Kromreyfragen - März 2013 - Block 2

Question 1 of 12

Medal-premium 1

Welche Aussagen zum Kritischen Rationalismus treffen zu?

Select one or more of the following:

  • An wahre Aussagen tasten sich am kritisch-rationalen Vorgehen orientierte Forschende
    durch eine systematisch, methodisch-kontrollierte Vorgehensweise heran.

  • Wissenschaftliche Hypothesen sind so zu formulieren, dass sie prinzipiell an der
    Wirklichkeit scheitern können.

  • Sprechen die in einer empirischen Untersuchung gefundenen Ergebnisse nicht für
    eine vorher aufgestellte wissenschaftliche Hypothese, so kann diese zumindest in
    der bisherigen Formulierung keine Geltung mehr beanspruchen

  • Aussagen, die aufgrund Ihrer Formulierung wahr sein müssen, sind als Hypothesen
    beim kritischen Rationalismus akzeptiert.

  • Tautologien können, da sie alle Möglichkeiten einschließen, die überhaupt auftreten
    können, nie widerlegt werden.

Question 2 of 12

Medal-premium 1

Bei der Darstellung der empirischen Sozialforschung wurden die Begriffe theoretischer
Basissatz, empirischer Basissatz und Basissatz-Dilemma verwendet. Welche der
folgenden Aussagen zu diesen Begriffen sind richtig?

Select one or more of the following:

  • Theoretische Basissätze sind ein synonymer Ausdruck für wissenschaftliche Hypothesen.

  • Theoretische Basissätze werden deduktiv aus wissenschaftlichen Hypothesen abgeleitet.

  • Empirische Basissätze sind Beobachtungsaussagen

  • Über welchen Weg der Forscher zu seinen Hypothesen kommt, ist nach der Ansicht
    des Kritischen Rationalismus nicht von Belang

  • Das Basissatz-Dilemma entsteht dadurch, dass nicht eindeutig entschieden werden
    kann, ob ein empirischer Basissatz "wahr" ist, er die Realität objektiv beschreibt

Question 3 of 12

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Welche der aufgeführten Sätze sind Hypothesen im Sinne des Kritischen Rationalismus!

Select one or more of the following:

  • Welche Ursachen führen zur Legasthenie?

  • Jede/r fünfte Schüler/in ist von Legasthenie betroffen.

  • Legasthenie senkt die Motivation sich mit Sprache auseinanderzusetzen

  • Die Motivation zur Auseinandersetzung mit Sprache ist im Durchschnitt recht
    gering.

  • Die Rechtschreibleistung der Grundschüler ist als gut zu bezeichnen

Question 4 of 12

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Welche der folgenden Aussagen zu Definitionen sowie zur dimensionalen und semantischen
Analyse sind richtig? Für B ist der letzte Satz zu beurteilen.

Select one or more of the following:

  • Nominaldefinitionen können falsch sein.

  • (B) In einem Text wird wie folgt definiert: Neue Medien werden hier definiert als Medien,
    die digitale Datenspeicherung und digitale Datenverarbeitung verwenden.
    Bei dieser Definition handelt es sich um eine Realdefinition.

  • Eine Nominaldefinition ist die Festlegung der Bedeutung eines Begriffs durch einen
    oder mehrere bereits bekannte Begriffe.

  • Nach der Klärung der Forschungsfrage ist bei einer quantitativen empirischen Untersuchung
    als erstes eine dimensionale und semantische Analyse durchzuführen.

  • Die dimensionale und semantische Analyse steht am Ende des quantitativen empirischen
    Forschungsprozesses

Question 5 of 12

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Welche Aussagen zu Indikatoren und Indexmessungen sind richtig?

Select one or more of the following:

  • Indikatoren sind empirische Sachverhalte, die direkt wahrnehmbar oder feststellbar
    sind und eindeutige Messvorschriften für nicht direkt erfahrbare empirische
    Sachverhalte liefern.

  • Die Erstellung eines Index ist nur zulässig, wenn die Korrelationen aller Teildimensionen
    mit der abhängigen Variablen positiv sind.

  • Über eine logische, arithmetische und relationale Operation kann man Indikatoren
    zu Indizes zusammenfassen

  • Die Validität von schlussfolgernden Indikatoren ist immer gesichert.

  • Korrespondenzregeln sind Postulate, die festlegen, welcher beobachtbare Sachverhalt
    als Hinweis (als Indikator) auf den theoretisch gemeinten Sachverhalt gelten
    soll

Question 6 of 12

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Welche Aussagen zu Skalenniveaus treffen zu?

Select one or more of the following:

  • Bei der Ordinalskala hat der Nullpunkt eine empirische Bedeutung.

  • Bei der Nominalskala dürfen die Messwerte bezüglich gleich/ungleich interpretiert
    werden

  • Die Ordinalskala unterscheidet sich von der Intervallskala, dass nur bei der letzten
    die Abstände zwischen den Merkmalsausprägungen empirisch interpretiert werden
    dürfen

  • Bei der Nominalskala dürfen größer/kleiner empirisch interpretiert werden

  • Das Merkmal Gleichheit/Ungleichheit darf nur bei Nominalskalen interpretiert
    werden. Bei den anderen Skalenniveaus ist die Interpretation dieses Merkmals nicht
    statthaft.

Question 7 of 12

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Beurteilen Sie die folgenden Einstufungen der Skalenniveaus auf Richtigkeit!

Select one or more of the following:

  • Das Merkmal Nationalität einer Person hat ein ordinales Skalenniveaus

  • Die Anzahl der richtig gelösten Aufgaben bei einem Mathematiktest hat ein Ratioskalenniveau

  • Die Reihenfolge der Schüler in einem Hundertmeterlauf hat ein Intervallskalenniveau.

  • Die für eine Lösung einer Aufgabe benötigte Zeit ist ein Merkmal auf Ratioskalenniveau.

  • Das erreichte Schwimmabzeichen (Seepferdchen, Freischwimmer, Fahrtenschwimmer)
    stellt die erreichte Schwimmfähigkeit auf Nominalniveau dar.

Question 8 of 12

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Welche der folgenden Aussagen zu den Verfahren zur Auswahl von Untersuchungsteilnehmenden
treffen zu?

Select one or more of the following:

  • Bei einer Quotenauswahl wird dem Interviewer genau vorgegeben, welche Personen
    zu interviewen sind

  • Die Klumpenauswahl gehört zu den nicht zufallsgesteuerten Auswahlverfahren

  • Bei der willkürlichen Auswahl greift sich der Interviewende/Beobachtende nach
    Belieben Personen oder Situationen heraus, die befragt oder beobachtet werden

  • Beim Random-Route-Verfahren wird dem Interviewenden genau vorgegeben, welcher
    Weg vom festgelegten Startort zum Interview zu nehmen ist

  • Bei der systematischen Zufallsauswahl wird der Anfangspunkt systematisch bestimmt,
    und von dort aus in zufälligen Schritten die weiteren in die Stichprobe
    aufzunehmenden Fälle ermittelt

Question 9 of 12

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Welche Aussagen zur Stichprobenziehung treffen zu?

Select one or more of the following:

  • Vorteil einer Vollerhebung gegenüber einer Teilerhebung ist die größere Genauigkeit
    der Ergebnisse

  • Unter der Erhebungs-Grundgesamtheit versteht Kromrey diejenige Menge von Individuen,
    Fällen oder Ereignissen, auf die sich die Aussagen der Untersuchung
    beziehen sollen.

  • Unter Repräsentativität versteht Kromrey, dass die gezogene Stichprobe ein verkleinertes
    Abbild einer angebbaren Grundgesamtheit ist

  • Dadurch, dass bei der Quotenauswahl dem Interviewer bestimmte Quoten für einige
    Merkmale vorgegeben werden, handelt es sich um ein zufallsgesteuertes Auswahlverfahren

  • Bei der reinen Zufallsauswahl wird jedes Element der Stichprobe unabhängig durch
    einen reinen Zufallsprozess gezogen

Question 10 of 12

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Welche Aussagen zur Interviewsituation und zum Fragebogenaufbau sind richtig?

Select one or more of the following:

  • Bei der Interviewsituation handelt es sich um eine asymmetrische soziale Beziehung

  • Die Interviewsituation ist für den Interviewten sozial folgenlos

  • Offene Fragen sind nicht für die Erfassung von Wissen der Befragten geeignet

  • Schlussfragen dienen der Erfassung der Fähigkeit zum logischen Denken bei Interviewten.

  • Pufferfragen sollen etwaige Einflüsse des Interviewenden auf den Befragten abfangen.

Question 11 of 12

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Eine Gruppe Kinderärzte begleitet mit wissenschaftlichen Untersuchungen den Ausbau der Betreuung von Kindern unter 3 Jahren in Kindertagesstätten. Hierzu interessiert
sie die psychische und physische Verfassung aller in Deutschland lebenden Kinder im Alter von 2 Jahren. Welche der folgenden Aussagen ist richtig? Es ist jeweils der letzte Satz
auf Richtigkeit zu bewerten.

Select one or more of the following:

  • Es werden Befragungen in Kindertagesstätten durchgeführt. Dabei werden in einem Zufallsverfahren zunächst einzelne Kindertagesstätten ausgewählt. Für alle zweijährigen Kinder in diesen ausgewählten Kindertagesstätten werden die Daten erhoben. Dieses geschilderte Auswahlverfahren entspricht einer Klumpenauswahl.

  • In einer Befragung zu der oben geschilderten Studie werden die Erzieher und Erzieherinnen in den Kindertagesstätten nach ihrem Eindruck zu jedem zweijährigen Kind befragt. Die befragten Erzieher und Erzieherinnen sind für die Studie die Untersuchungseinheiten.

  • Eine weitere Quelle für Daten zu den Kindern sind die Ergebnisse von U7 Untersuchungen bei Kinderärzten, die für Kinder im Alter von 21-24 Monaten vorgesehen sind. Hierzu werden per Zufallsauswahl ermittelte Kinderärzte nach den Untersuchungsergebnissen
    befragt. Da einige Eltern mit ihren Kindern nicht zur U7 Untersuchung gehen, besteht für diese Erhebung ein overcoverage.

  • Bei der Erhebung der Daten wird auch der Bildungsabschluss der Eltern protokolliert. Dabei werden die Abschlüsse wie folgt kodiert:
    0 - kein Schulabschluss
    1 - Schulabschluss, keine Berufsausbildung
    2 - Schulabschluss und Berufsausbildung (nicht akademisch)
    3 - Hochschulabschluss
    4 - keine Angaben / unklare Aussagen
    Die so kodierten Werte lassen sich auf einer Intervallskala abbilden.

  • Es ist geplant die Untersuchung in drei Jahren zu wiederholen, mit den dann zweijährigen Kindern, die zum Zeitpunkt der ersten Untersuchung noch nicht geboren sind. Diese beiden Untersuchungen bilden zusammen eine Panel-Analyse.

Question 12 of 12

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Welche Aussagen zur empirischen Bildungsforschung sind richtig?

Select one or more of the following:

  • Der Schwerpunkt der empirischen Bildungsforschung liegt auf der persönlichen
    Bildung des Einzelnen

  • Die Bildungsforschung untersucht die Bildungsrealität in einer Gesellschaft

  • Zentrale Merkmale der Bildungsforschung sind Problemorientierung, Interdisziplinarit
    ät und die Verwendung empirischer Forschungsmethoden

  • Wenn ein enger Begriff zu Grunde gelegt wird, hat die Bildungsforschung als Unterrichtsforschung
    schon eine lange Geschichte

  • Die Auswirkungen des Qualifikationserwerbs spielen bisher in der Bildungsforschung
    keine Rolle.

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Kromreyfragen - März 2013 - Block 2

melanie.najm
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Bachelor Modul 1D - Empirische Sozialforschung (alte Klausuren) Quiz on Kromreyfragen - März 2013 - Block 2, created by melanie.najm on 09/02/2014.

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