Dissoziative Störungen=Konversionsstörungen=Konversionsneurosen=Hysterische Neurosen (F44)

Description

Psychopathologie Heilpraktiker Mind Map on Dissoziative Störungen=Konversionsstörungen=Konversionsneurosen=Hysterische Neurosen (F44), created by Joanna Pakura on 08/08/2016.
Joanna Pakura
Mind Map by Joanna Pakura, updated more than 1 year ago
Joanna Pakura
Created by Joanna Pakura over 9 years ago
4
1

Resource summary

Dissoziative Störungen=Konversionsstörungen=Konversionsneurosen=Hysterische Neurosen (F44)
  1. tw. oder völliger Verlust der normalen Integration der Erinnerung an die Vergangenheit, der Wahrnehmung umittelbarer Empfindungen sowie der Kontrolle von Körperbewegungen
    1. das Gemeinsame: DISSOZIATION= Entkoppelung oder Abspaltung von unterschiedlichen seelischen und körperlichen Funktionen, bsp. typische neurologisch vermutete Körpersymptome, für die sich KEINE körperliche Ursache finden lässt
      1. bei einigen Störungen kann es zum Verlust körperlicher Funktionen kommen, so dass der Eindruck einer körperlichen Erkrankung entsteht:für diesen Vorgang aus psychodynamischer/analytischer Sicht Begriff KONVERSION
        1. KONVERSION: ein seelischer Konflikt in körperliche Symptome so umgesetzt, dass Symptome den Konflikt in symbolischer Form zum Ausdruck bringen, Psyche dadurch Entlastung
          1. durch Umsetzung/Konvertierung entsteht Entlastung der Psyche: primärer Krankheitsgewinn-inner Vorteil, innerseelische Entlastung, sekundärer Krankheitsgewinn- äußerer Vorteil, trägt zur Aufrechterhaltung der Symptome bei
            1. Frauen häufiger betroffen als Männer
              1. Häufigste Form: Bewegungsstörungen, vollständige oder tw Verlust der Bewegungsfähigkeit eines oder mehrerer Körperteile, Lähmungen können partiell oder vollständig sein, in einigen Fällen Zittern oder Schütteln ein oder mehrerer Extremitäten
                1. Krampfanfälle= Psyeudoanfälle= können einem epileptischen Anfall sehr ähnlich sein
                  1. Sensibilitäts- und Empfindungsstörungen:psychogener Visusverlust (Sehschärfe) udn Tunnelsehen häufigste Erscheinungsform, psychogene Taubheit und anästhetische Hautareale
                    1. Erkrankungsgipfel: Jugend bzw. Erwachsenenalter
                      1. Formen der dissoziativen Störungen
                        1. dissoziative/psychogene Amnesie
                          1. Erinnerungsverlust für wichtige, kurz zurückliegende Ereignisse, der nicht durch organische psychische Sörungen bedingt ist
                            1. Amnesie zentriert sich auf traumatische Ereignisse wie Unfälle oder Trauerfälle, in d. Regel unvollständig
                              1. selektive Amnesie-beschränkt auf bestimmte Inhalte
                                1. lokalisierte Amnesie:beschränkt auf einen bestimmten Zeitabschnitt
                                  1. generalisierte Amnesie selten eher im Rahmen einer Fugue
                              2. dissoziative/psychogene Fugue
                                1. zeigt alle Kennzeichen einer dissoziativen Amnesie sowie eine zielgerichtete Ortveränderung, die über gewöhn. Alltagsmobilität hinausgeht
                                  1. für die Zeit der Fugue eine Amnesie, aber für Beobachter völlig normal wirkend
                                    1. eine Reise zu früheren Orten gefühlsmäßiger Bedeutung, manchmal neue Identität angenommen
                                2. dissoziativer/psychogener Stupor
                                  1. beträchtliche Verringerung oder Fehlen willkürlicher Bewegungen und normale Reaktionen auf äußere Reize wie Licht, Geräusche und Berührung
                                  2. Trance und Bessenheitszustände
                                    1. zeitweiliger Verlust der persönlichen Identität und der vollständigen Wahrnehmung der Umgebung
                                      1. Trancezustände zu klassifizieren, die unfreiwillig sind, außerhalb von religiösen Situationen auftreten
                                        1. Betroffene wie von einer fremden Macht beherrscht
                                    2. sonstige dissoziative Störungen
                                      1. Ganser-Syndrom=hysterische/dissoziative Pseudodemenz
                                        1. selten vorkommend, kennzeichnend durch "Vorbeiantworten"
                                          1. dicht unter der Bewusstseinsschwelle ablaufende Wunsch- und Zweckreaktion
                                            1. Symptome scheinen unter willentlicher Kontrolle zu sein
                                              1. MUSS von der organischen Demenz und der depressiven Pseudodemenz abgegrenzt werden
                                        2. multiple Persönlichkeitstörungen
                                          1. zwei oder mehr unterschiedliche Persönlichkeiten innerhalb eines Individuums, zu einem Zeitpunkt nur eine in Erscheinung tritt
                                            1. jede Persönlichkeit eigene Vorlieben, Verhaltensweisen, Gedächtnis und übernimmt die volle Kontrolle über das Verhalten
                  Show full summary Hide full summary

                  Similar

                  e-Vidia HPA-Quiz Leber
                  Eva Schmid
                  Formale Denkstörungen
                  bschultederne