Klausurfragen 2C Teil2

Question 1 of 50

Medal-premium 1

Welcher der folgenden Begriffe gehört nicht zu den Dimensionen im
Partnerschaftsmodell von Spanier und Lewis?

Select one of the following:

  • Nutzen

  • Stabilität

  • Kosten

  • Alternativen

  • Barrieren

Question 2 of 50

Medal-premium 1

Welcher der folgenden Begriffe bezeichnet eine Phase der Entwicklung romantischer
Liebe nach Brown?

Select one of the following:

  • Dating-Phase

  • Mating-Phase

  • Attachment-Phase

  • Reflection-Phase

  • Status-Phase

Question 3 of 50

Medal-premium 1

Welcher der folgenden Begriffe bezeichnet keine der im Kurs aufgeführten
„Liebesformeln“ für gelingende Paarbeziehungen (nach Kast)?

Select one of the following:

  • Zuwendung

  • Ich-Gefühl

  • Positive Illusionen

  • Aufregung im Alltag

  • Akzeptanz

Question 4 of 50

Medal-premium 1

Die Bindungsstile Erwachsener lassen sich den beiden Dimensionen „Vermeidung“ und
„Angst“ zuordnen. Welche der folgenden Aussagen ist falsch?

Select one of the following:

  • niedrige Angst kennzeichnet den sicheren Bindungsstil

  • niedrige Angst kennzeichnet den verstrickten Bindungsstil

  • niedrige Angst kennzeichnet den abweisenden Bindungsstil

  • hohe Vermeidung kennzeichnet den abweisenden Bindungsstil

  • hohe Venneidung kennzeichnet den ängstlichen Bindungsstil

Question 5 of 50

Medal-premium 1

Welcher der folgenden Begriffe bezeichnet einen der fünf „apokalyptischen Reiter“ von
John M. Gottman?

Select one of the following:

  • Angst

  • Rechthaberei

  • Angriff

  • Desinteresse

  • Verachtung

Question 6 of 50

Medal-premium 1

Innerhalb der Bindungstheorie versteht man unter einem internalen Arbeitsmodell

Select one of the following:

  • die vom Kind erreichte Stufe des logischen Denkens.

  • die Interaktion zwischen ES, ICH und ÜBER-ICH.

  • unter anderem die Repräsentation des eigenen Selbsts.

  • die Planungsschritte bei der Bearbeitung einer Problemlöseaufgabe.

  • das moralische „Gewissen“.

Question 7 of 50

Medal-premium 1

Welche der folgenden Aussagen stimmt nicht mit offiziellen statistischen Angaben
überein?

Select one of the following:

  • In den ersten Jahren nach dem 2. Weltkrieg lag die Scheidungsquote zunächst höher
    als vor dem Krieg.

  • Zwischen 1956 und 1962 sank die Scheidungsquote auf 4 %.

  • Die höchste Scheidungsquote zwischen 1950 und 2007 weist das Jahr 2003 auf.

  • Seit 1950 hat sich die Scheidungsquote bis 2007 auf über 50 % erhöht.

  • Die Anzahl der Eheschließungen ist seit 1950 deutlich gesunken.

Question 8 of 50

Medal-premium 1

Welches der folgenden Ergebnisse erbrachte die Freundschaftsuntersuchung von
Lambertz (1999)?

Select one of the following:

  • Die tatsächliche Ähnlichkeit ist für eine positive Freundschaftsbeziehung wichtiger als
    die wahrgenommene Ähnlichkeit.

  • Die tatsächliche Einflussnahme stimmte mit den Angaben zur Dominanz überein.

  • Materielle Hilfeleistungen (z. B. Kinderbetreuung) wurden häufig genannt.

  • Missempfindungen und Ärger wurden deutlich schlechter wahrgenommen als positive
    Stimmungen der Freundin.

  • Kritik an der Freundin gab es selten und auch Konflikte wurden nur selten benannt.

Question 9 of 50

Medal-premium 1

Bowlbys Arbeit wurde nicht beeinflusst durch:

Select one of the following:

  • Inge Bretherton

  • Anna Freud

  • Nikolaas Tinbergen

  • Sigmund Freud

  • Konrad Lorenz

Question 10 of 50

Medal-premium 1

Welches der folgenden Merkmale verringert in der Untersuchung von Marbach (2007)
die Wahrscheinlichkeit, dass eine Netzwerkperson Freund/Freundin des/der Befragten ist?

Select one of the following:

  • Netzwerkperson ist Gesprächspartner.

  • Netzwerkperson und Befragte(r) sind gleichaltrig.

  • Netzwerkperson ist Freizeitpartner.

  • Befragte(r) ist zwischen 30 und 40 Jahre alt.

  • Netzwerkperson und Befragte(r) haben gleiches Geschlecht.

Question 11 of 50

Medal-premium 1

Ultimate Ursachen von Verhalten beziehen sich auf

Select one of the following:

  • die aktuellen Ursachen von Verhaltensweisen.

  • den phylogenetischen Nutzen von Verhaltensweisen.

  • die unmittelbaren Vorstufen des Verhaltens.

  • die individuellen Verhaltensentwicklungen.

  • die situativen Bedingungen des Verhaltens.

Question 12 of 50

Medal-premium 1

Welche Aussage über John Bowlby bzw. über Bowlbys Theorie trifft nicht zu?

Select one of the following:

  • Bowlbys Theorie weist viele Parallelen zu Piagets Konzeption der Genese des Selbsts
    auf

  • Bowlby war an den Folgen langfristiger Trennungen zwischen Mutter und Kind
    interessiert.

  • Bowlby war an der Praxis interessiert und arbeitete mit verhaltensauffälligen Kindern
    und Jugendlichen.

  • Ethologische Forschungsergebnisse hatten einen großen Einfluss auf Bowlby.

  • Bowlby hatte einen psychoanalytischen Hintergrund.

Question 13 of 50

Medal-premium 1

Welcher der folgenden Begriffe bezeichnet im „Rahmenmodell der Gestaltung sozialer
Beziehungen“ von Neyer & Lang einen evolutionären Mechanismus?

Select one of the following:

  • Freundschaft

  • Kin selection

  • Mutter-Kind-Beziehung

  • Näheregulation

  • Reziprozitätsaushandlung

Question 14 of 50

Medal-premium 1

Welche der folgenden Aussagen bezeichnet keine der Stufen der Entwicklung des
Freundschaftskorızepts nach Selman?

Select one of the following:

  • Freundschaft als momentane physische Interaktion.

  • Freundschaft als intimer gegenseitiger Austausch.

  • Freundschaft als Autonomie und Interdependerız.

  • Freundschaft als gegenseitige Hilfestellung.

  • Freundschaft als Schönwetter-Kooperation.

Question 15 of 50

Medal-premium 1

Welches der folgenden Merkmale gehört nicht zur Freundschaftsdefinition von Auhagen
( 1 99 1)?

Select one of the following:

  • Positiver Charakter

  • Freiwilligkeit

  • Dyadische Sozialbeziehung

  • Gleiches Geschlecht

  • Informelle Sozialbeziehung

Question 16 of 50

Medal-premium 1

Welches der folgenden Merkmale gehört nicht zu denen, die nach Haidt für moralische
Intuitionen bestimmend sind? Gefühle für

Select one of the following:

  • Hierarchie

  • Heterogenität

  • Reziprozität

  • Reinheit

  • Bezugsgruppe

Question 17 of 50

Medal-premium 1

M. Blatt, ein Schüler Kohlbergs, führte mit Schülern Gruppendiskussionen durch, die
deren moralische Urteilsfähigkeit stimulieren sollten. Die von ihm verwendete Methode
bestand darin,

Select one of the following:

  • die Schüler mit Argumenten zu konfrontieren, die ihrer Meinung widersprachen und
    genau eine Stufe über ihrer eigenen Urteilsstufe lagen.

  • die Schüler mit Argumenten zu konfrontieren, die ihrer Meinung entsprachen, aber
    genau eine Stufe über ihrer eigenen Urteilsstufe lagen.

  • in Kleingruppen kontroverse Lösungen des Problems erarbeiten zu lassen.

  • moralische Dilemmata in Rollenspielen möglichst intensiv einzuüben.

  • die Schüler mit Argumenten zu konfrontieren, die ihrer Meinung widersprachen und
    genau auf der Stufe ihrer eigenen Urteilsfähigkeit lagen.

Question 18 of 50

Medal-premium 1

Welcher der folgenden Begriffe bezeichnet das höchste Stadium der kognitiven
Entwicklung im Sinne Piagets?

Select one of the following:

  • visionär-operationales Denken

  • meta-operationales Denken

  • supra-operationales Denken

  • frontal-operationales Denken

  • formal-operationales Denken

Question 19 of 50

Medal-premium 1

Welcher der folgenden Schlüsse lässt sich aus empirischen Untersuchungen mit dem
„Moralisches-Urteils-Test“ (MUT) von Lind in Bezug auf die Theorie Kohlbergs ziehen?

Select one of the following:

  • Moralische Urteile, die das eigene Niveau weit übersteigen, können nicht mehr sicher
    differenziert werden.

  • Personen ziehen in der Regel moralische Argumente niedriger Stufen denen höherer
    Stufen vor.

  • Etwa 15 Prozent der Versuchspersonen weisen idiosynkratische (nicht
    theoriekonforrne) Urteilspräferenzen auf.

  • Weder die moralische Urteilspräferenz noch die moralische Differenzierungsfähigkeit
    folgen der von Kohlberg postulierten Stufensequenz.

  • Sowohl Frauen als auch Männer tendieren überwiegend zu Urteilen auf Stufe 4.

Question 20 of 50

Medal-premium 1

Untersuchungen mit sog. „Public-Goods-Spielen“ zeigten, dass

Select one of the following:

  • antisoziale Bestrafung sich positiv auf die Kooperationsbereitschaft auswirkt.

  • sich die Versuchspersonen gegenüber fremden kooperativer als gegenüber bekannten
    Mitspielem zeigten.

  • die Kooperationsbereitschaft zunächst niedrig lag, darın aber kontinuierlich zunahm.

  • in manchen Fällen nicht nur Trittbrettfalırer bestraft werden, sondern auch kooperative
    Mitspieler.

  • die Bestrafung eigennützigen Verhaltens die Kooperationsbereitschaft nicht erhöht.

Question 21 of 50

Medal-premium 1

Welche Aussage gehört zur Ebene der konventionellen Moral im Sinne Kohlbergs?

Select one of the following:

  • Nichthinterfragte Macht und Vermeidung von Strafe gelten als Werte an sich.

  • Außerhalb des gesetzlich festgelegten Bereichs basieren Verpflichtungen auf freier
    Übereinkunft und Verträgen.

  • Das Recht wird definiert durch eine bewusste Entscheidung in Bezug auf selbst
    gewählte ethische Prinzipien.

  • Grundzüge von Faimess, Gegenseitigkeit und Sinn für gerechte Verteilung sind zwar
    vorhanden, werden aber stets physisch oder pragmatisch interpretiert.

  • Richtiges Verhalten heißt, seine Pflicht zu tun, Autorität zu respektieren, und für die
    gegebene soziale Ordnung um ihrer selbst willen einzutreten.

Question 22 of 50

Medal-premium 1

Welche der folgenden Aussagen zum IGT (Iowa Gambling Task) ist zutreffend?

Select one of the following:

  • Bei Spielern mit Läsionen im orbitofrontalen Cortex zeigte sich bereits nach ca. 10
    Versuchen ein Anstieg der Hautleitfähigkeit beim Ziehen von einem „schlechten“
    Stapel.

  • Mit dem IGT konnte die negative Wirkung antisozialer Bestrafung auf die
    Kooperationsbereitschaft gezeigt werden.

  • Spieler mit Läsionen im orbitofrontalen Cortex ziehen ungeachtet des erkannten
    Risikos weiterhin von den „schlechten“ Stapeln.

  • Der IGT besteht aus vier Kartenstapeln, wobei zwei der Stapel nicht nur Gewinn-, ¬
    sondem auch Verlustkarten enthalten.

  • Mit dem IGT konnte die positive Wirkung altruistischer Bestrafung auf die
    Kooperationsbereitschaft gezeigt werden.

Question 23 of 50

Medal-premium 1

Welche Aussage zur Längsschnittstudie von Kohlberg ist nicht zutreffend?

Select one of the following:

  • Die Stufen folgen der von Kohlberg postulierten Reihenfolge.

  • Die Stufenzuordnungen korrespondierten mit dem Alter.

  • Die Anzahl der Befragten variierte zu den verschiedenen Befragungszeitpunkten .

  • Die Studie umfasste ausschließlich männliche Vpn.

  • Die Studie basierte auf bis zu 375 Vpn.

Question 24 of 50

Medal-premium 1

Welche der folgenden Aussagen zum „sozial-intuitiven Modell“ moralischen Urteilens
von Haidt ist zutreffend?

Select one of the following:

  • Es ist deutlich einfacher als das „rationalistische“ Modell.

  • Es ist besser mit den philosophischen Annahmen von D. Hume als von I. Kant
    vereinbar.

  • Es stellt den Verlauf des moralischen Urteilens als eine Abfolge analytischer
    Entscheidungsschritte dar.

  • Es basiert auf der Annahme, dass Personen ihre moralischen Intuitionen vor allem
    durch Nachdenken ändem.

  • Es geht im Gegensatz zum „rationalistischen Modell“ davon aus, dass sich Personen in
    ihren moralischen Urteilen nicht gegenseitig beeinflussen.

Question 25 of 50

Medal-premium 1

Der Zusammenhang zwischen „logischem Denken“, „sozialer Perspektive“ und
„moralischem Urteil“ kann mit dem Begriff der „asymmetrischen
Voraussetzungsrelation“ beschrieben werden. Wenn man davon ausgeht, dass eine
derartige Beziehung zwischen diesen Bereichen vorliegt, welche Aussage ist dann
zutreffend?

Select one of the following:

  • Das Denken auf einer entsprechenden Stufe des logischen Denkens ist eine
    hinreichende Voraussetzung für das Denken auf einer bestimmten Stufe der sozialen
    Perspektive.

  • Das Denken auf einer entsprechenden Stufe des logischen Denkens ist eine
    notwendige Voraussetzung für das Denken auf einer bestimmten moralischen Stufe.

  • Das Denken auf einer entsprechenden Stufe der sozialen Perspektive ist eine
    hinreichende Voraussetzung für das Denken auf einer bestimmten moralischen Stufe.

  • Eine bestimmte Stufe der sozialen Perspektive ist keine notwendige Voraussetzung für
    die Erreichung einer entsprechenden Stufe des moralischen Urteils.

  • Das Denken auf einer bestimmten Stufe der sozialen Perspektive ist eine notwendige
    Voraussetzung für das Denken auf der entsprechenden Stufe des logischen Denkens.

Question 26 of 50

Medal-premium 1

Welche der folgenden Aussagen zum Fall „Elliot“ wird im Kurs getroffen?

Select one of the following:

  • Elliot klammerte sich stur an einmal gefasste Ziele.

  • Gegenüber seiner Familie blieb Elliot nach seiner Krankheit fürsorglich, gegenüber
    fremden Personen war er allerdings völlig gleichgültig.

  • Der Gehimtumor hatte bei Elliot die Amygdala, die für Gefühle zentral wichtig ist,
    zerstört.

  • Im Interviewverfahren von Kohlberg wurde Elliot der Stufe 3/4 zugeordnet.

  • Elliot zeigte in Leistungs- und Persönlichkeitstests keine auffälligen Ergebnisse.

Question 27 of 50

Medal-premium 1

Welche der folgenden Aussagen zum Moralbegriff ist zutreffend?

Select one of the following:

  • Nützlichkeitserwägungen sind charakteristisch für die Gesinnungsethik.

  • Aus verantwortungsethischer Perspektive kann eine Handlung moralisch schlecht sein,
    selbst wenn ihre Folgen positiv sind.

  • In der Moralpsychologie wird überwiegend ein normativer Moralbegriff benutzt.

  • Im Alltag wird meist ein normativer Moralbegriffverwendet.

  • Deontologische Moralbegründungen gehören in den Bereich der Verantwortungsethik.

Question 28 of 50

Medal-premium 1

Welche der folgenden Aussagen zum Begriff „moralischer Realismus“ von Piaget ist
zutreffend?

Select one of the following:

  • Der moralische Realismus beruht auf Zusammenarbeit und Kooperation der Kinder
    untereinander.

  • Eine Regel wird nicht einfach wörtlich genommen, sondern ihrem Sinn nach
    interpretiert.

  • Der moralische Realismus kennzeichnet die heteronome Moral.

  • Das Kind hält jede Handlung für gut, die die Regeln der Erwachsenen verletzt.

  • Dem moralischen Realismus entspricht die konventionelle Moral.

Question 29 of 50

Medal-premium 1

Welches Merkmal gehört zu den Besonderheiten eines moralischen Dilemmas im Sinne
Kohlbergs?

Select one of the following:

  • In den Dilemmata von Kohlberg basieren beide Altemativen auf identischen Werten.

  • Zu einem moralischen Dilemma gibt es nur suboptimale Lösungen.

  • Aufjeder Urteilsstufe darf nur eine der beiden Handlungsaltemativen begründbar sein.

  • Ein moralisches Dilemma hat die Form eines Appetenz-Aversions-Konfliktes.

  • Die Dilemmata von Kohlberg basieren auf realistischen Situationen.

Question 30 of 50

Medal-premium 1

Das folgende moralische Dilemma ist dem Moralischen-Urteils-Test von G. Lind
entnommen. In diesem Test sind die Argumente zu den Dilemmata jeweils einer der sechs
moralischen Urteilsstufen (Kohlberg) zugeordnet.
Eine Frau war krebskrank, und es gab keine Rettungsmöglichkeit mehr für sie. Sie hatte
qualvolle Schmerzen und war schon so geschwächt, dass eine größere Dosis eines
Schmerzmittels wie Morphin ihr Sterben beschleunigt hätte. In einer Phase relativer
Besserung bat sie den Arzt, ihr genügend Morphin zu verabreichen, um sie zu töten. Sie
sagte, sie könne die Schmerzen nicht mehr ertragen und würde ja doch in wenigen
Wochen sterben. Der Arzt entsprach ihrem Wunsch.
Welches der folgenden fünf Argumente fiir das Verhalten des Arztes entspricht am besten
der Stufe 3 von Kohlberg?
Man sagt, der Arzt habe richtig gehandelt,

Select one of the following:

  • weil der Arzt eigentlich kein Gesetz verletzt hat, da die Frau nicht mehr hätte gerettet
    werden können und er nur ihre Schmerzen verkürzen wollte.

  • weil vermutlich die meisten seiner Kollegen in einer ähnlichen Situation genauso
    gehandelt hätten wie dieser Arzt.

  • weil der Arzt der einzige war, der den Willen der Frau erfüllen konnte; die
    Hochachtung vor dem Willen der Frau gebot ihm, so zu handehi, wie er es tat.

  • weil der Arzt nur getan hat, wozu die Frau ihn überredete. Er braucht sich deswegen
    um unangenehme Konsequenzen keine Sorgen zu machen.

  • weil der Arzt nach seinem Gewissen handeln muss. Der Zustand der Frau rechtfertigt
    eine Ausnahme von der moralischen Verpflichtung, Leben zu erhalten.

Question 31 of 50

Medal-premium 1

Die Psychoanalyse hat sich u.a. auch mit der menschlichen Entwicklung befasst. Welche
Aussage ist zutreffend?

Select one of the following:

  • Zu Fixierungen kommt es, wenn in den einzelnen Entwicklungsphasen eine
    unzureichende oder übermäßige Bedürfnisbefriedigung stattfindet.

  • Von den drei postulierten Instanzen „Es“, „Ich“ und „Über-Ich“ ist das „Ich“
    vergleichbar mit dem Gewissen.

  • Der Ödipus- bzw. Elektrakomplex führt nicht zur Identifikation mit dem
    gleichgeschlechtlichen Eltemteil.

  • Nach der analen Phase folgt zuerst die genitale Phase, danach die Latenzphase.

  • In der oralen Phase steht die Nahrungsausscheidung, in der analen Phase die
    Nahrungsaufnahme im Vordergrund.

Question 32 of 50

Medal-premium 1

Ein Entwicklungstest muss reliabel sein. Durch welches Verfahren lässt sich die
Reliabilität nicht ermitteln?

Select one of the following:

  • Paralleltest-Reliabilität

  • Konsistenzanalyse

  • Split-Half-Reliabilität

  • Pretest-Reliabilität

  • Retest-Reliabilität

Question 33 of 50

Medal-premium 1

Welche Aussage ist fiír die Sensorikentwicklung nicht zutreffend?

Select one of the following:

  • Säuglinge zeigen eine Präferenz für hochfrequente Töne.

  • Säuglinge präferieren komplexe vor einfachen Mustem.

  • Schon in den ersten Tagen nach der Geburt zeigen Kinder eine Präferenz für die
    Stimme der eigenen Mutter.

  • Schon bei Neugeborenen lassen sich Indikatoren für die Fähigkeit zur intermodalen
    Wahrnehmung nachweisen.

  • Säuglinge präferieren Gesichter vor anderen Objekten.

Question 34 of 50

Medal-premium 1

Welcher Reflex wird ausgelöst, wenn sich der Säugling erschrickt?

Select one of the following:

  • Saugreflex

  • Moro-Reflex

  • Greifreflex

  • Schreitreflex

  • Rooting-Reflex

Question 35 of 50

Medal-premium 1

Welche Aussage ist im Kontext der Anlage-Umwelt Fragestellung falsch?

Select one of the following:

  • Vergleichsweise hohe Erblichkeitsschätzungen finden sich im Bereich der Intelligenz.

  • Bei Adoptionsstudien ist die theoretisch geforderte Nullkorrelation zwischen den
    Umweltmerkmalen der Herkunfts- und der Adoptivfamilie de facto fast immer
    realisiert.

  • Mit aktiven Anlagewirkungen ist gemeint, dass ein Individuum aktiv eine Umgebung
    sucht, die zu seinen Anlagen passt.

  • Eineiige Zwillinge sind genetisch identisch, bei zweieiigen Zwillingen ist die
    durchschnittliche genetische Übereinstimmung so hoch wie bei Geschwistern.

  • Die Umwelten von eineiigen und zweieiigen Zwillingen sind nicht in jeder Beziehung
    vergleichbar.

Question 36 of 50

Medal-premium 1

Bei welchem kindlichen Störungsbild werden Stimulanzien als Interventionsmaßnahme
eingesetzt?

Select one of the following:

  • Enuresis

  • Hyperkinetische Störungen

  • Angststörungen

  • Aggressiv-oppositionelles Verhalten

  • Asperger-Syndrom

Question 37 of 50

Medal-premium 1

Marcia unterscheidet unterschiedliche Identitätsstatus-Formen. Welche gehört nicht dazu?

Select one of the following:

  • Moratorium

  • desorganisierte Identität

  • diffuse Identität

  • erarbeitete Identität

  • übernommene Identität

Question 38 of 50

Medal-premium 1

Innerhalb der kognitiven Theorie Jean Piagets ist folgende Aussage richtig:

Select one of the following:

  • Piaget nimmt einen kontinuierlichen Entwicklungsverlauf an.

  • Im Assimilations-Akkommodationsprozess kommt es zunächst zum Äquilibrium,
    wenn eine Assimilation misslingt.

  • Ein zentraler Entwicklungsschritt in der sensumotorischen Entwicklungsphase ist die
    Entwicklung der Objektpermanenz.

  • Wenn Sachverhalte mithilfe der vorhandenen Schemata eingeordnet werden, dann
    spricht man von einer Akkommodation.

  • Die Tendenz zur Zentrierung auf einzelne Dimensionen gilt als Grundproblem der
    formal-operationalen Entwicklungsphase.

Question 39 of 50

Medal-premium 1

Als sogenannter „Aktivierungszustand“ des Säuglings gilt nicht

Select one of the following:

  • aufmerksamer, aber quengeliger Zustand

  • Lächeln

  • Schreien

  • ruhiger Schlaf

  • Schläfrigkeit

Question 40 of 50

Medal-premium 1

Welches Merkmal wird beim Apgar-Index nicht erfasst?

Select one of the following:

  • Atmungsaktivität

  • Reflexauslösbarkeit

  • Herzfrequenz

  • zirkadianer Rhythmus

  • Hautfärbung

Question 41 of 50

Medal-premium 1

Als Datenerhebungsmethode im Säuglingsalter fungiert nicht:

Select one of the following:

  • das Präferenzparadigma

  • das Erwartungs-Enttäuschungs-Paradigma

  • der Wiener Entwicklungstest

  • das Habituations-Dishabituations-Paradigma

  • das Erwartungs-Induktions-Paradigma

Question 42 of 50

Medal-premium 1

Welche Aussage ist im Rahmen der Sprachentwicklung falsch?

Select one of the following:

  • Die Phase der Einwortsätze wird als holophrasische Phase bezeichnet, da mit einem
    Wort komplexe Aussagen ausgedrückt werden.

  • Säuglinge unterscheiden weniger Lautkategorien als Erwachsene.

  • Die Kindheit ist eine sensible Periode für den Spracherwerb, in der dieser besonders
    leicht von statten geht.

  • Bei Gehörlosigkeit kann eine Gebärdensprache frühzeitig ohne bewusste Anstrengung
    erlemt werden, wenn sie im Kontext der Kommunikation mit dem Kind regelmäßig
    genutzt wird.

  • In der „telegrafischen“ Sprache erfolgt die Satzbildung bereits regelgeleitet.

Question 43 of 50

Medal-premium 1

Welche Aussage ist im Kontext von Entwicklungsabweichungen oder -störungen im
Jugendalter falsch?

Select one of the following:

  • Im Jugendalter zeigen Mädchen mehr internalisierendes, Jungen mehr
    externalisierendes Problemverhalten.

  • Bei der Entstehung von Substanzmissbrauchsstörungen spielen auch genetische und
    biologische Faktoren eine Rolle.

  • Depressive Störungen entwickeln sich häufig erst im Jugendalter.

  • Anorexia ist durch starkes Untergewicht und Angst vor Gewichtszunahme
    gekennzeichnet.

  • Die Esstörungen Anorexia und Bulimia Nervosa kommen bei jugendlichen Jungen
    und Mädchen in etwa gleich häufig vor.

Question 44 of 50

Medal-premium 1

Welche Aussage ist im Kontext von Entwicklungsabweichungenf-störungen im
Kindesalter falsch?

Select one of the following:

  • Kinder, die ein niedriges Geburtsgewicht aufweisen oder bei deren Geburt es zu
    Komplikationen kam, sind anfälliger für spätere psychische Störungen.

  • Das jeweilige kindliche Temperament kann ein Risikofaktor, aber auch ein
    Schutzfaktor hinsichtlich der Entwicklung einer psychischen Störung sein.

  • Kinder mit körperlichen Beeinträchtigungen sind anfälliger, eine psychische Störung
    zu entwickeln.

  • Eine desorganisierte Bindung kann psychische Störungen des Kindes begünstigen.

  • Alkohol-, Nikotin- oder Drogenkonsum der Mutter während der Schwangerschaft
    stehen in keiner Kausalverbindung zu der Entwicklung kindlicher psychischer
    Störungen.

Question 45 of 50

Medal-premium 1

William James geht davon aus, dass sich das „Selbst“ aus unterschiedlichen Bereichen
zusammensetzt. Welcher gehört nicht dazu?

Select one of the following:

  • generalized other

  • Selbst als Subjek

  • soziales Selbst

  • spirituelles Selbst

  • materielles Selbst

Question 46 of 50

Medal-premium 1

Zu den Aufgaben der Entwicklungspsychologie gehört nicht:

Select one of the following:

  • Beschreibung von Entwicklungsphänomenen

  • Prognose des zukünftigen EntwicklungsstandsPrognose des zukünftigen Entwicklungsstands

  • Diagnostik des aktuellen Entwicklungsstands

  • Erklärung kurzfristiger Befindlichkeitsänderungen

  • Suche nach den Bedingungen für das Zustandekommen von Entwicklung

Question 47 of 50

Medal-premium 1

Welche Aussage ist für den Bereich der Methoden der Entwicklungspsychologie
zutreffend?

Select one of the following:

  • Im Idealfall lassen sich Teilstichproben im Konvergenzmodell so verbinden, dass ein
    zusammengesetzter Längsschnitt entsteht. Voraussetzung für die Verbindung der
    einzelnen Teilstichproben ist jedoch, dass die Mittelwerte an den
    Stichprobenübergängen keine deutlichen Abweichungen erkennen lassen.

  • Beim Vergleich von längs- und querschnittlichen Untersuchungen desselben
    Merkmals kann es zu systematisch verursachten Ergebnisdivergenzen wie
    beispielsweise folgender kommen: Bei der Messung der Intelligenz über die
    Lebensspanne hinweg zeigte sich in Längsschnittuntersuchungen typischerweise ein
    deutlicher Intelligenzabfall im späteren Erwachsenenalter, während die
    Intelligenzleistung in Querschnittuntersuchungen relativ konstant blieb.

  • Bei der Längsschnittmethode ist es einfacher als bei der Querschnittmethode,
    repräsentative Stichproben zu gewinnen.

  • Längs- wie Querschnittmethode informieren über intraindividuelle Veränderungen.

  • Im Vergleich zur Längsschnittmethode ist die Querschnittmethode durch einen
    höheren Zeit- und Personalaufwand charakterisierbar.

Question 48 of 50

Medal-premium 1

Welche Bedingung erhöht das Risiko des „plötzlichen Säuglingstods“ nicht?

Select one of the following:

  • Übervvärmung des Kindes (hohe Raumtemperatur, zu viel Bekleidung)

  • Drogenkonsum der Mutter

  • Rauchen in Gegenwart des Säuglings

  • Verzicht auf das Stillen des Kindes

  • Schlafen in Rückenlage

Question 49 of 50

Medal-premium 1

Welche Verhaltensweise gilt nicht als Bestandteil des „intuitiven Eltemprogramms“?

Select one of the following:

  • Regulation des Wachheits- und Erregungszustandes

  • Bereitstellung von kindgerechtem Spielzeug

  • Einhalten eines optimalen Reaktionszeitfensters

  • Herstellen und Aufrechterhalten von Blickkontakt

  • verbales und präverbales Verhalten der Eltern

Question 50 of 50

Medal-premium 1

Der Rouge-Test

Select one of the following:

  • wird in der Bindungsforschung eingesetzt.

  • dient zur Erfassung des Zeitpunktes des visuellen Selbsterkennens.

  • dient der Erfassung der Farbdifferenzierung in der frühen Kindheit.

  • wird im Säuglingsalter im Zuge von Screeningverfahren durchgeführt.

  • wird zur Erfassung der selbstbezogenen Emotion „Scham“ eingesetzt.

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Klausurfragen 2C Teil2

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