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Creado por Philipp Egal
hace casi 5 años
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| Pregunta | Respuesta |
| Wozu dient ein Business Case | Dient dazu, die wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit und Ausrichtung eines Projekts aufzuzeigen. Er ist Teil eines Projektantrags und kommt in der Initialisierungsphase eines Projekts zur Anwendung. Die Nutzenziele werden quantifiziert und sollten nachweisen das es mehr "verdient" als es kostet. Ist eine Entscheidungsgrundlage für das Management. |
| Welche Inhalte können in einem Business Case betrachtet werden | Kundenbedarfe, finanzielle Ergebnisse, strategische Relevanz, Kosten, Ergebnis, Zeitdauer der Amortisation |
| Was sind die wesentlichen Bestandteile eines Projektsteckbriefs | Was - Titel des Projekts, Projekt Nr Wo - Beschreibung des Umfelds Warum - Zweck/Anlass/Nutzen Was - Oberziel des Projekts Wer - Organisation, Auftraggeber, Projektleiter, Ausschüsse, wesentliche Stakeholder Wieviel - Budget, Aufwand Personentage Wann - Phasen und Meilensteine Wie - Randbedingungen, Risiken |
| Was ist der Zusammenhang zwischen Unternehmensstrategie und Projekt | Das Projekt sollte in Einklang mit der Unternehmensstrategie sein bzw. das Projekt sollte dazu beitragen, die Mission und Vision des Unternehmens umzusetzen |
| Welche Dokumente müssen in der Startphase von wem erstellt werden? | -Lastenhaft vom Auftraggeber -Projektsteckbrief von Auftraggeber und Projektleiter -Pflichtenheft vom Projektteam -Projekthandbuch vom Projektleiter -Kommunikations- und Dokumentationsmatrix vom Projektleiter |
| Nennen Sie zwei von drei Begriffen, die man zu den langfristigen und nachhaltigen strategischen Führungselementen zählt | Mission, Vision, Strategie, Werthaltung |
| Was ist Projekterfolg? Nennen Sie Standarderfolgskriterien für den Projekterfolg! | Projekterfolg ist die Zufriedenheit aller Interessengruppen (Stakeholder, insbesondere Kunde bzw. Auftraggeber). Kriterien für den Projekterfolg sind: Erreichung aller Projektziele (magisches Dreieck, sowie soziale Ziele). |
| Was sollte ein Projektauftrag beinhalten? | Hat vertraglichen Charakter und sollte verhandelt werden. Inhalte: Projektziel, grober Kostenrahmen, zur Verfügung stehende Ressourcen, Meilensteinplan, Projektteam, Organe und Gremien, weitere Rahmenbedingungen |
| In welchem Szenario beschreibt man üblicherweise qualitative Nutzenaspekte eines Produkts, ermittelt man Wirtschaftziele und gibt eine Entscheidungsvorlage zur Empfehlung? | Mit der Erstellung eines Business Case |
| Nennen Sie 4 Begriffe, die man hinsichtlich des Projekterfolges zu den Standarderfolgsfaktoren rechnen kann | Termintreue, Klarheit über die Projektziele, Motivation des Projektteams, stark eingebundene Stakeholder |
| Welche Begriffe zählen zu den Steuerungselementen eines Unternehmens | Vision, Mission, Strategie |
| Was sind Kennzeichen von Projekten | Projekte sind nach DIN 69901 Vorhaben mit folgenden Merkmalen: - Zukunftsorientiert - Kontextbezogen - Zielorientiert - Einmaligkeit - Geplante Abläufe - Temporäre Organisation - Interdisziplinarität |
| Unterstreichen Sie die 5 Projektmanagementphasen nach DIN ISO 69901:09 und ordnen sie | Initialisierung Definition Planung Steuerung Abschluss |
| Die umfassende Definition eines Projekts nach DIN sind? () Eine umfangreiche, zeitliche im Vorhinein begrenzte Aufgabe. () Ein Vorhaben, das im Wesentlichen durch Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist. ( ) Ein zeitlich befristetes Vorhaben, um ein einmaliges Produkt, eine einmalige Dienstleistung oder ein einmaliges Ergebnis zu erstellen. ( ) Eine Aufgabe, die durch ein Team zu erledigen ist. | () Eine umfangreiche, zeitliche im Vorhinein begrenzte Aufgabe. (X) Ein Vorhaben, das im Wesentlichen durch Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist. ( ) Ein zeitlich befristetes Vorhaben, um ein einmaliges Produkt, eine einmalige Dienstleistung oder ein einmaliges Ergebnis zu erstellen. ( ) Eine Aufgabe, die durch ein Team zu erledigen ist. |
| Was man unter einem Projektportfolio | Die zusammenfasung von Projekten und Programmen einer Organisation. Sie werden gemeinsame durch eine zentrale Stelle gemanagt, priorisiert, gestaret, koordiniert umd dadruch für das Unternehmen einen größeren Nutzen zu stiften. |
| Was gehört in einem Projektmanagementhandbuch | Enthält grundlegende unternehmensspezifische Aussagen zu: PM-Begriffen, Projektarten und Kategorisierung, Beschreibung aller PM-Phasen, Übersicht aller möglichen PM-Formuluare und der empfohlenen PM-Methoden |
| Bau eines Werks ist am ehesten welche Projektart? | Investitionsprojekt |
| Nenne Sie die 5 PM-Phasen nach DIN ISO 69901 | Initialisierung Definition Planung Steuerung Abschluss |
| Was sind 4 Aufgaben eines PMO | Unterstützung bei administrativen Aufgaben, Optimierung von PM-Standards, projektübergeordnetes Controlling, Schnittstelle- Risikomanagement und Unterstützung des Portfoliomanagements |
| Welche 3 führenden PM-Standards kennen Sie | IPMA inkl. "People"-Komponente PMI Standard Prince 2 |
| Nennen Sie Charakteristika von F&E-Projekten | - Erlangung neuer Kentnisse und Fähigkeiten - Entwicklung neuer Produktentwürfe mit verbesserten Eigenschaften - Vorab nicht bestimmbares Verhältnis |
| Was werden Sie nicht in einem unternehmensspezifischen Projekthandbuch finden ( ) Vorlagen und Formulare für die Projektabwicklung () Terminpläne für die laufenden Projekte im Unternehmen ( ) Rollenbeschreibungen samt AKV‘s für Projekte ( ) Checklisten für projektbezogene Ereignisse und Veranstaltungen | ( ) Vorlagen und Formulare für die Projektabwicklung (X) Terminpläne für die laufenden Projekte im Unternehmen ( ) Rollenbeschreibungen samt AKV‘s für Projekte ( ) Checklisten für projektbezogene Ereignisse und Veranstaltungen |
| Welche Projektart ist die Entwicklung einer Hepatitis-Impfung? | Entwicklungsprojekt (oder F&E oder R&D) |
| Was ist keine typische Funktion eines PMO? ( ) Unterstützungsfunktion ( ) Kontrollfunktion () Leitungsfunktion ( ) Administrationsfunktion ( ) Regelung des Anwendungsbereichs ( ) Hierarchie der Berichtsstufen ( ) Beschreibung der Eskalationsstufen () Berechneter Terminplan ihres Projekts | Leitungsfunktion Berechneter Terminplan ihres Projekts |
| Nennen Sie drei im Projekt typischen Berichte | Kick-off Protokoll, Statusbericht, Ampelbericht, Projektabschlussbericht, Lessons Learned Bericht |
| Welche Aufgaben beinhaltet die Organisation von Projekten nicht? ( ) Koordination der arbeitsteiligen Prozesse () Festlegung genereller Regelungen zur Entlastung der Unternehmensführung ( ) Detaillierung von Aufgabenbearbeitungsprozessen ( ) Dokumentation und Archivierung von Projektunterlagen | Festlegung genereller Regelungen zur Entlastung der Unternehmensführung |
| Welchen Vorteil haben organisatorische Regelungen? | Vereinheitlichen und standardisieren die projektspezifischen Rollen und deren Aufgaben, sie ermöglichen einen Überblick, verkürzen die Einarbeitungszeit für neue Mitarbeiter im Projekt, schaffen Transparenz und sichern die Einhaltung qualitätsbezogener Standards ab. |
| Welche der folgenden Begriffe ist kein Projekart () Innovationsprojekt ( ) Entwicklungsprojekt ( ) Investitionsprojekt ( ) Forschungsprojekt | Innovationsprojekt |
| Was haben alle Projekte eines Projektportfolios gemeinsam? | Sie untersützen die übergeordnete strategische Zielerreichung des Unternehmens und haben einen für das Portfolio verantwortlichen Manager in der Organisation |
| Welche zwei Tatsachen sollte ein Projektleiter über die DIN ISO 21500 kennen? | Die Phasen der ISO 21500 stellen im gegenüber der deutschen DIN-Norm sowohl die übergeordnete Phasen als auch die Phasen die jeweils zu durchlaufen sind, wenn wir uns in einer übergeordneten Phase befinden. Wer auf die internationale Einheitlichkeit setzt, dies in einem multinationalem Konzern ggf. sogar muss, der sollte die 39 Prozesse der Norm implementieren |
| Welche Merkmale kennzeichnen eine Matrix-Organisation? () Die Matrix-Projektorganisation ermöglicht einen einfachen fachlichen Erfahrungsaustausch zwischen den Mitarbeitern der jeweiligen Abteilung. ( ) Die Mitarbeiter der Linienorganisation haben keinen Einfluss auf den Projekterfolg. ( ) In der Matrix-Projektorganisation legt der Projektleiter fest, welche Mitarbeiter an der Lösung der fachlichen Probleme im Projekt arbeiten. ( ) Projektbezogene Informations- und Entscheidungswege werden im Vergleich zur Linienorganisation verlängert. | Ermöglicht einen einfachen fachlichen Erfahrungsaustausch zwischen MA der jeweiligen Abteilungen |
| Welches ist eine der wesentlichen Aufgaben des Lenkungsausschuss () Abstimmung der Projektziele mit den Unternehmenszielen und Leitlinien ( ) Erstellen des Qualitätsmanagementplans ( ) Planung der Arbeitspakete ( ) Kontrolle der Unternehmensführung | Abstimmung der Projektziele mit den Unternehmenszielen und Leitlinien |
| Was ist der Unterschied zwischen einem Projektmanagement-Handbuch und einem Projekthandbuch | Ein PM-Handbuch gilt für die ganze Organisation und enthält übergeordnete Regelungen und Prozesse, ein Projekthandbuch verwendet die grundlegenden Beschreibungen und enthält die projektspezifischen angepassten Prozesse, ausgefüllten Formulare und im Projekt selbst entstandenen Dokumente |
| Welches Interesse kann einem unternehmensexsternen Stakheolder zugeordnet werden () kompetente und rasche Projektinformation ( ) monatliche Information über den Projektfortschritt ( ) einfache Handhabung der Internetseite eines Projektes ( ) Reduktion der laufenden Betriebskosten beim Lieferanten | kompetente und rasche Projektinformation |
| womit muss die Projektleitung im laufenden Projekt hinsichtlich des Einsatzes von Macht und Politik rechnen | Relevante Stakholder versuchen ihren eigenen Interessen und Vorstellung zum Verlauf und Ergebnis des Projekts mit Nachdruck einzubringen. Hängt vom Geschick des Projektleiters und Machkonstellation ab ob und wie sich die Situation nutzen lässt |
| Macht und Konfliktpotenzial dienen oft zur Bewertung und Clusterung von Stakeholdern. Warum sie diese Dimensionen besonders geeiginet? | Im Rahmen der Stakeholderanalyse werden diese Positionen dargestellt. Daraus lässt sich ableiten nach welchen Strategien (partizipativ, diskursiv, informativ, repressiv) und wie intensiv Stakeholder eingebunden und kommunziert werden |
| Worin unterscheiden sich Bündnis und Netzwerk? | Bündnis, auch Allianz oder Park, ist ein in der Regel vertraglich gerelter Zusammenschluss von nicht zwingend formell gleichberechtigten Partnern zu Erreichen eines Ziels. Netzwerk ist eine Organisation, dass dadurch gekennzeichnet ist, dass sich Teile ihrer Mitglieder immer wieder temporär und in variierender Zusammensetzung zu bestimmten gemeinsamen Handlungen zusammenfinden |
| Nenne sie die zwei Kategorien der Umfeldfaktoren und erläutern diese beispielhaft anhand eines F&E Projekts | Fachliche und soziale Umfeldfaktoren. Fachlich: gesetzliche Bestimmungen, Rahmenvorgaben und Normen die einzuhalten sind. Sozial: Vorstand/Bereichs- oder Abteilungsleiter der F&E-Entwicklung, der Datenschutzbeauftragte oder Betriebsrat |
| Was ist kein Bestandteil der Umfeldanalyse? ( ) wirtschaftliche Faktoren ( ) finanzielle Faktoren () Zielkriterien des Projektes ( ) rechtliche Faktoren | Zielkriterien des Projekts |
| Unterscheiden Sie zwischen diskursiver Strategie und repressiver Strategie im Bezug auf das Stakeholdermanagement | Diskursiv: tritt PL mit Stakeholdern in Dialog, bei der Argumente und Bedürfnisse in das Projekt einfliessen sowie Konflikte gelöst und kritische Haltungen geändert werden - bidirektionale Kommunikation. Repressiv: Stakeholder restriktiv informieren ohne deren Erwartungen und Befürchtungen einzuholen - monodirektionale Kommunikation |
| Stakeholder möchten ihre persönlichen Interessen im Projekt durchsetzen. Nennen sie mind. drei Vorgehensweisen die für den Umfang damit hilfreich sind | PM entwickeln Gespür für Machtprozesse und können besser verstehen, wer mit welchen Methoden Einfluss ausübt um seine Interesse durchzusetzen. Mit folgenden Fragen auseinandersetzen: Durch welche Verhaltensweise gewinne ich Stakeholdern gegenüber Einfluss? Für welche Ziele und Interessen nutze ich meine Macht? |
| Grenze die Begriffe Projektumfeld und Stakeholder voneinander ab | Projektumfeld: ist die Umgebung in der das Projekt formuliert und durchgeführt wird. Das Projekt wird von der Umgebung direkt und indirekt beeinfluss. Stakeholder: sind Personen oder Gruppen die am Projekt beteiligt sind, am Ablauf interessiert oder von den Auswirkungen betroffen. Stakeholder haben begründetes Interesse am Erfolg oder Misserfolg des Projekts |
| Unterscheiden Sie zwischen partizipativer und diskursiver Strategie beim Stakeholdermanagement ab | Partizipativ: bezieht den Stakeholder als Partner in das Projekt ein und gibt Möglichkeit der Mitwirkung. Diksursiv: tritt PL mit Stakeholdern in Dialog, bei der Argumente und Bedürfnisse in das Projekt einfliessen sowie Konflikte gelöst und kritische Haltungen geändert werden - bidirektionale Kommunikation |
| In ihrem Projekt bauen Sie eine Bahntrasse von Hamburg nach Frankfurt. Welche Stakeholder könnten darauf Einfluss nehmen? Nennen sie mind. drei | Anwohner, betroffene Gemeinde, Umweltschützer, Klimatschützer, Landwirte, Kindergärten, Schulen |
| Zeichnen Sie eine Eisenhower-Matrix und füllen Sie deren Felder mit einem angenommenen Beispiel aus der Praxis | |
| Was sagt die Maslowsche Bedürfnispyramide aus. Beschreiben Sie sie | - Grundbedürfnisse (Physiologisch): Schlafen, Essen, Trinken, Fortpflanzung, Ruhe - Bedürfnis nach Sicherheit: längerfristige Absicherung der Grundbedürfnsisse; Wohnen, Arbeitsplatz, Stabilität - Soziale (Zugehörigkeit): Wertschätzung, Freundschaft, Liebe - Ich-Bedürfnis (Achtung): Anerkennung, Geltung, Prestige - Selbstverwirklichung: Bedürfnis nach Sinn und Transzendenz, ästhetische, kognitive Bedürfnisse |
| Welche Motivation gibt es und welche ist nachhaltiger | Extrinisch: Wunsch/Absicht, eine Handlung durchzuführen um negative Folgen zu vermeiden oder positive zu erzielen Intrinsisch: Wunsch/Absicht, eine Handlung durchzuführen, weil die Handlung selbst als spannend, interessant und anspruchsvoll wahrgenommen wird. Intrinsisch ist nachhaltiger |
| Warum kann tendenziell die Stufe drei der Maslowschen Bedürfnispyramide nicht erreicht werden, wenn Stufen eins und zwei nicht erfüllt sind? | Maslow unterscheidet Defizit- und Wachstumsbedürfnisse. Tendenziell müssen zunächst die Defizitbedürfnisse gestillt sein, damit die Wachstumsbedürfnisse als Motivatoren wirksam werden können Beispiel; wenn Grundbedürfnisse wie wohnen, schlafen sicherer Arbeitsplatz nicht erfüllt sind, ist der Kopf nicht frei für darüberstehende Bedürfnisse, die zur Motivation herangezogen werden können |
| Wenn es um die Frage nach den menschlichen Bedürfnissen geht, wird in der Wissenschaft und der Praxis immer wieder auf die Bedürfnispyramide von Maslow verwiesen. Bitte nennen Sie zwei Bedürfnisebenen der Bedürfnispyramide nach Maslow und geben Sie jeweils ein Beispiel an, das zur Befriedigung der entsprechenden Bedürfniskategorie beiträgt! | 1. Physiologisch: essen; 2. Sicherheit: Schutz der Person; 3. Sozial: Wertschätzung; 4. Anerkennung: Selbstwert, Prestige; 5. Selbstverwirklichung: Bedürfnis nach Sinn |
| Wie kann ein Unternehmen das GPM-Modell für eigene Zwecke nutzen | Das 5-stufige Modell der GPM bietet für jede Entwicklungsstufe im Projektmanagement das passende Angebot: Vom Einsteiger bis zum Leiter hochkomplexer, strategischer Projekte. Es ermöglicht lebensbegleitendes Lernen und stetige Weiterentwicklung im Projektmanagememt. Sowohl klassiche, agil, hybrid |
| Wie heißt die unterste Stufe der Bedürfnispyramide nach Maslow? Nennen sie mind. 3 Beispiele | Physiologische Bedürfnisse: essen, trinken, schlafen |
| Was verstehen Sie unter Hygienefafktoren? | Werden von MA als selbstverstädnlich angesehen. Vorhandesein nimmt keinen Einfluss auf Motivation, Fehlen jedoch zu Demintivation und Unzufriedenhetit. Bsp: Unternehmenspolitik, Personalführung, Sicherheit, Bezahlung |
| Was ist ein Johari-Fenster? | Fenster bewusster und unbewusster Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale zwischen einem Selbst und anderen oder einer Gruppe. Die Achsen mir bekannt/unbekannt sowie anderen bekannt/unbekannt. Ergeben 4 Quadranten öffentlich Person, private Person, blinder Fleck und Unbewusstes/Unbekannts |
| Warum sollte der Einzelne seine persönlichen Werte und Motive identifizieren und kennen? | Um die eigenen Motivatoren zu wissen, persönliche Werte und Motive definieren, wie wir mit Menschen umgehen, Ziele anstreben und unser Leben gestalten, daher ist es wichtig sich hierüber Klarheit zu verschaffen. |
| Welches kompetenzmodell unterstützt die Entwicklung im Projektmanagement? | Das IPMA Kompetenzmodell mit der Unterteilung nach Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz und Selbstkompetenz. Durch diese Unterteilung kann man gezielt schwächere Kompetenzbereiche eines Mitarbeiters fördern und stärken ausbauen |
| Zeichnen und beschriften Sie das Eisbergmodell | |
| Zu welchem Zweck können Persönlcichkeitsmodell im Projekt eingesetzt werden? | Zur Weiterentwicklung der Projektmitarbeiter und zur besseren Zusammenarbeit im Projektteam. Nur wenn ich weiß wie der andere tickt, kann ich mich darauf einstellen und entsprechend begegnen. Dem Sachtyp vertraue ich die Zahlenaufgabe, dem Beziehungstyp die kommunikativen Aufgaben. |
| Wozu dient die Selbstreflexion und das Selbstmanagement? | Selbstreflexion ist die Fähigkeit, die eigenen Emotionen, Verhaltensweisen, Präferenzen bzw. Vorlieben und Werte sowie deren Einfluss zu erkennen, reflektionen und zu verstehen. Selbstmanagement ist die Fähigkeit, sich persönliche Ziele zu setzen, den Fortschritt zu überprüfen und anzupassen und die tägliche Arbeit systematisch zu erledigen. Es schließt den Umgang mit sich verändernden Bedingungen und den erfolgreichem Umgang mit Stress. Sie dienen einem effektiven und effizienten Einsatz der eigenen Ressourcen zu fördern. |
| Zeichnen Sie das Kommunikationsquadrat und erkäutern die die Seiten mit einem Beispiel | Der Projektleiter sagt dem MA: "Heute brauche ich Ihre Zeichnung für das 10 Uhr Meeting" Appell: "Geben sie mir heute (endlich) die Zeichnung" Sachinhalt:" Ich benötige die Zeichnung bis 10 Uhr" Selbstkundgebung:" Ich möchte im Meeting nicht ohne dastehen" Beziehung: " Als ihr PL gebe ich die Anweisung, mir heute ihre Zeichnung zu geben" |
| Was muss eine Projektleitung hinsichtlich Umwelt, Sicherheit und Arbeitsschutz beachten? Beschreiben Sie mind. je einen Faktor aus dem Bereichen technik, Organisation und Personal | |
| Was bedeutet Datensicherheit? | Sicherung von Daten vor dem Zugriff Unbefugter und eindeutiges Rechtsystem, durch technische Maßnahmane. Ziele: vertraulichkeit, Integrität und zuverlässige Verfügbarkeit |
| Nennen sie vier relevante Arbeitsschutzgesetzte | Arbeitsstättenverordnung, Baustellenverordnung, Mutterschutzgesetz, Kündigungsschutzgesetzt, Betriebssicherheitsverordnung |
| Was versteht man unter Gefährdungsanalyse | Besteht aus einer systematischen Festestellung und Bewertung von relevanten Gefährungen der Beschäftigen un schriftlicher Form. Aus der Beurteilung sind entsprechende Arbeitsschutzmaßnahmen abzulehnen. Methoden: direkte > Arbeitsplatzsbesichtigung indirekte > Arbeitsablaufanalyse Gefährdungsanalyse besteht aus 3 Schritten: Gefährdung erkenne, beurteilen, beseitigen |
| Nennen sie mind. 3 PM-Standards | IPMA Prince2 PMI |
| Wie hei´t der weltweite Standarf für individuelle PM-Kompetenzen | IPMA nach ICB4 |
| welche möglichen Abweichungsursachen existieren wenn Kontrollen ergeben, dass das Projekt die sich vorgegebenen Zielsetzungen nicht erreicht | Terminüberschreitungen, Fehlplanung, Lieferengpässe, Kostenerhöhungen, Fehleinschätzungen von Risiken |
| Entscheidungen des Projektleiters können nur vom Projektauftraggeber oder Lenkungsausschuss "überstimmt" werden. Stimmt das | Im Regelfall ja, Es kommt allerdings im Detail auf die Art der vorhanden Projektorganisation und dort getroffenen Regeulungen an |
| Wie nennt man das Verfahren einen Sachverhalt oder Zustand zu untersuchen, der zu einem Unfall führen kann oder Schäden an Personen oder Sachen zu Folge haben kann? | Gefährdungsanalyse; eine systematische Feststellung und Bewertung von relevanten Gefährdungen der beschäftigten in schriftlicher Form. Aus der Gefährdungsbeurteilung sind entsprechenden Arbeitsschutzmaßnahmen abzuleiten; die direkte Gefährdungsanalyse findet in der Planungsphase statt (Arbeitsplatzbesichtigung / Arbeitsablaufanalyse). Die indirekte Gefährdungsanalyse gewinnt ihre Erkenntnisse durch die Untersuchung eines Unfalls. 1. Gefährdung erkennen 2. Gefährdung beurteilen 3. Gefährdung beseitigen |
| Was ist Datenschutz und was betrifft dieser | Beim Datenschutz geht es um den Schutz von personenbezogenen Daten, wobei es nicht um den Inhalt oder die Bedeutung der Daten geht, sondern um die informationelle Selbstbestimmung. Personenbezogene Angaben sind „Angaben, die bei Zuordnung zu einer natürlichen Person, Einblicke in deren physische, genetische, psychische, wirtschaftliche, kulturelle oder soziale Identität ermöglichen“ |
| Wer ist für die Arbeitssicherheit im Projekt in einem Projekt verantwortlich | Der Projektleiter – je nach Art der vorhandenen Projektorganisation entweder er selbst oder ein Vorgesetzter der im Projekt arbeitenden Mitarbeiter. Der PL ist in der Prüfungspflicht |
| Warum sollte ein Projektleiter PM-Normen kennen | Weil er für deren Erfüllung verantwortlich ist. Nur wenn er die relevanten Normen kennt, kann er sein Projekt effizient und compliant aufsetzen und führen. PM-Normen unterstützen den PL bei dem Bemühen unmittelbar Zeit und Geld zu sparen und gleichzeitig Ergebnisqualität abzusichern. |
| Nennen Sie mind. zwei Maßnahmen mit denen Sie als Projektleiter sicher gehen, dass Ihre Arbeitspaketverantwortlichen die notwendigen Berufsvorschriften und Verhaltensregeln einhalten! | Selbst als Projektleiter die relevanten Verhaltensregeln vorleben, die einschlägigen Berufsvorschriften in Projektteam-Meetings erklären und besprechen, die (firmenspezifischen) Verhaltensregeln (Code of Conduct) erklären. |
| Wie lautet eine nationale und eine internationale PM-Norm | National: DIN 69901:2009 – International: ISO 21500:2012 |
| Ein Mitarbeiter Ihres Projektteams soll ein Social Intranet erstellen und bittet Sie dafür um die Geburtstage der Mitarbeiter. Wie gehen Sie vor? | Dies berührt die Datenschutzgrundverordnung wg. der Verarbeitung und Speicherung personenbezogener Daten und ist grundsätzlich nicht zulässig. Der Mitarbeiter müsste hierzu eine schriftliche Einverständniserklärung jedes Mitarbeiters einholen, dem vorher genau gesagt wird, was mit seinem Geburtstagsdatum passiert, wer darauf Zugriff hat, wo es gespeichert wird und wer darauf Einsicht hat. |
| Was sind die Muss-Prozesse nach DIN 69901 | nitialisierung Definition Planung Steuerung Abschluss |
| Was heißt ICB und welche Version gilt aktuell | International Competence Baseline Version 4 |
| Definieren Sie die Ebene der Artefakte nach dem Modell der Unternehmenskultur nach Edgar Schein und führen Sie mindestens zwei Beispiele auf! | Die oberste Ebene der Kultur bilden Artefakte als sichtbare Elemente, Strukturen und Prozesse. Hierunter werden alle sichtbaren , hörbaren Objekte verstanden. Die Kultur auf dieser Ebene kann aktiv und gezielt beeinflusst werden. Bsp.: Kleidung, Statussymbole, Technologien, Projekträume, Machtkonstellationen |
| Wenn Menschen zusammenarbeiten, sind einerseits Sachthemen und andererseits Beziehungsebene betroffen. Welche spielen sich hauptsächlich auf der Beziehungsebene ab? | Auf der Beziehungseben spielen sich hauptsächlich die Festlegung von Normen und Werten ab. |
| Nennen Sie mind. zwei Werte einer Organisation bzw. der Unternehmenskultur! | Unternehmenswerte sind nicht nur eine Sammlung von Begriffen, die potenziellen Kunden oder Neueinstellungen gefallen könnten. Sie stellen den Kern Ihres Unternehmens dar. Beispiele sind Vertrauen, Nachhaltigkeit, Transparenz, Offenheit, Innovation, Teamgeist etc. |
| Begründen Sie, weshalb die Ebene der Grundannahmen nach dem Modell der Unternehmenskultur nach Edgar Schein vornehmlich von außen betrachtet werden kann! | Es handelt sich um grundlegende Annahmen, Denk- und Verhaltensmuster: Bsp. Süddeutschland tickt anders als Norddeutschland. Es gibt verschiedene Ebenen, in denen man die Unternehmenskultur wahrnimmt. Hierbei handelt es sich um die Ebene 3, die unbewusste Wahrnehmung. . Die Wahrnehmung der Projektumwelt, das allgemeine Menschenbild, also nicht firmeninterne Einstellungen sondern äußere Wahrnehmung der Unternehmenskultur. Finden praktizierte Vorgehensweisen / Problemlösungen oft genug Anwendung, so werden sie irgendwann zu Selbstverständlichkeiten, die nicht mehr hinterfragt werden. Die Mitglieder des Unternehmens nehmen an, dass eine Sache eben auf diese eine Art funktioniert, Alternativen werden weder erkannt noch gesucht. |
| Definieren Sie die Ebene der Grundannahmen nach dem Modell der Unternehmenskultur nach Edgar Schein und führen Sie mindestens zwei Beispiele an! | Im Verborgenen ist die Ebene der Grundannahmen, die im Unternehmen, d.h. bei den Führungskräften und den Mitarbeitern wirksam sind. Darunter versteht man unbewusste Anschauungen, Werthaltungen, selektive Wahrnehmungen und Einstellungen der Menschen, die im Unternehmen arbeiten. Beispiel: Fairness und Karrieredenken, Selbstständigkeit und Hierarchiedenken, Hilfsbereitschaft und Machtspiele. |
| Wozu gehören die schriftlich fixierten Strategien einer Geschäftsführung im Modell von Schein? | Zu der Ebene 2, das ist die Ebene der Werte und Normen |
| Wie gehen Sie als Projektleiter vor, wenn Sie bei einem ihrer Mitarbeiter im Team unmoralisches Verhalten beobachten? | Zuerst ein direktes persönliches Gespräch mit dem Mitarbeiter führen. Danach (je nach Schwere des Vorfalls und Einsicht des Mitarbeiters) auch Informationsweitergabe über den Vorfall an eine der nachfolgend aufgeführten Stellen: disziplinarischer Vorgesetzter (bei internem Projektmitglied), Auftraggeber (ein internes Projekt), Compliance Officer im Unternehmen (Trägerorganisation) Diese Person muss jedoch unbefangen sein. |
| Worauf sollten Sie bei einer multikulturellen Zusammensetzung des Projektteams besonders achten? | Um das Verhalten von Personen zu erkennen und zu verstehen, sind die Kenntnis ihrer Zugehörigkeit zu Gruppen (Organisation, Branche, Nation) und die Kultur dieser Gruppen wichtig. Diese Kenntnis versetzt den Einzelnen dazu die Lage, die kulturellen Aspekte in das Projektdesign, die Projektziele und alle Projektprozesse mit einzubeziehen und damit gleichermaßen sowohl die Erreichung der Projektziele als auch die Nachhaltigkeit der Arbeitsergebnisse sicherzustellen. Die Kultur des Unternehmens ist hierbei zu beachten, weil Entscheidungen, die in Unkenntnis der kulturellen Mechanismen getroffen werden, unerwartete und unwillkommene Folgen haben können. Demnach sollte der Projektleiter die Fähigkeit erlangen, Projekte im multikulturellen Kontext unter Einbeziehung der unterschiedlichen Kulturen dadurch zu führen, dass er eine wirksame Projektkultur gestaltet |
| Was ist für einen Projektmitarbeiter Unternehmenskultur und welche Funktion erfüllt diese | Grundgesamtheit der Werte, Normen und Einstellungen, welche die Entscheidungen, die Handlungen und das Verhalten der Organisationsmitglieder prägen. Die Unternehmenskultur der jeweiligen Projektmitarbeiter macht in der Summe die Projektkultur aus. Entsprechend entwickeln damit Projekte eigeständige, charakteristische Kultur, welche die Persönlichkeit des Projekts in Form eines gelebten Wertesystems zum Ausdruck bringt. Die herrschende Projektkultur übt entscheidenden Einfluss auf die Sichtweise der Projektaufgabe, Art der Lösungssuche, Risikobereitschaft und die allgemeine Leistungsmotivation aus. |
| Nennen Sie mind. zwei informelle Aspekte welche in einer Organisation die Kultur beeinflussen | Dies könnten z.B. sein: • die Art und Weise, wie auf kritische Ereignisse und Krisen im Projekt reagiert wird, • die beobachtbare Anwendung von Kriterien, nach denen knappe Ressourcen allokiert werden, • die beobachtbare Anwendung von Kriterien, nach denen Projektteammitglieder rekrutiert, ausgewählt und befördert werden • die Art und Weise der Kommunikation und die Organisation der Zusammenarbeit, • die Art und Weise, wie sie Fehler gemessen und daraus Konsequenzen gezogen werden |
| Definieren Sie den Begriff Fehlerkultur! Welche wesentliche Komponenten enthält sie? | Der Begriff „Fehlerkultur“ bezeichnet die Art und Weise, wie soziale Systeme (und Individuen) mit Fehlern, Fehlerrisiken und Fehlerfolgen umgehen. Komponenten sind: Fehler, Fehlerrisiken, Fehlerfolgen, Fehlermoral. |
| Erläutern Sie den Zusammenhang zwischen Verlässlichkeit und Fehlerkultur! | Ein transparenter und offener Umgang mit Fehler, Fehlerrisiken, Fehlerfolgen und ein aktives Fehlermanagement unterstützt, die Entwicklung von Verlässlichkeit bei den einzelnen Personen im Unternehmen. |
| Vorbehaltloser Glaube, dass man sich auf jemanden oder etwas in hohem Maße verlassen kann, nennt man….? () Vertrauen ( ) Verlässlichkeit ( ) Loyalität ( ) Integrität | (X) Vertrauen ( ) Verlässlichkeit ( ) Loyalität ( ) Integrität |
| Definieren Sie den Begriff „Fehler“ im Projektkontext | Ein Fehler ist: - Nichterfüllung einer Anforderung - Eine Nicht-Konformität - Ein Mangel auf Bezug auf den Beaufsichtigtem Gebrauch - Eine Abweichung von Richtlinien, sozialer oder technischen Vorgaben |
| An welchen mind. zwei Verhaltensweisen könnten Sie Verlässlichkeit erkennen? | Eigenschaft eines Individuums, das vertrauenswürdig ist, da dieses beispielsweise seine Worte, Zusagen oder Termine einhält. Verlässlichkeit zeigt man am besten dadurch, dass man das umsetzt, das man versprochen hat (Ehrlichkeit und Vertrauen) und auf das sich andere verlassen können. |
| Erläutern Sie den Zusammenhang von Verlässlichkeit und Vertrauen! | Verlässlichkeit begründet sich auf Handlungen und entsteht somit erst auf der Basis von Erfahrungen. Wenn zwischen Personen solche Erfahrungen noch nicht vorhanden sind, muss erst ein Vertrauensvorschuss eingeräumt werden, der (hoffentlich) durch Erfahrungen bestätigt wird. Insofern entsteht auf dem Erfahrungshintergrund von Verlässlichkeit zunehmend Vertrauen |
| Was ist „Fehlermanagement“ und was sind dessen Bestandteile? | Unter dem Begriff Fehlermanagement werden die menschlichen Tätigkeiten zusammengefasst, mit denen der Mensch in einem Mensch-Maschine- System auf einen Fehler reagiert, um den Fehler endgültig zu beheben oder zunächst seine Auswirkungen zu begrenzen. Bestandteile sind eine systematisch betriebene Fehlerprävention, Fehlererkennung, Fehlerdiagnose und —bewertung sowie die Einleitung und Evaluierung von Gegenmaßnahmen mit dem Ziel, das Risiko schwerwiegender Folgen zu minimieren. |
| Worauf hat Fehlerkultur keinen direkten Einfluss () Unternehmensstrategie ( ) Projektportfolio ( ) Projektergebnis ( ) Teamzufriedenheit | X) Unternehmensstrategie ( ) Projektportfolio ( ) Projektergebnis ( ) Teamzufriedenheit |
| Warum sollte der PL einen Vertrauensvorschuss geben? | Vertrauensvorschuss ist „Vertrauen auf Probe“, am Anfang jeder Beziehung (Projektstart) steht Vertrauensvorschuss. Der Projektleiter muss am Anfang diesen Vorschuss gewähren um Vertrauen zu Teammitgliedern zu gewinnen und Verlässlichkeit aufzubauen. |
| Wie nennt man den gezielten Umgang mit Fehlern in einer Firma? | Fehlermanagement |
| Wie können Sie als Präsentator in Interaktion mit ihrem Auditorium eine positive Kommunikation erreichen? Nennen Sie drei Argumente! | Fragen stellen, Zuhörer von eigenen Erfahrungen berichten lassen, Medienwechsel mit Einbeziehung der Zuhörer (z.B. Karten schreiben), Wiederholung guter, sinnvoller Aussagen |
| Nennen Sie beispielhaft sechs Moderationstechniken! | Stimmungsbarometer, Themenspeicher, Umkehr-Methode, Mind–Mapping, Metaplan-Methode, Ein-Punkt-Abfrage, Kartenabfrage |
| Wenden Sie das Vier-Ohren-Modell der Kommunikation anhand eines Beispiels aus dem Projektalltag an! Geben Sie dazu die vier Seiten an und versehen Sie diese mit einem Beispielsatz! | Beispiel: Vorgesetzter sagt: Wann geht die Mail raus? – Sachinhalt: Die Mail ist wichtig und muss heute noch raus – Selbstkundgebung: Mir ist es dringend und ich frage mich, wann die Mail geschrieben wird – Appell: Bearbeiten Sie diese Mail bitte sofort – Beziehung: Ich bin der Chef und erwarte eine prompte Erledigung |
| Nennen und erläutern Sie drei Axiome der Kommunikation! | Man kann nicht NICHT kommunizieren - Jede Kommunikation hat sowohl eine Inhalts als auch eine Beziehungsaspekte (Beziehung steuert, wie die Sache verstanden wird) - Menschliche Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung (Wenn ich die Antwort höre, weiß ich was der andere verstanden hat) - Menschliche Kommunikation bedient sich analoger (nicht sprachlicher) und digitaler (eindeutiger Modalitäten) - Kommunikation zwischen zwei Menschen ist entweder symmetrisch (partnerschaftlich auf Augenhöhe, Gleichgewicht) oder komplementär (Unterschiedlichkeit z.B. Chef – Mitarbeiter |
| Wenden Sie die „kreisförmige Interaktion“ (wechselseitige Reaktion des Partners auf das Gegenüber) anhand eines Beispiels an! | PL bemängelt unzureichende Qualität der Arbeit à PM unter Druck, strengt sich mehr an à PL bemängelt unzureichende Qualität der Arbeit à PM unter Druck, strengt sich mehr an. („Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus“) |
| Was verstehen Sie unter „selektiver Wahrnehmung | Die selektive Wahrnehmung ist ein psychologisches Phänomen, bei dem bestimmte Aspekte der Umwelt wahrgenommen und andere ausgeblendet werden. Selektive Wahrnehmung kann durch Bahnung (Priming), Framing (Einrahmen) oder vergleichbare Effekte hervorgerufen werden. Selektive Wahrnehmung beruht auf der Fähigkeit Muster zu erkennen, einer grundlegenden Funktion des menschlichen Gehirns. Selektive Wahrnehmung erfolgt meist unbewusst. |
| Welche Regeln müssen beim Feedback beachtet werden? Nennen Sie mindestens jeweils drei für Feedbackgeber und Feedbacknehmer! | Feedbackgeber: Möglichst beschreibend nicht wertend, konkret nicht allgemein, brauchbar, nichts Unabänderliches ansprechen, keine Änderung fordern, rechtzeitig, Bereitschaft des Empfängers vorher abfragen, nicht zu viel auf einmal Feedbacknehmer: Keine Rechtfertigung, keine Verteidigung, zuhören, Notizen machen, am Ende bedanken, immer locker bleiben |
| Was sind Beispiel für asynchrone und synchrone Kommunikation | Asynchron: Facebook, E-Mails, Briefe, Twitter, SMS, Blog Synchrone Kommunikation: Gespräch, Skype (Chat), Telefonat, Video-Konferenz |
| Welche Arten des Zuhörens können Sie nennen | Pseudo-Zuhören, aufnehmendes Zuhören, umschreibendes Zuhören, aktives Zuhören |
| Was verstehen Sie unter „aktivem Zuhören“? Welche Techniken werden dabei angewendet | Definition: Nicht nur Inhalt, sondern auch Gefühle und Empfindungen werden berücksichtigt. - Sich auf das Gegenüber einlassen, konzentrieren und dies durch die eigene Körperhaltung ausdrücken. - Mit der eigenen Meinung zurückhaltend umgehen. - Nachfragen bei Unklarheiten (Zuhören heißt nicht gutheißen). - Pausen aushalten, sie können ein Zeichen für Unentschiedenheit, Angst oder Ratlosigkeit sein - Auf die eigenen Gefühle achten - Die Gefühle des Partners erkennen und diese ansprechen - Bestätigende kurze Äußerungen machen; Geduld haben und den Sprecher nicht unterbrechen, ausreden lassen. Blickkontakt halten - Sich durch Vorwürfe und Kritik nicht aus der Ruhe bringen lassen - Empathie ausüben und sich innerlich in die Situation des Sprechers versetzen |
| Nennen Sie zwei Irrtümer beim „aktiven Zuhören“! | Zuhören sei eng mit dem Hörvermögen verbunden: Nur bei erheblichem Verlust des Hörvermögens wird die Fähigkeit des Zuhörens stark beeinträchtigt. IdR: nur Menschen mit alters- oder krankheitsbedingten physischen und/oder psychischen Defekten im Hörapparat. Zuhören sei passiv und erfordere weder Geschick noch Anstrengung:. Wird unter Zuhören nicht nur die rein akustische Aufnahme der Botschaft verstanden, sondern auch das inhaltliche Erfassen, wird deutlich, dass das Zuhören ein ebenso aktiver Prozess ist wie der des Sprechens. |
| Geben Sie wieder, welche Ziele durch aktives Zuhören verfolgt werden! Nennen Sie drei | Aufbau von gegenseitigem Vertrauen und würdigendem Umgang - Verminderung von Missverständnissen - Förderung der Empathie |
| Wann kann ich als Feedbacknehmer die Annahme verweigern? | Wenn keine Einladung zum Feedback an Feedbackgeber ausgesprochen wurde. - Wenn ich nicht bereit für Feedback bin - Wenn das Feedback nicht rechtzeitig angekündigt wurde (Ad-hoc Feedback) - Wenn das Feedback ein getarnter Schlagabtausch ist |
| Geben Sie mindestens zwei Verhaltensweisen wieder, wie aktives Zuhören in Bezug auf das Verstehen des Sprechers unterstützt werden kann | araphrasieren: Die Aussage des Senders wird in eigene Worte zusammengefasst Verbalisieren: Die Emotion des Sprechers wird verbalisiert Nachfragen: Sie Aussage / Emotion des Sprechers wird verbalisiert und in eigene Fragen gepackt Zusammenfassen: Abschließend sollen Dinge zusammengefasst werden, um dem Sender die Möglichkeit zu geben, noch etwas zu ergänzen |
| Ein Axiom der Kommunikationslehre nach Watzlawick sagt aus, dass Kommunikation immer in einem Beziehungsgefüge (symmetrisch versus komplementär) steht. Nennen Sie je ein Beispiel für jeweils ein Beziehungsgefüge! | Symmetrisch: Projektleiter spricht mit befreundetem Projektleiter über Projektstatus aus anderer Abteilung, der gleiches Projekt umsetzen muss Komplementär: Projektleiter spricht mit Projektmitarbeiter über Projektarbeitsstand, Kontrolle der Arbeit. |
| Beschreiben Sie den Begriff „Netiquette“ und nennen Sie drei Beispiele! | Regeln, die für Großteil der Menschen selbstverständlich ist. Jedes Forum, Website etc. hat eigene Netiquette. „Benimmregeln“ Bsp. „Du“ oder „Sie“, höflich/tolerant, keine Beleidigungen, Rechtschreibung beachten, Satzzeichen |
| Nennen Sie mind. fünf Fragetypen! | Offene Fragen, geschlossene Fragen, Alternativfragen, zirkuläre Fragen ,skalierende Fragen, Trichterfragen |
| Erläutern Sie die Sach- und Beziehungsebene bei Kommunikation | Sachebene: Dort wird über Worte und Taten, Sachen, Projekte, Leistungsziele gesprochen àbeobachtbar, bekannte Inhalte Beziehungsebene: psychosoziale Ebene/Verhältnis von Personen zueinander, dort spielen Gefühle, Einstellungen, Motivationen, Ziele, Wahrnehmungen, Gedanken und Interpretationen die entscheidende Rolle à bleiben verborgen, Unbekanntes |
| Welche Fragen sollten Sie vermeiden, wenn Sie kreative Antworten anstreben | Fragen, die mit Ja/Nein beantwortbar sind (geschlossene Fragen |
| Was versteht man unter Kommunikation in virtuellen Teams? Was ist bei der Gestaltung zu beachten? | Virtuelles Team: durch regionale, nationale und kulturelle Grenzen sowie Zeitzonen getrennt, die aber dennoch als ein Team (in einem Projekt) zusammenarbeiten. Die Kommunikation erfolgt z. B. durch: Telko, Skype, Netmeeting oder ähnliche Collaboration-Tools. Dabei sollte man die folgenden Kommunikationsgrundsätze beachten: - Face to Face Meeting mit persönlichem Kontakt als Vorbereitung für Zusammenarbeit/Persönlicher Kontakt vor Arbeitsbeginn - Projektmanager muss verlässliche Erreichbarkeit schaffen - Feste Rituale, feste Termine - Nutzung mehrerer Medien und Kommunikationswege ist hilfreich - Persönlicher Kontakt ist in manchen Projektstadien trotzdem unverzichtbar |
| Warum muss in der Unternehmensorganisation das AKV-Prinzip (Aufgabe, Kompetenz, Verantwortung) beachtet werden? | Zur Bewältigung der im Unternehmen anstehenden Aufgaben werden Organisationseinheiten und (als kleinste Einheit) Stellen geschaffen. Bei der Zuweisung von Aufgaben zu einer Stelle ist darauf zu achten, dass Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung (AKV) in höchstmöglicher Übereinstimmung stehen. Damit werden Unter- und Überlastung somit Demotivation der Mitarbeiter vermieden. |
| Beschreiben Sie je drei Verhaltensregeln für den Feedbackgeber und für den Feedbackempfänger! | Feedbackgeber: möglichst beschreibend, nicht wertend, konkret, nicht allgemein, angemessen, brauchbar, nichts Unabänderliches ansprechen, keine Änderungen fordern, erbeten – nicht aufgezwungen, rechtzeitig, klar und genau formuliert, sachlich, nicht zu viel auf einmal, neue Informationen geben Feedbackempfänger: Zuhören, Notizen machen, nicht spontan antworten, nicht verteidigen, nicht widersprechen, locker bleiben – es geht ums Verhalten, bedanken |
| Begründen Sie weshalb das Kongruenzprinzip in der Unternehmensführung eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche Projektarbeit ist! Welche vier Verben beschreiben es? | Die Rollen- oder Stellenbeschreibung eines Projektleiters muss kongruent zu der ihm/ihr übertragenen Verantwortung sein, d.h. die AKVs müssen zur Rollen- und Stellenbeschreibung passen. Die geforderte Verantwortlichkeit eines PLs muss sich auch in dessen Befugnissen zeigen, damit dieser seinen Aufgaben zeitnah und effizient nachkommen kann. Verben: können, wollen, dürfen, müssen |
| Was sind zwei Irrtümer über das aktive Zuhören? | Aktives Zuhören hat mit dem Hörvermögen zu tun und aktives Zuhören ist eine Sache der Intelligenz. |
| Welche vier Elemente gehören zum aktiven Zuhören? | Wahrnehmung: Das interessensabhängige Hören, Begreifen von Körpersprache und Gesichtsausdruck. - Interpretation: Sinnerfassung und Deutung auf der Grundlage eigener Glaubenssätze und Erfahrungen. - Bewertung: Annahme oder Ablehnung aufgrund eigenen Wissens sowie eigener und gesellschaftlicher Wertvorstellungen, die durch Erfahrungen und Kultur geprägt sind. - Reaktion: In einer vom Zuhörer als angemessen empfundenen Form wird auf das Gesagte verbal oder nonverbal geantwortet |
| Was versteht man unter einer AKV-Matrix? Was wird darin dargestellt und was ist ihr Nutzen? | Die AKV-Matrix wird für die Beschreibung der Rollen und Funktionen in der Projektorganisation eingesetzt und weist den einzelnen Beteiligten Aufgaben. Kompetenzen und Verantwortlichkeiten zu. Dabei zeigt sie Unter- und Überdeckung der Aufgaben, die Verantwortlichkeiten der jeweiligen Rollen und die zur Verfügung gestellten Kompetenzen (Befugnisse) zur Erfüllung der Aufgaben auf. |
| Aus welchen Gründen könnten Sie die Annahme eines Feedbacks verweigern? | Wenn dazu keine Einladung gegeben wurde, wenn es unerwünscht ist, wenn es irrelevant ist. |
| Beschreiben Sie den Zusammenhang von „Müssen“ und „Dürfen“ in einer AKV-Matrix | „Müssen“ entspricht den Aufgaben (A) und „Dürfen“ den dazu notwendigen Befugnissen/Kompetenzen (K). |
| Was sind zwei Voraussetzungen, um aktiv zuzuhören? | Konzentration auf den Gesprächspartner, - Anteilnahme an dem, was der Gesprächspartner sagt, - Einfühlungsvermögen für die Körpersprache des Gegenübers, - Unvoreingenommenheit: Sich von (Vor-)Urteilen befreien und hören, was tatsächlich gesagt wird, - Nachfragen, wie etwas gemeint ist. |
| Nennen Sie typische Führungsstile! | Autoritär - Kooperativ - Laissez-faire |
| Erläutern Sie zwei „Management-by“-Konzepte jeweils an einem Beispiel! | anagement by Objects: Führung durch Zielvereinbarung z.B. Optimierung des Planungstools bis zum Jahresende fertigstellen - Management by Decision rules: Führung durch Verhaltensregeln Z.B. Compliance konform handeln. - Management by Delegation: Führung durch Übertrag von Aufgaben, Verantwortung und Kompetenz - Management by Results: Führung durch Ergebnisüberwachung das heißt Kontrolle der vorgegebenen Ergebnisgrößen |
| Beschreiben Sie die Beziehung zwischen Führendem und Geführtem! | Es handelt sich um eine wechselseitige Beeinflussung von Führenden und Geführten. Geprägt wird diese Beziehung von Vertrauen (oder Misstrauen). Gegenseitige Wertschätzung ist dazu eine ideale Voraussetzung. |
| Was sind die grundsätzlichen Bestandteile der "Management-by" Konzepte? | Wesentliche Bestandteile sind die Form der Aufgabenzuordnung, Handlungssteuerung und Überwachung, Ausmaß der Partizipation, Freistellung von Führungskräften für Führungsaufgaben. |
| Welche Eigenschaften des Führenden fördern gute Stimmung im Team? | Stresstoleranz èEmotionale Widerstandsfähigkeit - Selbstvertrauen èGlauben an die eigenen Fähigkeiten - Kontrollorientierung èglauben das Umfeld (pro) aktiv gestalten zu können Hohe Bereitschaft zur Verantwortung und Initiative - Emotionale Stabilität und Reife è Eigen Stärken und Schwächen kennen - Integrität è Ehrliches ethnisches und vertrauenswürdiges Verhalten - Sozialisierte Machtmotivation èPersönlicher Anrieb, Menschen zu beeinflussen für die Erreichung eines gemeinsamen Zieles |
| Führung bedeutet....? | Steuerung der verschiedenen Einzelaktivitäten in einem Projekt im Hinblick auf die Erreichung der übergeordneten Projektziele. - Handlung, die ein soziales System aufbaut, in dem Führende und Geführte zusammen eine Aufgabe oder ein Projekt mit einem Minimum an finanziellem, zeitlichem, emotionalem, sozialem Aufwand optimal lösen oder zu lösen versuchen. |
| Was ist bei Delegation von Aufgaben zu beachten? | Die AKV Matrix (Aufgaben Kompetenzen und Verantwortung), damit Aufgaben auch durchgeführt werden können und dürfen. |
| Projektmanagement ist ein Führungsprozess. Welche Führungsaufgaben sind mit dem Management von Projekten verbunden? Bitte beschreiben Sie zwei Führungsaufgaben des Projektmanagements! | Führungsaufgaben sind: - fachliche Vorgaben geben - Regeln für die Zusammenarbeit etablieren - den Arbeitsfortschritt kontrollieren - eine Projektkultur entwickeln |
| Was bedeutet Management by Objectives (MbO)? | Führen durch Zielvereinbarung d.h. durch die Partizipation der Mitarbeiter am Zielfindungsprozess soll eine Verbesserung der Informationsbeschaffung erreicht werden. MbO beinhaltet die weitgehende Delegation von Entscheidungsbefugnissen an die Mitarbeiter, regelmäßige Rückkopplung zum Grad der Zielerreichung sowie die Kopplung von Belohnungen an den Grad der Zielerreichung. |
| Bitte nennen Sie zwei Punkte, auf die Projektleiter bei der Teambildung Einfluss nehmen sollten, um die Leistungsfähigkeit des Teams zu steigern! | Eine möglichst heterogene Teambesetzung Möglichst qualifizierte Mitarbeiter mit hohem fachlichem Wissen |
| Nennen Sie die Hauptgedanken der dritten und vierten Phase des Teambuildings nach Tuckman! | Dritte Phase: Norming: In dieser Phase bilden sich Regeln, Methoden und Prozesse heraus nach denen das Team miteinander arbeiten möchte. Es wird offen diskutiert und das Team kommt in die Lage lösungsorientiert zu arbeiten. Vierte Phase: Performing: Die Phase zeichnet sich vor allen durch hohe Produktivität, Effizienz und Selbständigkeit aus. Der Umgang miteinander ist geprägt von Wertschätzung und Respekt. Man hilft sich gegenseitig. |
| Nennen Sie unterschiedliche Teamrollen (nach Belbin)! | |
| Was kann in Teams Probleme verursachen? | Dominanz und Statusdenken einzelner Teammitglieder, niedrige Standards, Zweideutigkeit, künstliche Harmonie und fehlende Offenheit |
| Nennen Sie die vorherrschenden Einstellungen in der ersten und der letzten Phase der Teamentwicklung nach Tuckman! | Forming: Jeder ist offen für den anderen. Wir gehen freundlich aufeinander zu und tauschen uns aus, sind in freudiger Erwartung anderen zu begegnen Adjourning: Am Ende der gemeinsamen Arbeit steht ein offener Austausch über Dinge, die geschehen sind und wie wir sie in Zukunft besser bewältigen wollen. Diejenigen, die ausscheiden, verlassen nicht einfach das Team, sondern werden herzlich verabschiedet. |
| Welche Teamphänomene kennen Sie? | |
| Zeichnen und beschriften Sie ein Johari-Fenster! | |
| Welche Regeln legen Sie zu welchen Teambildungphasen fest? | Forming à „Jeder kriegt zugewiesenen Partner, stellt Präsentation über diesen vor, lernt ihn kennen.“ Storming à „Netiquette beachten. Keine Gespräche über abwesende Teammitglieder. Wir klären Konflikte umgehend.“ Norming: à „Workload wird gleichermaßen in Team verteilt. Wir melden Schwierigkeiten beim Auftreten.“ Performing: à „Jede Woche ist Wochenbericht von jedem Teammitglied abzugeben. Wir achten aufeinander und helfen uns.“ Adjourning: à „Jeder hat eine eigene Arbeit in Form einer Abschlussreflexion abzugeben.“ |
| Was können Ursachen für fehlende oder mangelhafte Zielerreichung in einem Team sein? | Abwesenheit von Vertrauen innerhalb des Teams - Furcht vor Konflikten - Mangel an Verpflichtung - Vermeidung von Verantwortlichkeit - Unaufmerksamkeit gegenüber Resultaten |
| Beschreiben Sie drei Gründe, weshalb ein Lessons Learned Workshop für spätere Projekte wertvoll sein kann! | Gemeinsame Reflektion des Teams über das Projekt oder eine Projektphase führt zum Herausarbeiten der wichtigsten Erkenntnisse, „Lektionen“ und Erfahrungen, und dann zum Zusammenstellen von Ergebnissen und Hilfsmitteln zur Wiederverwendung in späteren Projekten. - Vorteile: Fehler (Gefährdungspotenziale/Risiken) werden frühzeitig erkannt und nicht wiederholt, best-practices aus früheren Projekten sind bekannt und kommen zur Anwendung. |
| Was ist eine wichtige Aufgabe, nachdem ein Konflikt geklärt wurde? | wieder zurück in den Alltag finden — Beziehungen stabilisieren — Harmonie schaffen — Konflikt analysieren (Workshop), damit dieser nicht wieder auftritt |
| „Konflikte erzeugen Druck“! Was verstehen Sie unter dieser Aussage? | Konflikte sind emotionsgeladen und bringen eine Angespanntheit und Gereiztheit mit sich, die führt dazu, dass Projektmitglieder den Druck / drang zur Eskalation verspüren. Dieser Druck entsteht aus dem zunehmenden Leidens-/Handlungsdruck aufgrund der störenden und hemmenden Wirkung des Konflikts. Länger anhaltende und insbesondere negierte (aber vorhandene) Konflikte erzeugen Druck, der sich dann oft andere „Ventile“ sucht und dort manchmal unerwartet „entladen“ wird. |
| Welche Handlungsstrategien in Konflikten sind sinnvoll, welche nicht? | Es gibt fünf verschiedene Strategien. Sinnvoll ist zuoberst das Anstreben einer Win-Win-Lösung, d.h. die Interessen und Bedürfnisse aller Konfliktparteien werden berücksichtigt, danach folgt der Kompromiss, wo die Beteiligten Abstriche in Kauf nehmen. Nicht sinnvoll erscheinen Loose-Win und Win-Loose wo sich jeweils nur eine Seite durchsetzt, Loose-Loose ist die schlechteste Variante: alle verlieren und bekommen nichts. |
| Was ist eine Krise? Was können Ursachen für den Eintritt sein? | Extreme Situation im Projekt, für Projektteam nicht möglich Lösung zu sehen oder zu finden, mehr als nur ein Konflikt, existenzielles Problem, emotionale Betroffenheit, erheblicher Schaden für das Projekt Ursachen: ungelöste Konflikte, ungelöste Probleme, plötzliche Katastrophen |
| Was sind mögliche Entstehungsgründe für „strukturelle“ Konflikte? | Strukturelle Konflikte entstehen z.B. durch unklare Verantwortungs- und Rollenklärung, unfaire Verteilung von Macht und Autorität oder geografische und physische Faktoren, die eine Zusammenarbeit verhindern. |
| Beschreiben Sie die grundlegenden Merkmale und möglichen Typen eines Konflikts! | Grundlegendes Merkmal eines Konflikte sind die Unvereinbarkeit von Handlungen, Motiven und Verhaltensweisen von Personen, Teams oder Organisationsteilen. Wir unterscheiden Zielkonflikte, Beurteilungskonflikte und Verteilungskonflikte (auf der Sachebene) und Wertekonflikte und Beziehungskonflikte (auf der Beziehungsebene). Daneben gibt es grundsätzlich interkulturelle, intrapersonale und interpersonale Konflikte. |
| Beschreiben Sie fünf konkrete Anzeichen im Verhalten von Teammitgliedern, die den Projektleiter auf Konflikte im Team hinweisen! | die Kommunikation wird steifer und förmlicher - bei Problemen entwickeln sich zunehmend unterschiedliche verfestigte Ansichten - die Beteiligten zeigen offen ihre Frustration - es wird über Kleinigkeiten gestritten - es wird mehr nach Schuldigen statt nach Lösungen gesucht - die Beteiligten berufen sich verstärkt auf Arbeitsplatzbeschreibungen und Chefentscheidungen. - Intrigen/Gerüchte tauchen auf - körperliche Symptome / Krankheit, Absentismus tritt auf |
| Erläutern Sie drei Phasen in einem Lessons Learned Workshop! | Gemeinsame Reflektion des Teams über das Projekt oder eine Projektphase, - Herausarbeiten der wichtigsten Erkenntnisse, „Lektionen“ und Erfahrungen, - Zusammenstellen von Ergebnissen und Hilfsmitteln zur Wiederverwendung, - Kommunizieren der Ergebnisse und Materialien |
| „Konflikte schaffen auch Zusammenhalt“! Was verstehen Sie unter dieser Aussage? | Sie dienen der Auseinandersetzung mit Prozessen, die nicht nur den Unternehmenserfolg, sondern auch das Betriebsklima negativ beeinflussen können. Spricht man die Störfaktoren offen an und erarbeitet gemeinsam im Team Lösungen, stärkt das den Zusammenhalt enorm. Auch Dinge, die sich im Moment nicht ändern ließen, könnten auf diese Weise akzeptiert werden. Auch die Einigung auf einen „gemeinsamen“ Feind schafft Zusammenhalt |
| Was ist ein Konflikt? | Ein Konflikt ist eine Spannungssituation, die dann entsteht, wenn unterschiedliche Meinungen, Interessen und Erwartungen aufeinanderprallen |
| Was sind die Schritte bei der kooperativen Konfliktlösung? | Einleitung: Rolle PL: Erkennen: wir haben einen Konflikt; gemeinsames Anliegen aufdecken und Regeln vereinbaren - Diagnose: Rolle PL: Steuern / Unterstützen: Konflikterläuterung / Konsens über Konfliktzustand erlangen - Lösungsentwicklung: Rolle PL: Zusammenfassen / Zustimmen: Ziel definieren, Weg festlegen und Alternativen aufzeigen. Zustimmung aller einholen - Erfolgssicherung: Rolle PL: Was ist noch offen? Anerkennung geben! Anforderungen an Verhalten festhalten und nächste Schritte festlegen. Formales Überprüfen und Abschluss |
| Was könnten die sinnvollen Ziele eines Lessons Learned Workshops nach Lösung eines Konflikts sein? | Ursachen und Gründe für den Konflikt identifizieren, - eine Analyse der auslösenden beteiligten sachlichen und sozialen Faktoren durchführen, - Maßnahmen entscheiden, die einen solchen Konflikt in Zukunft verhindern oder schon im Entstehen anzeigen, - ggf. ein verbessertes Kommunikationskonzept aufsetzen. |
| Was ist das Pareto Prinzip und was bedeutet es für das Projektmanagement? | Die Pareto-Analyse unterstützt dabei, Ursachen eines Problems und deren Auswirkung in Hinblick auf ihre Bedeutung für das Gesamtproblem zu bewerten. Die Ursachen werden geordnet nach der Reihenfolge ihrer Bedeutung als Säulen in einem Pareto-Diagramm eingetragen. Die Pareto- Analyse ist eine Entscheidungshilfe, die es ihnen ermöglicht, wichtige von unwichtigen Problemursachen zu unterscheiden. Das Pareto-Prinzip (auch 80-20-Prinzip genannt) besagt allgemein, dass 20% aller möglichen Ursachen eines Problems im Projekt 80% der gesamten Wirkung ausmachen. Bei der Aufwandsbetrachtung für die Lösung des Problems im Projekt bedeutet dies, dass mit 20% des Aufwandes bereits 80% des Ergebnisses erreicht werden können |
| Wie heißen die Phasen im kreativen Prozess? | Vorbereitung: Entstehen des Problembewusstseins; erkennen/analysieren/verstehen; intensive Problembearbeitung: Entwicklung von Teillösungen - Inkubation: Entspannung, Unterbewusstsein arbeitet; divergente Phase - Erleuchtung: Plötzliche Idee; intuitive Einsicht - Verifikation: Ideen prüfen und präzisieren |
| Wie heißen die fünf grundsätzlichen Kreativitätstechniken? | Assoziationstechniken - Analogietechniken - Konfrontationstechniken - Analytische (diskursive) Techniken - Mappingtechniken |
| Erklären Sie kurz das Wesentliche der Kreativitätsmethode Brainstorming und nennen Sie je zwei Vor- und Nachteile | Eine vordefinierte Anzahl von Sitzungsteilnehmern (i.d.R. 4-12 Teilnehmer + Moderator) rufen einen Sitzungsleiter spontane ungefilterte Ideen zu einer gegebenen Fragestellung zu. Alle Ideen werden notiert. Während des (ca. 20 Minuten) andauernden Brainstormings-Prozesses ist jegliche Bewertung oder Kritik untersagt. Jeder Sitzungsteilnehmer kann auf die bereits geschilderten Ideen der anderen eingehen und darauf aufbauen. Vorteile: Viele Ideen, neue ungewöhnliche Ansätze, einfache Handhabung, geringe Kosten Nachteile: sehr abhängig von den Teilnehmern, Gefahr von Abschweifung, aufwendige Selektion geeigneter Ideen am Ende |
| Warum besteht die Notwendigkeit, Sitzungen und Workshops moderiert durchzuführen? Nennen Sie zwei Argumente! | Einhaltung des zeitlichen Rahmens/der Timeline - Vermittlung zwischen gegensätzlichen Positionen/Meinungen - Koordination der Sprechanteile - Moderator ist nicht fachlich oder parteilich involviert - Die Teilnehmer können sich besser auf Inhalte konzentrieren |
| Erklären Sie kurz das Wesentliche der Kreativitätsmethode Brainwriting (6-3-5)! | 6 Teilnehmende, 3 Lösungsvorschläge auf einem Blatt, Innerhalb von 5 Minuten. Nach 5 Minuten werden die Lösungsvorschläge (das Blatt) an den nächsten in der Runde weitergereicht, der wieder 3 Lösungsvorschläge in die nächste Zeile auf dem Blatt schreibt. Das Blatt wird solange im Kreis weitergereicht, bis es wieder beim ersten Teilnehmer ankommt. Dabei ist sowohl das Einbringen ganz neuer Ideen, das Ableiten eigener anderer Ideen anhand von dem, was schon auf dem Blatt steht, als auch die Variantenbildung bereits aufgeschriebener Ideen erlaubt |
| Was sind die Bereiche in einem „Ishikawa-Diagramm“? Skizzieren Sie ein Beispiel | |
| Welche Moderationstechniken kennen Sie? Nennen Sie fünf und beschreiben drei davon! | Die Kartenabfrage ist die an der häufigsten angewendeten Version innerhalb der Metaplan-Methode, um auf strukturierte Weise Beiträge von Teammitgliedern zu sammeln und diese anschließend in eine Ordnung (Gruppierung / Cluster) zu bringen. Alternativ zur Kartenabfrage können Beiträge im Rahmen der Metaplan- Methode auch durch Zuruf (Zuruf-Technik) erfolgen. Der Projektmanager schreibt die durch Zuruf der Teammitglieder erfolgenden Beiträge auf Karten, die an die Pinnwand geheftet werden. Alternativ kann auch das Thema auf ein Whiteboard / Flipchart geschrieben werden. |
| Nennen Sie mögliche Techniken zur Problemlösung! | Ishikawa Diagramm (Ursachen Wirkungsdiagramm) - Pareto Analyse - 7 W Fragen - SEP Systematische Entscheidungs- und Problemlösung (Ausschlussverfahren) - PDCA: Plan do check Act - andere Kreativitätstechniken |
| Wie werden mit einem morphologischen Kasten neue Lösungen entwickelt? | Der morphologische Kasten ist eine systematisch analytische Kreativitätstechnik. Die mehrdimensionale Matrix bildet das Kernstück der morphologischen Analyse. Ein morphologischer Kasten enthält Parameter und die zugehörigen möglichen Merkmalsausprägungen. Bestehende Lösungen werden anhand der Ausprägungen verbunden. Neue Lösungen können systematisch generiert werden, indem man andere Ausprägungskombinationen findet und verbindet. Vorgehen: -Zu einer Aufgabe bestimmte Merkmale / Kriterien festlegen -Alle möglichen Ausprägungen des Merkmals / des Kriteriums erfassen -Entwicklung von Ideen durch Kombination der Merkmale / der Kriterien |
| Was sind klassische Verhandlungssituation in Projekten? | In Projektbesprechungen (persönliche Gespräche mit Stakeholdern), bei Beschaffung/Einkauf (mit Ressourcen, Lieferanten), im Hintergrund (informelle Kommunikation, inoffizieller Meinungsaustausch), bei Projektpräsentation (Statusmeeting, LA/SC-Sitzungen), mit dem Projektauftraggeber (wg. Budget, Inhalte/Ziele). |
| Was sind typische Prozessschritte bei der Definition der Verhandlungsstrategie? ( ) Dokumentation der Verhandlungsergebnisse ( ) Verhandlung über die teilnehmenden Parteien ( ) Identifikation von Kompromissen () Entwickeln von Entscheidungen, möglichst zum beiderseitigen Vorteil | ( ) Dokumentation der Verhandlungsergebnisse ( ) Verhandlung über die teilnehmenden Parteien ( ) Identifikation von Kompromissen (X) Entwickeln von Entscheidungen, möglichst zum beiderseitigen Vorteil |
| Was bedeutet der Begriff “Verhandlung”? | Eine Verhandlung ist der Prozess zweier Parteien oder mehr, mit dem ein Gleichgewicht zwischen verschiedenen Interessen, Bedürfnissen und Erwartungen erreicht werden soll, um eine gemeinsame Einigung und Verpflichtung zu erzielen und gleichzeitig eine positive Arbeitsbeziehung aufrecht zu erhalten. |
| Um welche Verhandlungssituationen sollte sich der Projektleiter selbst kümmern? Nennen Sie mindestens zwei! | Verhandlungen mit Mitarbeitern, Verhandlungen mit Auftraggeber in Detailfragen, Verhandlungen mit wichtigen Stakeholdern Nicht notwendigerweise selbst verhandeln muss der PL bei Preisverhandlungen |
| Was bedeutet BATNA und ZOPA in Verhandlungen? | BATNA = Best Alternative To a Negotiated Agreement. Stellt den flexiblen Orientierungspunkt dar, den der Verhandlungspartner als Grenzwert dafür festlegt, ob ein Verhandlungsausstieg günstiger erscheint als ein Verhandlungsabschluss. BATNA ist als Ergänzung zu einem Minimal- und Maximalziel anzusehen. ZOPA = Zone of Potential Agreement. Überlappung der Bereiche, in denen die Verhandlungspartner Möglichkeiten für einen Abschluss sehen. |
| Was sind verdeckte Verhandlungen? | Verdeckte Verhandlungen sind Verhandlungssituationen, die gar nicht als solche erkannt werden. Unvorbereitet stolpern wir täglich in und durch viele Verhandlungen, ohne jemals zu ahnen, dass wir verhandelt haben. Z. B.: eine kurze E-Mail-Anfrage, die mit einer Vereinbarung beantwortet wird, aber nicht als solche gekennzeichnet ist. |
| Welche der genannten ist keine Verhandlungssituation im Projekt? () Leistungsverhandlungen mit Mitarbeitern ( ) Verhandlungen mit den Interessensgruppen ( ) Leistungsverhandlungen mit Auftraggeber (X) Gehaltsverhandlung mit Mitarbeitern | ) Leistungsverhandlungen mit Mitarbeitern ( ) Verhandlungen mit den Interessensgruppen ( ) Leistungsverhandlungen mit Auftraggeber (X) Gehaltsverhandlung mit Mitarbeitern |
| Wie wird der Begriff Verhandlung nicht definiert? ) Überwinden oder Verringern von Meinungsverschiedenheiten ( ) Klärung von kontroversen Sachverhalten () Den Verhandlungspartner zur Annahme der eigenen Lösung zu erpressen ( ) Klärung gegensätzlicher Interessen | ) Überwinden oder Verringern von Meinungsverschiedenheiten ( ) Klärung von kontroversen Sachverhalten (X) Den Verhandlungspartner zur Annahme der eigenen Lösung zu erpressen ( ) Klärung gegensätzlicher Interessen |
| Womit stellen Sie sicher, dass der Projekterfolg bei Projektabschluss beurteilt werden kann? | Mit einem klar definierten Projektauftrag mit operationalisierten Zielen |
| Wie können Sie Zielorientierung im Team fördern? | Die Aufmerksamkeit des Teams auf Schlüsselziele lenken - Alle Chancen nutzen, um die Ziele bestmöglich zu erreichen - Ziele und deren Erreichung während des Projekts ständig zu visualisieren - Besprechung der erreichen Ziele und dem Fortschritt in jedem Team-Meeting |
| Wozu dient eine Stakeholderanalse? Wie können Sie Stakeholder finden? | Zweck: - Früherkennung von Projektrisiken - Erkennung von Chancen und Potenzialen - Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten zur Beeinflussung des Projektumfeldes (Stakeholderpolitik) Wie findet man Stakeholder? Viele Stakeholder resultieren nahezu selbsterklärend aus der Organisationsstruktur und den Projektverträgen. Bei bestimmten Projekten der öffentlichen Hand, z. B. Raumordnungsverfahren, ist ein Großteil der Stakeholder vom Gesetzgeber vorgegeben. Folglich sind interne und externe Auftraggeber ausnahmslos wesentliche Stakeholder des Projekts. Weitere Quellen zur Stakeholderidentifikation sind auch die Personen, die Hinweise auf bestimmte Stakeholder liefern können. Dieses Wissen kann in Teamworkshops während der Projektstartphase einfließen. |
| Welche Methode existiert, um den Fertigstellungsgrad für ein Arbeitspaket mit definierten Ergebnissen zu bestimmen bzw. zu messen? | Die Status-Schritt-Methode. |
| Wie definieren Sie Projekterfolg? | Projekterfolg ist die Erfüllung der vertraglich vereinbarten Leistungen in angeforderter Qualität und Quantität sowie im Rahmen der finanziellen und terminlichen Vereinbarungen unter Berücksichtigung der genehmigten Nachträge. Zusätzlich müssen die Stakeholder des Projekts, insbesondere der Projektauftraggeber, der Projektleiter, der Kunde und die Projektmitarbeiter mit der Art und Weise der Umsetzung und den Ergebnissen zufrieden sein und das Projekt als erfolgreich und positiv beendet beurteilen |
| Erläutern Sie zwei Stakeholderstrategien! | Partizipative Strategien (Stakeholder als Partner): Bei einer partizipativen Strategie wird der Stakeholder aktiv in das Projekt eingebunden. Diskursive Strategien (Umgang mit Stakeholder erfordert Konfliktmanagement): Die diskursive Strategie ist im Vergleich zur partizipativen nicht ganz so partnerschaftlich: Mit den Stakeholdern wird geredet bzw. sie werden angehört, sind aber nicht direkt in das Projekt eingebunden. Sofern möglich, werden deren Interessen voll oder zumindest in Teilen berücksichtigt. Restriktive Strategien (bewusst reduzierte Informationsabgabe) und informative Strategien: (z. B. regelmäßige Informationen per Newsletter / EMail über Status / Erfolge etc.). Repressive Strategien (etwa durch Machtpromotoren): Bei den repressiven Strategien wird das Umfeld über Druck, vollendete Tatsachen, selektive Information, Verbrüderung mit weiteren Machtpromotoren und ähnliche Formen der Machtausübung gesteuert. D |
| Wann ist ein Projekt als erfolgreich zu betrachten? | Ein Projekt ist als erfolgreich zu betrachten, wenn das magische Dreieck erfüllt und die wichtigsten Stakeholder zufrieden sind. |
| Nennen Sie fünf wesentliche Gruppen von Stakeholdern, die bei einem internen Produktentwicklungsprojekt eines Unternehmens zu beteiligen sind! | Potentielle Käufer/Kunden/Nutzer des Produkts, Lieferanten, Mitarbeiter des Unternehmens, Betriebsrat, involvierte Abteilungsleiter, Produktmanager, Unternehmensleitung, Lenkungsausschuss, (umgebende) Gesellschaft (wenn betroffen), Eigner des Unternehmens einschließlich Aktionäre bei grundsätzlichen Entscheidungen |
| Nennen Sie mind. drei Fertigstellungsgrad-Messmethoden und erläutern diese anhand eines eigenen Beispiels! | |
| Wie können Sie das 90-Prozent-Phänomen verhindern? | Das 90-Prozent-Phänomen beschreibt, dass der Fortschrittsgrad einer Aufgabe bei direkten Schätzungen stark überschätzt wird und schnell mit 80% bis 90% angegeben wird. Danach werden nur noch kleine Steigerungen gemeldet, bis hin zur Stagnation oder sogar Rückschritten. Mögliche Maßnahmen: Die agilen Ansätze haben zur Vermeidung von unterschiedlichen Wahrnehmungen über die tatsächliche Fertigstellung einer Aufgabe als Methode die sogenannte Definition of Done (DoD) entwickelt. Hier wird zu Beginn des Projekts die grundsätzliche Vereinbarung getroffen, unter welcher Voraussetzung eine Aufgabe als 100% erledigt („Done“) gilt. Nur dann, wenn alle diese Bedingungen erfüllt sind, darf der Status „Done“ (fertig) vergeben werden. Einen 90% Fortschritt gibt es also nicht. |
| Warum ist die Netzplantechnik ein wichtiges Instrument zur terminlichen Planung und Steuerung von Projekten? | Im Netzplan sehen wir die logische Anordnung (Reihenfolge) der Arbeitspakete und Meilensteine. Im einzelnen Netzplanknoten erhalten wir zusätzlich Informationen über die frühest- und spätestmöglichen Anfangs- und Endzeitpunkte, sowie über den freien Puffer und Gesamtpuffer |
| Kennen Sie eine Methode zur Steigerung der Produktivität | Prozesse optimieren, durchgängige Software einsetzen, Collaboration Plattform nutzen, Hierarchien abbauen, dem PL mehr Entscheidungsbefugnisse geben, fluide Organisationen, Mindset verbessern, Störungen verringern, etc. |
| Wie heißen die vier Aufgabenbereiche des Qualitätsmanagements? | Qualitätsplanung, Qualitätslenkung, Qualitätssicherung, Qualitätsverbesserung |
| Plan-Do-Check-Act sind die Schritte bzw. Aufgaben des ... | Deming-Zyklus |
| Sie sind in der Auftragsklärung (Ziele und Deliverables) mit dem Auftraggeber. Was sollten Sie bereits jetzt vereinbaren, damit am Projektende keine Probleme auftreten? | Die Abnahmekriterien, in agilen Projekten nach SCRUM die DoD (Definition of Done) für die User Stories. |
| Mit wem müssen Sie als Projektleiter die Abnahmekriterien klären? | Mit dem Projektauftraggeber (egal ob intern oder extern) |
| Welche Aufgaben gehören zum kontinuierlichen Verbesserungsprozess? | Die Aufgabe des KVPs ist es Produkte, Service, Prozesse und einzelne Tätigkeiten in einem Unternehmen stetig zu verbessern: Dinge nicht einfach auf sich beruhen lassen, sondern stetig und bedacht an der Verbesserung der technischen, ökonomischen und ökologischen Aspekte einer Organisation zu arbeiten. Die Verbesserungen können ganz kurzfristig, aber auch zyklisch durchgeführt werden. |
| Zeichnen und erklären Sie den Deming-Zyklus! | PLAN = Erkenne das Verbesserungspotenzial, entwickle eine Verbesserung. DO = Probiere die Verbesserung im Kleinen aus. CHECK = Prüfe den Erfolg, überarbeite ggf. die Verbesserung und gebe sie im positiven Fall allgemein frei. ACT = Führe die Verbesserung allgemein ein. Passe sie im Kleinen an (statt einen neuen Zyklus abzuwarten). |
| Was sind die Komponenten der Produktabnahme? | Überprüfen, Abnahme und Abnahmeprotokoll |
| Anhand welcher Kriterien kann eine Abnahme erfolgen? | Abnahmekriterien legen fest, welche Kriterien die Lieferung erfüllen muss, um den Anforderungen zu entsprechen. Sie sollen messbar dargestellt werden. Aus vertraglicher Sicht beschreiben die Abnahmekriterien die Bedingungen für die Entscheidung, ob das Endprodukt die gestellten Anforderungen erfüllt oder nicht. Abnahmekriterien beziehen sich sowohl auf funktionale als auch auf nicht-funktionale Anforderungen. |
| Ihr Projektteam klagt darüber, dass sich auf dem Projektlaufwerk der aktuelle Stand der Projektdokumentation nur sehr schwer ermitteln lässt. Wie können Sie den PDCA-Zyklus nach Deming nutzen, um die Situation zu verbessern? | Phase 1 Plan: weiteren Input für die Analyse/Problembeschreibung holen. Ein Konzept definieren, vorstellen, sich dazu Feedback geben lassen. Phase 2 Do: Konzept für die Projektdokumentation umsetzen und Messgrößen definieren Phase 3 Check: Die Projektdokumentation vom Projektteam überprüfen lassen und stabilisieren Phase 4 Act: Standards und Einhaltung beobachten und Verbesserungen vornehmen |
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