Fachges. rund um Rollatorfit

Maggie Graf
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Berufsmatura Aktivierungstherapie (Fachgespräche ) Flashcards on Fachges. rund um Rollatorfit , created by Maggie Graf on 01/13/2019.
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Question Answer
Wie lautet unsere 1. These? Mobilität trägt massgebend zur Lebensqualität bei.
Wie lautet unsere 2. These? Durch den selbständigen und regelmässigen Besuch eines Rollatorfit Trainings befinden sich die Teilnehmenden in der Kompensationsphase des SOK-Modells.
Die Abwärtsspirale nach Dawid Vermeidung von Bewegung Abnahme der Muskulatur Kraftdefizite Gangunsicherheit hohes Sturzrisiko Folgekomplikationen Tod
Welche Krankheitsbilder eignen sich für die Teilnahme an einem Rollatorfit? Depressionen Rheumatische Erkrankungen Adipositas (Übergewicht) Krebs Diabetes Herz-Kreislauf Morbus Parkinson COPD (Lungenkrankheiten) MS
welche Wirkung kann ein Rollatorfit auf depressive Menschen haben? -Regulation des Hormonhaushalts -Selbstwahrnehmung stärken -Tagesstruktur bieten -Stressabbau -Soziale Kontakte treffen -Sinnhaftigkeit (Erfolge erleben)
welche Wirkung kann ein Rollatorfit auf Menschen mit Adipositas haben? -Aufbau der Muskulatur -Verlust von Fettgewebe -Verbesserung der Kondition -usw
welche Wirkung kann ein Rollatorfit auf Menschen mit Diabetes haben? -senken des Blutzuckerspiegels -Verbesserung der Insulinempfindlichkeit der Zellen -usw
welche Wirkung kann ein Rollatorfit auf Menschen mit Herzkrankheiten haben? -stärken/Aufbau des Herzmuskels -usw
welche Wirkung kann ein Rollatorfit auf Menschen mit Morbus Parkinson haben? -Morbus Parkinson ist eine fortschreitende Erkrankung des Nervensystems. Immer mehr Zellen in der Substantia nigra sterben ab, einer Hirnregion, die Dopamin produziert. Wenn dieser Nerven-Botenstoff fehlt, kann das Gehirn Signale nicht mehr gut an die Muskeln weiterleiten. Die Folgen: Die Hand zittert, das Bein zittert, der Kopf. Oder erstarrt im Muskelkrampf. Heute gibt es Medikamente, die die Symptome lindern – aber der andere Teil der Therapie ist BEWEGUNG. Wer sich bewegt, kann den Krankheitsverlauf verzögern.
welche Wirkung kann ein Rollatorfit auf Menschen mit COPD haben? -stärken der Atemhilfsmuskulatur
Welche Krankheitsbilder eignen sich NICHT für die Teilnahme an einem Rollatorfit? Demenz CVI Grippe Schmerzen
Wesshalb wird ein Rollatorfit bei Menschen mit Demenz nicht empfohlen? -Fehlendes Verständnis der Sinnhaftigkeit -Unfähigkeit Schmerz od. Überforderung zu äussern
Wesshalb wird ein Rollatorfit bei Menschen mit CVI nicht empfohlen? -Schweregrad abhängig! -Ist ein Aufstehen/Gehen möglich? Dann empfehlenswert
Salutogenese (Aaron Antonovsky) Kohärenzgefühl (Zuversicht, dass es wieder gut kommt) Verstehbarkeit Handhabbarkeit Sinnhaftigkeit
wobei hilft das SOK Modell? erreichen/erhalten von Autonomie
S O K -Selektion -Optimierung -Kompensation
Selektion ich habe eine Einschränkung, ein Verlust von Ressourcen (gebrochenes Bein)
Optimierung ich suche nach Hilfsmitteln und übe neue Prozesse (Rollstuhl) möglicherweise kommen KL in dieser Phase auf uns zu und informieren sich über unser Angebot
Kompensation ich kann den Verlust meines Beines kompensieren und somit eingeschränkt aber selbstwirksam (autonom) leben. Entscheid für ein Rollatorfit.
Olshanski, Barnes und Butler zur Mobilität im Alter die physische Mobilität nimmt im Alter ab -durch Prävention+Gesundheitsförderung =körperliche+geistige Selbständigkeit erhalten -dies zeigt die WICHTIGKEIT der MOBILITÄT
Abraham Harold Maslow Die Befriedigung der Grundbedürfnisse trägt zur Lebensqualität bei! Physiologische Bed. Sicherheitsbed. Soziales Bed. Geltungsbed. Selbstverwirklichung
was bedeutet Resilienz? Die Fähigkeit, aus negativen Erlebnissen etwas Positives zu gewinnen - das bedeutet Resilienz. (nicht mit dem sinkenden Schiff untergehen)
Coping= Bewältigungsstrategien, wie gehe ich mit schwierigen Situationen um?
5 methodische Schritte in der aktivierungstherapeutischen Arbeit -Informationssammlung,Analyse -Zielsetzung -Planung der therapeutischen Massnahme -Durchführung der therapeutischen Massnahme -Evaluation der therapeutischen Massnahme
Leitsätze der aktivierungstherapeutischen Arbeit (1von2) Die Aktivierung will durch den Einsatz von ausgewählten Aktivitäten+Tätigkeiten die körperlichen, kognitiven, emotionalen + sozialen Fähigkeiten von KL fördern und erhalten.
Leitsätze der aktivierungstherapeutischen Arbeit (2von2) Die Aktivierung unterstützt die KL darin, ihre Lebenssituation mitzugestalten, sich ihren Möglichkeiten entsprechend mit sich und ihrer Umwelt auseinander zu setzen. KL sollen die vorhandenen Fähigkeiten aktiv einsetzen können und soviel als möglich selbständig entscheiden und tun.
übergeordnete allgemeine Ziele der Aktivierung KL können: -in Autonomie+Selbständigkeit leben -ihre Lebenssituation mitgestalten und mitbestimmen -soziale Kontakte+Beziehungen leben -ihre Interessen+Bedürfnisse einbringen und verwirklichen -neue Erfahrungen machen -sich positiv+sinnvoll erfahren -Integration,Geborgenheit+Zugehörigkeit erleben
5 Säulen der Identität Hilarion Petzold (deutscher Psychologe-das schreibe ich,damit wir wissen,wie der Name ausgesprochen wird ;-) ) -Leiblichkeit (Körper funktioniert nicht mehr wie gewohnt, Einfluss auf Psyche) -Soziales Netzwerk (sok K. können nicht mehr selbständig aufgesucht werden) -Arbeit und Leistung (es kann nicht mehr dieselbe Leistung erbracht werden) -Materielle Sicherheit (Wohnung od. Auto aufgeben müssen) -Werte (Freiheit, Aktivität, Effizienz, Flexibilität uvm)
Maria Fiatarone Studie mit Probanden ü90. 8 Wochen lang intensives Training 3x pro Woche. Pionierin in dieser Studie, bewies, dass mit intensivem Training ein Aufbau der Muskulatur im Alter möglich ist.
Urs Granacher Krafttraining mit stark explosiven Krafteinsätze. Gleichgewichtstraining mit Störreizen. Schnell Kräfte entwickeln ist wichtiger, als Maximalkräfte zu entwickeln. Da das Klientell schnell zu Kraft kommen soll und nicht unbedingt langfristig.
welche Hormone werden beim Rollatorfit ausgeschüttet? (siehe weitere Hormone unter "Krankheitsbilder/BurnOut) -Serotonin (Glückshormon, schmerzsenkend) -Dopamin (Glückshormon, schmerzsenkend) -Cortisol (Energie bereitstellen, Entzündungshemmend) -Adrenalin (Erhöhung des Blutzuckerspiegels)
Konsequenzen oder Gewinn für die aktivierungstherapeutische Arbeit oder das Berufsfeld werden dargelegt und begründet. -Wir haben die Kompetenz und die Möglichkeit ein Rollatorfit-Training anzubieten. -Erkennen von Ressourcen -BW sind länger autonom (Sinnhaftigkeit für uns in unserem Tun) -BW brauchen weniger Pflegeleistung (Nutzen des BW) -BW bleiben länger unserem Angebot länger erhalten -Attraktivitätssteigerung des Hauses durch erweitertes aktivierungstherapeutisches Angebot. -Professionelles mobilitätssteigerndes Angebot (Aufwertung des Berufsstandes)
Was ist ein Bedürfnis? ein Bedürfnis ist etwas oder jemanden den Du zum Leben brauchst. Bedürfnis, Wunsch, Verlangen (5 Ebenen Maslow)
Wie wird im Rollatorfit Biografiewissen eingebaut? In der Vorabklärung wird eine Infosammlung erstellt. Konkret während der Durchführung: -bei Verwendung von Musik -Spielen -Bewegungsgeschichten -Motivationssticker
Definieren Sie subjektives Wohlbefinden beschreibt das selbst wahrgenommene Gefühl des Glücks im Leben oder der Zufriedenheit mit dem Leben.
Sie erzählen in ihrer DA von Lebensqualität, was ist das? -funktionaler und dynamischer Prozess -es ist Personen erlaubt zu tun, was für sie bedeutsam ist. Dies erfordert ein systematisches Zusammenspiel zwischen Handlungsgelegenheiten in der Gesellschaft, Handlungsfähigkeiten einer Person und dem selbstbe­stimmten Priorisieren von Handlungsmöglichkeiten. -ausserdem Maslow: befriedigen von Grundbedürfnissen = Lebensqualität
Wie erkennt ein Aussenstehender ihren empathischen Umgang mit BW? Empathische Menschen können Mimik lesen und verstehen. Sie erkennen, wenn eine Person wütend oder glücklich ist und verstehen auch unterschwellige emotionale Signale.
Wann weichen Sie von der Dispo ab, warum? wenn die Situation es verlangt: -Zeitmangel -abflachende Konzentrationsfähigkeit der TN -Desinteresse der TN
Wie wichtig ist der Vertrauensaspekt zwischen der GL und der TN in einer Rollatorfitgruppe? (zB. sich exponieren) sehr wichtig zu beachten bei: -Stürzen -Versagensängste -Konkurrenz -Schmerzen -Überforderung
Inter-Rollenkonflikt = ich bin Frau, Mutter, Tochter, Arbeitnehmerin ect...und möchte allen Rollen gerecht werden (Konflikt in mir selbst mit mehrerer meiner Rollen)
Intra-Rollenkonflikt = ich bin Schüler, meine Eltern haben Forderungen an mich, die Schule hat Forderungen an mich, ich habe Forderungen an mich (Konflikt in meiner Rolle ausgelöst durch Erwartungen Anderer)
Wie reagieren Sie bei Konfliktsituationen in der Gruppe? Jemand singt offensichtlich falsch, was tun sie? -Not der Person auf den Grund gehen -nach Gruppe oder während Gruppe?
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