Modul 2C FernUni Hagen Moral, Kooperation und Wettbewerb

Question 1 of 35

Medal-premium 1

Der Begriff „Moral“ geht auf das lateinische Wort „mos“ zurück.

Select one of the following:

  • True
  • False

Question 2 of 35

Medal-premium 1

Im Alltag wird meist ein normativer Moralbegriff verwendet.

Select one of the following:

  • True
  • False

Question 3 of 35

Medal-premium 1

In der Moralpsychologie wird überwiegend ein deskriptiver Moralbegriff benutzt.

Select one of the following:

  • True
  • False

Question 4 of 35

Medal-premium 1

Nützlichkeitserwägungen entsprechen einem deontologischen Moralverständnis.

Select one of the following:

  • True
  • False

Question 5 of 35

Medal-premium 1

Die Berufung auf Normen entspricht dem deontologischen Moralverständnis.

Select one of the following:

  • True
  • False

Question 6 of 35

Medal-premium 1

Utilitaristische Moralbegründungen gehören in den Bereich der Verantwortungsethik.

Select one of the following:

  • True
  • False

Question 7 of 35

Medal-premium 1

Deontologische Moralbegründungen gehören in den Bereich der Gesinnungsethik.

Select one of the following:

  • True
  • False

Question 8 of 35

Medal-premium 1

Aus gesinnungsethischer Perspektive kann eine Handlung moralisch schlecht bzw. gut sein, selbst
wenn ihre Folgen positiv bzw. fatal sind.

Select one of the following:

  • True
  • False

Question 9 of 35

Medal-premium 1

Welche Vorgänge können als Akkommodation bezeichnet werden?

Select one or more of the following:

  • Einstellung des Auges auf unterschiedliche Entfernungen

  • Veränderung der kognitiven Struktur durch neue Informationen

  • Anpassung des Organismus an die Umwelt

Question 10 of 35

Medal-premium 1

Welche Vorgänge können als Assimilation bezeichnet werden?

Select one or more of the following:

  • Verdauung von Speisen

  • Integration neuer Infos in bereits vorhandene Strukturen

  • ein zweijähriges Kind sagt zu einer Katze „WauWau“

  • Anpassung der Umwelt an den Organismus

Question 11 of 35

Medal-premium 1

Welche Aussagen zum Begriff „moralischer Realismus“ von Piaget sind zutreffend?

Select one or more of the following:

  • Der moralische Realismus kennzeichnet die heteronome Moral.

  • Das Kind berücksichtigt die Absicht des Handelns.

  • Eine Regel wird einfach wörtlich genommen, also nicht ihrem Sinn nach interpretiert.

  • Der moralische Realismus beruht auf dem moralischen Zwang der Erwachsenen.

Question 12 of 35

Medal-premium 1

Piaget fragte Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren, weshalb man in der Schule von anderen nicht abschreiben dürfe. Welche Antworten der Kinder würden Sie dem Stadium der heteronomen Moral zuordnen?

Select one or more of the following:

  • Der Lehrer schimpft uns.

  • Die Lehrerin bestraft uns.

  • Weil das schlimm ist.

  • Das ist hässlich, man wird bestraft.

  • Dann weiß ich es ja trotzdem nicht.

Question 13 of 35

Medal-premium 1

Welche Aussagen gehören zur Ebene der konventionellen Moral im Sinne Kohlbergs?

Select one or more of the following:

  • Richtiges Verhalten bedeutet, seine Pflicht zu tun, Autorität zu respektieren und für die gegebene soziale Ordnung um ihrer selbst Willen einzutreten.

  • Richtiges Verhalten ist, was anderen gefällt oder hilft und ihre Zustimmung findet.

  • Richtiges Verhalten ist es, wenn ich auf andere höre.

Question 14 of 35

Medal-premium 1

Welche sind die Besonderheiten eines moralischen Dilemmas im Sinne Kohlbergs?

Select one or more of the following:

  • Ein moralisches Dilemma hat die Form eines Aversions-Aversions-Konfliktes.

  • Auf jeder Urteilsstufe sollten beide Handlungsalternativen begründbar sein.

  • Zu einem moralischen Dilemma gibt es nur suboptimale Lösungen.

  • Die Dilemmata von Kohlberg basieren auf hypothetischen Situationen.

  • In den Dilemmata von Kohlberg geht es häufig um den Bruch von Anstandsregeln.

  • Die Dilemmata von Kohlberg basieren auf realistischen/alltäglichen Situationen.

Question 15 of 35

Medal-premium 1

Welche Aussagen zur Längsschnittstudie von Kohlberg sind zutreffend?

Select one or more of the following:

  • Die Stufen folgen der von Kohlberg postulierten Reihenfolge.

  • Die Stufenzuordnungen korrespondierten nicht mit dem Alter.

  • Es nahmen ausschließlich weibliche Versuchspersonen teil.

  • Die Längsschnittstudie dauerte fast 30 Jahre.

  • Die Studie startete mit Kindern im Alter von 10 Jahren.

  • Die Anzahl der Befragten variierte zu den verschiedenen Befragungszeitpunkten.

  • Die Studie umfasst unterschiedliche Kohorten.

  • Die Stufenzuordnungen wurden mit dem Standard Issue Moral Judgement Test erfasst.

Question 16 of 35

Medal-premium 1

Welche der folgenden Schlüsse lassen sich aus empirischen Untersuchungen mit dem „Moralisches-Urteils-Test“ (MUT) von Lind in Bezug auf die Theorie Kohlbergs ziehen?

Select one or more of the following:

  • Personen ziehen moralische Argumente höherer Stufen denen niedriger Stufen vor.

  • Moralische Argumente, die das eigene Niveau weit übersteigen, können nicht mehr sicher differenziert werden.

  • Es gibt keine Personen mit idiosynkratischen Urteilspräferenzen.

  • Sowohl die moralische Differenzierungsfähigkeit als auch die moralische Urteilspräferenz folgen der von Kohlberg postulierten Stufensequenz.

  • Frauen tendieren zu Urteilen auf Stufe 3, Männer überwiegend zu Urteilen auf Stufe 4.

  • Moralische Urteile, die das eigene Urteilsniveau weit übersteigen, werden fast immer abgelehnt.

Question 17 of 35

Medal-premium 1

Der Zusammenhang zwischen „logischem Denken“, „sozialer Perspektive“ und „moralischem Urteil“ kann mit dem Begriff der „asymmetrischen Voraussetzungsrelation“
beschrieben werden. Wenn man davon ausgeht, dass eine derartige Beziehung zwischen diesen Bereichen vorliegt, welche Aussagen sind dann zutreffend?

Select one or more of the following:

  • Das Denken auf einer entsprechenden Stufe des logischen Denkens ist eine notwendige Voraussetzung für das Denken auf einer bestimmten moralischen Stufe.

  • Das Denken auf einer entsprechenden Stufe der sozialen Perspektive ist eine notwendige Voraussetzung für das Denken auf einer bestimmten moralischen Stufe.

  • Das Denken auf einer bestimmten Stufe der sozialen Perspektive ist eine hinreichende Voraussetzung für das Denken auf der entsprechenden Stufe des logischen Denkens.

Question 18 of 35

Medal-premium 1

Untersuchungen mit sog. „Public-Goods-Spielen“ zeigten, dass...

Select one or more of the following:

  • sich die Versuchspersonen gegenüber bekannten kooperativer als gegenüber fremden Mitspielern zeigten.

  • Bestrafung eigennützigen Verhaltens die Kooperationsbereitschaft deutlich erhöht.

  • soziale Kontrolle sich positiv auf die Kooperationsbereitschaft auswirkt.

  • altruistische Bestrafung sich positiv auf die Kooperationsbereitschaft auswirkt.

  • die Kooperationsbereitschaft zunächst höher lag, dann aber kontinuierlich abnahm.

  • nicht nur Trittbrettfahrer bestraft werden, sondern auch kooperative Mitspieler („antisoziale Bestrafung“).

  • antisoziale Bestrafungen vor allem in Ländern auftritt, in denen das Vertrauen in die
    staatliche Ordnung hoch ist.

Question 19 of 35

Medal-premium 1

Welche Aussagen werden im Kurs zu Unterschieden bzw. Gemeinsamkeiten von Menschen und Menschenaffen getroffen?

Select one or more of the following:

  • Schimpansen verhalten sich im Ultimatum-Spiel überwiegend rational entsprechend den Annahmen der klassischen Ökonomie.

  • Deklaratives Zeigen bei kleinen Kindern ist ein Indiz für die Entwicklung des Konzepts der gemeinsamen Absicht.

  • In menschlicher Gemeinschaft können junge Schimpansen lernen, mit dem Finger auf für sie nicht erreichbares Futter zu zeigen.

  • Zweijährige Kinder übertreffen in ihren sozial-kognitiven Fähigkeiten Schimpansen bei weitem.

  • Schimpansen entwickeln (zumindest in der Wildnis) das Konzept der „gemeinsamen Absicht“.

Question 20 of 35

Medal-premium 1

Welche Aussagen zum IGT (Iowa Gambling Task) sind zutreffend?

Select one or more of the following:

  • Mit dem IGT soll risikohaftes Verhalten bei Personen mit Läsionen im präfrontalen Kortex nachweisen.

  • Die meisten (gesunden) Spieler vermeiden die „schlechten“ Stapel bereits, bevor sie diese als besonders risikohaft erkannt haben.

  • Bei gesunden Spielern zeigte sich bereits nach ca. 10 Versuchen ein Anstieg des Hautwiderstandes beim Ziehen von einem „schlechten“ Stapel.

  • Mit dem IGT konnte die Überlegenheit der „Tit-for-Tat-Strategie“ nachgewiesen werden.

  • Mit dem IGT konnte die positive/negative Wirkung altruistischer/antisozialer Bestrafung auf die Kooperationsbereitschaft gezeigt werden.

Question 21 of 35

Medal-premium 1

Welches Merkmale gehört zu denen, die nach Haidt für moralische Intuitionen bestimmend sind?

Select one or more of the following:

  • Schaden

  • Reziprozität

  • Reinheit

  • Bezugsgruppe

  • Hierarchie

Question 22 of 35

Medal-premium 1

Welche Aussagen zum „sozial-intuitiven Modell“ moralischen Urteilens von Haidt sind zutreffend?

Select one or more of the following:

  • Es basiert auf der Annahme, dass Personen ihre moralischen Intuitionen nur sehr selten allein durch Nachdenken ändern.

  • Es stellt den Verlauf des moralischen Urteilens als Interaktion zwischen zwei Personen dar.

  • Es geht im Gegensatz zum rationalistischen Modell davon aus, dass sich Personen in ihren moralischen Urteilen gegenseitig beeinflussen.

  • Es ist besser mit den philosophischen Annahmen von D. Hume als von I. Kant vereinbar.

  • Es stellt eine deutliche Vereinfachung gegenüber dem „rationalistischen“ Modell dar.

  • Es stellt den Verlauf des moralischen Urteilens als eine Abfolge analytischer Entscheidungsschritte dar.

  • Es ist besser mit den philosophischen Annahmen von I. Kant als von D. Hume vereinbar.

Question 23 of 35

Medal-premium 1

Moralische Intuitionen entwickeln sich nach Haidt unter dem Einfluss von unterschiedlichen Ethiken. Welche Ethiken gehören zu den von Haidt genannten?

Select one or more of the following:

  • Ethik der Autonomie

  • Ethik der Gemeinschaft

  • Ethik des Göttlichen

  • Ethik der Familie

Question 24 of 35

Medal-premium 1

Moralische Intuitionen entwickeln sich unter dem Einfluss von unterschiedlichen Ethiken. Welche gehören zu den von Gigerenzer genannten?

Select one or more of the following:

  • Ethik des Individuums

  • Ethik der Familie

  • Ethik der Gemeinschaft

  • Ethik des Göttlichen

Question 25 of 35

Medal-premium 1

Untersuchungen von Harris (1995) und Minoura (1992) legen nahe, dass sich moralische Intuitionen vor allem zwischen dem 9. und 15. Lebensjahr (im Jugendalter) entwickeln.

Select one of the following:

  • True
  • False

Question 26 of 35

Medal-premium 1

Untersuchungen von Harris (1995) und Minoura (1992) legen nahe, dass sich moralische Intuitionen vor allem innerhalb der Familie entwickeln.

Select one of the following:

  • True
  • False

Question 27 of 35

Medal-premium 1

M. Blatt, ein Schüler Kohlbergs, führte mit Schülern Gruppendiskussionen durch, die deren moralische Urteilsfähigkeit stimulieren sollten. Die von ihm verwendete Methode
bestand darin, die Schüler mit Argumenten zu konfrontieren, die ihrer Meinung widersprachen und genau eine Stufe über ihrer eigenen Urteilsstufe lagen.

Select one of the following:

  • True
  • False

Question 28 of 35

Medal-premium 1

Welche der folgenden Aussagen zum Fall „Elliot“ wird im Kurs getroffen?

Select one or more of the following:

  • Elliot ließ sich in der Arbeit immer wieder ablenken und verlor die ursprünglichen Ziele aus den Augen.

  • Elliot zeigte in Leistungs- und Persönlichkeitstests keine auffälligen Ergebnisse.

  • Trotz seiner Hirnschädigung konnte Elliot im Interviewverfahren von Kohlberg die Stufe 4/5 erreichen.

  • Gegenüber seiner Frau und seinen Kindern blieb Elliot nach seiner Krankheit fürsorglich, gegenüber fremden Personen war er allerdings völlig gleichgültig.

  • Der Gehirntumor hatte bei Elliot die Amygdala (Mandelkern), die für Gefühle zentral wichtig
    ist, zerstört.

  • Elliot klammerte sich stur an einmal gefasste Ziele.

Question 29 of 35

Medal-premium 1

Piagets Stadien der kognitiven Entwicklung in der richtigen Reihenfolge:
1. sensomotorisches Denken
2. präoperationales Denken
3. konkret-operationales Denken
4. formal-operationales Denken

Select one of the following:

  • True
  • False

Question 30 of 35

Medal-premium 1

Selmans Niveaus der sozialen Perspektivübernahme in der richtigen Reihenfolge:
0. Egozentrische oder undifferenzierte Perspektive
1. Subjektive oder differenzierte Perspektive
2. Selbstreflexive oder reziproke Perspektive
3. Wechselseitige Perspektiven oder Perspektiven der dritten Person

Select one of the following:

  • True
  • False

Question 31 of 35

Medal-premium 1

Welches der folgenden Merkmale gehört nicht zu denen, die nach Haidt für moralische Intuitionen bestimmend sind?

Select one or more of the following:

  • Hierarchie

  • Heterogenität

  • Reziprozität

  • Reinheit

  • Bezugsgruppe

Question 32 of 35

Medal-premium 1

Untersuchungen mit sog. "Public-Goods-Spielen" zeigten, dass

Select one or more of the following:

  • antisoziale Bestrafung sich positiv auf die Kooperationsbereitschaft auswirkt.

  • sich die Versuchspersonen gegenüber fremden kooperativer als gegenüber bekannten Mitspielern zeigten.

  • die Kooperationsbereitschaft zunächst niedrig lag, dann aber kontinuierlich zunahm.

  • in manchen Fällen nicht nur Trittbrettfahrer bestraft werden, sondern auch kooperative Mitspieler.

  • die Bestrafung eigennützigen Verhaltens die Kooperationsbereitschaft nicht erhöht.

Question 33 of 35

Medal-premium 1

Welche der folgenden Aussagen zum IGT (Iowa Gambling Task) ist zutreffend?

Select one or more of the following:

  • Bei Spieler mit Läsionen im orbitofrontalen Cortex zeigte sich bereits nach ca. 10 Versuchen ein Anstieg der Hautleitfähigkeit beim Ziehen von einem "schlechten" Stapel.

  • Mit dem IGT konnte die negative Wirkung antisozialer Bestrafung auf die Kooperationsbereitschaft gezeigt werden.

  • Spieler mit Läsionen im orbitofrontalen Cortex ziehen ungeachtet des erkannten Risikos weiterhin von den "schlechten" Stapeln.

  • Der IGT besteht aus vier Kartenstapeln, wobei zwei der Stapel nicht nur Gewinn-, sondern auch Verlustkarten enthalten.

Question 34 of 35

Medal-premium 1

Welche der folgenden Aussagen zum Moralbegriff ist zutreffend?

Select one or more of the following:

  • Nützlichkeitserwägungen sind charakteristisch für die Gesinnungsethik.

  • Aus verantwortungsethischer Perspektive kann eine Handlung moralisch schlecht sein, selbst wenn ihre Folgen positiv sind.

  • In der Moralpsychologie wird überwiegend ein normativer Moralbegriff benutzt.

  • Im Alltag wird meist ein normativer Moralbegriff benutzt.

  • Deontologische Moralbegründungen gehören in den Bereich der Verantwortungsethik.

Question 35 of 35

Medal-premium 1

Welche der folgenden Aussagen zum Begriff "moralischer Realismus" von Piaget ist zutreffend?

Select one or more of the following:

  • Der moralische Realismus beruht auf Zusammenarbeit und Kooperation der Kinder untereinander.

  • Eine Regel wird nicht einfach wörtlich genommen, sondern ihrem Sinn nach interpretiert.

  • Der moralische Realismus kennzeichnet die heteronome Moral.

  • Das Kind hält jede Handlung für gut, die die Regeln der Erwachsenen verletzt.

  • Dem moralischen Realismus entspricht die konventionelle Moral.

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Modul 2C FernUni Hagen Moral, Kooperation und Wettbewerb

Anni T-Pünktchen
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Quiz on Modul 2C FernUni Hagen Moral, Kooperation und Wettbewerb, created by Anni T-Pünktchen on 07/07/2014.

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