Bu02/3A ♥ Teil 2

Descrição

Eine Sammlung von Karteikarten für die Buchhandelsklasse des Berufskollegs Bachstr. Die Karteikarten sind nicht nach Themen oder Fächern sortiert.
Alina B.
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Alina B.
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Resumo de Recurso

Questão Responda
Sonntagsruhe Jugendarbeitsschutz - Keine Beschäftigung an Sonntagen - Ausnahme je nach Branche (z.B. Bäcker)
Feiertagsruhe Jugendarbeitsschutz - am 24. und 31. Dez. nach 14 Uhr - gesetzl. Feiertage mit Ausnahmen -> ausgenommen 25. Dez, 01. Jan, erster Tag Ostern, 1. Mai
Arbeitszeit Jugendarbeitsschutz - Arbeitszeit= Beginn bis Ende ohne Pausen - Dauer: 8Std. täglich, 40 wöch. - bei Brückentagen -> ausfallende Arbeit darf auf nächste 5 Wochen verteilt werden - täglich nicht länger als 8,5 Std - bei verkürzten Tagen: Verteilung zu 8,5Std
Betriebssystem Anwendersoftware verwaltet Systemressourcen, stellt Anwenderprogramme zur Verfügung Programme, die installiert werden, genutzt im Alltag, Arbeit....
Speichermedien handelsüblich: USB-Sticks, externe Festplatten, SD-Karten, Clouds fangen je nach Medium bei ~2GB an, bis 1-2 TB oder mehr
Warenwirtschaftssystem Programm zur Steuerung des Warenflusses, Bereitstellung waren- und kundenbezogener Daten zur Realisierung von Konzepten des Handelsmarketing, Rechnungslegung, Inventur, Statistik -> informationstechn. Abbildung aller Warenprozesse
PLU-System GTIN-Code Price-Lookup-Verfahren: Im WWS nachgeschlagen durch Scannen oder Eingeben des Codes Global Trade Item Number: Länderkennung-Betriebsnr.-Artikelnr.-Prüfziffer
Marketingmix Erfolgskontrolle Werbung-Verkaufsförderung-Öffentlichkeitsarbeit=Werbeplan Erfolgskontrolle: Vorher/Nachhervergleich, Befragung, psychologischer Erfolg
7 Punkte des Werbeplans 1. Werbeziel: welche Wirkung soll erzielt werden? 2. Zielgruppe/Streukreis 3. Werbebotschaft: Identität, Nutzen 4. Werbeträger: welche Medien? 5. Werbemittel: Welche Form? 6. Streugebiet/Zeit: wann + wo? 7. Werbeintensität
Verkauf von Gegenständen als Besitzer (nicht Eigentümer) - Sache darf nicht gestohlen, verloren, sonst abhanden kommen sein - Ausnahme: Geld, Inhaberpapiere, Auktionsgegenstände - Erwerber muss Verkäufer für Eigentümer halten - Sache muss übergeben werden
gutgläubiger Eigentumserwerb - Erwerber kann Sache in gutem Glauben erwerben -> schützt nicht bei Gestohlenem, aber bei Geld ungerechtfertigte Bereicherung: Finder wird nicht automatisch Eigentümer eines gefundenen Gegenstands
Eigentum und Besitz bei Diebstahl - Dieb wird widerrechtlicher Besitzer, aber nicht Eigentümer - Eigentümer kann auf Herausgabe klagen - Recht auf Selbsthilfe: Zurückerlangen der Sache, notfalls mit Gewalt
Datenbank - System zur elektronischen Verwaltung von Daten -> Datenorganisation - große Mengen von Daten strukturiert speichern z.B. VLB, Titeldatenbank der Verlage
Bibliographie - erfassen, ermitteln, einordnen von Artikeln - Verzeichnis in dem Veröffentlichungen kategorisiert werden - bieten ausführliche Informationen zu Titeln
unselbstständige Bibliographie - Literaturverzeichnisse bei wiss. Arbeiten -> beziehne sich nur auf bestimmte Ausgaben und Abschnitte - "Literaturhinweise" - Zeitungsartikel - finden sich nicht in Bibliographien
Aufhebung der Angebotsverbindlichkeit - durch Freizeichnungsklauseln zB "Angebot freibleibend", "solange der Vorrat reicht", "unverbindlich" - verspätete oder abgeänderte Annahme - schriftlich innerhalb einer Woche
(Produktions-)Sektoren primärer Sektor: Urerzeugung -> Rohstofferzeugung, Landwirtschaft sekundärer Sektor: Weiterverarbeitung -> Industrie, Handwerk tertiärer Sektor: Dienstleistung -> Handel, Logistik, Beratung
1. Bedürfnis 2. Bedarf 3. Nachfrage 1. sind unendlich, unspezifisch 2. ist ein konkretes Bedürfnis 3. Befriedigung des Bedarfs durch Güter
Produktionsfaktoren Arbeit: menschliche Arbeitsleistung Boden: Anbau- (Landwirtschaft) Abbau- (Rohstoffgewinnung) Standort- (Gewerbefläche) Kapital: Geld-, Sachkapital
Güterarten freie Güter kein Preis, frei verfügbar, konsumreif z.B. Luft, Wasser
Güterarten wirtschaftliche Güter haben Preis, sind knapp, müssen hergestellt werden
Güterarten Sachgüter Kleidung, Bücher etc.
Güterarten Dienstleistungen Bedienung, Beratung...
Güterarten Konsumgüter dinen direkter Bedürfnisbefriedigung
Güterarten Produktionsgüter dienen Herstellung anderer Güter
Güterarten Verbrauchsgüter dienen begrenzter Nutzung
Güterarten Gebrauchsgüter dienen dauerhafter Nutzung
Güterarten Substitutionsgüter z.B. Butter und Margarine können miteinander ausgetauscht werden
Güterarten Komplementärgüter ergänzen sich
unvollkommener Markt - Güter sind nicht homogen - Mangel an Marktübersicht - persönliche Präferenzen von Konsumenten - keine unendlich schnelle Reaktionsgeschwindigkeit - unterschiedliche Preise
einfacher Wirtschaftskreislauf
erweiterter Wirtschaftskreislauf
Preisbildung vollkommener Markt (Darstellung)
Mitbestimmungsrecht Betriebsrat - "echte" Mitbestimmung - Einführung bestimmter Regeln können verlangt werden -> Initiativrecht - Einigungszwang - Regeln müssen von AG und BR zusammen festgelegt werden
VLB - "Verzeichnis lieferbarer Bücher" - Referenzdaten zu Büchern, CDs... und Verlagen - für gebundene Ladenpreise - Selbsteintragung
RDA - "Resource description and Access" - bibliothekarisches Regelwerk zur Katalogisierung von Veröffentlichungen - auch Museen und Archive
Mitspracherecht oder Beratungsrecht Betriebsrat - AG ist verpflichtet, bei bestimmten Plänen den BR zu Rate zu ziehen - bei Angelegenheiten der Personalplanung -> Stellenausschreibung, Inhalt Personalfragebögen, Berufsbildung... - Beurteilungsgrundsätze - Festlegung von Auswahlrichtlinien - Ausstattung von Einrichtungen
Beförderungsbedingungen Inhalte des Angebots gesetzl. Regelung - Warenschulden sind Holschulden - Käufer trägt Versandkosten - Versand muss in Verkaufspreis einkalkuliert werden - ab Werk: Käufer trägt Kosten - frei Haus: Verkäufer trägt Kosten
Zahlungsbedingungen Inhalte des Angebots - Geldschulden sind Bringschulden - Käufer verantwortlich für Geldübermittlung - gesetzl. Regelung: sofortige Zahlung bei Lieferung - mögl. Zahlungsbedingungen: Vorauszahlung, mit Zahlungsziel...
Gerichtsstand Inhalt des Angebots - gesetzl. vs. vertragl. Regelungen - bei Streitigkeiten: Gericht am Erfüllungsort des Schuldners - Amtsgericht: bis 5000€, sonst Landgericht - Sitz des Verkäufers für Streitigkeiten aus Lieferung - Sitz des Käufers: für Streitigkeiten um Bezahlung
Kriterien Angebotsvergleich quantativ: Preis, Rabatt, Skonto, Zollgebühren qualitativ: Lieferzeit, Zahlungs- /Lieferbedingungen, Qualität, Reputation, Zuverlässigkeit, Mindestabnahme
Terminkauf Fixkauf Kauf auf Abruf Terminkauf: Liefering in gewisser Zeitspanne (zB 2 Wochen) Fixkauf: Lieferung zu bestimmten Tag (zB Hochzeitstag) Kauf auf Abruf: Ware bleibt beim Händler bis der Käufer sie benötigt
Stichwort Schlagwort Stichwort: Begriffe die in Titel, Impressum, Beschreibung... vorkommen Schlagwort: beschreiben Inhalt z.B. Suche nach Liebesroman, der in Wien spielt : "Wien" und "Liebe"
das ökonomische Prinzip Minimalprinzip: ein gegebenes Ziel mit minimalen Mitteln erreichen z.B. Hunger stillen durch TK-Pizza Maximalprinzip: mit gegebenen Mitteln ein maximales Ziel erreichen z.B. mit Lebensmitteln aus dem Kühlschrank ein Gericht kochen
Stapelfenster - So viel Produkte wie möglich - in Stapeln, überladen - zB modernes Antiquariat
Prestigefenster - Luxusartikel, hochwertige Produkte - wenig Produkte, Markenname sichtbar und beworben
bedarfsorientiertes Fenster - komplette Produktlinie, zB Modekollektion - schneller Überblick
Anlassfenster - zu Feiertagen und Anlässen, saisonal - eher traditionell als innovativ - Konzepte wiederholen sich mindestens jährlich
Themenfenster - Zu Themen inszenierte Fenster, oft aufwändiger - Anreize für Kunden, den Laden zu betreten
Durchblickfenster - keine Produkte oder Dekoration erforderlich - direkter Blick in den Laden
Blindes Schaufenster - komplett verdecktes Fenster - zB durch PLakate
Bühnenfenster - aufwändiges Fenster, das eine Szene zeigt - zB Galeria Kaufhof an Weihnachten
Informationsfenster - Fenster mit sachlichen Informationen - zB Dienstleistungen oder Reise
kontaktloses Bezahlen - Zahlkarten können in Wallet hinterlegt werden -> Smartphones/watches - über NFC aus höchstens 4cm Entfernung - Bestätigung durch Piepton - Vorteile: flexible Zahlart, hygienischer Ablauf, selbe Kosten wie EC Nachteile: passende Hardware, X Sicherheit
GiroCard - ehemals EC-Karte - 100 % Zahlungsgarantie für Händler - Prüfung der Kontodeckung bei jeder Nutzung - keine Kosten für Kunden, kein Zahlungsausfall - max 0,2% Gebühren
Gutscheine - mehr Umsatz, Flexibilität, (Neu)Kundenbindung - 3 Jahre gültig, danach lt. Betrieb - Infos: Betrag, Ausstellender, Datum, - keine Pflicht zur Restbetragauszahlung - bei Mangelware nur in Absprache mit Kunden - hoher Verwaltungs/Zeitaufwand, Beschaffungskosten, Mitarbeiterschulung
Serviceleistungen an der Kasse - Geschenk oder für Transport verpacken - Gutscheine, Bücherschecks - Karten, Infos zu Veranstaltungen - Kataloge, Tüten - Rabattaktionen, Stempelaktionen
Gesprächsblocker - Verhalten und AUssagen, die das Verkaufsgespräch stören - zB Belehrungen, Bloßstellen, drängeln, überreden, Beleidigungen, unterbrechen...
Mittel der Kommunikation verbal: gesprochene, geschriebene Sprache paraverbal: Nutzung der Sprache, Intonation... non-verbal: körperliche Anzeichen
Was ist Kommunikation? - Mittel der Verständigung - Informationsaustausch/-vermittlung durch: Körpersprache, Sprache, Intonation, Mimik, Gestik - verbal, nonverbal
Ich-Botschaften - auch "Selbstoffenbarungen" - mitteilen eigener Gefühle, Meinungen - Kritik mit Wertschätzung verbinden - Wahrnehmung, Wirkung, Wunsch
Ergänzungsangebote - notwendig für die Nutzung des Artikels, zB Batterien - ermöglichen erst Nutzung
Zusatzangebote - erhalten den Gebrauchswert - steigern den Kundennutzen -> bereichern sinnvoll den Kauf
Kaufabschluss - bei Ablehnung nicht zum Kauf drängen - bei Kaufwunsch nicht weiter argumentieren, zur Kasse gehen! - bei möglicher Kaufbereitschaft den letzten Anstoß geben
Phasen der Begrüßung - erste Stufe des Verkaufsgesprächs - Kunden wahrnehmen - verbale Begrüßung - Wohlfühlatmosphäre schaffen
Zeitpunkt der Preisnennung und Sandwichmethode - Im Verkaufsgespräch, wenn Vorteile und Nutzen bereits klar sind - eher beiläufig - "teuer, billig" vermeiden - Sandwichmethode: Preis mit Nutzen verbinden und darin verstecken
direkte Bedarfsermittlung - offene Fragen - erfahren, wie das Produkt genutzt werden soll - zielgerichtetes "Ausfragen" und direktes Ansprechen
indirekte Bedarfsermittlung möglichst wenig fragen - vorlegen von Produkten und Rückschlüsse aus Reaktion ziehen - richten der Aufmerksamkeit direkt auf das Produkt
(Einwandbehandlung) Vorwegnahmemethode - Kundeneinwände vorweg nehmen und durch vorteilhafte Formulierung aus dem Weg räumen - Vorteile, Kunde muss nicht selber fragen, Verkäufer scheint mitzudenken, scheint gut vorbereitet, Einwände direkt entkräftet
Kundentypen Verlag/ Einrichtungen - Experten - Hilfesuchende - Stamm- und Neukunden - Kinder, Jugendliche Eltern, Familien - Senioren
Spezifika von Kundentypologien - Altersstruktur - Familienstand - Interessen Erscheinungsbild - sozialer Stand
literarische Gattungsformen und Entstehung - erstmals geprägt von Aristoteles in zwei Gattungen - ab dem 18. Jh. durch Goethe: - Epik/ Epos: klar erzählend - Lyrik: enthusiastisch aufregend - Drama: persönlich behandelnd
was ist eine Erzählperspektive? - gibt Sicht auf Figurenwelt in epischem Werk vor - entscheidend dafür, wie wir Figuren sehen - steckt Grenzen, was wir sehen, ab - Erzähler
Figurenrede direkte Rede: wörtliche Rede - indirekte Rede: Konjunktiv erlebte Rede: Wiedergabe Gedanken und Gefühle (3. Pers. Indikativ Präteritum) - innerer Monolog: stilles Selbstgespräch Bewusstseinsstrom: ungeordneter Monolog
Struktur des aristotelischen Dramas 1. Exposition: Einleitung, Herausarbeiten des Konflikts 2. Ansteigene Handlung mit erregendem Moment: wichtiges Ereignis, setzt Verwicklung in Gang 3. Klimax und Peripetie: Höhepunkt und Wendepunkt -> Gegenteil trifft ein 4. Fallende Handlung mit retardierendem Moment 5. Katastrophe; Lösung
personaler Erzähler - weiß nicht alles - aus der Perspektiver einer oder mehrerer Personen - kommentiert nicht von außen - schildert subjektiv in dritter Person Singular eigene Eindrücke
neutraler Erzähler - am häufigsten reinen Dialogen zuzuordnen - nicht wertend oder kommentierend - gibt Blick auf das Geschehen und wie Figuren handeln
auktorialer Erzähler - allwissende Erzählperspektive, uneingeschrönkte Sicht auf das Geschehen - weiß alles über handelnde Figuren udn zeigt Zusammenhänge auf - wertet, kommentiert - kann Gefühle, Gedanken berichten, Geschehnisse vorwegnehmen => Außenperspektive
Das Vier-Seiten-Modell Schulz von Thun Vier Nachrichten: Sachinhalt (Information), Beziehung (Vorwurf), Appell (Aufforderung), Selbstoffenbarung (Verständnis) - Empfänger bestimmt, welche Nachricht bei ihm ankommt bei Nichtdeckung: Missverständnis
Vermeiden von Missverständnissen -> Ich-Botschaften senden -> Aktives Zuhören: zuhören, verstehen, Gefühle verstehen = validieren
Lohnsteuer - Ab Einkommen über Grundfreibetrag -> Stand 2024: 11604€ jährlich - Steuersätze richten sich nach zu versteuerndem Einkommen -> Höchstsatz 45% -> "Steuerprogression"
Lohnformen - Zeitlohn: Tages-, Monats-, Stunden-, Schichtlohn.... - Leistungslohn: Akkord-, Prämienlohn... - Beteiligungslohn: Unternehmerlohn, Gewinnbeteiligung
Freibeträge - Kinder-, Betreuungsfreibetrag - Freibetrag für Alleinerziehende ! sozialversicherungspflichtig: Gehälter ab 520,01€, unter ca. 1200€monatl. steuerpflichtig: alles über Grundfreibetrag
Lohnsteuerklassen I - Ledige, Geschiedene II - Alleinerziehende III - Verheiratete (Besserverdiener) IV - Verheiratete (Gleichverdienende) V - Verheiratete (Geringerverdienende) VI - Nebeneinkünfte
Portfolio-Analyse Vier-Felder-Portfolio-Matrix - Gesamtheit von strategischen Geschäftseinheiten, abgrenzbare Gruppe von Produkten mit eigenem Markt
Generelle Zielsetzung des Modells "Portfolioanalyse" - feststellen, ob Portfolio ausgeglichen ist - ausgeglichen wenn: Risikoausgleich besteht, Wachstum gesichert ist
Produkt-Lebenszyklus "Das Produkt" Angebotspalette= Gesamtheit der Leistungen, auch "Produktprogramm" - immer Grundnutzen (objektiver Nutzen) und Zusatznutzen (subjektiver Nutzen) = Produktnutzen
Konzept des Produktlebenszyklus - Produkte verlieren Nutzdauer und dadurch Lebensdauer - Verlängerung durch Maßnahmen - bietet Hinweise auf Verbesserung des Produkts - stellt Lebensweg von Anfang bis Ende gemessen an Umsatz und Gewinnhöhe dar
Cashcows - In Reifephase - Finanzquelle eines Unternehmens - laufen so lange, wie sie Gewinn bringen (Abschöpfungsstrategie)
Poor dogs - geringer Marktanteil und Wachstum - kaum Gewinn - Degenerationsphase - Einstellung der Produktproduktion
4 Phasen des Produktlebenszyklus Reife- und Sättigungsphase - 3 Abschnitte 1. Absatzwachstum verlangsamt 2. Marktsättigung -> Gewinne konstant, Überkapazitäten 3. Absatzrückgang -> Gewinn rückläufig - Qualitätsverbesserungen - preispolitische, servicepolitische, Werbemaßnahmen - Umsatzkurve strecken
4 Phasen des PLZ Einführungsphase - Eintritt des Produkts in den Markt - Verluste/geringe Gewinne - wenn neu, keine Mitwettbewerber - hohe Aufwendungen, Werbung - oft befristet niedriger/hoher Preis - nur in Grundausführung - Bekanntheit/Erstverkäufe durchführen
Questionmarks - Nachwuchsprodukte, neu auf dem Markt - voraussichtlich gute Wachstumschancen - hohe finanzielle Förderung - Reflexion ob dauerhaft Offensivstrategie gefahren werden soll
Stars - Wachstumsphase, waren vorher Questionmarks - Marktführer, hohe Investitionen - bringen Gewinne - Marktanteil halten = Investitionsstrategie
4 Phasen des PLZ Rückgangsphase - Absatz sinkt stark, kaum bis kein Gewinn - Wettbewerberzahl sinkt, Werbung stark reduziert - Preisanpassungen, Kosten senken, maximaler Gewinn - techn. Fortschritt, Veränderung in Geschmack oder Einkommen
Weimarer Klassik Motive - Harmonie und Totälität -> Bildung des Verstands, künstlerischen Empfindens, wissenschaftl. Denkens... = klassisches Schulsystem - Menschlichkeit, Toleranz, Selbstbestimmung, Schönheit, Vollkommenheit => Rückbesinnung auf Antike
Weimarer Klassik historischer Hintergrund 1786-1832 - von Goethes Italienreise bis zu seinem Tod - Franz. Revolution 1789 - Koalitionskriege (Napoleon) und Bauernaufstände - 1814/15 Wiener Kongress -> Neuordnung Europas - zahlreiche Reformen
Weimarer Klassik literarische Standorte - Weimar, Jena, Leipzig, Hamburg als geistige Zentren -> geistiger Austausch gefördert durch Adlige
Weimarer Klassik lit. Merkmale __________________ Gattungen einheitl. klare Sprache und Symmetrie - inhaltl., formale Harmonie und Ordnung ____________________ Lyrik: Balladen Drama: beliebteste Gattung Epik: Bildungsroman
Weimarer Klassik Autoren - Christoph Martin Wieland - Johann Gottfried Herder - Johann Wolfgang von Goethe - Friedrich Schiller
Romantik historische Hintergrund - 1785-1830 - Aufteilung in Früh-, Hoch-, und Spätromantik - parallel zur Weimarer Klassik => Gegenbewegung
Romantik Motive - Flucht vor Realität, Traum, Utopie, Nacht, Fantasie, Melancholie - Natur, Sehnsucht, Wanderlust -> Reaktion auf Industrialisierung - Ablehnung des bürgerl. Alltags - Rückbesinnung auf deutsche Gedichte und Geschichte
Romantik literarische Merkmale - Schwellenmotive, Gegensätze -> z.B. Traum und Wirklichkeit - offene Formen: Aufhebung der Gattungsgrenzen - neue Prosa: Schauerromane
Frühromantik ____ Hochromantik ____ Spätromantik -theoretisch-philosophisch (Jena) - Wilhelm Heinrich Wackenroder, Ludwig Tieck, Novalis, Brüder Schlegel _____ - religiös-konservativ (Heidelberg) - Clemens Brentano, Achim von Arnim, Adelbert de Chamisso, Brüder Grimm _____ fantastisch-schaurig (Berlin) - Joseph von Eichendorff, ETA Hoffmann, Ludwig Uhland
Vormärz Autoren - Junges Deutschland -> Heinrich Heine, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg, Heinrich Laube, Theodor Mundt
Sozialversicherungen Arbeitslosenversicherung: 50/50, Bundesagentur für Arbeit Pflegeversicherung: 50/50, Pflegekasse ! Kinderlose ab 23: +0,6% Unfallversicherung: 100% AG, Berufsgenossenschaften Rentenversicherung: 50/50, Rentenkassen Krankenversicherung: 50/50, Krankenkassen
Vermögenswirksame Leistungen - mindestens 6,65€ bis maximal 40,- € - zusätzliches Geld vom AG zur Anhäufung von Vermögen - werden auf separates Konto abgeführt - sind steuer-/abgabepflichtig - wird monatlich zusätzlich zum Gehalt gezahlt - nicht frei verfügbar, erst nach 7 Jahren
An wen gehen welche Abgaben? - Finanzamt= Lohnsteuer, Kirchensteuer - Krankenkasse= KKV, RV, PV, AV - separates Konto= vermögenswirksame Leistungen - ALLES Geld vom AG muss versteuert werden - Kirchensteuer: wird nur vom AN getragen, prozentual von Lohnsteuer
ELV - handelseigenes System - Zahlungsbetrag und Einzugsermächtigung durch Unterschrift vom Kunden bestätigt - bei Nichtdeckung Erlaubnis, Kontaktdaten bei Bank einzuholen - Risiko des Zahlungsausfalls - keine Pineingabe nötig
Erlischen des Eigentumsvorbehalts - bei Weiterveräußerung an gutgläubigen Dritten - fest verbunden mit einem Grundstück - wenn Sache verarbeitet, verbraucht, zerstört wurde
Eigentumsübertragung - bei Abschluss des Kaufvertrags muss Verkäufer Ware übereignen, bei Dritten abgetretener Herausgabeanspruch - bei bewegl. Sachen: durch Einigung und Wiedergabe, möglich auch ohne Übergabe, z.B. Geliehenes wird Besitz - bei unbewegl. Sachen: durch Auflassung und Eintragung ins Grundbuch
alternative Datenbanken zum BS (für andere Warengruppen) - Mapfox= Karten - JPC und MGS Loib= Musikalien - Missing Link= englische Titel - ZDB= Zeitschriften
4 Phasen des PLZ Wachstumsphase - Absatzmenge steigt rasch - neue Konkurrenz - Preise und Nachfrage stabil, Werbung gleich -> Gewinne steigen - Preisanpassung - Verbesserung von Qualität, Ausstattung, Design
Vollkommener Markt - homogene Güter - viele Anbieter und viele Nachfrager - Rationalität der Marktteilnehmer - nur ein Preis je Gut - unendlich schnelle Reaktionsgeschwindigkeit (Preise)
Bedürfnisse (Gegenstand) materiell: Handy, Fernseher.... immateriell: Freundschaft, Geborgenheit, Sicherheit....
Bedürfnisbefriedigung (2 Arten) Individualbedürfnisse: Kosten werden vom Individuum getragen -> Auto, Konsole... Kollektivbedürfnisse: Kosten werden von Allgemeinheit getragen -> Bildung, Infrastruktur, äußere/innere Sicherheit....
2. Gossensches Gesetz - "Genussausgleichsgesetz" - Gesamtnutzen in einem Haushalt am größten, wenn der Nutzen, der zuletzt gekauften Güter gleich groß ist
1. Gossensches Gesetz - "Sättigungsgesetz" - Nutzen, den ein Gut für Verbraucher hat, nimmt mit jedem Konsum dieses Guts ab - so lange, bis Sättigung eintritt -> Gut verliert Nutzen - Grenznutzen
betriebliche Arbeitsteilung - Verteilung auf Abteilungen -> z.B. Einkauf, Lager, Rechnungswesen - "Arbeitszerlegung"
Boolsche Operatoren logische Verknüpfungen, um Suchverhalten zu manipulieren z.B. nicht, oder, und....
trunkieren und maskieren -Anfangs/Linkstrunkieren: *ferien = Sommer-, Osterferien.... - End/Rechtstrunkieren: Ferien* = Ferienhaus, Ferienende... - maskieren: Buchstaben werden gegen Zeichen getauscht: Ma*er= Mayer, Maier...
Inhalte des Angebots Remissions/Rückgaberecht - Recht, unverkaufte oder beschädigte Ware an Händler zurückzugeben - vollständige Gutschrift der Ware - körperliche: Gutschrift körperlose: keine Gutschrift - maximal 6 Monate
Anpreisung - "Angebot" an die Allgemeinheit - keine Rechtsverbindlichkeit -> z.B. Prospekte, Werbebriefe, Schaufensterwerbung, Anzeige Internet/Social Media
Anfrage - man erfragt Preise, Konditionen etc. - bei Interesse an einem Produkt - nicht rechtlich bindend
Angebot - rechtsverbindliche Willenserklärung an bestimmte Personen - zeitlich begrenzt: datiert, Post ca. 7 Tage, E-Mail 24 Std., telefonisch/persönlich bis Gesprächsende
Gründe für internationale Arbeitsteilung - Knappheit von Gütern - preisgünstigerer Einkauf - kostengünstigere Herstellung - Unterschiede im tech. Fortschritt - Umsatz-, Gewinnerhöhung, Schaffung von Arbeitsplätzen
Was ist ein Bedürfnis? - Mangelempfinden eines Menschen, will behoben werden - sind Auftrieb für Handeln -sind unersättlich
Maslowsche Bedürfnispyramide 5. Selbstverwirklichung 4. Wertschätzungs-/ Ichbedürfnisse 3. soziale Bedürfnisse 2. Sicherheitsbedürfnisse 1. Grund-/physiologische Bedürfnisse
Bedürfnispyramide Stufe 3 _______ Stufe 4 3. soziale Bedürfnisse Freunde, sozialer Rückhalt, Stabilität, menschl. Zuwendung _______ 4. Wertschätzung/Ich-Bedürfnisse Lob, Bestätigung, Selbstachtung, Anerkennung, Unabhängigkeit
Was sind AGB ? - vorformulierte Vertragsbedingungen die einseitig gestellt werden - vereinheitlichte Vertragsbedingungen - gelten, wenn sie Vertragsbestandteil geworden sind -> Vertragsfreiheit -> sonst gelten BGB und HGB
Eigentumsvorbehalt - Käufer bekommt die Ware, bis vollständige Zahlung eintritt, bleibt Verkäufer rechtm. Eigentümer - bei Zahlungsverzug kann Verkäufer Ware zurückverlangen und vom Kaufvertrag zurücktreten - Verlangen von Ware bei Insolvenzverfahren
Eigentum und Besitz - Besitzer meistens auch Eigentümer - Eigentümer übt rechtliche Gewalt über Sache aus -> kann darüber verfügen wie er will, kann anderen den Besitz erlauben oder verwehren - Besitzer übt tatsächliche Gewalt aus, hält Besitz "in Händen"
Verpflichtungs- und Erfüllungsgeschäft Abschluss: rechtliche Verpflichtung beider Seiten, Pflcihten des Verkäufers und Rechte des Verkäufers entsprechen einander - Abschluss d. KV: Verpflichtungsgeschäft - Erfüllung d. KV: Erfüllungsgeschäft - zwischeneinander können Wochen/Monate liegen, fallen bei Handkäufen zusammen
Was gilt nicht als Angebot? - Ausstellen von Waren in Schaufenstern oder Anpreisungen von Waren in Katalogen, Prospekten und Postwurfsendungen -> gilt als Aufforderung an den Kunden einen Antrag zu stellen - ausgestellte Ware im Verkaufsraum
Untergattungen der Epik - Romane, Autobiographien, Kriminal- und Abenteuerromane, Märchen, Novellen, Fabeln....
Ausbildungsvergütung - entspricht Tarifvertrag der Branche - MUSS von Jahr zu Jahr steigen - spätestens am letzten Werktag zu zahlen - auch zu zahlen bei unverschuldetet Krankheit oder Freistellung - seit 2023 Mindestlohn
Prüfungsverordnung BBiG; Anforderungen - mind. eine Zwischenprüfung - Zulassungsvoraussetzungen für AP -> Ablauf der vertragl. Ausbildungszeit -> Teilnahme an der ZP - schriftlicher, mündlicher Fertigkeitsteil (manche Berufe) - bei bestandener Prüfung=Zeugnis (3)
Welche Services bietet der Zwischenbuchhandel? - Onlineshops "White-Labelshops" und deren Handhabung - Remissionen von bestellten Titeln - Titelzusammenstellung, zB Aktionswannen
Geschäftsfähigkeit juristischer Personen - vor dem Gesetz wie natürliche Personen - volle Handlungsfreiheit, unbeschränkt rechts- und geschäftsfähig - juristisch öffentlich: Unis, öffentliche rechtliche Sender - juristisch privat: Firmen, Clubs, Vereine
Was macht ein Full-Service-Dienstleister? - Einlagerung und Lagerhaltung - Bestellverwaltung, Erstellung der Rechnungen - Verpacken und Versenden v. Bestellungen - "Factoring": Rechnung wird an Dienstleister versandt, übernimmt Kostenabwicklung, Delcredere (Haftung übernimmt Dienstleister) - Erstellen Statistiken über Titelabsatz
Wie können Willenserklärungen erfolgen? - schriftlich - mündlich (mit Zeugen) - durch konkludentes Verhalten
Contra-Argumente gegen die Buchpreisbindung - weniger Wettbewerb - Eingriff in die Marktwirtschaft - z.T. höhere Preise
Fachbuchhandlung _____ Nebenmärkte - ggf. Depotbuchhandlungen - wiss. Bücher, teils Ratgeber in diesem Bereich, Fachklientel ________ - Auswahl des Sortiments durch Regalgroßhändler z.B. Regale im Discounter
Definition des Begriffs "Gattung" - Begriff ordnet literarische Werke in inhaltlich oder formal bestimmte Gruppen
Merkmale der Epik - In Vers- oder Prosaform - erzählende Literatur - Begebnisse der äußeren und inneren Welt aus Sicht des Erzählers - auktorialer, personaler, neutraler Erzähler
Merkmale der Dramatik - Dialogform - für die Bühne geschrieben - mit Anweisungen für Schauspieler -> das Dramatische steht stets im Mittelpunkt
Welche Sonderleistungen bietet der Full-Service-Dienstleister? - Einlegen von Werbematerialien zB Aufkleber - Einlegen von sog. Erratazetteln (weisen auf Fehler/Abweichungen hin) - "Problem der Spitzen" kann umgangen werden (Gleichmäßigkeit der Einlagerungen über das ganze Jahr verteilt) - Bündelung der Auslieferung
Rechte Azubi = Pflichten Ausbilder - Fürsorgepflicht (Pausen, Urlaub, Zahlung Beiträge) - Ausbildungspflicht - Freistellung Berufsschule - Vergütung - Bereitstellung von Ausbildungsmaterial - Ausstellung eines Zeugnisses
Formschriften von Willenserklärungen Schriftform: eigenhandliche Unterschrift nötig öffentliche Beglaubigung: eigene Unterschrift durch Notar oder Behörde zur Echtheit beglaubigt - notarielle Beurkundung: Notar hält WE schriftlich fest
Welche Gebühren fallen für den Verlag beim FSD an? - gewichtsabhängige Lagermiete - prozentuale Gebühren des Umsatzes
Katalog - Verzeichnis von Titeln eines Anbieters - primär verfügbare Titel - Informationen zu Aufenthaltsort, Verfügbarkeit, Preis, Bezugsweg... => "Titeldatenbank"
Nicht-Rechtzeitig-Lieferung Rechte des Käufers - auf Lieferung bestehen -> weil andere Lieferer nicht zeitig liefern, Produkt generell teurer - Lieferung ablehnen: NUR mit Nachfrist, AUßER Fix-/Zweckkauf, Ware woanders günstiger, Deckungskauf erforderlich, neues Produkt teurer, Folgekosten - Schadensersatz wegen Lieferverzögerung: Rücktritt vom Vertrag, SE statt Leistung, oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen
Nicht-Rechtzeitig-Lieferung Schuldnerverzug Voraussetzungen 1. Fälligkeit der Lieferung - ohne Mahnung: Liefertermin bestimmbar Verkäufer verweigert Lieferung, Fix/Zweckkauf - mit Mahnung: Liefertermin ungenau 2. Verschulden des Lieferers: vorsätzliche, fährlässige Handlung, Gattungsware, Rücktritt vom Vertrag
BGB Bestimmungen Art und Umfang des Schadenersatzes je nach Umstand - entgangener Gewinn bei gewöhnlichem Lauf der Dinge, ...wegen Pflichtverletzung, ...statt der Leistung (angemessene Nachfrist), ...mangelhafte oder unerbrachte Leistung), ...und Rücktritt - Rücktritt - Ersatz vergeblicher Aufwendungen
Was bedeutet "Ersatz vergeblicher Leistungen"? - Leistungen und Ausgaben, die man getätigt hat in der Annahme, dass die Lieferung rechtzeitig erfolgt -> werden zurückverlangt
Was bedeutet "Gläubigerverzug"? - Käufer nimmt von ihm bestellte Ware zur rechten Zeit/ort, ohne Mängel gelieferte Ware ....nicht an - Voraussetzungen: Fälligkeit der Lieferung, tatsächliches Angebot !Kunde erklärt vorher Annahmeverweigerung - Selbstabholung findet nicht statt
Rechte des Verkäufers bei Annahmeverzug 1. vom Vertrag zurücktreten - mit Zustimmung des Käufers - kann Ware weiterverkaufen 2. Ware auf Kosten des Kunden einlagern - keine Lieferung, Klage auf Abnahme
Optionen des Weiterverkaufs bei Annahmeverzug - freihändiger Verkauf -> Waren mit Börsen/Marktpreis - Selbsthilfeverkauf -> öffentliche Versteigerung - Nachfrist, mit Verkauf drohen - Ort, Termin, mitteilen, Abrechnung übermitteln - Notverkauf: verderbliche Ware
Wer haftet wann bei Annahmeverzug? nach Annahmeverzug: - bei Zufall, leichte Fahrlässigkeit = Käufer - Vorsatz/grobe Fahrlässigkeit = Verkäufer ohne Annahmeverzug, nach Übergabe: Zufall= Käufer leichte/grobe Fahrlässigkeit, Vorsatz = Verkäufer
Pflcihten des Käufers bei Schlechtleistung - Prüfungspflicht - Rügepflicht - Mängel in der Rüge genau bezeichnen - Ware aufbewahren
Wie lauten die Fristen für die Rügepflicht? B2B+C2B: offener Mangel= unverzüglich versteckter Mangel= sofort nach Entdeckung, innerhalb Gewähr arglistig verschwiegen= sofort nach Entdeckung, innerhalb 3J. B2C: offener+versteckter Mangel= innerhalb Gewähr arglistig verschwiegen= 3 J.
Rechte des Käufers bei Schlechtleistung vorrangig: - Nacherfüllungsanspruch -> Nachbesserung oder Ersatz ! bei zu hohem Aufwand Verweigerung möglich - bei Verschulden: SE neben Leistung - nach angemessener Nachfrist, erfolgloser Nachbesserung, keine oder Mangelware -> Rücktritt vom Kaufvertrag oder Preisminderung SE statt Leistung, Ersatz vergeblicher Aufwendungen, Preisminderung+SE neben Leistung
Zahlungsverzug - liegt vor wenn Kunde schuldhaft nicht oder nicht rechtzeitig zahlt - Voraussetzungen: kalendermäßig bestimmbar -> keine Mahnung erforderlich - unbestimmt: mit Mahnung, automatisch nach 30 Tagen, wenn in Rgn angegeben
Rechte des Verkäufers bei Zahlungsverzug "Zahlung verlangen" - auf Zahlung bestehen, wenn es sich nicht um zB Gattungsware handelt - Zahlung verlangen+SE wg. Verzögerung -> Voraussetzung: Vorsatz/Fahrlässigkeit -> Verzugszinsen+weitere Forderungen zB Mahngebühr Bsp: 8,62% Zinsen+5€ Mahngebühr
Rechte des Verkäufers bei Zahlungsverzug "Rücktritt vom Vertrag" Voraussetzung: abgelaufene Nachfrist außer: Käufer verweigert Zahlung, Zahlungstermin bestimmbar - Verkäufer nimmt Ware zurück
Rechte des Verkäufers bei Zahlungsverzug "Schadenersatz wegen Nichterfüllung" Voraussetzung: - abgelaufene Nachfrist außer wenn entbehrlich - Verschulden des Käufers -> Verkäufer nimmt Ware zurück -> verlangt Rücknahmekosten, Verzugszinsen, evtl Mindererlös
Basiszinssatz Zahlungsverzug Stand 2024 DZB: 3,62% - einseitiger Handel: +5% - zweiseitiger Handel: +8%
Gewicht von Verpackungen - Reingewicht einschl. Verpackung= Verpackung im Preis enthalten - Reingewicht ohne Verpackung= Verpackung zusätzlich berechnet - Rohgewicht einschl. Verpackung= wird berechnet als sei es Ware
Angebotsvergleiche Nutzwertanalyse + - Gesamtübersicht - weniger Täuschung - leichtere Vergleichbarkeit - - zeitaufwändig - subjektiv
Erfüllungsort - Ort, an dem Leistungen der Partner erfüllt werden - gesetzl. Regelung: Sitz des Verkäufers - Beschädigung/Verlust durch Verkäufer/Lieferant: haften lt. Verschuldensprinzip Schickschuld: Wenn Käufer Versand oder Selbstabholung verlangt
Freizeichnungsklauseln - "nur solange der Vorrat reicht" - "Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen" - "Preise freibleibend" ...... - Anbieter hat dadurch Möglichkeit, sich rechtlich abzusichern
Inhalte des Angebots Ware - Art: handelsübliche Bezeichnung - keine Qualitäts-/Mengenangabe: Durchschnitt/haushaltsübliche Mengen - Preis: bezogen auf handelsübliche Menge oder Sonderangebote
Inhalte des Angebots Verpackungskosten - gesetzl. Regelung: Ohne Vereinbarung -> Käufer trägt Versand - Gewicht der Verpackung in Tara
pyramidaler Bau eines Dramas nach Gustav Freytag
erweiterte Suche ≠ Schnellsuche - Spezifikationen werden angegeben, um so genauere Treffen zu erzielen - hat meist mehrere Eingabefelder und/oder Funktionen
Fakten optionale Bestellmenge - liegt dort, wo man Gesamtkosten Minimum haben . Lagerkosten steigen, opt. Bestellmenge sinkt - Bestellkosten sinken, opt. Bestellmenge sinkt - Formel ignoriert Mengenrabatte etc
optimale Bestellmenge ØLagerbestand Anfangsbestand+Endbestand ______________ 2 optimale Bestellmenge: 200*Jahresbedarf*bestellfixe Kosten ______________________ Bezugspreis je Stk.*Lagerkostensatz
Bedürfnisse nach Dringlichkeit Existenzbedürfnisse -> lebensnotwendig Kulturbedürfnisse -> Bildung, Unterhaltung, Freizeitgestaltung.... Luxusbedürfnisse -> Weltreise, Yacht...
Standardisierung RDA=ressource description+access -> bibl. Regelwerk seit 2015 - weltweite Regelung zur Dokumentation von Informationen in Datenbanken - Leitsatz: Anlegen von Datensätzen so benutzerfreundlich wie möglich - Fokus auf useen, Archive, internat. Nutzer
Pressegroßisten - Presse und Vertriebsgesellschafter mit festem Zustellgebiet/Alleinauslieferungsgebiet - Dispositionsrecht= strikte Neutralität -> Benachteiligung/Bevorzugung einzelner strengstens untersagt - RR
Ausbildung Partner 1 - Ausbildungsbetrieb -> gesetzl. Grundlagen -> Berufsausbildungsgesetz -> Jugendarbeitsschutzgesetz -> Arbeitszeitgesetz für Erwachsene -> Bundesurlaubsgesetz -> Ausbildungsverordnung
Ausbildungsverordnung "was muss dem Azubi vermittelt werden?" - Ausbildungsrahmenplan -> sachliche und zeitliche Gliederung der Kenntnisse und Fähigkeiten - Prüfungsanforderungen - Berufsbild: Bezeichnung, Dauer der Ausbildung, Liste, Kenntnisse und Fertigkeiten
Welche Vorteile ergeben sich aus dem Zwischenbuchhandel - Bündelungen von Verlagen, Rechnungen, Verpackungseinheiten -> spart Handlingkosten -> breiteres Angebot: keine Bindung an Verlage - Lieferung zum Grundrabatt - Minderung des Lagerrisikos: wenig Ladenhüter ca. 95% des tägl. Bestellbedarfs
Waren-/Sortimentspyramide - Warenart: Bücher - Warengruppe: Belletristik - Artikelgruppe: Krimi Artikel: Regionalkrimi - Sorte/Typ: Eifelkrimi -> Breite oder Tiefe
Gestaltungsmöglichkeiten des Sortiments - Erweiterung: verbreitern/vertiefen - Bereinigung: unrentable Ware entfernen - Differenzierung: Artikelgruppe mit Ware ergänzen - Diversifikation: vertikal: neue Betriebsform zB Verlag horizontal: Aufnahme artverwandter Ware lateral: völlig neue Produkte Markenpolitik: Handelsmarke: Eigenmarke Herstellermarke: bekannte Namen
Preispolitik - risikoreichstes Marketinginstrument festlegen von: Preis, Rabatt und Konditionen, Liefer- und Zahlungsbedingungen - wirkt schnell - ruft starke Absatzreaktionen hervor
Arten der Preispolitik - Preisdifferenzierung räumlich: je nach Region zeitlich: zB am Ende eines Wochenmarkts Personenstatus: zB Azubirabatt Mengenrabatt Verwendungszweck psychologische Faktoren: Preis löst Emotion aus
unternehmenseigene Absatzorgane - Verkaufsniederlassungen: zentral (eine Filiale), dezentral (mehrere Filialen) - Handlungsreisende: schließen Kaufverträge, nehmen Mängelrügen entgegen, erhalten Kundenstamm - E-Commerce
Servicepolitik - kann für Kaufentscheidung ausschlaggebend sein - Im Sortimentspreis zu berücksichtigen - Durchführung durch Partner oder eigenes Unternehmen -> Kundenbindung, Profilierung, größerer Kundenstamm
Weisungssysteme Einliniensysteme - ein Vorgesetzter mit Wiesungsbefugnis für alle Mitarbeiter - Weisungswege von oben nach unten - Berichtsweg von unten nach oben Vorteile: klare Abgrenzung der Zuständigkeiten, übersichtlicher Aufbau, keine Kompetenzüberschreitung Nachteile: fachliche, megenmäßige Überlastung, schwerfälliger Dienstweg
Weisungssysteme Mehrliniensysteme - Weisungen von mehreren Instanzen nach unten Vorteile: große Sachkenntnis der Vorgesetzten, flexibler Einsatz der Mitarbeiter, kurze Infowege Nachteile: überschneidende Anweisungen, Koordinationsprobleme, Konpetenzstreitigkeiten
Weisungssysteme Stab-Liniensysteme - von oben nach unten, zugewiesene Stäbe zu Abteilungen - liefern wichtige Informationen und beraten - haben keine Weisungsbefugnis Vorteile: einheitliche Befehlswege, Entlastung der Instanzen, Entscheidungssicherheit durch Beratung Nachteile: "Macht der Experten", Abstimmungsschwierigkeiten
Firmengrundsätze Firmenöffentlichkeit __________________ Firmenklarheit Jeder Kaufmann muss seine Firma ins HR eintragen lassen _____________ es dürfen keine irreführenden Angaben über die geschäftl. Verhältnisse gemacht werden
Firmengrundsätze Firmeneignung/ausschließlichkeit ________ Firmenbeständigkeit Die Firma muss zur Kennzeichnung geeignet sein, muss sich von bestehenden Firmen im HR des selben Orts unterscheiden _____ bisherige Firma kann weitergeführt werden bei: Namensänderung, Übertragung, Änderung Gesellschafterverband
Handelsregister konstitutiv, deklaratorisch - amtliches Verzeichnis für Kaufleute - jeder hat Einsicht, alle Eintragungen müssen öffentlich gemacht werden konstitutiv: rechtserzeugend -> erst rechtsgültig mit Eintragung deklaratorisch: rechtserklärend -> schon vor Eintragung wirksam
Prokura - zweites Ich des Kaufmanns, wird erteilt und eingetragen - berechtigt zu allen (außer)gerichtlichen Rechtsgeschäften - Einzel: ein Prokurist vertritt das Unternehmen - Gesamt: mehrere Prokuristen - Filial: nur für eine Zweigstelle
Der Prokurist darf nicht: - Verkauf, Änderung, Löschung der Firma - Anmeldung von Insolvenz, HR-Eintragung - Prokuraerteilung, Unterschreiben von Bilanzen - Aufnahme Gesellschafter - Verkauf/Belastung Grundstücke
Handlungsvollmacht - förmlich, formlos (zB Duldung) erteilt - Gesamt: alle gewöhnlichen, branchenspezifischen Tätigkeiten Teil: bestimmte Arten von Geschäften, wiederkehrende Tätigkeiten Einzel: nur für eine Tätigkeit, einmalig
Gründung eines Unternehmens Voraussetzungen: - persönlich: Waren-, kaufmänn.-, Sachkenntnisse sachliche: Kapital rechtliche: Anmeldung, Finanzamt, ARGE, Berufsgenossenschaft, HR-Eintrag
Kaufmannseigenschaften Ist-Kaufmann: unabhängig von HR-Eintrag -> Größe, Umsatz, Mitarbeiter, Filialen (OHG, KG) Kann-Kaufmann: kann eintragen, kein Muss Form-Kaufmann: Alle Kapitalgesellschaften (GmbH, AG, UG), mit Eintrag in HR Nicht-Kaufmann: alle weiteren