Romeo und Julia

JohannesK
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Online Notizen zu Romeo und Julia

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PatrickNoonan
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Page 1

Diener der verfeindeten Familien Montague und Capulet streiten auf einem öffentlichen Platz miteinander. Tybalt, ein Neffe der Gräfin Capulet, und Benvolio, ein Verwandter der Montagues, mischen sich ein. Mit dem Auftritt der Familienoberhäupter eskaliert der Streit, und Prinz Escalus von Verona verlangt unter Androhung der Todesstrafe ein Ende der Fehde, die die öffentliche Ordnung gefährde.

Romeo ist unglücklich verliebt in Rosalinde und hört, dass sie bei Fest anwesend sein wird. Romeo und seine Freunde Benvolio und Mercutio maskieren sich daraufhin um sich unerkannt unter die Gäste zu mischen.Als Romeo im Festsaal Julia erblickt, ist er so überwältigt, dass er laut ihre Schönheit preist. Tybalt erkennt Romeos Stimme und will seinen Dolch gegen ihn ziehen. Da es Capulet nicht gelingt Tybalt zu beschwichtigen, verweist er ihn des Hauses, woraufhin Tybalt den Montagues Rache schwört.Derweil kommen Romeo und Julia sich näher und entflammen in Liebe füreinander. Als Romeo erfährt, dass Julia die Tochter des Hauses ist, verlässt er mit seinen Freunden das Fest um Streit zu vermeiden. Julia ist betroffen, als sie herausfindet, dass ihr Geliebter ein Montague ist.

Auf einem öffentlichen Platz treffen Tybalt und sein Gefolge auf Benvolio und Mercutio. Tybalt sucht Streit, und als Romeo erscheint, wird er von Tybalt aufs Heftigste provoziert. Romeo reagiert friedfertig und demütig. Dieses Verhalten ist allen Beteiligten unerklärlich und erregt Mercutios wilden Zorn. Mercutio fordert Tybalt zum Duell, und als Romeo die beiden trennen will, versetzt Tybalt Mercutio einen tödlichen Dolchstoß. Jetzt sinnt Romeo auf Rache, und im anschließenden Zweikampf fällt Tybalt. Romeo kann fliehen, und statt der Todesstrafe verfügt Prinz Escalus Romeos Verbannung aus Verona. Während Julia auf Romeos nächtlichen Besuch wartet, erfährt sie von seiner Verbannung. Als Julia droht sich deshalb umzubringen, verspricht die Amme Romeo zu holen. Bruder Lorenzo informiert Romeo über den Bannspruch, der diesem schlimmer erscheint als der Tod, weil er ihn von Julia trennt. Lorenzo kann verhindern, dass Romeo sich in seiner Verzweiflung erdolcht, und schlägt vor, dass Romeo nach der Hochzeitsnacht zunächst nach Mantua fliehen soll. Anschließend wolle er selbst sich beim Prinzen für die Aufhebung der Verbannung einsetzen. Paris fragt bei den Capulets nach, ob Julia seinen Antrag annehme. Ohne Julias Einverständnis einzuholen, wird der Hochzeitstermin für drei Tage später festgelegt. Julia, die nach der Hochzeitsnacht mit Romeo unter der Trennung von ihrem Liebsten leidet, reagiert bestürzt und verweigert ihren Eltern den Gehorsam. Der Vater ist unerbittlich und stellt Julia vor die Wahl entweder Paris zu heiraten oder aus dem Elternhaus verstoßen zu werden. Als sich auch die Amme auf die Seite ihrer Eltern stellts, flüchtet Julia zu Pater Lorenzo.

Julia droht Pater Lorenzo für den Fall ihrer Verheiratung mit Selbstmord. Notgedrungen ersinnt der Pater einen Plan. Julia soll vor der Hochzeit einen Kräutertrank einnehmen, der sie in einen totenähnlichen Schlaf versetzt. Romeo soll vom Pater benachrichtigt werden, damit er komme und sie nach dem Erwachen aus der Familiengruft berge um mit ihr nach Mantua zu fliehen. Zu Hause sind die Hochzeitsvorbereitungen im Gange, und Julia geht zum Schein auf den Willen ihrer Eltern ein. Sie bittet sie reumütig um Vergebung für ihren Ungehorsam. Der Vater ist erleichtert, und die Hochzeit wird um einen Tag vorverlegt. Obwohl Julia fürchtet, dass der gewagte Plan scheitern könne, trinkt sie in ihrer Kammer die Kräutertinktur des Paters. Am nächsten Morgen findet die Amme die scheinbar tote Julia, und die Freude im Haus schlägt in Trauer um.

Von seinem Diener Balthasar erfährt Romeo in Mantua von Julias angeblichem Tod. Der Brief des Paters dagegen, der Romeo über die Verschwörung unterrichten soll, gelangt nicht rechtzeitig nach Mantua. Verzweifelt besorgt Romeo Gift, um sich damit in der Gruft an Julias Seite das Leben zu nehmen. Während Paris Julias Grabstätte mit Blumen schmückt, nähern sich Romeo und Balthasar. Paris verbirgt sich, während Romeo seinen Diener mit einem Brief an seinen Vater Graf Montague wegschickt. Als Romeo die Tür zur Gruft aufbricht, tritt Paris hervor um ihn aufgebracht zur Rede zu stellen. Im anschließenden Kampf wird Paris tödlich getroffen. Jetzt erst erkennt Romeo seinen Gegner und erfüllt voller Reue dessen letzten Wunsch neben Julia bestattet zu werden. Dann nimmt Romeo den Gifttrank zu sich und stirbt neben Julia. Als Julia erwacht und ihren Geliebten tot auffindet, stößt sie sich dessen Dolch ins Herz. Pater Lorenzo erzählt den erschütterten Eltern und Prinz Escalus die Liebesgeschichte von Romeo und Julia, die durch Romeos Abschiedsbrief bestätigt wird. Der Prinz verlangt den Friedensschluss der verfeindeten Häuser. Die Familien reichen sich die Hände und wollen den Liebenden ein Denkmal errichten.

Der Liebe leichte Schwingen trugen mich,Kein steinern Bollwerk kann der Liebe wehren.(Romeo, 2/2, Zeile 66ff.)    

Wohl wahr, ich redeVon Träumen, Kindern eines müßgen Hirns,Von nichts als eitler Phantasie erzeugt.(Mercutio, 1/4, Zeile 98ff.)

Doch still, was schimmert durch das Fenster dort?Es ist der Ost, und Julia die Sonne!(Romeo, 2/2, Zeile 1f.)

Ist Lieb ein zartes Ding? Sie ist zu rauh, zu wild, zu tobend; und sie sticht wie Dorn.(Romeo, Akt 1/ Szene 4, Zeile 25ff.)

So einzge Lieb aus großem Haß entbrannt!Ich sah zu früh, den ich zu spät erkannt.(Julia, 1/5, Zeile 136f.)

Was ist ein Name? Was uns Rose heißt,Wie es auch hieße, würde lieblich duften.(Julia, 2/2, Zeile 43f.)

O schwöre nicht beim Mond, dem wandelbaren,Der immerfort in seiner Scheibe wechselt.(Julia, 2/2, Zeile108ff.)

O Romeo! Warum denn Romeo?Verleugne deinen Vater, deinen Namen!(Julia, 2/2, Zeile 33f.)

Und Liebe wagt, was irgend Liebe kann.(Romeo, 2/2, Zeile 68)

Während im Hause Capulet die Vorbereitungen zu einem großen Fest getroffen werden, bittet Paris, ein Verwandter des Prinzen, den Grafen Capulet um die Hand der dreizehnjährigen Julia. Dieser ist einverstanden, will die Entscheidung jedoch seiner Tochter überlassen. Die Gräfin versucht daraufhin Julia für die Hochzeit mit Paris zu gewinnen. Julia reagiert freundlich und zurückhaltend.

Während seine Freunde vermuten, er sei noch immer in Rosalinde verliebt, begibt Romeo sich in den Garten der Capulets, wo Julia am Fenster erscheint. Sie wähnt sich allein und sinnt laut über ihre Liebe zu Romeo nach. Daraufhin wagt dieser sich hervor und gesteht ihr seine Liebe. Sie offenbaren sich gegenseitig ihre Gefühle, und Julia will Romeo heiraten. Trotz Julias Angst vor Entdeckung können sich die Liebenden nur schwer voneinander trennen. Am Ende eines langen Abschieds verspricht Romeo, die heimliche Hochzeit zu arrangieren. Der Franziskanermönch Lorenzo willigt in die Hochzeit ein, die noch am selben Tag stattfinden soll. Er hofft, dass damit die Fehde zwischen den beiden Familien beendet wird. Während Pater Lorenzo und Romeo auf Julia warten ermahnt Lorenzo den sehnsüchtigen Romeo zur Mäßigung. Julia erscheint, und die Liebenden versichern sich ihrer Gefühle, bevor sie der Pater zum Altar führt. In der Nacht will Romeo Julia in ihrem Zimmer besuchen.

AKT 1

AKT 2

AKT 3

AKT 4

Gib, Liebe, Kraft mir! Kraft wird Hülfe leihen.(Julia, 4/1, Zeile 124f.)

AKT 5

Ihre Schönheit machtDies Grab zur Feierhalle voll von Licht.(Romeo, 5/3, Zeile 85f.)

Dein Trank wirkt schnell. - Und so im Kusse sterb ich.(Romeo, 5/3, Zeile 119f.)

Akt 1

Akt 2

Akt 3

Akt 4

Akt 5

Key Quotes