Konstruktion 1

Joachim Pawle
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HB2 Flashcards on Konstruktion 1, created by Joachim Pawle on 04/06/2018.

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Joachim Pawle
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Question Answer
Beschreiben Sie den Begriff ‚Boden‘ im Hinblick auf seine Verwendung als Baugrund. Wie sind die Bodenarten nach der ÖNORM definiert? (Arten nach B4400) Boden sind Lockergesteinsschichten aus den oberen Bereichen der Erdkruste. Granulares Material, dass aus mineralischen und organischen Substanzen sowie aus Porenflüssigkeit und Porengas besteht. für den Baugrund wichtig sind: - Tragfähigkeit - Ableitung von Wasser Definition der Bodenarten nach ÖNORM B4400-1: -Grobkörnige Böden (Gemisch deren Feinkornanteil weniger als 5% der Masse beträgt) - Feinkörnige Böden (Gemisch deren Feinkornanteil mehr als 40% der Masse beträgt) - gemischtkörnige Böden (Gemisch deren Feinkornanteil 5% bis 40% der Masse beträgt)
Nennen Sie die Klassifizierung der Böden nach Bodenklassen lt. ÖNORM und erklären Sie die Relevanz für diese Einteilung. Klassen nach B2205 - Bodenklasse 1 – Oberboden / Mutterboden (z.b. Humus) - Bodenklasse 2 – Fließende Bodenarten / Schöpfboden - Bodenklasse 3 – Leicht lösbarer Boden (nicht bindige bis schwachbindige Sande) -> als Baugrund geeignet, meist jedoch flacher Böschungswinkel einzuhalten bzw. Spundwand o.ae. zur Absicherung der Baugrube vor nachrutschendem Material Bodenklasse 4 – mittelschwer lösbarer Boden / Stichboden (Gemisch von Sand, Kies, Schluff und Ton) -> als Baugrund sehr gut geeignet Bodenklasse 5 – schwer lösbarer Boden / schwerer Hackboden (Bodenart nach 3 und 4) -> als Baugrund bestens geeignet Bodenklasse 6 – leicht lösbarer Fels / Schremmboden (Felsart die eine inneren, mineralischen Zusammenhalt hat, jedoch stark kluftig, brüchig, weich) -> als Baugrund bestens geeignet, jedoch höhere Abbaukosten beachten (schremmen) Bodenklasse 7 – schwer lösbarer Fels / Sprengboden (Felsart die eine inneren, mineralischen Zusammenhalt und eine hohe Gefügefestigkeit hat) -> idealer Baugrund, jedoch sehr hohe Abbaukosten beachten (sprengen)
Beschreiben Sie die Charakteristika von nichtbindigen Böden und nennen Sie Bodenarten, die zu den nichtbindigen Böden gehören. Nichtbindige Böden sind z.b. Sande, Kies Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal von nichtbindigen und bindigen Böden ist der Partikeldurchmesser, dieser beeinflusst die mechanischen Eigenschaften des Bodens. Charakteristisch für Nichtbindige Böden ist deren körnige Bodenstruktur und die hohe Festigkeit bei dichter und mitteldichter Lagerung und ausreichender Schichtdicke (sehr guter Baugrund). Daher nur geringe Setzungen unter statischer Belastung, welche unmittelbar nach der Lastaufbringung eintreten. Einzelkörner sind so groß, daher keine oder nur geringe Kornbindungskräfte vorhanden, Wasser kann daher in den freien Porenräumen eingelagert werden. Darum sind die Eigenschaften von nichtbindigen Böden nicht so stark von Wasser abhängig wie bei bindigen Böden.
Beschreiben Sie mögliche Ursachen für einen Grundbruch und beschreiben Sie, was bei einem Grundbruch passiert. Überbeanspruchung des Baugrundes durch Bauwerkslasten, die zu einem Verlust der Tragfähigkeit der Gründungskonstruktion (Fundamente ….) führen. -> Boden weicht daher aufgrund der Überschreitung der maximalen Scherfestigkeit des Baugrundes entlang einer gekrümmten Gleitfläche unterhalb der Gründung SEITLICH weg! -> das Bauwerk sinkt einseitig ein, es kommt zu Rissbildung und es droht Bauwerksversagen; tritt nur bei Flachgründungen auf! (nicht bei Tiefgründungen) Hydraulischer Grundbruch kann durch starke Grundwasserströme verursacht werden!
Nennen Sie die Ziele und 3 Verfahren für Baugrunduntersuchungen. Ziel der Baugrunduntersuchung = Bewertung des Baugrundstückes (mittels mechanischer Tätigkeiten) hinsichtlich seiner - Tragfähigkeit und Standsicherheit - Bodenverdichtung - Bodenkonsistenz und Zusammensetzung - Durchlässigkeit und Versickerung - Feststellung der Grundwasserstände - Auffinden von Wasseradern und Wassereinschlüssen - Auffinden von Bodenverunreinigungen oder eventuellen Altlasten Ergebnis ist ein Geotechnischer Schnitt sowie ein Bohrprofil welche Aufschluss über den Schichtaufbau geben. Arten der Baugrunduntersuchung: → Probeschürfen → Sondieren (Rammsonde) → Aufschlussbohrung → Bodenradar → Isotropenmessung
Beschreiben Sie mögliche Gründe und Ziele zu einer Baugrundverbesserung und erläutern Sie Maßnahmen zur Bodenverbesserung. Gründe: - Tragfähigkeit/Standsicherheit nicht erfüllt - Tiefgründung keine Option (feste Schicht zu tief) Ziele: - Erhöhung der Tragfestigkeit - Verringerung / Vorwegnahme von Setzungen - Homogenisierung des Setzungsverhaltens - Verringerung oder Erhöhung der Durchlässigkeit - Erhöhung der Erdbebensicherheit Maßnahmen: - Boden-ERSATZ -> Bodenaustausch (statisches Verfahren) - Boden-VERDICHTUNG -> Mechanisch -> Oberflächenverdichtung, Tiefenverdichtung (Rüttel/ Rüttelstampfverfahren), dynamische Intensivverdichtung - Boden-VERÄNDERUNG (hydraulisch) -> Bodenstabilisierung mit Bindemittel, Injektionen, Düsenstrahlverfahren, Bodenvereisung - Boden-ENTWÄSSERUNG -> Flächendrainagen, Vakuumkonsolidation, - Boden-BEWEHRUNG -> Geokunststoffe, Bewehrungslagen
Was versteht man unter dem Setzungsverhalten von Boden und was können Setzungen im Boden bewirken? Welches Setzungsverhalten ist charakteristisch für bindige und welches für nichtbindige Böden? Setzung ist die Zusammendrückung des Bodens infolge hoher Gebäudelasten – so gut wie unvermeidlich; wichtig ist gleichmäßiges Setzungsverhalten an der Gründungssohle Setzungen können zu größeren Schäden bis zum Verlust der Tragfähigkeit führen Bindige Böden setzen sich langsam und um große Setzungsbeträge (Anfangssetzung sehr vom Wassergehalt abhängig -> je wasserhaltiger desto größer die Setzungen) Die Setzungsdauer ist vom Entweichen des Porenwassers abhängig, damit ergeben sich größeres Setzungsbeträge als bei nichtbindigen Böden. Nichtbindige Böden zeigen bei Belastung vergleichsweise geringe Setzungen, die relativ schnell abklingen (günstigeres Tragverhalten, meist mit Fertigstellung des Hauses beendet) Unbenannt (binary/octet-stream)
Benennen, skizzieren und beschreiben Sie Prinzipien zur Trockenlegung der Baugrube. Offene Wasserhaltung und geschlossene Wasserhaltung Wenn die Baugrubensohle unter dem, während der Bauzeit zu erwartendem Grundwasserspiegel liegt, muss entweder eine wasserdichte Baugrube hergestellt werden oder eine Grundwasserabsenkung durchgeführt werden. Unterschieden wird nach: - Absenkung (Grundwasserhaltung z.b. mittels Brunnen, kann jedoch zu Setzungen an best. Bauwerken führen, der Grundwasserspiegel wird beeinflusst – Ökologische Folgen zu beachten) - Umströmung (dichte Wand -> Einbindung in gering durchlässige Schicht) - am Strömen gehindert (dichte Wand & tiefliegende Sohlabdichtung – Injektionssohle)
Skizzieren und beschreiben Sie den Unterschied zwischen offener und geschlossener Wasserhaltung. Unbenannt (binary/octet-stream)
Beschreiben Sie den Unterschied zwischen offener und geschlossener Wasserhaltung. Offene Wasserhaltung mittels Gräben oder Horizontaldrainagen: Wasser wird in Gräben oder Drainagen gesammelt und Pumpensümpfen zugeführt und dort zeitweise oder ständig abgepumpt. Mit Pumpensümpfen für geringe Absenktiefen (1-2m) des Grundwasserspiegels bei schwachem bis mittelstarkem Wasserdrang, bei bindigen, wasserführendem oder grobkörnigen Boden. =bei unbedeutenden Eintauchtiefen in das Grundwasser und bei mäßigem Wasserandrang möglich. Geschlossene Wasserhaltung meist mittels Brunnen: Erforderlich wenn der höchste Grundwasserstand mehr als 50cm über der Baugrubensohle steht. Erfolgt meist durch vertikale Brunnen (Rohrfilterbrunnen) oder tief reichende Dränschlitze. Vorteil: die erforderlichen Anlagen können meist außerhalb der Baugrube platziert werden.
Skizzieren Sie die offene Wasserhaltung. Unbenannt (binary/octet-stream)
Skizzieren Sie die geschlossene Wasserhaltung des Filterrohrbrunnen Unbenannt (binary/octet-stream)
BESCHREIBEN und begründen Sie die Anwendung der Verfahren zur Herstellung folgender Verbauart: Schlitzwand Verbauart ist annähernd wasserdicht. Schlitzwand: Anwendung als Dichtwände/Baugrubenabsicherung, vertikale Anwendung, bei fast allen Böden einsetzbar. Länge pro Abschnitt 60-120cm Herstellung: - Herstellen der Leitwand (Ortbeton oder Fertigteil bis 1,50m Tiefe) welche als Führung für den Aushub bzw. als Abstützung dient - Aushub & einbringen der Stützflüssigkeit - Einbau Abschalelemente und Bewehrungskorb - Betonieren Vorteile: - Verformungsarm - Wassersperrend - Wirtschaftlich - Platzsparend - Kann auch konstruktiv in Gebäude miteingebunden werden - Einsatz an beengten Verhältnissen möglich Nachteil: - Große Baustelleneinrichtung nötig - Kostspielige Entsorgung von durch Stützflüssigkeit verunreinigtem Aushubmaterial - Aussparung für Leitungsquerungen nur sehr aufwendig möglich
BESCHREIBEN und begründen Sie die Anwendung der Verfahren zur Herstellung folgender Verbauart: Bohrpfahlwand Verbauart ist annähernd wasserdicht. Bohrpfahlwand: Durch aneinanderreihen von Pfählen entsteht deformierungsarme Palisadenwand, häufige Verwendung, bei nahezu jedem Baugrund möglich, Gestaltung des Wandverlaufs flexibel möglich und kann gut an Gegebenheiten angepasste werden, Druckbauteil daher Aussteifung bzw. Rückverankerung/Vernagelung erforderlich; 3 verschieden Arten: Überschnittene Ausführung, tangierende, ausgefachte/aufgelöste - Vergleichsweise leises Herstellungsverfahren - Auch in schwer rammbaren Böden gut einsetzbar - Deformierungsarmer Verbau / Steifer Verbau - Keine Tiefenbegrenzung - In Abhängigkeit der gewählten Art wasserundurchlässig -> überschnittene Art, vorhanden Fugen sind eher problematisch - Kann auch als Bauteil/Wand verwendet werden
SKIZZIEREN Sie die Anwendung der Verfahren zur Herstellung folgender Verbauarten Bohrpfahlwand. Unbenannt (binary/octet-stream)
SKIZZIEREN Sie die Anwendung der Verfahren zur Herstellung folgender Verbauarten Schlitzwand; Unbenannt (binary/octet-stream)
BESCHREIBEN und begründen Sie die Anwendung der Verfahren zur Herstellung folgender Verbauart Spundwand Wird bei hohen Wasseraufkommen eingesetzt und ist mehr oder weniger Wasserdicht. - Senkrechter Verbau von Baugruben im Grundwasser, größere Dichtigkeit gegen Wasserandrang und Ausspülen des Bodens - geringer Personalaufwand, schnell, Nachfolger der Holzstülpwände - Platten werden in den Boden eingerammt. Hier kommt es zu Erschütterungen des umliegenden Bodens - mehrmals verwendbar, leicht rammbar
BESCHREIBEN und begründen Sie die Anwendung der Verfahren zur Herstellung folgender Verbauart: Trägerbohlwand. bestehen aus lotrecht eingebauten Stahlträgern, in die waagrecht gespannte Ausfachungen bestehend aus Pfosten, Kanthölzern, Kanaldielen, Stahlbetonfertigteilen eingebaut werden. Die Träger werden gerammt, eingerüttelt oder in Bohrlöcher eingebaut und sind je nach statischen Erfordernissen zu verankern oder abzusteifen. Vorteile: + Anpassungsfähig an Hindernisse in nahezu allen Bodenarten, + Wiederverwendung, wirtschaftlich Nachteile: - nicht wasserdicht, nur oberhalb des Grundwasserspiegels einsetzbar - biegeweich, große Horizontalverformungen, Setzungen, - nicht einsetzbar bei empfindlicher Nachbarbebauung der Verkehrswege,
SKIZZIEREN Sie die Anwendung der Verfahren zur Herstellung folgender Verbauarten Spundwand Unbenannt (binary/octet-stream)
SKIZZIEREN Sie die Anwendung der Verfahren zur Herstellung folgender Verbauarten Trägerbohlwand (1) Unbenannt (binary/octet-stream)
SKIZZIEREN Sie die Anwendung der Verfahren zur Herstellung folgender Verbauarten Trägerbohlwand (2) Unbenannt (binary/octet-stream)
BESCHREIBEN und begründen Sie die Anwendung der Verfahren zur Herstellung folgender Verbauart: UNTERFANGUNG Als Unterfangung bezeichnet man im Bauwesen die Sicherung eines Gebäudes gegen Abrutschen oder Setzung bei Erdarbeiten unterhalb seiner Fundamente. Bei direkt neben einem bestehenden Bauwerk hergestellten Baugruben kann es erforderlich werden, Fundamente bis unter ihre Fundamentunterkante freizulegen. In solchen Fällen oder bei nachträglich unter ein Gebäude gebauten Kellergeschossen müssen die vorhandenen Fundamente unterfangen werden um Rissbildung durch Setzungen oder das Abrutschen des Gebäudes in die Baugrube zu vermeiden. Sofern keine Spezialtiefbauverfahren eingesetzt werden, dürfen solche Arbeiten nur abschnittweise ausgeführt werden und benötigen einen Standsicherheitsnachweis. Ausführung: Ausschachtung werden zunächst nur bis zur Bodenaushubgrenze mindestens 50 cm oberhalb des Fundamentes ausgeführt. Danach werden Gräben abschnittsweise nicht breiter als 1,25 m bis in die erforderliche Tiefe gegraben. Direkt im Anschluss wird eine Unterfangungswand hergestellt. Die Unterfangung muss mindestens 50 cm tiefer als der geplante neue Aushub geführt werden.
Skizzieren und beschreiben Sie Maßnahmen zur Unterfangung von Gebäuden/Sicherung von Baugruben. UNTERFANGUNG Unbenannt (binary/octet-stream)
BESCHREIBEN und begründen Sie die Anwendung der Verfahren zur Herstellung folgender Verbauart: BAUGRUNDINJEKTION Mit Baugrundinjektionen (auch Verpressungen genannt) wird der Porenraum von Lockergesteinen und Böden sowie Hohlräume in Festgesteinen (Risse, Klüfte, Karst etc.) unter Bauwerken – und im Untergrund um ein Bauwerk herum – verfüllt. Dadurch erhöht sich die Tragfähigkeit des Untergrundes, wohingegen die Leitfähigkeit für Fluide (Wasser, Gas, u. a.) reduziert wird. Die dafür eingesetzten Injektionsmittel sind in der Regel Flüssigkeiten oder Suspensionen und haben die Eigenschaft, während der Verarbeitung für ein leichtes Eindringen ausreichend flüssig zu sein, und im Baugrund nach Abschluss des Verpressvorganges zu erstarren und zu erhärten.
SKIZZIEREN Sie Maßnahmen zur Unterfangung von Gebäuden/Sicherung von Baugruben. BAUGRUNDINJEKTION Unbenannt (binary/octet-stream)
BESCHREIBEN und begründen Sie die Anwendung der Verfahren zur Herstellung folgender Verbauart: DSV Düsenstrahlverfahren Beim Düsenstrahlverfahren wird anstehender Boden unter Hochdruck mit einer zementhaltigen Bindemittelsuspension vermischt. Zur Herstellung eines DSV-Körpers wird zunächst eine Injektionslanze in den Boden eingebohrt. Nach Erreichen der Endtiefe wird an der Spitze der Lanze Suspension unter hohem Druck ins Erdreich injiziert (Drücke bis 600 bar). Der scharfe Strahl schneidet das anstehende Bodenmaterial auf. Dabei wird der Boden erodiert und mit der Bindemittelsuspension vermischt, die sodann mit dem natürlichen Boden als Zuschlagstoff einen betonartigen Körper bildet. Als Bindemittel wird eine Suspension auf Zementbasis verwendet, der noch Zusatzmittel beigegeben werden können. Im Übrigen kann der DSV-Körper durchaus einem Beton der Güte C12/15 entsprechen. Anwendung: DSV-Körper wirken sowohl statisch als auch dichtend. -Unterfangung von Fundamenten bestehender Gebäude. -dichten Baugrubenverbauten. -Abdichten von Baugrubensohlen. -Stabilisieren von problematischen Böden im Tunnelbau mittels DSV-Schirm.
SKIZZIEREN Sie Maßnahmen zur Unterfangung von Gebäuden/Sicherung von Baugruben. DSV Unbenannt (binary/octet-stream)
Erklären und Skizzieren Sie, was man unter der ‚Deckelbauweise‘ versteht. 1 Herstellung der Schlitzwand/Bohrpfähle sowie Zwischenstützen 2 Betonieren der UG-Decke 3 Aushub UG 4 Gleichzeitige Errichtung Ober- und Untergeschosse -ökonomisch -Geländeoberfläche rasch verwendbar -Deckel als Aussteifung der Baugrube Unbenannt (binary/octet-stream)
Benennen und beschreiben Sie die Einflussfaktoren (6) auf die Gründung/Fundierung eines Bauwerks. Weshalb ist mindestens 80 cm unter Geländeoberkante zu gründen? Einflussfaktoren: -Art und Gestalt des Bauwerkes (Bauteilfugen, Setzungsempfindlichkeit, etc.) -Größe und Verteilung der Belastung (Art der Lasten) -Geometrie des Baugrunds (Hang, Höhenlage, etc.) -Beschaffenheit des Grunds (Bodenklasse, zul. Pressung, Verunreinigung etc.) -Grundwasserverhältnisse - Frostgrenze Damit sich keine Eislinsen unter dem Fundament bilden können, die eine Hebung bewirken würden.
Wann bietet sich die Planung eines Plattenfundamentes an? Nennen Sie die wirtschaftlichen und herstellungstechnischen Gründe (5). - wenn zahlreiche Streifen oder Einzelfundamente dicht neben einander liegen würden / wenn die Druckausbreitung die Fundamentbreite überschreitet - wenn die Bodenplatte wasserdicht sein muss - bei wenig tragfähigem Baugrund und deshalb würde es beim Bauwerk zu unterschiedlichen Setzungen kommen. - wenn die Druckausbreitung die Fundamentbreite überschreitet - mind. Dicke 25cm - Baugrund schlecht ist und Tiefgründung zu teuer wäre
Benennen und beschreiben Sie die Fugenarten und Fugenabdichtungsprinzipien bei Wannenkonstruktionen. Fugenarten: - Arbeitsfugen: herstellungsbedingt - Dehnfugen: für zwängungsfreie Eigenbewegung der Bauteile - Sollrissfugen: zum gewollten Abbau von Zwangsspannungen Fugenabdichtungsprinzipien: - Labyrinthprinzip: Verlängerung des Wasserumlaufweges mit häufiger Richtungsänderung z.B. Fugenbänder aus PVC-P oder Elastomere -Einbettungsprinzip: satte Einbettung des Metallbandes und zusätzliche Haftung am Beton z.B. Fugenbleche mit oder ohne Beschichtung - Anpressprinzip: Anpressung des Quellprofils an die Fugenflanken z.B. Quellfugenbänder - Verfüllprinzip: nachträgliche Verfüllung von Arbeitsfugen, Rissen etc. mittels Injektionssystemen Unbenannt (binary/octet-stream)
Welche Materialien eignen sich zur Herstellung von Frostschutzschichten (kapilarbrechende Schichten)? Kapillar brechende Materialien (Rollierung) aus Kies, Blähton oder künstliche Mineralstoffe wie Hochofenschlacke oder Schaumglasschotter (Blähglas).
Worauf ist bei der Verlegung von Wärmedämmung unter Gründungskörpern zu achten und welche Materialien werden für Perimeterdämmungen verwendet? Die lückenlose Dämmung eines Gebäudes zum Erdreich hin zählt heute zum energetischen Standard. Zur Perimeterdämmung gehört zum einen die Außendämmung der Kellerwände (Sockeldämmung), zum anderen die Dämmung unter dem Kellerboden (Bodenplatte aus Beton). Dämmung bis in die frostfreie Tiefe ziehen, wird außerhalb der Abdichtungsschicht angebracht und verklebt, muss Wasser-, Verrottungs- und Druckfest sein. Verwendetes Material für Perimeterdämmung: XPS Blähglas (granulat) ist ein Baustoff aus recyceltem Altglas Schaumglas ist ein Wärmedämmstoff aus aufgeschäumtem Glas Schaumglasschotter
Beschreiben sie die Prinzipien zur Herstellung eines Bohrpfahls und zur Herstellung eines Rammpfahls und vergleichen Sie. Bohrpfahl: es gibt Aushub - Bohrloch wird gebohrt und durch Trichter mit Beton und Bewehrung aufgefüllt Rammpfahl: sehr laut - Pfropfen wird betoniert und danach mit Rammbär eingerammt; Während des Einrammens wird der Boden verdrängt und so dadurch verdichtet. Bewehrung und Betonieren durch Vortriebsrohr
Benennen und skizzieren Sie die Gründungsart FERTIGRAMMPFÄHLE (Verdrengungspfahl) Unbenannt (binary/octet-stream)
Benennen und skizzieren Sie die Gründungsart ORTBETONRAMMPFAHL (Verdrängungspfahl) Unbenannt (binary/octet-stream)
Benennen und skizzieren Sie die Gründungsart ATLASBOHRUNG (Verdrengungspfahl) Unbenannt (binary/octet-stream)
Benennen und skizzieren Sie die Gründungsart Bohrpfahl Unbenannt (binary/octet-stream)
Benennen und skizzieren Sie die Gründungsart Presspfahl Unbenannt (binary/octet-stream)
Benennen und skizzieren Sie die Gründungsart VER-Presspfahl Vlcsnap 2018 09 18 13h24m58s122 (binary/octet-stream)
Zeichnen und beschreiben Sie die Verankerung einer Stahlstütze im Fundament und bezeichnen sie die Bauteile. Unbenannt (binary/octet-stream)
Zeichnen und beschreiben Sie ein Köcherfundament, bezeichnen sie die Bauteile und erklären Sie die Verwendung eines solchen Fundaments. - meist vorgefertigte Stahlbetonelemente - vor allem im Hallenbau verwendet - Einzelfundament - Stützen werden vor Ort in Köcherfundament eingeführt und zubetoniert (mit Rüttelbeton/Vergussmörtel) Unbenannt (binary/octet-stream)
Wann werden Tiefgründungen hergestellt? Skizzieren Sie die grundlegenden Verwendungszwecke von Tiefgründungsarten (Hochbau, Industriebau) Unbenannt (binary/octet-stream)
Zeichnen Sie den Anschluss Plattenfundament/Kelleraußenmauer (Keller beheizt) mit Drainage und beschreiben Sie die einzelnen Funktionsschichten. Unbenannt (binary/octet-stream)
Was versteht man unter dem Setzungsverhalten von Boden und was können Setzungen im Boden bewirken? Welches Setzungsverhalten gibt es? Unbenannt (binary/octet-stream)
Skizzieren Sie die Spannungsausbreitung unter dem Fundament Unbenannt (binary/octet-stream)
Skizzieren Sie einen Bodenaustausch Unbenannt (binary/octet-stream)
Skizziern Sie Böschungen bis 1,25 und 1,75m tiefe Unbenannt (binary/octet-stream)
Skizziern Sie Böschungen und Verbaue ab 1,75m tiefe Vlcsnap 2018 09 18 13h26m45s846 (binary/octet-stream)
Skizzieren Sie den Aufbau unter unbeheizten/beheizten Kellerräumen Unbenannt (binary/octet-stream)
Benennen Sie die OIB Richtlinien 1-6 1 Standsicherheit 2 Brandschutz 3 Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz 4 Nutzungssicherheit und Barrierefreiheit 5 Schallschutz 6 Energieeinsparung und Wärmeschutz