Klausurfragen 2C Teil1

Question 1 of 50

Medal-premium 1

Hofstedes Kollektivismus /Individualismus bezieht sich

Select one of the following:

  • auf die kooperative oder konkurierende Lösung von Problemen.

  • auf Individuen.

  • auf Gesellschaften.

  • auf Erziehungstile.

  • auf Entwickungshasen in der Menscheitsgeschichte.

Question 2 of 50

Medal-premium 1

Welche der folgenden Aussagen ist falsch:

Select one of the following:

  • Entwicklung kann als quantitativer Veränderungsprozess betrachtet werden.

  • Aus Persektive eines "traditionellen" Entwicklungsbegriffs wird Entwicklung als zielgerichteter und irreversibler Prozess betrachtet.

  • Entwicklung kann als qualitativer Veränderungsprozess im Sinne von Stufen oder Stadien betrachtet werden.

  • Mit der Querschnittmethode wird intrainindividuelle Veränderungen erfasst.

  • Entwicklungspsychologische Theirien sind nicht frei von impliziten Menschenbildannahmen.

Question 3 of 50

Medal-premium 1

Welche Aussage ist falsch?

Select one of the following:

  • Von aggregierten (gemittelten) Daten auf Individuen zu schließen ist nach Valsiner ein zentraler Fehler der Psychologie.

  • Psychologische Forschung ist in erster Linie idiographisch orientiert.

  • Vygotsky betrachete Spiel als eine "Zone der nächsten Entwicklung".

  • Das Querschnittsdesign ist nicht dazu geeignet, Entwicklung zu erfassen.

  • Die Entwicklungspsychologie war in ihren Anfängen eher eine " Kinderpsychologie".

Question 4 of 50

Medal-premium 1

In soziogenetischen Ansätzen

Select one of the following:

  • herscht ein sozial-deterministisches Menschenbild vor.

  • werden sofohl soziale als auch genetische Faktoren zur Erklärung von Entwicklung herangezogen.

  • wird der Niederschlag sozialer Erfahrung auf die Vererbung untersucht.

  • wird die Genese der Psyche im Sozialen postuliert.

  • wird gezeigt, dass und auf welche Weise die Genetik einen Einfluss auf das Sozialverhalten hat.

Question 5 of 50

Medal-premium 1

Wer vertritt keinen soziogenetischen Ansatz?

Select one of the following:

  • Bowlby

  • Mead

  • Simmel

  • Vygotsky

  • William Stern

Question 6 of 50

Medal-premium 1

Mit der Drei-Berge-Aufgabe wird folgendes Phänomen untersucht:

Select one of the following:

  • Augenbewegungen

  • Egozentrismus

  • Egoismus

  • emotionale Regulation

  • Kenntnis von dsiplay rules

Question 7 of 50

Medal-premium 1

Das Lebensalter spielt in der Entwicklungspsychologie eine große Rolle. Welche der folgenden Aussagen ist falsch?

Select one of the following:

  • Das Lebensalter "erklärt" Entwicklung.

  • Alter und Kohorten- bzw. Generationszugehörigkeit sind die Querschnittsdesigns konfundiert.

  • Das Lebesnalter ist keine "echte" unabhängige Variable.

  • Alter ist als eine Trägervariable für verschiedene zugrundeliegende Entwicklungsfaktoren zu verstehen.

  • Alter wird in entwicklungspsychologischen Studien zumeist nicht als abhängige Variable defniert.

Question 8 of 50

Medal-premium 1

Mit welcher Methode arbeitete Macia im Rahmen seiner Identitässtatus-Foschung?

Select one of the following:

  • Fragebogen

  • Reaktionszeitmessung

  • Interview

  • Messung physiologischer Parameter

  • Verahaltensbeobachtung

Question 9 of 50

Medal-premium 1

"Display rules"

Select one of the following:

  • sind Regeln zur Optimierung der Selbstdarstellung.

  • sind Regeln der sprachbasierten Kommunikation.

  • sind Regeln zur Kontrolle des nonverbalen, spezifisch mimischen Verhaltens.

  • sind Regeln zur Kontrolle von Gefühlen.

  • sind Regeln, die bei der sogenannten Lachtheraie maßgeblich sind.

Question 10 of 50

Medal-premium 1

Klassische "alte" Entwicklungstheorien postulieren:

Select one of the following:

  • Entwicklung bedeutet in jeder Lebensphase Gewinn und Verlust.

  • Entwicklung ist ein weitgehend "natürlicher" Prozess, der sich ungeachtet von gesellschaftlichen und kulturellen Einflüssen vollzieht.

  • Entwicklungsprozesse sind reversibel.

  • Entwicklungsforschung sollte immer an großen Stichproben betrieben werden.

  • Der Mensch steuert als "aktiver Produzent" maßgeblich seine eigene Entwicklung.

Question 11 of 50

Medal-premium 1

Welche Aussage ist im Kontext von Erikosns Theorie falsch?

Select one of the following:

  • Das dritte entwicklungspsychologisch relevante Thema wird duch die Pole Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl charakterisisert.

  • Erikson wendet sich in mancherlei Hinsicht von Freud ab. So schreibt er die Entwicklung nicht in Form von psychosexuellen, sondern psychosozialen Phasen.

  • Der Beginn des Erwachsenenalters ist durch den Konflikt zwischen Solidarität und Isolierung geprägt.

  • Die Frage nach der eigenen Identität stellt sich dominant im Jugendalter.

  • Das mittlere Erwachsenenalter ist laut Erikson vom Bedürfnis geprägt, Werte für kommende Generationen zu schaffen, weiterzugeben und abzusichern. Mangelnde Geberativität führt zu Stagnation, Selbstverwöhnung und Langeweile und verhindert psychisches Wachstum.

Question 12 of 50

Medal-premium 1

Ontogenese bezeichnet

Select one of the following:

  • die Bedingungen für die Genese qualitativer Entwicklungssprünge.

  • die Genese ontologischer Fragen.

  • die Betrachtung der Menschheitsentwicklung.

  • die Beziehung zwischen Embryonal- und Stammesentwicklung nach Haeckel.

  • die für die Entwicklungspsychologische "klassische" Zeitdimension.

Question 13 of 50

Medal-premium 1

Welcher Begriff sielt in Piagets Theorie keine Rolle

Select one of the following:

  • Volumenkonstanz

  • Ich-Identität

  • Zentrierung

  • Objektermanenz

  • Dezentrierung

Question 14 of 50

Medal-premium 1

Welche Aussage ist im Kontext der Arbeiten von Marcia falsch?

Select one of the following:

  • Macia entwickelte den Identity Status Approach und das damit einhergehende Identity Status Interview.

  • Der Status der Identitätsdiffusion hat für die Entwicklung keinerlei adative Funktion.

  • Eine übernommene Identität zeichnet sich durch hohes Commitmennt ohne vorangegangene Exploration aus.

  • Für Macia findet Identitätskonstruktion in thematischen Kontexten und Domänen statt, wobei er ursprünglich lediglich die Kontexte der beruflichen / schulischen Orientierung und politischer und religiöser Überzeugung einbezog.

  • Im Moratorium wird exploriert, ohne dass es zu einen Commitment kommt.

Question 15 of 50

Medal-premium 1

Welche Aussage ist falsch? Der "Fremde-Situation-Test

Select one of the following:

  • wird nicht nur in der Konstellation Mutter/Kind, sondern auch Vater/Kind
    durchgeführt.

  • erfasst das interne Arbeitsmodell, also die Bindungsrepräsentation des Kindes.

  • basiert auf systematischer Verhaltensbeobachtung.

  • wurde von Ainsworth entwickelt.

  • dient der Erfassung der Bindungsqualität mit Hilfe eines Labordesigns.

Question 16 of 50

Medal-premium 1

Welche Aussage ist falsch?

Select one of the following:

  • Der Philosoph Hans Vaihinger zeigt in seiner „Philosophie des Als-Ob“, wie
    Wissenschaft und auch Menschen in ihrem Alltag sich „bewusstfalscher“ Konzepte -
    Fiktionen -bedienen, die aber dennoch von hohem pragmatischen Nutzen sind.

  • George Herbert Mead gilt nicht als Mitbegründer des Fiktionalísmus.

  • Heinz Werner unterscheidet zwischen physiognomíschem undformaltechnischem
    Denken. Für ihn wird nicht der eine Modus durch den anderen in der Entwicklung
    weitgehend abgelöst, sondern beide existieren gleichberechtigt nebeneinander.

  • William Stern versteht Phantasietätigkeit als einen entscheidenden
    Entwicklungsmechanismus des Herstellens neuer psychologischer Realität.

  • Nach Piaget entwickelt sich das Denken über die Lebensspanne vom logischen
    Denken hin zu einer emotionsbasierten „Weisheit“.

Question 17 of 50

Medal-premium 1

Eines der folgenden Themenpaare markiert kein Entwicklungsthema in Eriksons Theorie:

Select one of the following:

  • Intimität vs. Verzweiflung

  • Initiative vs. Schuldgefühl

  • Identität vs. Identitätsdiffusion

  • Vertrauen vs. Misstrauen

  • Autonomie vs. Scham

Question 18 of 50

Medal-premium 1

Wer postuliert explizit, dass sich das Denken nicht aus gesprochener, sozialer Sprache
entwickelt?

Select one of the following:

  • Piaget

  • Simmel

  • Bowlby

  • Vygotsky

  • Bronfenbrenner

Question 19 of 50

Medal-premium 1

Ein Problem von Querschnittsuntersuchungen ist:

Select one of the following:

  • aufwendiger und zeitintensiver als ein Längsschnitt.

  • Testungseffekte (Übung) treten ein.

  • Ergebnisse liegen häufig erst nach Jahren vor.

  • intraindividuelle Veränderung in der Zeit wird nicht erfasst.

  • selektiver Stichprobenschwund über die Zeit.

Question 20 of 50

Medal-premium 1

Entwicklungspsychologische Untersuchungen

Select one of the following:

  • in der Form von Querschnittuntersuchungen liefern Daten über mittlere Unterschiede
    zwischen Altersgruppen.

  • erlauben in aller Regel, Altersunterschiede als Entwicklung zu interpretieren.

  • erlauben in aller Regel, intraindividuelle Entwicklungsverläufe zu erstellen.

  • versuchen zumeist, das Zustandekommen qualitativer Veränderungen auf
    ontogenetischer Ebene durch die Betrachtung weiterer Zeitebenen (Mikro, Meso) zu
    erklären.

  • bedienen sich zumeist eines kombinierten Längs-/Querschnittdesigns.

Question 21 of 50

Medal-premium 1

Mead unterschied zwischen „I“ und „ME“:

Select one of the following:

  • Das „ME“ ist reflexiv nicht unmittelbar zugänglich.

  • Das „I“ kann nicht als „Selbstkonzept“ verstanden werden.

  • Das „I“ repräsentiert als generalízed other letztendlich Gesellschaft an sich.

  • Die ständige Dynamik des „ME“ fiihrt zu einer Restrukturierung des „I“.

  • Das „ME“ ist empirisch nicht erfassbar.

Question 22 of 50

Medal-premium 1

Das FACS ist

Select one of the following:

  • ein Erfassungssystem fiir räumliches Orientierungsverhalten.

  • ein Kodiersystem fiír mimische Bewegungen, die als „action units“ beschrieben
    werden.

  • ein Auswertungsprogramm zur Analyse des emotionalen Gehalts gesprochener
    Sprache.

  • ein Kodiersystem für schriftliche Texte.

  • ein Kodiersystem für sprachbegleitende Gestik.

Question 23 of 50

Medal-premium 1

Welche der folgenden Aussagen ist falsch? In kulturvergleichenden Studien

Select one of the following:

  • wird Kulturzugehörigkeit in der Regel als abhängige Variable verstanden.

  • wird Kulturzugehörigkeit häufig als Landeszugehörigkeit/Nationalität verstanden.

  • müssen vor allem die Datenerhebungsinstrumente kultursensitiv angepasst werden.

  • wird nach kulturspezifischen Unterschieden gesucht.

  • wird nach Universalien gesucht.

Question 24 of 50

Medal-premium 1

Welches Problem entsteht bei der Längsschnittmethode nicht?

Select one of the following:

  • Selektiver Stichprobenschwund über die Zeit hinweg.

  • Die Messverfahren müssen über die Zeit hinweg an das Lebensalter der
    Teilnehmer/innen angepasst werden, wobei die interessierende
    Entwicklungsdimension identisch bleiben soll.

  • Die Ergebnisse sind kohorten- bzw. generationsspezifisch.

  • Interindividuelle Unterschiede in individuellen Entwicklungsverläufen lassen sich
    nicht rekonstruieren.

  • Übungseffekte können fälschlicherweise als Entwicklungseffekte interpretiert werden.

Question 25 of 50

Medal-premium 1

Die Frage nach der „ökologischen Validität“

Select one of the following:

  • ist identisch mit der Frage der Kriteriumsvalidität.

  • stellt sich ausschließlich in der Laborforschung.

  • richtet sich auf das Ausmaß, in dem die von den Versuchspersonen einer
    Untersuchung erlebte Umwelt die Eigenschaften hat, die der Forscher/die Forscherin
    voraussetzt.

  • stellt sich ausschließlich bei der Erörterung der Praxis- und Anwendungsrelevanz
    psychologischer Forschung.

  • geht auf Mary Ainsworth zurück.

Question 26 of 50

Medal-premium 1

Das SOK-Prinzip

Select one of the following:

  • wurde aus Eriksons Entwicklungstheorie abgeleitet.

  • hat sich in der Erforschung der kognitiven Entwicklung empirisch bewährt.

  • ist einem klassischen, traditionellen Entwicklungsmodell verpflichtet.

  • bedeutet: Selektion, Optimierung und Kompensation.

  • ist ausschließlich auf das höhere Lebensalter anwendbar.

Question 27 of 50

Medal-premium 1

Die Entwicklungspsychologie der Lebensspanne nach Paul Baltes lässt sich
folgendermaßen charakterisieren:

Select one of the following:

  • Entwicklung ist durch eine niedrige intraindividuelle Plastizität gekennzeichnet.

  • Entwicklung verläuft universell.

  • Entwicklung findet in Stadien und Stufen statt.

  • Entwicklung sollte multidisziplinär erforscht werden.

  • Im höheren Lebensalter ist Entwicklung gleichzusetzen mit Altersabbau.

Question 28 of 50

Medal-premium 1

Welche der folgenden Aussagen ist falsch?

Select one of the following:

  • Eine Entwicklungsaufgabe nach Havighurst ist eine Aufgabe, die sich in einer
    bestimmten Lebensperiode des Individuums stellt. Ihre erfolgreiche Bewältigung fiihrt
    zu Zufriedenheit und Erfolg, ein Versagen zu Unzufriedenheit, Ablehnung durch die
    Gesellschaft und Schwierigkeiten bei der Bewältigung späterer Aufgaben.

  • Für Havighurst ist eine Entwicklungsaufgabe durch ihr krisenhaftes Erleben definiert.

  • Havighurst unterscheidet drei Quellen der Entstehung einer Entwicklungsaufgabe:
    physische Reife, kultureller Druck (Erwartungen der Gesellschaft) und individuelle
    Zielsetztmgen oder Werte.

  • Das Konzept der Entwicklungsaufgabe eignet sich bis heute gut dazu, den Lebenslauf
    thematisch zu gliedern.

  • Havighurst beschreibt als Entwicklungsaufgaben des späten Erwachsenenalters:
    Energien auf neue Rollen lenken, Akzeptieren des eigenen Lebens, eine Haltung zum
    Sterben entwickeln.

Question 29 of 50

Medal-premium 1

Was stimmt nicht?

Select one of the following:

  • Das Konzept der „ökologischen Validität“ geht auf Bronfenbrenner zurück.

  • Das Bronfenbrennersche Illikrosystem wird nicht durch aktualgenetische
    Untersuchungen erfasst.

  • Urie Bronfenbrenner charakterisiert die Entwicklungspsychologie als „the science of
    strange behaviour of children in strange situations with strange adults for the briefest
    possible periods of time.“

  • Ein Exosystem ist ein Muster von Tätigkeiten und Aktivitäten, Rollen und
    zwischenmenschlichen Beziehungen, wie es von der sich entwickelnden Person in
    einem gegebenen Lebensbereich (z.B. die Familie, das Klassenzimmer usw.) erlebt
    wird.

  • Bronfenbrenner war ein „Kontextualist“, der Entwicklung als die dauerhafte
    Veränderung der Art und Weise, wie die Person die Umwelt wahrnimmt und sich mit
    ihr auseinandersetzt, verstanden hat.

Question 30 of 50

Medal-premium 1

Welche Forschungsfrage lässt sich nicht stringent aus dem „Kultivationsprinzip“ ableiten:

Select one of the following:

  • Welche Orte werden von älteren Migrant/innen als „Heimat“ empfunden?

  • Warum wird ein Einbruch in der eigenen Wohnung als Beschädigung der eigenen
    Identität empfunden?

  • Wie funktioniert ein „Glücksbringer“ aus psychologischer Perspektive?

  • Welche Funktionen haben „persönliche Objekte“ für die Identität?

  • Wie wirkt sich der elterliche Erziehungsstil auf die Entwicklung des Selbsts aus?

Question 31 of 50

Medal-premium 1

Seiffge-Krenke untersuchte, wie Jugendliche „imaginäre Gefährten“ in ihren Tagebüchern
konstruieren und anschreiben. Welche Aussage zur Studie von Seiffge-Krenke (1997)
trifft zu?

Select one of the following:

  • Der imaginäre Gefährte war ein Ersatz für Vertrauensbeziehungen zu Freunden oder
    innerhalb der Familie.

  • Die Konstruktion eines imaginären Gefährten ist förderlich für die
    Selbstwirksamkeitserwartung.

  • Der imaginäre Gefährte, der in den Tagebüchern angeschrieben wurde, war meistens
    männlich.

  • Die Konstruktion eines imaginären Gefährten im Tagebuch ist nicht förderlich für die
    Identitätsentwicklung im Jugendalter. ›

  • Der imaginäre Gefährte war hinsichtlich vieler Dimensionen dem Schreiber/der
    Schreiberin sehr ähnlich.

Question 32 of 50

Medal-premium 1

Inge Bretherton (1989)

Select one of the following:

  • macht am Beispiel der Studie von Rosenberg deutlich, dass es keine Unterschiede im
    Spiel zwischen sicher und unsicher gebundenen Kindern gibt.

  • beschäftigt sich in ihrem Artikel vor allem mit dem Symbolspiel im Einzelspiel.

  • betont, dass emotionale Regulation durch Spiel keinesfalls immer „von selbst“ gelingt.

  • entwickelt ein Modell zu den für das Regelspiel notwendigen emotionalen
    Kompetenzen.

  • votiert gegen spielfördernde Interventionsmaßnahmen, da es keinerlei Belege fiir
    deren Funktion gibt.

Question 33 of 50

Medal-premium 1

Wer hat die entwicklungspsychologische „Theory of Mind“-Forschung inspiriert?

Select one of the following:

  • Bowlby

  • Mead

  • Vygotsky

  • Winnicott

  • Piaget

Question 34 of 50

Medal-premium 1

Oettingen (1997)

Select one of the following:

  • zeigt, dass ausschließlich freie, positive Zuktmftsphantasien Übergewichtiger zum
    Thema Gewichtsverlust förderlich für die Bereitschaft zur Teihiahme an Diät-
    Selbsthilfegruppen sind.

  • entwickelt das Konzept „fantasm“ von Boesch weiter.

  • zeigt, dass ausschließlich freie, positive Zukunftsphantasien über den zukünftigen
    Beruf /Arbeitsplatz den späteren tatsächlichen Erhalt von Arbeitsangeboten
    Vorhersagen.

  • gibt einen Überblick über phantasiefordernde Maßnahmen im Erwachsenenalter.

  • zeigt, dass Phantasie in Online-Rollenspielen entwicklungsfördernd ist.

Question 35 of 50

Medal-premium 1

Das imaginäre Gespräch mit Verstorbenen (Josephs, 1998)

Select one of the following:

  • ist ein Phänomen, das im westeuropäischen Kulturkreis nicht beobachtet wird.

  • lässt sich unter einer entwicklungspsychologischen Perspektive interpretieren.

  • ist ein Phänomen, das sich nur in „kollektivistischen“ Gesellschaften findet.

  • lässt sich durch William Sterns „Philosophie des Als Ob“ theoretisch rahmen.

  • geht häufig mit psychischen Störungen einher.

Question 36 of 50

Medal-premium 1

Für Piaget

Select one of the following:

  • wird der Begriff der “Regel” im Übungsspiel gelernt.

  • ist “Kreativität” die höchste Entwicklungsstufe im Erwachsenenalter.

  • indiziert das Symbolspiel im Erwachsenenalter (z.B. Rollenspiele) einen
    Entwicklungsrückschritt.

  • ist die Beobachtung des gemeinsamen Murmelspielens für seine Theoriebildung von
    Interesse.

  • dominiert bei der Nachahmung die Assimilation.

Question 37 of 50

Medal-premium 1

Welche Aussage ist zutreffend (Studie von Seiffge-Krenke, 1997)?

Select one of the following:

  • Eine Neigung zur Tagträumerei ist ein Prädiktor für die Konstruktion von imaginären
    Gefährten in Tagebüchern Jugendlicher.

  • Die Werte auf der Egozentrismus-Skala differenzierten zwischen Jugendlichen mit
    oder ohne imaginären Gefährten.

  • Jugendliche, die ein Tagebuch fiihren, sind signifikant einsamer als Jugendliche, die
    kein Tagebuch führen.

  • Jugendliche, die imaginäre Gefährten in ihren Tagebüchern konstruieren, lösen ihre
    sozialen Probleme signifikant besser als Jugendliche, die in ihren Tagebüchern keinen
    imaginären Gefährten konstruieren.

  • Jugendliche, die in ihren Tagebüchern imaginäre Gefährten konstruieren, sind
    signifikant intelligenter als Jugendliche, die dies nicht tun.

Question 38 of 50

Medal-premium 1

Die Konstruktion von imaginären Gefährten im Kindesalter

Select one of the following:

  • kommt fast ausschließlich bei Einzelkindern vor.

  • ist ein pathologisches Phänomen.

  • findet sich überwiegend bei Jungen, die von Gleichaltrigen nicht akzeptiert werden.

  • kann in schwierigen Lebensumständen und bei Beziehungsdefiziten kompensatorisch
    wirken.

  • geht mit einer unsicheren Bindung des Kindes einher.

Question 39 of 50

Medal-premium 1

Welche Aussage ist falsch?

Select one of the following:

  • Whitty (2003) interpretiert „cyberspace“ als „potential space“ im Sinne von Winnicott.

  • Ein Übergangsobjekt ist ein selbstgewähltes Objekt, wie z.B. ein Kuscheltier oder eine
    Schmusedecke.

  • Auf Winnicott geht das Konzept des „Übergangsobjektes“ („transitional object“)
    zurück.

  • Winnicott kommt aus der psychoanalytischen Tradition.

  • Für Winnicott hat das Spiel keine zentrale Rolle für die Entwicklung.

Question 40 of 50

Medal-premium 1

Sowohl Piaget als auch Vygotsky haben sich mit dem Spiel im Rahmen der Entwicklung
befasst. Welche Aussage ist richtig?

Select one of the following:

  • Piaget räumt dem Symbolspiel keine besondere Funktion im Hinblick auf die
    Bewältigung negativer Emotionen ein.

  • Für Vygotsky besteht eine Funktion des Spiels darin, dass gesellschaftliche Praxis mit
    ihren sozialen und kulturellen Normen, Rollen und Regeln erworben, geübt und
    verinnerlicht wird.

  • Für Vygotsky ist Spiel eine Form der Assimilation.

  • Nach Piaget stehen Akkornmodation und Assimilation im Spiel im Gleichgewicht.

  • Vygotsky unterscheidet systematisch zwischen Übungsspiel, Symbolspiel und
    Regelspiel.

Question 41 of 50

Medal-premium 1

Mit dem AAI

Select one of the following:

  • lässt sich der Erfolg beim „Speed-Dating“ Vorhersagen.

  • lässt sich die Aktivität von Spiegelneuronen Visualisieren.

  • wird die Bindungsrepräsentation des Lebenspartners erfasst.

  • wird das Bondingverhalten Neugeborener beobachtet.

  • werden insbesondere Formaspekte retrospektiver Erzählungen bei der Auswertung
    berücksichtigt (z.B. Auslassungen; Unfähigkeit, konkrete Beispiele zu geben etc.).

Question 42 of 50

Medal-premium 1

Welche der folgenden Aussagen zu Untersuchungen an nordamerikanischen
Präriewühlmäusen ist falsch?

Select one of the following:

  • Während der Paarung wird beim Weibchen vor allem Vasopressin wirksam.

  • Die Paarbildung wird durch Geruchsbotenstoffe (Pheromone) gesteuert.

  • Auch ohne vorhergehende Paarungen führt die künstliche Verabreichung von
    entsprechenden Hormonen zu dauerhaften Bindungen.

  • Es gibt auch nicht-monogame Wühlmausarten.

  • Wird die Ausschüttung von Oxytozin und Vasopressin verhindert, kommt es zu keiner
    Bindung zwischen den Partnern.

Question 43 of 50

Medal-premium 1

Nach Seiffge-Krenke verändern sich die Adressaten der „Selbstenthüllung“ im
Jugendalter. Wem teilt man nach ihrer Untersuchung im Alter von 15 Jahren am
häufigsten „Privates“ mit?

Select one of the following:

  • den Freunden

  • den Geschwistern

  • der Mutter

  • dem Vater

  • dem/der romantischen Partner/Partnerin

Question 44 of 50

Medal-premium 1

Welcher Begriff/welches Konzept hat innerhalb der Bindungstheorie keine Relevanz?

Select one of the following:

  • Regelkreisprinzip

  • „sichere Basis“

  • „emotionales Band“

  • internal working model

  • Konditionierung

Question 45 of 50

Medal-premium 1

Bindung ist ein zentrales entwicklungspsychologisches Konzept.

Select one of the following:

  • Sicher gebundene Kinder reagieren in den Trennungsphasen des „Fremde-Situation“-
    Tests mit mehr Stress als unsicher gebundene Kinder.

  • Die Ausformung einer spezifischen Bindungsqualität ist umweltlabil.

  • Im Gegensatz zur klassischen Psychoanalyse betont die Bindungstheorie weit weniger
    die zentrale Rolle von Beziehungen für die lebenslange Entwicklung.

  • Im Rahmen des „Fremde-Situation“ Tests wird kindliches Bindungsverhalten in
    Situationen kategorisiert, die für das Kind weitgehend entspannend sind.

  • Für das Bindungs- und Fürsorgesystem wird eine lerntheoretische Basis angenommen.

Question 46 of 50

Medal-premium 1

Eine mit dem Fremde-Situation-Test diagnostizierte „unsicher-vermeidende“
Bindungsqualität

Select one of the following:

  • ist bis ins Erwachsenenalter hinein stabil.

  • tritt in empirischen Studien im Vergleich zur „sicheren“ Bindungsqualität seltener auf.

  • impliziert eine Bindungsstörung.

  • resultiert der Theorie zufolge in einem eher positiv getönten Selbstkonzept.

  • ässt sich nahezu ausschließlich durch mangelnde „Feinfühligkeit“ der Mütter
    erklären.

Question 47 of 50

Medal-premium 1

Welcher der folgenden Begriffe bezeichnet eine „Mischform“ (keinen Primärtypus) der
Liebe nach J. A. Lee?

Select one of the following:

  • Eros

  • Storge

  • Agape

  • Ludus

  • Nania

Question 48 of 50

Medal-premium 1

Welche Aussage ist richtig?

Select one of the following:

  • die Bindungsqualität „desorganisiert“ liegt noch im „Normalbereich“ adaptiver
    Entwicklung.

  • „sicher“ gebundene Kinder geraten im Fremde-Situation-Test nicht unter Stress.

  • Die Bindung an die Mutter hat für ein Kind einen höheren Stellenwert als die Bindung
    an den Vater.

  • „unsicher-ambivalent“ gebundene Kinder lassen sich im Fremde-Situation-Test nur
    schwer beruhigen.

  • Bindungsdefizite in der frühen Kindheit können später nicht mehr kompensiert
    werden.

Question 49 of 50

Medal-premium 1

Der „Fremde-Situation Test“ basiert auf

Select one of the following:

  • Geschichtenergänzungsaufgaben.

  • Verhaltensbeobachtung.

  • Interviews.

  • einem narrativen Ansatz (Erzählen der Lebensgeschichte).

  • Fragebogenitems.

Question 50 of 50

Medal-premium 1

Unter feiniühligem Pflegeverhalten versteht Ainsworth welche der folgenden
Verhaltensweisen nicht:

Select one of the following:

  • Um das Kind nicht für unangemessene Stressreaktionen (z.B. schreien) systematisch
    zu verstärken, sollte die Mutter zwischendurch die Signale des Kindes immer mal
    wieder ignorieren.

  • Sie muss angemessen auf die Signale reagieren, also etwa die richtige Dosierung der
    Nahrungsmenge herausfinden, eher beruhigen oder Spielanreize bieten, ohne durch
    Über- oder Unterstimulation die Mutter-Kind-Interaktion zu erschweren.

  • Sie muss die Signale aus der Perspektive des Säuglings richtig deuten, etwa das
    Weinen des Kindes in seiner Bedeutung entschlüsseln (Weinen bei Hunger,
    Unwohlsein, Schmerzen, Langeweile).

  • Die Mutter muss in der Lage sein, die kindlichen Signale mit größter Aufmerksamkeit
    wahrzunehmen.

  • Die Reaktion muss prompt, also innerhalb einer für das Kind noch tolerablen
    Frustrationszeit erfolgen.

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