Biedermeier, Vormärz, Junges Deutschland

Julia Schaffhirt
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Universität Neuere Deutsche Literatur Mind Map on Biedermeier, Vormärz, Junges Deutschland, created by Julia Schaffhirt on 01/27/2016.

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Biedermeier, Vormärz, Junges Deutschland
1 Historisch-soziale Grundlagen
1.1 Schnelllebigkeit
1.2 Wissensexplosion
1.3 Einsetzende Industrialisierung
1.3.1 Kapitalismus
1.3.2 Massenarmut
1.3.3 Arbeitslosigkeit
1.3.4 Technisierungsschub
1.3.5 Auswanderungswellen
1.4 politisch-soziale Ereignisse
1.4.1 napoleonischen Befreiungskriege
1.4.2 Land steht in politischer und gesellschaftlicher Entwicklung still
1.4.3 1844: Aufstand der schlesischen Weber
1.4.4 1848: Märzrevolution
2 Öffentlichkeit
2.1 Expansion des literarischen Marktes
2.1.1 neue Produktionsmethoden
2.1.2 Alphabetisierung
2.1.3 Zunahme von Verlage
2.1.4 Massenauflagen
2.1.5 periodische Publikationen
2.2 Bezugnahme auf Leserbedürfnisse
2.2.1 Meinungsbriefkästen
2.2.2 Leserbriefe
2.3 Zensur
2.3.1 streng regelmentierte Kunstproduktion
2.3.2 Eingreifen von Staat und Kirche
2.3.3 Verhinderung überregionaler Verbreitung
2.3.4 Vorzensur
3 Autorschaft und literarische Produktion
3.1 zunehmende Hinwendung der Autoren zum Berufsschreiber
3.2 Kopplung von Autorschaft und Publizismus/Journalismus
3.2.1 literaturnahe Arbeitsbereiche
3.3 Junges Deutschland
3.3.1 definiert sich über Verbotsbeschluss
3.3.2 Vertreter: Karl Gutzkow (Meinungsführer), Heinrich Laube, Theodor Mund, Heinrich Heine (Mentor)
3.3.3 Konkurrenzgedanke
3.3.4 Autor als Zeitschriftsteller
3.3.5 Reflexionsliteratur
3.3.6 Autor nicht nur Poet sondern Schriftsteller
3.3.7 Ziel: religiöse, politische und soziale Emanzipation
3.3.8 Intellektuelle
3.3.9 Schriftsteller sollaktiv an Veränderungen der Gesellschaft mitwirken
3.4 Vormärz
3.4.1 Autoren als Revolutionäre und politische Kämpfer
3.4.2 Vertreter: Georg Herwegh, Georg Weerth
3.4.3 Literatur muss Politik unter die Arme greifen
3.4.4 Wort-Tat-Problematik
3.4.4.1 Autor als politischer Agitator
3.4.5 Frontenbildung: gemäßigt, radikal, liberal, konservativ
3.4.6 Literatur bevorzugtes Übungsfeld für politisches Engagement
3.5 Biedermeier
3.5.1 keine Gruppe im eigentlichen Sinne
3.5.2 Vertreter: Eduard Mörike, Franz Grillparzer, Anette von Droste-Hülshoff
3.5.3 eher konservativ, aber nicht weltabgewandt und unpolitisch
3.5.4 traditionelle Rolle des Dichters
3.5.4.1 keine Ambitionen für Berufsautorschaft
3.5.5 keine offen ausgesprochene Zeitkritik
3.5.6 generelles Interesse an Krankheiten und Anomalien
4 Programme, Gattungen, Stilinventare
4.1 Junges Deutschland
4.1.1 wollen das Jetzt zur Sprache bringen
4.1.1.1 Zeitzeugen
4.1.2 neue Verbindung mit dem Leben herstellen
4.1.3 Refelxions- und Provokationsliteratur
4.1.4 Intention: Reformierung von oben nach unten
4.1.5 soziale und gesellschaftliche Kritik
4.1.6 Aufbrechen von Gattungen und Formen
4.1.7 Themen und Motive
4.1.7.1 Provokative Betrachtung des sittlich-provokativen Bereichs
4.1.7.1.1 Ehe
4.1.7.1.2 Sittlichkeit
4.1.7.1.3 Sexualität
4.1.7.2 Bürgerliche Freiheit & Weltbürgertum
4.1.7.3 Religionsfreiheit
4.1.7.4 Emanzipation von Frauen und Juden
4.1.7.5 Aufhebung von Standesunterschieden
4.2 Vormärz
4.2.1 operativ werden und eingreifen
4.2.2 Revolution von unten nach oben
4.2.3 Politisierung der Kunst
4.2.4 Radikalität
4.2.5 Wort-Tat-Verhältnis
4.2.6 Lyrik
4.2.6.1 Orientierung an Zeitproblemen
4.2.6.2 Heinrich Heine: Die schlesischen Weber
4.2.7 Flugschriftenliteratur
4.2.7.1 operatives Genre
4.2.7.2 Georg Büchner: Der hessische Landbote
4.3 Biedermeier
4.3.1 Anlehnung an das klassisch-romantische Kunstprogramm
4.3.2 konservative Haltung und traditionelle Werteordnung
4.3.3 Aufhebung der empfundenen Zerrissenheit
4.3.3.1 Liebe zu den kleinen Dingen
4.3.3.2 späte Reife und Weisheit
4.3.3.3 Milde
4.3.3.4 Demut
4.3.3.5 Zurückhaltung
4.3.3.6 sittliche Strenge
4.3.4 Gegenbild zur Industrialisierung
4.3.5 Verkörperung von Ausgleich, Harmonie, Glauben, Maß und Milde
4.3.6 Innerlichkeitsstreben
4.3.7 Themen
4.3.7.1 Heimat, Landschaft, Religion
4.3.7.2 Konzentration auf das Kleine
4.3.8 hoher Kunstanspruch und Formstrenge
4.3.9 Eduard Mörike: Septembermorgen

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