Phobien allgemein F 40

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Psychopathologie Heilpraktiker Mind Map on Phobien allgemein F 40, created by Joanna Pakura on 08/11/2016.
Joanna Pakura
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Resource summary

Phobien allgemein F 40
  1. Angst überwiegend durch eindeutig definierte, oft ungefährliche Situationen und Objekte außerhalb des Patienten hervorgerufen
    1. Situationen oder Objekte werden gemieden oder mit Angst ertragen--> reicht von Unbehagen bis zu Panikanfall, Unsinnigkeit der Angst wird eingesehen und erkannt
      1. psychodynamische Vorgang bei Phobien besteht in einer VERSCHIEBUNG
        1. die eigentlichen, unbewussten Ängste (Todesangst, Geburtstrauma, sexuelle Konflikte, verdrängte Phantasien) werden nach AUßEN verlagert
          1. die umschriebenen angstauslösenden Objekte und Situationen haben nur symbolischen Charakter
            1. Vorteile einer Phobie:im Gegensatz zu den nichtobjektbezogenen Ängsten--> Angst wird Name gegeben, sie wird thematisiert und mitgeteilt
              1. bedeutsamster Aspekt besteht in der Möglichkeit der VERMEIDUNG
                1. Differentialdiagnose der Angsterkrankungen insgesamt
                  1. da Angst ein häufiges Begleitsymptom vieler körperlichen Erkrankungen ist wie Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion), wichtiger als bei anderen medizinisch-internistische Abklärung
                    1. Depressionen
                      1. Intoxikation oder Entzug
                        1. posttraumatische Belastungsstörung
                          1. andere psychogene Störungen (Anpassungsstörungen, Persönlichkeitsstörungen,Zwangsstörungen)
                            1. beginnende schizophrene Psychose
                              1. Therapie von Angst und Panikstörungen
                                1. Motivation wie allen von entscheidenender Bedeutung
                                  1. Betroffene informationen geben über komplexe Zusammenhänge der Angstentstehung und Denkabläufe
                                    1. bei allen neurotischen Krankheitsbildern, bei denen Angst ein Symptom ist, Einsatz von Entspannungsverfahren (Autogenes Training, Selbsthypnose, Progessive Muskelentspannung , Biofeedback)
                                      1. schwere Angsterkrankungen: psychopharmakologisch/psychotherapeutische Kombinationsbehandlung
                                        1. Antidepressiva -kein Abhänigkeitspotential besser als Benzodiazepine z.B. Valium
    2. EINFACHE PHOBIEN=spezifische=isolierte Phobien F 40.2
      1. Phobien in dieser Gruppe die häufigeren, da sich sehr gut vermeiden und auch verbergen lassen, letztendlich nicht so behandlungsbedürftig wie Soziale Phobie oder Agoraphobie
        1. die häufigsten Phobien dieser Gruppe ist die Furcht vor
          1. Tieren (Zoophobie) z.B. Hunde, Katzen, Schlangen, Mäuse, Insekten (Akarophobie), Spinnen
          2. sind in der Regel gut vermeidbar,werden nur diagnostiziert, wenn sie erhebliches Leiden verursachen
            1. weitere spezifische Phobien:
              1. Aufenthalt in geschlossenen Räumen (Klaustrophobie)
                1. Benutzen eines Fahrstuhls
                  1. Dunkelheit
                    1. der Anblick von Blut
                      1. Ansteckungsangst (häufig A.phobien beobachtet)
                        1. Angst vor Krankheiten (Nosophobie)
                          1. Zahnarztbesuch
                            1. Furcht vor dem Erröten (Erythrophobie)
                              1. die Höhe (Akrophobie)
                                1. das Fliegen
                                  1. Wälder (Hylophobie)
        2. Soziale Phobie=Anthropophobie=soziale Neurose F 40.1
          1. anhaltende Angst vor Situationen, in denen die Person im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht
            1. Angst wird als übertrieben oder unvernünftig empfunden, ausgeprägtes Vermeidungsverhalten
              1. Situationen, in denen Betroffende der prüfenden Beobachtung durch andere Menschen ausgesetzt sind, oft in kleinen Menschengruppen, nicht in Menschenmengen
                1. niedriges Selbstwertgefühl, Furcht vor jeglicher Kritik
                  1. Erröten, Händezittern, Vermeidung von Blickkontakt, Übelkeit/Harndrang
                    1. Lebenszeitprävalenz 2-3 %, im Gegensatz zu anderen phobischen Störungen Männer und Frauen gleich häufig, beginnt oft im Jugendalter
          2. AGORAPHOBIE=Platzangst F 40.
            1. ursprünglich die Angst vor weiten Plätzen, mittlerweile extreme Angst durch eine Vielzahl von alltäglichen Situationen und Aktivitäten
              1. Angst meistens außerhalb der gewohnten Umgebung
                1. vor allem übermäßig viel Angst beim Verlassen der Wohnräume, beim Betreten von Geschäften, auf öffentlichen Plätzen, alleine reisen im Bus, Zug, Flugzeug
                  1. einige vollkommen an ihr Haus gefesselt
                    1. Gedanke sofortiges Verlassen nicht möglich, löst Angst- und Panikzustände aus
                      1. zwanghafte und depressive Symptome zusätzlich
                        1. Frauen im 3.Lebensjahrzehnt überwiegend
                          1. Agoraphobie oft in Kombination mit Panikstörung chronifiziert sich ohne Behandlung
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