Neuzeit: Der Dreißigjährige Krieg - Ein europäischer Machtkampf

Question 1 of 8

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Was regelte der Augsburger Religionsfrieden?

Select one or more of the following:

  • Jede/r konnte sich nach seinem eignen Wunsch für ein religiöses Bekenntnis entscheiden.

  • Der Landesfürst konnte bestimmen, welches religiöse Bekenntnis seine Untertanen haben sollten. Z.B. Habsburger = römisch-katholisch

  • Das römisch-katholische Bekenntnis und das protestantische Bekenntnis waren grundsätzlich gleichberechtigt.

  • Alle Untertanen des Kaisers des "Heiligen Römischen Reichs" und alle Landesfürsten müssen sich ausnahmslos zum römisch-katholischen Glauben bekennen.

Question 2 of 8

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Was war die "Union" und wer unterstützte sie?

Select one or more of the following:

  • Die Union war ein Zusammenschluss protestantischer Landesfürsten. Neben protestantischen deutschen Landesfürsten wie dem Kurfürst von Sachsen wurde die Union auch vom protestantischen König von Schweden, Gustav Adolf, aber auch vom katholischen (!) König von Frankreich, Ludwig XIV, unterstützt.

  • Die Union war ein Zusammenschluss protestantischer deutscher Landesfürsten. Sie wurde ausschließlich von protestantischen deutschen Landesfürsten wie dem Kurfürst von Sachsen gebildet und diente ausschließlich der Förderung des protestantischen Glaubens in Deutschland und Europa.

  • Die Union war ein Zusammenschluss katholischer deutscher Landesfürsten zur Unterstützung des katholischen Habsburger Kaisers. Ihr gehörte der Herzog von Bayern an, sie wurde aber auch vom katholischen spanischen König unterstützt.

Question 3 of 8

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Was war die "Liga" und von wem wurde sie untersützt?

Select one or more of the following:

  • Die Liga war ein Zusammenschluss katholischer deutscher Landesfürsten zur Unterstützung des katholischen Habsburger Kaisers. Ihr gehörte der Herzog von Bayern an, sie wurde aber auch vom katholischen spanischen König unterstützt.

  • Die Liga war ein Zusammenschluss protestantischer Landesfürsten. Neben protestantischen deutschen Landesfürsten wie dem Kurfürst von Sachsen wurde die Liga auch vom protestantischen König von Schweden, Gustav Adolf, und vom katholischen (!) König von Frankreich, Ludwig XIV, unterstützt.

  • Die Liga war ein Zusammenschluss zur Förderung des katholischen Glaubens in Europa. Neben katholischen deutschen Landesfürsten wie dem Herzog von Bayern wurde die Liga auch vom katholischen König von Frankreich, Ludwig XIV, unterstützt, da ihm der katholische Glaube sehr am Herzen lag.

Question 4 of 8

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Wann fand der Dreißigjährige Krieg statt?

Select one or more of the following:

  • Von 1618 bis 1648.

  • Von 1492 bis 1522.

  • Von 1789 bis 1819.

Question 5 of 8

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Was regelte der Westfälische Friede?

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  • Der Augsbuger Religionsfrieden wurde bestätigt. Damit konnte der Landesfürst weiterhin bestimmen, welches Bekenntnis seine Untertanen haben sollten.

  • Der Kaiser hatte fortan keine wirkliche Macht mehr im gesamten Gebiet des "Heiligen Römischen Reichs". Die Habsburger behielten den Titel Kaiser, ihr tatsächlicher Machtbereich war aber auf Österreich beschränkt.

  • Das "Heilige Römische Reich" zerfiel in über 300 unabängige Einzelstaaten, die von den jeweiligen Landesfürsten absolutistisch regiert wurden.

  • Die Macht des Kaisers über das "Heilige Römische Reich" wurde wieder hergestellt und die vielen Landesfürsten der Fürstentümer und Herzogtümer wurden entmachtet.

  • Frankreich und Schweden stiegen zu Großmächten in Europa auf.

Question 6 of 8

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Was war der "Prager Fenstersturz"?

Select one or more of the following:

  • Nachdem der katholische Erzbischof von Prag eine neu errichtete protestantische Kirche niederreißen ließ, verlangten die verärgerten Protestanten, dass der Habsburger Rudolf II sie beschützte, was dieser verweigerte. Aus Protest dagegen drangen 1618 bewaffnete Protestanten in die Prager Burg ein, wo sie einige kaiserliche Räte aus dem Fenster warfen. Außerdem wählten sie einen neuen protestantischen König für Böhmen. Dies war der Auslöser für den 30-jährigen Krieg.

  • Nachdem der protestantische Bischof von Prag eine neu errichtete katholische Kirche niederreißen ließ, verlangten die verärgerten Katholiken, dass der Habsburger Rudolf II sie beschützte, was dieser verweigerte. Aus Protest drangen bewaffnete Katholiken in den Sitz des prostantischen Bischofs ein, und warfen den protestantischen Bischof aus dem Fenster. Dies war der Auslöser für den 30-jährigen Krieg.

  • Bei einem Besuch auf der Prager Burg stürzte der Habsburger Rudolf II unglücklich aus dem Fenster. Er machte dafür die Protestanten verantwortlich. Dies war der Auslöser für den 30-jährigen Krieg.

Question 7 of 8

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Welche Auswirkungen hatte der 30-jährige Krieg auf die Bevölkerung?

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  • Große Gebiete des "Heiligen Römischen Reichs", v.a. in Mitteldeutschland, waren verwüstet und hunderttausende Bauern, auch Frauen und Kinder, von plündernden Landsknechten getötet worden.

  • Unzählige Zivilisten waren Opfer des Krieges geworden. Hunderttausende waren bei Belagerungen von Städten (z.B. in Magdeburg) entweder verhungert oder von plündernden Landsknechten getötet worden.

  • Die Bevölkerung des "Heiligen Römischen Reichs" wurde in manchen Gebieten aufgrund von Hungersnöten, aufgrund der Plünderungen und aufgrund der Kriegsverbrechen der Landsknechtheere, halbiert.

  • Die meisten Gebiete des "Heiligen Römischen Reichs" erlebten eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte während des 30-jährigen Kriegs.

Question 8 of 8

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War der 30-jährige Krieg ein europäischer Machtkampf um die Vormachtstellung in Europa? Begründe deine Meinung!

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  • Ja, es ging bei diesem Krieg in erster Linie um den Ausbau der Vormachtstellung in Europa. Zwar war der Auslöser des Krieges, dass Protestanten in Böhmen sich gegen Übergriffe durch den katholischen Bischof von Prag wehrten. Im Laufe des Kriegs wurde dieser aber zu einem Kampf um politischen Einfluss und Macht in Europa. Der katholische König von Frankreich, der im eignen Land die Protestanten rücksichtslos verfolgen ließ, unterstütze im Krieg dennoch die protestantische Liga. Dadurch wollte er die Macht des Habsburger Kaisers des "Heilgen Römischen Reichs" schwächen und selber zu einer europäischen Großmachtstellung aufsteigen.

  • Nein, der 30-jährige Krieg war von Beginn bis zum Ende ein Kampf der Anhänger des protestantischen Glaubens gegen die Vertreter des katholischen Glaubens. Der katholische König von Frankreich untersützte versehentlich die protestantische Union, da er von seinen Beratern getäuscht worden war.

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Neuzeit: Der Dreißigjährige Krieg - Ein europäischer Machtkampf

Markus Grass
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Matura Geschichte Quiz on Neuzeit: Der Dreißigjährige Krieg - Ein europäischer Machtkampf, created by Markus Grass on 26/01/2014.

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