Einkauf/Beschaffung/Logistik/MaWi

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1 - Einkaufspolitik und Einkaufsmarketing (Einkaufspolitik) Mind Map on Einkauf/Beschaffung/Logistik/MaWi, created by Budd9r on 09/22/2013.

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Einkaufsmarketing (Instrumente)
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Bestimmungsfaktoren Lieferantenauswahl
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Outsourcing
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English Vocabulary
Niat Habtemariam
A2 Organic Chemistry - Reactions
yannycollins
Beschaffungspolitik
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Einkaufspolitik (Teilpolitiken)
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Determinanten/Trends der Einkaufspolitik
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Benchmarking
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Materialgruppenmanagement
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Einkauf/Beschaffung/Logistik/MaWi
1 Einkauf
1.1 Ziele im Einkauf
1.1.1 • Sicherstellung der Versorgung im Unternehmen von Gütern, Leistungen und Energien • Gewährleistung der optimalen Funktionserfüllung der Güter und Dienstleistungen• Minimierung der Einstandspreise zur Gewinnmaximierung • Erschließung neuer Beschaffungsmärkte • Ausgleich der Zielkonflikte (PQMOZL) • Optimierung des Preis – Leistungsverhältnisses • Risikomanagement
1.1.1.1 Zielkonflikte
1.1.1.1.1 Sollen die Mengen eines Bedarfes erhöht werden, entstehen höhere Lagerkosten und somit keine Kostenminimierung erreicht werden - Durch die Minimierung der Beschaffungskosten ist die Bedarfssicherstellung gefährdet - Bei der Hochkonjunkturphase wird der Augenmerk auf Bedarfssicherstellung gelegt (Höhere lagerkosten) - Bei Rezession hat die Kostenminimierung eine Priorität (Die Sicherstellung des Bedarfes ist weniger problematisch)
1.2 strategische Aufgaben
1.2.1 Immer dann, wenn Entscheidungen bei gegebenen Alternativen getroffen werden z.B. Lieferantenauswahl, Preis – und Konditionsverhandlungen.
1.2.1.1 Strategische Aufgaben : • Preisverhandlungen • Rahmenverträge • Preis - und Wertanalyse • Lieferantenauswahl • Verhandlungen von Konditionen und Zahlungsbedingungen • Beschaffungsmarktforschung
1.3 operarative Aufgaben
1.3.1 Durchführung, Umsetzung. Entscheidung ist getroffen. Ich führe eine Tätigkeit nach klaren Vorgaben aus z.B. Ware bestellen, Auftragserteilung, Datenpflege.
1.3.1.1 Operative Aufgaben: • Bestellabwicklung • Terminüberwachung • Reklamationen • Stammdatenpflege • Preispflege • Angebotsbearbeitung • Auftragserteilung
1.4 Definition
1.4.1 Einkauf ist verantwortlich für die Sicherstellung der Versorgung im Unternehmen mit Güter, Leistungen und Energien unter der Berücksichtigung der Versorgungsparameter, zum richtigen Preis, in der gewünschten Qualität, in der richtigen Menge, am richtigen Ort, zur rechten Zeit und vom richtigen Lieferanten (PQMOZL), mit dem Ziel die damit verbundenen Kosten zu minimieren (zu wirtschaftlichen Bedingungen) und einen Ausgleich der Zielkonflikte zu schaffen.
2 Beschaffung
2.1 Definition
2.1.1 Versorgung der Unternehmung mit • Güter • Leistungen • Energien • Personal • Kapital • Informationen • Rechten aus unternehmensexternen Quellen. ( Güter und Dienstleistungsmarkt, Personalmarkt, Kapitalmarkt und Informationsmarkt).
3 Logistik
3.1 Definition
3.1.1 Der Begriff Logistik stammt ursprünglich aus dem Militär. Die Logistik ist die Planung, Durchführung und Steuerung der Material-, Waren-, und Informationsflüsse im Unternehmen zwischen Beschaffungs-, und Absatzmarkt. Befassung von Transport-, Lager-, und Umschlagsvorgängen. Einkaufs/Beschaffungslogistik, Produktions-, und Vertriebslogistik (auch Distributions – oder Marketinglogistik), Transport – und Lagerlogistik, Entsorgungslogistik
3.1.1.1 Aufgabenbereiche der Logistik: dem Kunden Produkte zur Verfügung zu stellen (6 R) - In der richtigen Menge - Als richtige Objekte - Am richtigen Ort - Zum richtigen Zeitpunkt - In der richtigen Qualität - Zu den richtigen Kosten
4 Grundfunktionen von Unternehmen
4.1 • Finanzwesen • Produktion • Vertrieb • Personalwesen • Forschung und Entwicklung • Materialwirtschaft • Einkauf • Logistik
4.2 • Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe (Material im engeren Sinne) • Investitionsgüter • Dienstleistungen • Fertigwaren (Handelswaren) • Energien
4.3 Wirtschaft/Wirtschaften
4.3.1 • Umgang mit Gütern nach dem ökonomischen Prinzip • Das ökonomische Prinzip besagt, dass zwischen Mitteleinsatz und Ertrag ein optimales Verhältnis herzustellen ist. • 1. Mit minimalem Einsatz ein vorgegebenes Ziel erreichen (Minimalprinzip) 2. Mit gegebenen Mitteln einen maximalen Erfolg erzielen (Maximalprinzip)
5 Funktionen der MaWi
5.1 Materialdisposition
5.1.1 Bestimmt aufgrund des Produktionsprogramms die Art, Mengen und die Zeit der zu beschaffenden Materialien - entscheidet über Ergänzung des Lagerbestands - Sie ist eine zentrale Stelle zur Planung und Steuerung des Materialflusses
5.2 Lager
5.2.1 Die Vorratswirtschaft hat die Verantwortung für die Sicherstellung der Lagerhaltung im Unternehmen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Halbfabrikate und Fertigprodukte zur Aufrechterhaltung einer angemessenen Produktions- und Lieferbereitschaft bei minimaler Kapitalbindung
5.3 Transport
5.3.1 Der Transport ist die Steuerung der Warenströme zwischen den Beschaffungs- und Absatzmärkten Bereitstellung und Abwicklung von Transport- und Verkehrsleistungen im Unternehmen Für alle ein- und ausgehenden Güter zu wirtschaftlichen Bedingungen
5.4 Entsorgung
5.4.1 Mitwirkung bei der Verwertung und Beseitigung von Abfall und Überschussmaterial Vermeidung, Verminderung und Verwertung von Abfall
6 Materialwirtschaft
6.1 Definition
6.1.1 • Versorgungssystem im Unternehmen • Vom Lieferanten über alle Wertsteigerungsstufen bis zum Kunden •Für alle benötigten Güter, Leistungen und Energien des Unternehmens (ausgenommen Personal und Kapital)
6.2 Tätigkeiten
6.2.1 Für alle Tätigkeiten der (OPDDK) • Organisation • Planung • Disposition • Durchführung • Kontrolle
6.3 Funktionen
6.3.1 Für die Funktionen (EBBTE) • Einkaufen • Bevorraten (Lagern) • Bereitstellen • Transportieren • Entsorgen
6.4 Integrierte Materialwirtschaft
6.4.1 Hier ist die Materialwirtschaft durchgängig verantwortlich für den gesamten Vorgang der Beschaffung von Gütern und deren Fluss vom Lieferanten durch das Unternehmen bis zum Kunden nach den Wünschen des Absatzmarktes. Es wird auch der Begriff Materialmanagement verwendet. Es geht um ganzheitliche Problemlösungen für komplexe Geschäftsprozesse, um einen integrierten Material- und Warenfluss, der die Beschaffungs- und Absatzmärkte einschließt.
6.5 Supply Chain Management (Provadis)
6.5.1 Management der Versorgungskette als Teil der Wertschöpfungskette Insbesondere geht es um die Koordinierung und Zusammenarbeit der beteiligten Partner (Lieferanten, Händler, Hersteller, Logistikdienstleister, Kunden) - SCM integriert Management innerhalb der Grenzen eines Unternehmens und über Unternehmensgrenzen hinweg - Wichtig ist die Optimierung des Lieferservices und die Senkung von Kosten durch kundenorientierte Logistik
6.6 Supply Chain Management (EBERT)
6.6.1 Vorteile
6.6.1.1 - Gemeinsame Interesse - Gefestigte Geschäftsbeziehungen - Informationskanäle werden ausgebaut - Reduzierte Lagerbestände - Da wir ein gefestigtes Glied innerhalb der Kette sind, fließen die Informationen besser, sodass eine bessere Disposition möglich ist - Reduzierung der Durchlaufzeiten - Reduzierung der Kosten - Kapazitäten werden besser ausgelastet
6.6.2 Nachteile
6.6.2.1 - Hohe Abhängigkeit - Flexibilitätsverlust (Bindung an einen Lieferanten) - Schnittstellenprobleme (z.B. Branchenübergreifend bei EDV Verknüpfungen)
6.6.3 Definition
6.6.3.1 - Management der Versorgungskette (Versorgungskette vom Urerzeuger zum Kunden) - Dynamik einer Kette ? - Sie ist fest verbunden ! - Sie ist von einander Abhängig ! - Was ist wenn die Kette reißt ? Dann sind alle Glieder dahinter abgeschnitten !