Allgemeine Pathologie / Einführung

Nicole Nafzger
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APP Mind Map on Allgemeine Pathologie / Einführung, created by Nicole Nafzger on 10/11/2013.

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Nicole Nafzger
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Allgemeine Pathologie / Einführung
1 Grundlage

Annotations:

  • Art des Schadens, Ausmass des Schadens, Dauer des Schadens.
2 Zellschaden
2.1 Zellen verhungern

Annotations:

  • Ohne H2O und Nährstoffen überlben die Zellen nicht - Auslöser Mangelernährung, Minderdurchblutung z.B. Infarkt
2.2 Bedrohung durch Mikroorganismen, Tiere oder Pflanzen

Annotations:

  • INfektion mit Viren, Bakterien, Pilzen sind der häufigste Grund
2.3 Physikalische und chemische Attacken

Annotations:

  • Physikalisch z.B. Knochenbrüche,radioaktive und elektromagnetische Strahlung Chemische: Alkohol, Drogen, Medikamente
2.4 Multfaktorielle Schädigungen

Annotations:

  • findet man oft bei psychisch Kranken, hohes Alter oder genetische Veränderung
3 Entzündung

Annotations:

  • Reaktion auf ein Schaden
3.1 Akut

Annotations:

  • beginnt rasch, klingt schnell ab und kinterlässt meist keine dauerhaften Schäden
3.2 chronisch

Annotations:

  • schleicht sich ein, heilt nicht ab und verursacht Gewebedefekte
3.3 Symptome
3.3.1 Calor

Annotations:

  • Überwärmung durch vermehrte Durchblutung am Ort der Entzündung
3.3.2 Rubor

Annotations:

  • Rötung auch Effekt von Mehrdurchblutung
3.3.3 Tumor

Annotations:

  • Die Blutkapillaren im Bereich der Entzündung werden durchlässiger- Abwehrzellen und auch Flüssigkeit tritt au, eine Flüssigkeitansammlung- Ödem entsteht- Schwellung
3.3.4 Dolor

Annotations:

  • Chemische Substanz die von geschädigten Zellen und Abwehrzellen ausgeschüttet werden- reizen die Nervenfasern. oder auch Druck kann ein Grund zum Schmerz sein
3.3.5 Functio Laesa

Annotations:

  • Durch Schwellung,Schmerz, Zellschaden ist manchmal die Funktion des betroffenen Ogran gestört.
3.4 Eksudative Entzündung

Annotations:

  • Dünnflüssig,Farblos warsch. viraler Infekt. Bei gelbem,zähen Exsudat (Eiter) waren Bakterien am Werk.
3.5 Ulzerative Entzündung

Annotations:

  • Gewebedefekt- Nekrose z.B. Magengeschwür
3.6 Granulomatöse Entzündung

Annotations:

  • Typisch bei einer chronischen Entzündung. Abwehrsystem ist nicht in der Lage es zu bekämpfen - sprich es wird eingemauert z.B. tuberkulose,Morbus Crohn
4 Störung des Kreislaufs
4.1 Thrombose

Annotations:

  • Überall wo Blut fliesst kann es zu Thrombosen kommen. Ein Thrombus (Anhäufung) in einer Kapillare, plötzlich löst sich ein Embolus und schwimmt durch die Blutbahn, bis er irgendwo stecken bleibt und eine Embolie verursacht
4.1.1 Virchow- Trias
4.1.1.1 Wandschaden der Innenauskleidung der Blutgefässe

Annotations:

  • Hoher Blutdruck, Zigarettenrauch und Entzündungen schädigen die Gefässwand
4.1.1.2 Stase des Blutflusses

Annotations:

  • Wo das Blut nicht fliesst, gerinnt es. Arteriosklerose - Arterien verkalkung und Aneurysmen - Aussackungen von Blutgefässen können die Ursache sein
4.1.1.3 Störung der Blutzusammensetzung

Annotations:

  • Pille, Rauchen und Krankheiten der Blutplättchen erhöhen die Gerinnungsneigung des Blutes
4.2 Ödeme
4.2.1 Ablauf

Annotations:

  • Ungleichgewicht zwischen Sekretion und Resorption
4.2.2 Sekretion

Annotations:

  • Die Flüssigkeit der Blutgefässen fliesst ins Interstitium
4.2.3 Resorption

Annotations:

  • Die interstitielle Flüssigkeit wird von den Gefässen aufgenommen, nur 90%
4.2.4 Lymphabfluss

Annotations:

  • übernimmt die restlichen 10% der Resorption, Wiederaufnahme der Flüssigkeit aus dem Interstitium
4.2.5 Störungen
4.2.5.1 Sekretion gestört

Annotations:

  • Die Blutkapillaren sind zu durchlässig. zu viel Flüssigkeit fliesst ins Interstitium und kann nicht abtransportiert werden. bei Entzündungen und erhöhten Druck auf die Kapillaren
4.2.5.2 Resorption gestört

Annotations:

  • Albuminmangel behindert die Resorption aus dem Interstitium in die Gefässe. Albumin ist ein Leberprotein, welches die Flüssigkeit wieder in die Gefässe saugt. ODER ein Stau im venösen Blutstrom kann zu einer Störung führen
4.3 Schock-Lebensbedrohende Störung
4.3.1 Kardiogener Schock

Annotations:

  • versagt das Herz. Blutfluss nimmt ab, Ograne erhalten zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe, Abfallstoffe können nicht abtransportiert werden. z.B. Herzinfarkt
4.3.2 Hypovolämischer Schock

Annotations:

  • zuwenig Flüssigkeit. Durch Blutverlust, Erbrechen mit Durchfall,diabetes Koma, grossflächige Verbrennungen.
4.3.3 anaphylaktischer oder septischer Schock

Annotations:

  • Blutgefässe werden weit- Blut versackt, Ödeme bilden sich. Allergische Reaktion auf Insektenstiche, Medikamente, schäden durch Bakterientoxine.
4.3.3.1 Symptome

Annotations:

  • Schwindel,Bewusstseinstörung, kalte blasse Haut, Tachykardie, Hypotonie
5 Krebs

Annotations:

  • Krebszellen haben ein asoziales Verhalten
5.1 Eigenschaften-asozial
5.1.1 Wachstumsanarchie

Annotations:

  • Onkogene fördern den Zellwachstum, Tumorsurpressorgene hemmen es. Kommt es zu Schäden- können Onkogene aktiviert und Tumorsurpressor abgeschaltet werden
5.1.2 Immortalisierung

Annotations:

  • Der Schaden im Erbgut verhindert Kontrolle der Zellteilung- Zellen werden unsterblich
5.1.3 Fehlende Bindung

Annotations:

  • wuchernde Zellen verlieren die Bindung zu den Nachbarszellen - Entdifferenzierung
5.1.4 Entfremdung

Annotations:

  • entfernen sich mit der Zeit vom ursprünglichen Aussehen, entziehen sich so der Immunabwehr
5.1.5 Vagabundismus

Annotations:

  • wandern über Lymph oder Blutbahnen durch den Körper - Metastasen
5.2 Defekt des Erbguts

Annotations:

  • durch radioaktive Strahlung, Viren, Zigarettenrauch,
5.3 beninger Tumor

Annotations:

  • Kapselförmige Abgrenzung, Keine Gefässinvasion, Keine Infiltration, Differenziert, wenige Mitosen, Wachstum langsam und verdrängend, Druck auf Organe, Keine Metstasen
5.4 maligner Tumor

Annotations:

  • Keine Abgrenzung ( Arme), Gefässinvasion, Infiltration, Entdifferenziert, Viele Mitosen, Wachstum schnell und infiltrativ, Organzerstörung, metastasierend
5.5 semi-maligner Tumor

Annotations:

  • wächst lokal wie ein maligner, metastasiert jedoch nicht
5.6 Karzinom

Annotations:

  • Tumor aus Epithelgewebe (80%)
5.7 Sarkom

Annotations:

  • Tumor aus Bindegewebe
5.8 Grading

Annotations:

  • wie heftig ist er vom Orginalgewebe entfremdet G1 gleich wie Orginal-harmlos, G4 undifferenzierbar, hoch gefährlich
5.9 TNM Klassifikation

Annotations:

  • T= Tumor (Grösse), N= Nodus (Lymphknotenmetastasen), M=Metastasen ( Fernmetastasen / hämatogen)
5.10 Bewegungsdrang
5.10.1 Lymphogen

Annotations:

  • Karzinome immer zuerst via Lymphgefässe in die Lymphknoten-irgendwann dann auch hämatogen
5.10.2 hämatogen

Annotations:

  • Sarkome immer zuerst via Blutstrom in andere Organe
5.10.3 Implatationsmetastasen

Annotations:

  • Tumor bricht in benachbartes Organ ein
6 Angeborene Missbildungen
6.1 Teratologie

Annotations:

  • Lehre von den Missbildungen
6.2 Embryopathien

Annotations:

  • Schaden innerhalb der ersten 10 SSW
6.3 Fetopathien

Annotations:

  • Schaden nach der 10.SSW
6.4 Ursache

Annotations:

  • Medikamente,Röteln, Alkohol, radioaktive Strahlen etc.

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