Pädagogik: Lernvokabeln zu Jean Piaget

Tine Fuchs
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Lena S.
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Tine Fuchs
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Die wichtigsten Vokabeln und Fachbegriffe zu der Theorie des kognitiven Lernens von Jean Piaget

Resource summary

Question Answer
Assimilation Strukturerhaltung, Angleichung, Eingliederung neuer Erfahrungen in bestehende Schemata
Akkommodation Anreicherung, Umweltanpassung, Erweiterung / Anpassung eines Schematas
Adaptation Anpassung über Wechselspiel von Akkommodation und Assimilation
Äquilibration das Gleichgewicht zwischen Assimilation und Akkommodation (herstellen)
Schema, Pl. : Schemata organisiertes Wissens-/Verhaltensmuster (individuell, logisch), entwickeln sich durch die Differenzierung des Wissens (eher Akkommodation)
epistemisches Subjekt Mensch, weil er nach Weiterentwicklung strebt und Erkenntnisse sucht und erkennt
Motorik das sichtbare Verhalten
Objektpermanenz muss sich entwickeln, zuerst nur Wahrnehmung eines sichtbaren Gegenstands später Wissen, dass der Gegenstand existiert auch wenn er versteckt ist
physikalischer Egozentrismus keine Unterscheidung zwischen sich selbst und anderen Personen oder Gegenständen
Operation menschliches Denken, logischer gedanklicher Prozess, "Handeln im Kopf"
magisches Denken Vorstufe des rationalen Denkens, Wunschdenken, Glaube an Zauberei und Mythen, keine Unterscheidung zwischen Realität und Phantasie
Animismus Verlebendigung der Welt
Finalismus Annahme, dass alles Geschehen zielgerichtet ist
Invarianz der Menge z.B.: Menge des Wassers ändert sich durch den Prozess des Umschüttens in ein anderes Gefäß nicht
Funktionsspiel z.B.: Memory, fiktive Autorennen, mit Puppen sprechen
werkschaffendes Spiel Freude am durch Spiel erschaffenen Produkt
reversibles Denken Umkehrbarkeit von Gedanken
gedanklicher Egozentrismus keine Trennung von der eigenen Wahrnehmung und der eigenen Perspektive
Regelspiel Spiel mit (selbst) festgelegten Regeln, welche auf keinen Fall gebrochen oder geändert werden dürfen
Konstruktionsspiel erst planen, dann den Plan umsetzen
Rollenspiel verschiedenen Rollen übernehmen und dabei konkrete allgemeine Rollenerwartungen berücksichtigen und sich freimachen von individuellen Rollenvorbildern
Metadenken über das Denken nachdenken
induktives Denken aus Begebenheiten / Erfahrungen Folgerungen ziehen und dadurch Theorien entwickeln
hypothetisch-deduktives Denken mit Blick auf Sachverhalte eine Theorie entwickeln und diese auf die Umwelt beziehen und überprüfen
Strategiespiele Spiele mit Strategie, bei denen zwischen Handlungsalternativen gewählt werden kann/muss
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