn auf ihn (interdigestial) einwirkt:
A Motilin
B NO (Stickstoffmonoxid)
C Progesteron
D Sekretin
E VIP (vasoaktives intestinales Polypeptid)
Welche Aussage zum Tonus des unteren Ösophagussphinkters trifft nicht zu?
A Der Tonus wird Motilin erhöht
B Der Tonus wird durch postganglionär freigesetztes Acetylcholin erhöht
C Der Tonus wird durch VIP gesenkt
D Beim Schlucken beginnt der Tonus dann zu sinken, wenn der verschluckte Bissen diesen Sphinkter erreicht
E Hohe Plasmakonzentration von Gastrin steigern den Tonus
Im distalen Magen laufen rythmisch-peristaltische Kontraktionszyklen ab. Die zugehöhrigen Erregungswellen haben ihren Ursprung
A im oberen Ösophagus
B im Bereich der Kardia
C an der Antrum.Pylorusgrenze
D im Korpus
E in allen Bereichen des Magens
Die Magenperistaltik
A wird von parasympathischen Nervenfasern gehemmt
B läuft mit einer Maximalfrequenz von 0,3-0,5 min^-1 ab
C geht von Schrittmacherzellen im Magenkorpus aus
D ist im Fundus stärker ausgeprägt als im Antrum
E wird durch Curare spezifisch gehemmt
Welche Aussage trifft nicht zu? Der Akkomodationsreflex des Magens
A ist im proximalen Magen stärker ausgeprägt als im distalen Magen
B hat die Dehnung der Magenwand als auslösenden Reiz
C führt zur Relaxion der Magenwand
D verläuft postganglionär in cholinergen Fasern des Plexus myentericus
E ist ein vagovagaler Reflex
Für Dünndarm-Motilität gilt
A Pendelbewegungen werden durch die Ringmuskulatur ausgeführt
B Segmentationsbewegungen erfolgen ca. 25-30 mal pro Minute
C Peristaltische Wellen dienen der Fortbewegung des Darminhaltes
D Die Eigenbeweglichkeit der Zotten dient der aboralen Propulsion des Darminhaltes
E Der Darminhalt wird mit einer mittleren Geschwindigkeit von 0,5 cm pro Sekunde in Richtung Dickdarm bewegt
Welche Aussage über den Kolon trifft nicht zu?
A Die mittlere Passagenzeit durch das Kolon beträgt bei unserer faserstoffarmen Mischkost etwa 2-3 Tage
B Mehrmals täglich erfolgen propulsive Massenbewegungen
C Es strömen täglich 1,5l Chymus in das Caecum
D Durch Nahrungsaufnahme wird die Kolonmotilität gesteuert (gastrokolischer Reflex)
E Faserstoffreiche Nahrung verlangsamt die Kolonpassage
Die Funktion, den Inhalt temporär zu speichern, ist am wenigsten ausgeprägt (in der )
A proximalen Magen
B Duodenum
C Gallenblase
D Zäkum
E Rektum
Bei der basalen, unstimulierten Sekretion des Mundspeichels
A gelangt ein gegenüber dem Plasma hyperosmolarer Speichel in die Mundhöhle
B wird der Primärspeichel in den Azini durch Filtration gebildet
C liegt die HCO3--Konzentration im Speichel unter 10 mmol/l
D stellt Cl- die Hauptmenge der Anionen im Speichel
E wird der größte Volumenanteil des Speichels von der Gl. submandibularis geliefert
Welche Aussage über den Speichel den Mundspeicheldrüsen trifft zu?
A Der in den Endstücken gebildete Primärspeichel ist arm an NaCl
B in den Ausführungsgängen werden K und HCO3- aus dem Speichel resorbiert
C bei sehr hohem Speichelfluß ist seine NaCl-Konzentration höher als bei niedrigen Flußraten
D Bei niedrigem Speichelfluß ähnelt seine Na und K-Konzentration der des Blutplasmas
E Der Speichel ist unabhängig von der Höhe des Speichelflusses etwa plasmaisoton
Blockiert man die muscarinerge Übertragung einer submandibulären Speicheldrüse mit Atropin, dann kann durch elektrosche Reizung der Chorda tympanie keine Zunahme des Speicheldlusses mehr ausgelöst werden. Diese Reizung ruft aber weiterhin eine Zunahme des Blutflusses in der Drüse hervor. Als Ursache kommt am ehesten in Betracht
A Aktivierung von Beta-Adrenozeptoren
B Freisetzung von vasoaktivem intestinalem Polypeptid (VIP)
C Aktivierung von postganglionären nicotinergen Rezeptoren
D Hemmung von Alpha-adrenozeptoren
E Abfall des Blutdrucks
Die HCL-Sekretion der Belegzellen des Magens wird typischerweise
A gehemmt durch Acetylcholin
B gehemmt durch Histamin
c stuimuliert durch Gastrin
D stimuliert durch Prostaglandin E2
E stimuliert durch Sekretin
Die Freisetzung von Histamin in der Magenwand wird gefördert durch
A Sekretin
B Somatostatin
C Galanin
D GIP
E Gastrin
An der endokrinen Regulation der H-Produktion durch die Belegzellen des Magens ist / sind nicht beteiligt
A Gastrin
B Histamin
C Somatostatin
D Gastrin-releasing Peptide (GRP)
E Intrinsic Factor
Gastrin
A wird aus den Belegzellen der Magendrüsen freigesetzt
B hemmt die H-Sekretion der Magendrüsen
C wird im Magen weniger sezerniert, wenn der pH-Wert im Magenlumen stark sinkt
D hemmt die Histaminausschüttung in der Magenwand
E wirkt vor allem auto- und parakrin
Welche Aussage zu den Belegzellen des Magens trifft nicht zu?
A Sie besitzen auf der Basolateral-Seite Na/K-Atpase
B Sie besitzen auf der Basolateral-Seite Anionen-austausch-Carrier
C sie besitzen in der luminalen Membran H+-Kanäle
D Sie werden durch Gastrin stimuliert
E Sie sezernieren instinsic factor
Bei einem 45-jährigen Mann wird gastroskopisch ein Magengeschür entdeckt, das auf eine zu hohe Magensäuresekretion zurückgeführt wird. Um die Magensaftsekretion des Patienten herabzusetzen eignen sich Medikamente, die
A die Histaminrezeptoren vom Typ 2 (H2) stimulieren
B die H/K-ATPase hemmen
C die Sekretion der G-Zellen des Antrums anregen
D die muskarinischen Cholinorezeptoren der Belegzellen stimulieren
E die Freisetzung von SIH (Somatostatin) in der Magenwand hemmen
10 ml Magensaft gelangen mit einem pH von 1 in den Dünndarm. Woeviel HCO3--wird im Dünndarm benötigt, um diese Flüssigkeit ungefähr auf den Plasma-pH-Wert zu neutralisieren
A 0,01 mmol
B 0,05 mmol
C 0,1 mmol
D 0,5 mmol
E 1 mmol
Sekretin
A wird überwiegend in der Wand des terminalen Ileums gebildet
B steigert die bicarbonat-Sekretion in die pankreatischen Ausführungsgänge
C bewirkt in den pankreatischen Ausführungsgängen eine Eindickung des Sekrets durch vermehrte Wasserrückresorption
D hemmt den Anionenaustausch in der apikalen (luminalen) Membran der Zellen der pankreatischen Auführungsgänge
E stimuliert durch Bindung an Rezeptoren der Magenbelegzelle deren H-Sekretion ins Magenlumen
Welche Aussage zum Pankreassaft trifft zu?
A bei kleinen Sekretionsraten ist er stark hypoton
B seine azinäre Sekretion wird durch Acetylcholin gefördert
C sein pH-Wert beträgt etwa 6,5
D sein sezerniertes Volumen beträgt 6,8 Liter pro Tag
E Stimulation der Gangsekretion senkt seine HCO3--Konzentration
Welche Aussage zum Pankreassaft trifft zu?
A Bei der Passage durch die Pankreasgänge erhöht sich seine HCO3--Konzentration
B Bei hohen Sekretionsraten verarmt er an Na+
C Sein sezerniertes Volumen beträgt max ca 0,2 L/d
D Seine azinäre Sekretion wird durch Cholecystokinin (CCK) gehemmt
E Er enthält Trypsin
In welcher Eigenschaft unterscheidet sich der postprandiale Pankreassaft nicht wesentlich vom Blutplasma?
A Osmolarität
B Bicarbonat-Konzentration
C Cl--Konzentration
D Albumin-Konzentration
E Alpha-Amylase-Aktivität
Bei einem 12-jährigen Jungen mit Mukoviszidose (zystischer Fibrose) ist aufgrund des genetischen Defekts (unter anderem) der Cl--Ausstrom über Cl--Kanäle aus den Pankreasgangzellen ins Lumen stark vermindert. Welcher der Befunde ist hierdurch am ehesten zu erwarten?
A Erhöhte Pankreassaft-Sekretionsrate
B erhöhte postprandiale H-Konzentration am Ende des Duodeums
C erhöhte HCO3--Konzentration im Pankreassaft
D Hypoosmolarität des Pankreassaftes
E verminderte Viskosität des Pankreassaftes
Welche Aussage trifft nicht zu? Bilirubin
A wird von den Leberzellen als Konjugat in die Gallenkanälchen sezerniert
B wird in den Leberzellen an Glukuronsäure gekoppelt
C wird im Plasma vor allem Albumin-gebunden transportiert
D wird aus dem Darm fast vollständig resorbiert (enterohepatischer Kreislauf)
E ist in der Blasengalle als Konjugat höher konzentriert als in der Lebergalle
Das bei extravasaler Hämolyse gebildete Bilirubin wird im Blut überwiegend transportiert
A in freier Form
B als Bisglucronid
C an Albumin gebunden
D als Komplex mit Hämopexin
E assoziiert mit Lipoproteinen
Welche Aussage über die Galle trifft zu?
A In der Lebergalle ist die molare Konzentration von Colesterin wesentlich höher als die von Gallensalzen
B Cholinerge Fasern des N. vagus lösen die Erschlaffung der Gallenblase aus
C Das pro Zeiteinheit von der Leber sezernierte Gallenvolumen wird von der Menge der gleichzeitig sezernierten Gallensalze nicht wesentlich beeinflusst
D Gallensalze gelangen aus den Leberzellen in die Gallenkanälchen vor allem durch passive Diffusion
E Sekretin erhöht den Gallenfluss im Ductus hepaticus
Der anterograde Gallenfluss im Ductus hepaticus communis wird am stärksten erhöht durch
A Cholezystokinin
B Serotonin
C Motilin
D Sekretin
E Galanin
Welche AUssage über die Gallensalze/ die Gallensäure trifft nicht zu?
A rhöhung ihrer Konzentraation im Portalvenenblut fördert ihre Sekretion in die Galle
B Sie stabilisieren die Lipid-Emulsion im Duodenum
C Mit ihrer Hilfe bilden sich gemischte Mizellen im Darmlumen
D Sie werden im Ileum resorbiert
E Sekretin fördert ihre Bildung in der Leber
Welche Aussage zu den Gallensalzen trifft nicht zu?
A Die pro Tag in die Galle sezernierte Gallensalzmenge übersteigt den Gallensalz-Bestand des Körpers um ein Mehrfaches
B Die pro Tag von der Leber sezernierte Gallensalzmenge ist mehrfach größer als die täglich neu synthetisierte Menge an Gallensalzen
C Von der in die Galle sezernierte Gallensalz-Menge wird weniger als 10% im Stuhl ausgeschieden
D Je mehr Gallensalze die Leberzellen aus dem Blut aufnehmen, desto mehr Lebergalle wird gebildet
E Die täglich im Ileum absorbierte Menge an Gallensalzen ist etwa halb so groß wie der Gallensalzbestand des Körpers
Welche Aussage zu den konjugierten Gallensäuren trifft zu?
A Die Transporter für deren sekundär-aktiven Transport aus dem Darmlumen in die Enterozyten befinden sich hauptsächlich im Ileum
B Ihr Transport aus dem Blut in die Hepatozyten hinein ist rein passiv
C Sie stimulieren die Gallensäuresynthese in den Hepatozyten
D Sie werden vor allem sekundär aktiv im Gegentransport zu Na+ aus den hepatozyten in die Gallenkanälchen sezerniert
E Ihre Konzentration ist in der Lebergalle die gleiche wie in der Blasengalle
Ein 63-jähriger Mann berichtet neben unklaren Oberbauchbeschwerden, dass sich sein Stuhl während der vergangenen Wochen von braun zu grau verfärbt habe. Die Skleren des Patienten sind gelb verförbt. Was kommt als gemeinsame Ursache dieser Symptome am ehesten infrage?
A Gallenstein, der den Ausgang der Gallenblase völlig verlegt
B einseitige Ernährung nur mit Obst und Gemüse, vor allem Karotten
C Tumor, der den Ductus choledochus völlig verlegt
D gesteigerte Hämolyse
E genetische Störung der Gallensäurekonjugation in der Leber
Bei einem Verschluß des Ductus choledochus ist welches der folgenden Ereignisse das am wenigsten wahrscheinliche?
A Der Stuhl verliert seine braune Farbe
B Der Stuhl enthält vermehrt Fette (Steatorrhoe)
C Die Konzentration des Glucoronsäure- gekoppelten Bilirubons im Plasma steigt weniger stark an als die des ungekoppelten
D Die Haut verfärbt sich gelb
E Der Urin verfärbt sich braun
Welche Aussage über die Flüssigkeit im Darmtrackt trifft nicht zu?
A Pro Tag gelangen mit Nahrung und Sekreten etwa 7-10 l Wasser in den Verdauungstrackt
B Bis zum Ende des Dünndarms werden mehr als 80% des n den Verdauungstrackt gelangten Wassers resorbiert
C Das Colon besitzt ein für Wasser dichteres Epithel als die übrigen Darmepithelien
D Nur 1-2% der in Lumen des Magen-Darm-Tracktes eintretenden Flüssigkeit erscheint im Stuhl
E Im Stuhlwasser hat Na+ etwa die gleiche Konzentration wie im Plasma
An der Aktivierung von Pepsonogen zu Pepsin im Magen wirkt/wirken mit
A Enteropeptindase
B Intrinsic Factor
C Trypsin
D H+-Ionen (pH <3)
E Kathepsin
Welches der Verdauungsenzyme ist ein Bürstensaumenzym des Dünndarmepithels?
A Pepsin
B Aminopeptidase
C Trypsin
D Elastase
E Chymotrypsin
Welche Aussage trifft nicht zu? Von den Azinuszellen des Pankreas werden als Proenzyme sezerniert, die zur Überführung in die aktive Form gespalten werden müssen
A Trypsin
B Chymotrypsin
C Carboxypeptidase A
D Phospholipase A2
E Lipase
Welche Aussage zur Fettverdauung trifft zu?
A langkettige Fettsäuren werden überwiegend im Dickdarm absorbiert
B Triacylglycerine werden im Dünndarm vorwiegend zu 1,3-Diacylglycerin gespalten
C Die im Dünndarmlumen entstehenden Mizellen bestehen zu 80-90% aus Triacylglycerin
D Die Pankreas-(Triacylglycerin-)Lipase wird zu ihrer Aktivierung von der Enteropeptidase limitiert proteolysiert
E Die Motorik des distalen Magens dient u.a. der Emulgierung von Nahrungsfetten
Bei einem 38-jährigen Mann mit Alkoholproblemen wurde bereits vor einem Jahr eine chronische Pankreasentzündung diagnostiziert, die seither zu einem fortschreitenden Parenchymverlust des Organs mit exokriner Pankreasinsuffizienz geführt hat. Welcher Bedund ist eine typische Folge dieser Erkrankung?
A erhöhter Reflux von Magensaft in den Ösophagus
B Mangel an Vitamin C
C Erhöhter Fettgehalt des Stuhles
D Unverträglichkeit von Lactose-haltigen Nahrungsmitteln
E Anstieg des pH-Wertes des Pankreassaftes
Welche Aussage zum Eisen trifft nicht zu?
A Eisen wird im Blutplasma vor allem in Form freier Fe2+-Ionen transportiert
B Eisen in zweiwertiger Form dient als entscheidende O2-Anlagerungsstelle im Hämoglobin
C Hämosiderin enthält Eisen
D Ferritin ist ein Speicherprotein für Eisen
E Eisen ist im Methämoglobin dreiwertig
Wird der Lymphabfluss aus dem Dünndarm blockiert, so beeinträchtigt as vor allem die Absorption von
A Fetten
B Aminosäuren
C Proteinen
D Glucose
E Vitamin C
Die Mukosazellen des Dünndarms absorbieren durch ihre luminale Membran mit Hilfe von H-Symportcarriern typischerweise
A Cobalamin
B D-Glucose
C 2-Monoacylglycerin
D Dipeptide
E Lactose
Bei welcher Zelle ist die Glucoseaufnahme über die zellmembran abhängig vom Cotransport mit Na?
A Hepatozyt
B Skelettmuskelzelle
C Neuron
D Enterozyt
E Herzmuskelzelle
Welche Aussage zum Eisenhaushalt ist richtig?
A Normalerweise werden 50-70% des Nahrungseisens in das Pfortaderblut aufgenommen
B Zur Deckung des Eisenbedarfs sind Spinat und ähnliche Gemüse essentiell
C Ascorbat hemmt die Aufnahme des Nahrungseisens in das Pfortaderblut
D Im Häm gebundenes Eisen in der Nahrung kann nicht von den Enterozyten des Duodenums aufgenommen werden
E Der EIsenbedarf ist im Allgemeinen bei Frauen im gebärfähigen Alter höher als bei gleichaltrigen Männern
Von welchem der Ionen wird, wenn sie in der täglichen Nahrung reichlich enthalten sind, intestinal der höchste Prozentsatz (netto) resorbiert?
A Na+
B Ca2+
C Mg2+
D Fe3+
E SO42-
Durch Na+-Symportcarrier (Na-Kotransport) werden/wird im Dünndarm absorbiert
A Cholesterin
B Triacylglyeride
C Phosphatidylcholin
D Vitamin A
E L-Asparat
Durch Na+-Symport-Carrier (Na+-Kotransport) werden/wird im Dünndarm nicht absorbiert
A Phosphationen
B Monoacylglyceride (Monoglycerinde)
C D-Glucose
D Gallensäureanionen
E L-Phenylalanin
Die im Dünndarm entstehenden Mizellen enthalten in der Regeln nicht
A glukuroniertes Bilirubin
B langkettige freie Fettsäuren
C Monoacylglyceride
D Phosphatidylcholin
E Vitamin D
Welche Aussage trifft nicht zu? Im oberen Dünndarm werden vorwiegend absorbiert
A Glucose
B Alanin
C Eisen
D Cobalamin
E Glycin
Einer 45jährige Frau musste wegen eines Darmtumors das terminale Ileum entfernt werden. Etwa 3 Jahre später wird bei der jetzt blass aussehenden Patientin eine Hämoglobinkonzentration von 90g/l gemessen. Das MCV (mean corpuscular volume) ist auf 110 fl erhöht. Es wird die Diagnose einer Vitaminmangelkrankheit gestellt. Um welches Vitamin handelt es sich am wahrscheinlichsten?
A Folsäure
B Vitamin B1
C Vitamin B6
D Vitamin B12
E vitamin K
Die Bakterien, die den Inhalt des Dickdarmes besiedeln
A sind überwiegend aerob
B sind die Hauptquelle von enteral resorbiertem Vitamin B12
C verstoffwechseln unverdaute Kohlehydrate u.a. zu Propionsäure
D sind die Quelle des im Darmlumen befindlichen Harnstoffes
E erhöhen durch Dekonjugierung die Wasserlöslichkeit der primären Gallensalze
Welche der Aussagen zum Kolon trifft nicht zu?
A Na+ wird im Kolon resorbiert, während K+ in das Lumen sezerniert wird
B Unverdauliche Pflanzenfasern können bakteriell im Kolon zu Fettsäuren umgesetzt werden
C Die Mehrzahl der Kolonbakterien sind obligate Anaerobier
D Die Anionen im Kolon sind zum großen Teil Anionen org. Säuren
E Das Stuhlgewicht beträgt bei normaler Nahrung durchschnittlich 400-500g/24h
Welche Aussage über das Kolon trifft nicht zu?
A In seinem Lumen herrscht eine um mehrere Zehnerpotenzen höhere Bakteriendichte als im Jejunum
B Sei Inhalt kann peristaltisch sowohl analwärts als auch oralwärts befördert werden
C Dort werden netto etwa 3,5l Wasser/Tag absorbiert
D Nahrungsaufnahme kann dort sog. Massenbewegungen auslösen
E Es ist ein Zielorgan für Aldosteron
Für die Darmbakterien gilt
A Es sind fast ausschließlich aerobe Bakterien
B Im Lumen des Dickdarms befinden sich gewöhnlich mehr als 10^9 Bakterien/ml
C Im Lumen des Duodenums ist die Bakterienkonzentration 10mal geringer als im Dickdarm
D Die medikamentöse Abtötung aller Darmbakterien führt zu keinen nennenswerten Störungen der Darmfunktion
E Bakterien machen weniger als 1% des Trockengewichtes der Fäzes aus
Welcher der Aussagen über Darmgase trifft zu?
A ihre Menge hängt vor allem vom Gehalt der Nahrung an durch Verdauungsenzyme schlecht aufschließbaren Proteinen ab
B Die Prot Tag gebildete Menge liegt beim Erwachsenen bei 20-60ml
C Metabolische Azidose steigert den Ammoniakgehalt der Darmgase
D Ihr Geruch wird insbesondere durch im bakteriellen Stoffwechsel gebildete flüchtige Fettsäuren (u.a. Buttersäure) bestimmt
E Sie enthalten von den Dickdarmbakterien gebildeten molekularen Wasserstoff
Bei einem Probanden wird die Carboanhydrase-Aktivität durch hoch dosierte, systemische Gabe eines pharmakologischen Hemmstoffes vermindert. Welche der folgenden Veränderungen ist dadurch am wahrscheinlichsten zu erwarten?
A Abnahme der gastrinstimulierten Magensäurebildung
B Zunahme der HCO3--freisetzung aus den Erythrozyten
C Zunahme der HCO3--Rückresorbtion im proximalen Nierentubulus
D Zunahme der NA-Rückresorption im proximalen Nierentubulus
E Zunahme des pH-Werts im arteriellen Blutplasma
Das CFTR-Protein fungiert als Cl--Kanal. Bei einem Patienten ist aufgrund einer Genmutation die Expression von funktionsfähigem CFTR-Protein in der Zellmembran von Pankreasepithelzellen stark vermindert (Mukoviszidose) Welche der folgenden Veränderungen ist dadurch am wahrscheinlichsten zu erwarten?
A vermehrte Bildung von primärem Pankreassaft in den Azini
B vermehrter transepithelialer Transport von Na in die Pankreasgänge
C vermehrter Transport von Cl- über die luminale Membran der Pankreasgangzellen
D verminderter Transport über den HCO3-/Cl- Antiporter an der luminalen Membran der Pankreasgangzellen
E verminderte zytosolische HCO3--Konzentration in den Pankreasgangzellen
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