Crashkurs-Test öffentliche Vergabe

Question 1 of 15

Medal-premium 4

Was ist ein Schwellenwert?

Select one of the following:

  • Der Schwellenwert ist die Wertgrenze, aber der jeweils bestimmte Vergabepflichten für die Vergabestelle gelten

  • Der Schwellenwert bestimmt, ob die Vergabestelle die Aufträge privat oder öffentlich vergeben darf

  • Als Schwellenwert bezeichnet man den Teil der Bietermatrix, in dem die höchsten Bewertungspunkte (>50% der Gesamtpunkte) vergeben werden

  • Der Schwellenwert definiert den Auftragswert, ab wann ein Rechtsanwalt in die Ausschreibung eingebunden werden muss (mögl. Streitwert)

Question 2 of 15

Medal-premium 4

Was bedeutet SektVO?

Select one of the following:

  • Die SektVO regelt, welche Bieter aufgrund von Zugehörigkeit zu bestimmten Sekten von der Vergabe ausgeschlossen werden dütfen. Bekannt auch als "Ron-Hubbard-Klausel"

  • Die SektVO ordnet die Steuersätze, zu denen die Leistungen für die öffentlichen Auftraggeber erbracht werden müssen. Der Name lässt sich auf die von Kaiser Wilhelm 1902 eingeführte Sekt-Steuer zur Finanzierung der Reichsmarine zurückführen

  • Die SektVO enthält die Regelungen, an die sich Auftraggeber bei der Beschaffung oberhalb der Schwellenwerte halten müssen, wenn ihre Tätigkeit im Zusammenhang mit bestimmten Versorgungsbereichen erfolgt (z.B. Verkehr, Energie)

  • Die SektVO bestimmt, welche Mindestanforderungen in welchem Wirtschaftssektor von den Vergabestellen in einer öffentlichen Ausschreibung verlangt werden dürfen.

Question 3 of 15

Medal-premium 4

Bei der Submission sind alle, die die Leistungsbeschreibung abgefordert haben aufgerufen preisgünstigst auf die ausgeschriebene Leistung zu bieten (Auktionsverfahren)

Select one of the following:

  • True
  • False

Question 4 of 15

Medal-premium 4

Was ist eine freihändige Vergabe?

Select one of the following:

  • Die Vergabe erfolgt rein auf elektronischer Basis, auch benannt als eVergabe

  • Bei der freihändigen Vergabe fordert die Vergabestelle von sich aus Unternehmen zur Abgabe eines Angebots auf. Dabei ist sie nur begrenzt an formelle Vorschriften gebunden. Dieses Verfahren ist nur bei kleineren Vergaben abhängig vom Schwellenwert möglich.

  • Die freihändige Vergabe bezeichnet das Ende eines Verhandlungsverfahrens, wenn die Vergabestelle unter den zugelassenen Bietern kriterienfrei entscheiden darf, welcher Bieter der Zuschlag erhält

  • Die freihändige Vergabe bezeichnet das seltene Vorkommen, dass das Bundeskartellamt bei gleichen Angebotspreisen eigenmächtig über die Zuschlagserteilung an einen der gleichpreisigen Bieter entscheidet.

Question 5 of 15

Medal-premium 4

Bei welcher Stelle ruft man die Vergabeunterlagen (VU) ab?

Select one of the following:

  • Ausschließlich und immer beim DTAD

  • Bei der Behörde, die die Vergabesoftware im Einsatz hat, bei der man die Ausschreibungsbekanntmachung herunterladen kann

  • Bei der Vergabestelle, die die Leistung ausschreibt

  • Immer beim Tender Information System Europe (TED)

Question 6 of 15

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Was bedeutet der Grundsatz der Produktneutralität?

Select one of the following:

  • Die Vergabestelle darf nur Leistungen einkaufen, die nicht öffentlich beworben werden, um nicht einem werblichen EInfluss zu unterliegen.

  • Der Bieter darf keine geschützten Typenbezeichnungen in seine Produktbeschreibungen in seinem Angebot verwenden, da dies mit dem Urheberrecht kollidiert

  • Soweit es nicht durch den Auftragsgegenstand gerechtfertigt ist, darf in technischen Spezifikationen nicht auf eine bestimmte Produktion verwiesen werden, wenn dadurch bestimmte Unternehmen oder bestimmte Produkte begünstigt oder ausgeschlossen werden

  • Kein Bieter darf ohne fachliche Begründung die eine oder andere Produktlinie von Subunternehmern bevorzugen

Question 7 of 15

Medal-premium 4

Gemäß § 19 Abs. 1 VOL/A hat der unterlegene Bieter ein Anrecht darauf, spätestens nach 15 Tagen nach Stellung eines entsprechenden Antrags über die Gründe seiner Nicht-Bezuschlagung informiert zu werden.

Select one of the following:

  • True
  • False

Question 8 of 15

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Was bedeuten die Begriffe "Transparenzgebot", Diskriminierungsverbot" und "Gleichbehandlungsgebot" im Zusammenhang mit der Vergabe von Aufträgen im öffentlichen Sektor?

Select one of the following:

  • Jede Vergabestelle ist verpflichtet, seinen Leistunsgbedarf ohne gezielte Bevorzugung irgendeines möglichen Bieters auszuschreiben, es ei denn, eine besondere fachliche Anforderung an die ausgeschriebene Leistung rechtfertigt dies

  • Jede Vergabestelle ist verpflichtet, seinen Leistunsgbedarf ohne gezielte Bevorzugung irgendeines möglichen Bieters auszuschreiben, es sei denn, ein potentieller Bieter zahlt seine Steuern innerhalb des Verwaltungsbereichs der Vergabestelle ("Europa der Regionen")

  • Bieter dürfen andere Bieter nicht durch sogenannte Alleinstellungsmerkmale unbillig vom Markt verdrängen und damit eine marktbeherrschende Stellung zu Lasten zukünftiger Beschaffungsvorhaben der Vergabestellen einnehmen

  • Die genannten Begriffe sollen sicherstellen, dass soziale Anforderungen an öffentliche Vergaben umgesetzt werden und unter anderem Produktnamen immer geschlechtsneutral in den Angeboten aufgeführt werden müssen

Question 9 of 15

Medal-premium 4

Eine Vergabestelle muss bei der Errechnung des Schwellenwertes grundsätzlich die gesamte Laufzeit des Vertrages inklusive etwaiger Verlängerungsoptionen betrachten.

Select one of the following:

  • True
  • False

Question 10 of 15

Medal-premium 4

Was besagt das Gebot der Trennung von Eignungs- und Zuschlagskriterien?

Select one of the following:

  • Das Gebot besagt, dass eine Vergabestelle nur ein geeignetes Angebot bezuschlagen darf. Wenn der Vergabestelle die Leistung als zu teuer erscheint, muss sie die Vergabe aufheben

  • Das Gebot besagt, dass Vergabestellen Kriterien, die sie an den zu bezuschlagenden Bieter anlegen, immer im Rahmen der Eignungsprüfung UND im Rahmen der qualitativen Bewertung (also bei der Bewertungsmatrix) bewerten müssen

  • Das Gebot besagt, dass ein Bieter nur auf für ihn geeignete Ausschreibungen bieten und einen möglichen Zuschlag annehmen darf

  • Das Gebot besagt, dass Vergabestellen Kriterien, die die Eignung der Bieter betreffen, grundsätzlich nur im Rahmen der Eignungsprüfung anwenden und berücksichtigen dürfen, also nicht im Rahmen der Prüfung und Bewertung von Wirtschaftlichkeitskriterien

Question 11 of 15

Medal-premium 4

Was muss ich bei einer Bieterfrage beachten?

Select one of the following:

  • Bei einer Bieterfrage muss ich beachten, dass ich meine Frage möglichst an alle mir bekannten an der Vergabe beteiligten Mitarbeiter der ausschreibenden Stelle sowie an alle anderen Bieter auf möglichst mehreren schriftlichen Kanälen (E-Mail, Fax) unter Bezugnahme auf die konkrete Ausschreibung mit Vorgangskennzeichen stelle

  • Bei einer Bieterfrage muss ich beachten, dass ich meine Frage möglichst an alle mir bekannten an der Vergabe beteiligten Mitarbeiter der ausschreibenden Stelle auf möglichst mehreren schriftlichen Kanälen (E-Mail, Fax) unter Bezugnahme auf die konkrete Ausschreibung mit Vorgangskennzeichen stelle

  • Bei der Bieterfrage ist neben korrektem Datum, Form und Adressatenkreis darauf zu achten, dass die Vergabstellenmitarbeiter mit ihren amtlichen Titeln (bspw. "Oberamtsrat") angeschrieben werden

  • Bei der Bieterfrage ist neben korrektem Datum, Form und Adressatenkreis darauf zu achten, dass die Vergabstellenmitarbeiter niemals namentlich angeschrieben werden, um nicht den Verdacht der unerlaubten Vorteilsnahme aufkommen zu lassen

Question 12 of 15

Medal-premium 4

Wann fülle ich das Preisblatt idealerweise aus?

Select one of the following:

  • Ich befülle das Preisblatt bereits nach dem ersten Lesen der Ausschreibung mit Bleistift, damit ich früh einen Eindruck vom möglichen Umsatz festhalte, den ich in der Folge immer wieder überschreiben kann, bis ich das entgültige Angebot fixiere

  • Ich mache mir von der gesamten Ausschreibung eine Kopie und fülle das Original-Preisblatt als letztes und unmittelbar vor Angebotsversand aus, um die letztgültigen Preise möglichst ohne Überschreibungen klar und deutlich im Angebot platzieren zu können

  • Ich fülle das Preisblatt erst dann aus, wenn ich das Konzept fertiggestellt habe und damit alle preisrelevanten Punkte in die Kalkulation integrieren kann

  • Ich fülle das Preisblatt idealerweise ziemlich am Anfang aus, um die größten Kostenblöcke genau zu kennen und diese durch geschickte Bieterfragen drücken zu können

Question 13 of 15

Medal-premium 4

In der öffentlichen Vergabe spricht man angesichts der Angebotsauswertung von einem 5-stufigem Verfahren

Select one of the following:

  • True
  • False

Question 14 of 15

Medal-premium 4

Darf der Bieter im Rahmen seines Angebotes auf die eigenen AGB verweisen?

Select one of the following:

  • Nein

  • Ja

  • Nein, es sei denn die Vergabestelle hat keine eigenen AGB

  • Ja, wenn sie die AGB der Vergabestelle ausdrücklich auch gelten lässt

Question 15 of 15

Medal-premium 4

Wer ist die oberste von einem Verfahrensbeteiligten anzurufende Rechtsmittelinstanz im Rahmen eines Nachprüfungsverfahrens?

Select one of the following:

  • Das Bundeskartellamt

  • Die Oberlandesgerichte

  • Der europäische Gerichtshof

  • Der Bundespräsident

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aseyferth
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