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Criado por Jannik Palu
mais de 9 anos atrás
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| Questão | Responda |
| Grenzen Sie bitte das betriebswirtschaftliche Controlling vom Medizincontrolling ab | Das betriebswirtschaftliche Controlling steuert, reguliert und regelt den Geschäftsbetrieb und unterstützt die Unternehmensführung durch Planung und Kontrolle. Hat eine zukunftsorientiere Orientierung. Das Medizincontrolling unterscheidet sich, da hier ein stark heterogenes Leistungsportfolio besteht und die unterschiedlichsten Zielgruppen befriedigt werden müssen. |
| Woher kommt der Begriff „Controlling“? | Der Begriff „Controlling“ ist ein „eingedeutschter“ Begriff. „Der Controller ist der Lotse des Schiffs“, indem er das Unternehmen durch Kontrolle unterstützt. to control (eng.) = steuern, regeln; contrerole (frz.) = Gegenrolle. |
| Charakterisieren Sie bitte das betriebswirtschaftliche Controlling. | Das betriebswirtschaftliche Controlling steuert, reguliert und regelt den Geschäftsbetrieb und unterstützt die Unternehmensführung durch Planung und Kontrolle. Hat eine zukunftsorientiere Orientierung. |
| Welchen Besonderheiten unterliegt das Controlling im Gesundheitswesen? | Das Medizincontrolling bzw. Gesundheitscontrolling unterscheidet sich, da hier ein stark heterogenes Leistungsportfolio besteht und die unterschiedlichsten Zielgruppen befriedigt werden müssen. Es ist stark an den Dienstleistungen für Patienten orientiert. |
| Grenzen Sie bitte das strategische vom operativen Controlling ab. | . |
| Strategisches Controlling | - Orientiert sich primär an Interessen am oberen Management. - Es handelt systematisch und langfristig (über 3 Jahre). - Hohe Komplexität und Ungewissheit und Außenorientierung. - Zielgrößen sind Erfolgspotenziale und Unternehmenssicherung. - Durchführung strategischer Soll-Ist-Vergleiche. - Denkt in Chancen und Risiken. |
| Operatives Controlling | - Kurzfristiger (1-3 Jahre), geringe Komplexität und geringer Ungewissheit und Innenorientierung. - Leistungsprozesse stehen im Mittelpunkt. - Zielgrößen sind Unternehmenserfolg und Liquidität. - Berichterstattung. - Denkt in Kosten-Nutzen-Relationen. |
| Grenzen Sie bitte das Controlling von der Finanzbuchhaltung ab | Controlling: Aufgabe = Kostenplanung, Wirtschaftlichkeitsanalysen, Nutzenanalysen. Sicherheitsaspekt = Erfolg. Wem berichten / Adressaten? = interne Berichterstattung, Geschäftsführung. Zentraler Begriff = Erfolg. Finanzbuchhaltung: Aufgabe = Mittelherkunft, bzw. Mittelverwendung. Sicherheitsaspekt = Vermögen. Wem berichten / Adressaten? = externe Berichterstattung, Schuldnern, Anteilseignern, Öffentlichkeit, Finanzamt. Zentraler Begriff = Kapital. |
| Nennen Sie beispielhaft operative und strategische Instrumente | Strategische Instrumente: Stärken-Schwächen-Analyse, Prozess-Kosten-Rechnung, Benchmarking- Vergleiche, Balanced Score Card, Make-or-Buy-Analyse, Portfolio-Analyse = Zielkostenmanagement. Operative Instrumente: ABC-Analyse, XYZ-Analyse, DB-Rechnung, Break-Even-Analyse, Losgrößenoptimierung. |
| Welche persönlichen und fachlichen Anforderungen sollten an eine/n Controller/In gestellt werden? | Fachlich: - Internes und Externes Rechnungswesen. - Organisation und IT. - Unternehmensplanung. - Wirtschaftlichkeitsberechnungen. - Kreativitätstechniken. Persönlich: - Ausfüllen eines Fragebogens, für welchen Fachbereich man geeignet ist. |
| Welche Möglichkeiten sehen Sie bei der organisatorischen Einordnung des Controllings im Betrieb? | a) Neben der Geschäftsführung, als „rechte Hand“ einsetzen. Der Vorteil ist hier, dass eine schnelle, direkte Kommunikation zwischen Controller und Entscheidungsträger möglich ist. Nachteil ist die erschwerte Kommunikation zum Buchhalter, auf dessen Zahlen die Arbeit des Controllers aufbaut. Controller hat hier nur eine beratende Funktion (=Einrichtung als Stabsabteilung). b) Neben dem Buchhalter. Vorteil ist die schnelle Kommunikation mit dem Buchhalter, allerdings ist der „Weg“ bis zum Entscheidungsträger weit, wodurch eine Kommunikation erschwert wird. |
| Zielgruppen des Controllings | - Geschäftsführung - Teilbereiche im Unternehmen - Aufsichtsgremien - Finanzverwaltung - Staatliche Stellen |
| Erläutern Sie bitte, was mit der leistungsorientierten Perspektive des Controllings gemeint ist | - Man unterscheidet die Wertigkeit der Leistungen. Man unterscheidet zwischen ambulanten und stationären Leistungen, die mit ihren jeweiligen Abrechnungssystemen vergütet werden. - Leistungen für gesetzlich Versicherte: EBM, IGeL. - Leistungen für Selbstzahler: GOÄ, GOZ. - Stationäre Leistungen: DRG-Leistungen, Wahlleistungen. |
| Worin besteht die Hauptaufgabe der XYZ-Analyse? | - Hier werden Artikel nach der zeitlichen Konstanz des Verbrauchs sowie dessen Vorhersagegenauigkeit gruppiert. Weiterentwicklung der ABC-Analyse. - Dimension X: Verbrauch ist konstant und die Vorhersagewahrscheinlichkeit hoch. Produktionssynchron bestellen. - Dimension Y: Verbrauch tendenziell steigend oder fallend. Mittlere Vorhersagegenauigkeit. Auf Vorrat bestellen. - Dimension Z: Verbrauch völlig unregelmäßig. Niedrige Vorhersagegenauigkeit. Bedarfsfällig bestellen. - Produktionssynchrone Beschaffung der Vorräte kann keine Konsequenz sein. - Ziel: Anpassung der Bestellstrategie an die Bedarfsprognose / Ein Blick in die Zukunft (ABC-A = Vergangenheit). |
| Welche Bedeutung hat der Variationskoeffizient bei der XYZ-Analyse? | - Je unregelmäßiger der Verbrauch ist, desto höher ist der Variationskoeffizient. - X Güter = Geringer Var.K. / Y Güter = Mittlerer Var.K. / Z Güter = Hoher Var.K. - Ermittlung: V = Standartabweichung / Mittelwert - Hauptaufgabe: Anpassung der Bestellstrategien an die Bedarfsprognose. |
| Wozu dient eine Nutzwertanalyse? | Bei der Nutzwertanalyse werden zwei verschiedene Verfahren, oder zum Beispiel Standorte miteinander verglichen. Dabei wird auf verschiedene Kriterien, die unterschiedlich gewichtet sind, zurückgegriffen. |
| Beschreiben Sie bitte das Instrument Portfolio und erläutern Sie, welche Funktion es im Gesundheitsbetrieb haben kann | - Instrument der strategischen Entscheidungsfindung. - Es stellt die verschiedenen Produkte in einem Unternehmen dar, wobei man von Ist-Portfolio (Zeitpunkt der Aufnahme) und Ziel-Portfolio (Zukunftsplanung) unterscheidet. - Das Portfolio eines Krankenhauses gibt Auskunft über das Angebot der einzelnen Stationen. Es ist an die Länder gebunden, da diese gewisse Voraussetzungen und somit bestimmte Stationen verlangen. |
| Was haben „Sterne“, „Kühe“, „Fragezeichen“ und „Hunde“ in der Betriebswirtschaft zu suchen? | - Die Boston Consulting Group hat eine Theorie entwickelt, nach der das Portfolio eines Unternehmens durch das Marktwachstum und den Marktanteil der einzelnen Produkte eingeteilt wird. - Innerhalb der Theorie gibt es sogenannte „Cash Cows“. Diese haben eine gute Marktposition, mit hohem Marktanteil und geringem Wachstum, die vor allem den Unternehmenserfolg sichern und Investitionen absichern. Liefern Finanzüberschüsse für Nachwuchsprodukte. - Die sogenannten „Stars“ haben ein überdurchschnittliches Marktwachstum, sowie einen hohen Marktanteil. Sie beanspruchen hohe finanzielle Ressourcen. Sie haben eine hohe Reinvestitionsrate und bilden die Geschäfte der Zukunft. - Die sogenannten „Dogs“ haben ein geringes Marktwachstum und Marktanteil. Nur durch großen Aufwand und finanzielle Mittel, können Sie auf eine andere Position gebracht werden. - Die sogenannten „Question Marks“ haben eine ambivalente Position, mit einem hohen Wachstum, aber geringem Marktanteil. Hoher Finanzmittelbedarf kann Gefahr für das Unternehmen darstellen. Durch die Erhöhung der Marktanteile entstehen Chancen. |
| Was ist der Produktlebenszyklus? Welche Stufen hat er? | - Stellt die Spanne von der Herstellung, bis zum Konsum eines Gutes dar. - Stufen: Einführung, Wachstum Reife, Sättigung, Rückgang, End-of-Life-Phase. |
| Auf welcher Annahme basiert die Erfahrungskurve? | - Stellt den Zusammenhang zwischen Stückkosten und kumulierter Produktionsmenge dar. - Aussage: Eine Erhöhung der Menge (Erfahrung) führt zu einem Rückgang der Stückkosten und der variablen Kosten. |
| Welchen Sinn macht die Ermittlung der optimalen Losgröße? | - Ziel: Optimierung der Produktionskosten mit Berücksichtigung der Zins-, Rüst-, und Lagerkosten. |
| Was sind losfixe und auflageproportionale Kosten? | - losfixe: Sind Kosten, die pro Fertigunslos (Produktserie), einmal anfallen und sich nicht ändern, egal wie groß die Losgröße ist. Zum Beispiel Rüstkosten, Wechselzeiten im OP. - auflageproportionale: Sind Kosten die durch eine größere Losgröße steigen, da jetzt ein größeres Lager, Personalkosten, Versicherungen etc. anfallen. |
| Welche Voraussetzungen werden an die Anwendung der Andler' schen Formel gestellt? | - Stetige Lagerentnahme - Jahresbedarf ist bekannt und konstant - Lagerkosten sind konstant - Lagerkapazitäten und finanzielle Mittel sind unendlich groß - Keine Lieferengpässe |
| Warum macht es Sinn, einen Soll-Ist-Vergleich durchzuführen? | - Durch einen Vergleich können ggf. Maßnahmen zur Korrektur eingeleitet werden (bei Abweichungen). Mit Hilfe der Abweichungsanalyse. Entweder wird das ursprüngliche Ziel erreicht, oder ein neues realistisches Unternehmensziel wird definiert. |
| Was ist der Break-Even-Punkt und inwiefern kann ich ihn für Analysen nutzen? | - Die Grenze zwischen der Gewinn-und der Verlustzone nennt man den Break-Even-Punkt. - Bei der Break-Even-Analyse wird ein Zusammenhang zwischen Erlösen , Kosten und Gewinn/Verlust hergestellt. |
| Wie verändert sich eine Break-Even-Analyse wenn: | - Wenn Kf runter gehen, fällt UBEP und XBEP - Wenn Kv runter gehen, fällt UBEP und XBEP - Wenn Erlös runter geht steigt UBEP und XBEP |
| Was ist das Betriebsoptimum? | - Ziel: Gesucht wird die Beschäftigung, bei der die Gesamtkosten optimal sind. - „Optimal“ bedeutet: Die durchschnittlichen Gesamtkosten sind minimal. |
| Wie kann das Betriebsoptimum ermittelt werden? Nennen Sie bitte zwei Möglichkeiten! | - Ermittlung des Minimums der Stückkostenfunktion, kʹ(x) = 0 und kʺ > 0. - Schnittpunkt der Grenzkostenfunktion und der Stückkostenfunktion, Kʹ(x) = k(x). |
| Worin besteht die Besonderheit der Grenzplankostenrechnung? | - Hier werden nur die Grenzkosten berechnet. Im Unterschied zur flexiblen Plankostenrechnung, werden nur die variablen Kosten betrachtet. Die fixen Kosten werden als Block vorgegeben. |
| Beschreiben sie bitte Wesen und Herkunft der Zielkostenrechnung. | - Betrachtet die Produktentwicklung am Markt. - Ziel es, den Preis zu ermitteln, den Konsumenten noch bereit sind zu zahlen, im Verhältnis zu guter Qualität. (= Was soll das Produkt kosten?) Beispiel Fön. - Herkunft: 60er Jahre Toyota, haben sich dem deutschen Markt angepasst. - In GB, USA, DE, in den 80er Jahren --> Hohe Produktvielfalt, kurzer Produktlebenszyklus etc. |
| Erläutern Sie Aufbau und Vorgehensweise der Zielkostenrechnung. | 1. Festlegung der Zielkosten: - Target-Price (Maximaler Preis, bei dem Produkt noch gekauft wird) minus Target-Profit (Gewinnerwartung) minus Overheads (Forschung, Entwicklung etc.) = Allowable Costs (Grenze bis zu der die Kosten gehen dürfen). - Es kommt zu einer Verhandlung zwischen Allowable Costs und Target Costs (Kneten der Kosten) unter Berücksichtigung der Drifting Costs (Ingenieurskosten). 2. Aufspaltung der Zielkosten 3. Kontrolle der Zielkosten 4. Maßnahmen zur Erreichung der Zielkosten |
| Bitte nennen Sie Verfahren zur Ermittlung von Zielkosten. | 1. Market-into-Company: Festlegung der Zielkosten. a: Marketing ermittelt Target Price, Management gibt Target Profit vor, Ermittlung der Allowable Costs (Grenze). b: Kalkulation des Produkts / der Dienstleistung zur Ermittlung der Drifting Costs. c:“Kneten“ der Kosten, zum Schließen der Lücke. Target Costs = Differenz aus Drifting Costs und Allowable Costs. 2. Out-of-Company: Ermittlung aus dem Unternehmen heraus. Ein Vorteil ist die Erfahrung durch früherer Produkte, allerdings besteht die Gefahr einer fehlenden Rückkopplung zum Markt. 3. Into-and-Out-of-Company: Verbindung der ersten zwei Verfahren, allerdings zeitintensiv und teuer. 4. Out-of-Competitor: Produkt eines Wettbewerbers als Vergleich heranziehen. Dann entweder ein vergleichbares Produkt billiger, oder ein besseres Produkt teurer anbieten. 5. Out-of-Standard-Costs: Vergleich der Drifting Costs mit den Plankosten. Fast keine Marktorientierung. |
| Was ist Zero-Based-Budgeting? | - Planung vom Nullpunkt aus. - Planung der Zukunft unter Vernachlässigung der Vergangenheit. - Orientiert sich primär an der Entwicklung der Gemeinkosten. Voraussetzungen: - Jeder Arbeitsschritt ist genau beschrieben. - Erstellung von Budgets, herunter auf die wirtschaftlich noch vertretbare Einheit. - Strategische und operative Ziele müssen festgelegt sein. - Keine Grenze des Ressourcen Verbrauchs. - Orientierung der Budgets an den erforderlichen Mitteln, nicht an den Plan-Erlösen. |
| Wer kann Nutzer von Betriebsvergleichen sein? | 1. Gesundheitsbetriebe: - Internes Führungsinstrument. - Vergleichswerte für die Budgetverhandlung. 2. Verbände und Politik: - Versachlichung der Diskussion. - Transparenz. 3. Patienten und Ärzte: - Unterstützung der Entscheidung - Transparenz. |
| Gründe für einen Betriebsvergleich: | - Orientierungsmaßstab. - Instrument zur Messung der Wirtschaftlichkeit. - Hinweise zur Wettbewerbssituation. - Ermittlung von Kennzahlen. |
| Gibt es besondere Anforderungen für Betriebsvergleiche im Gesundheitswesen? | - Unkomplizierte Datenerhebung. - Zeitnahe Auswertung. - Erfassung von Kosten, Leitungen und ergänzenden Kriterien. - Möglichkeiten zur Anpassung der Auswertung. |
| Wodurch kann der Aussagewert von Betriebsvergleichen im Gesundheitswesen verwässert werden? | - Wenn ungeeignete Attribute genutzt werden. - Wenn die Vergleiche von unterschiedlichen Parteien durchgeführt werden. - Gesundheitsbetrieb ist allgemein mit einem anderen Betrieb schwer vergleichbar Fehlerquote steigt. - Ein Ganzes kann nicht mit der Summe von Teilen verglichen werden. |
| Was ist das Du-Pont Kennzahlensystem? | - Älteste Kennzahlensystem 1919. - Auf rein monetäre Größen aufgebaut. - Dient der Bilanzanalyse und der Unternehmenssteuerung. - Mittelpunkt bildet die Gesamtkapitalrendite (ROI). - Ziel ist nicht die Gewinnmaximierung, sondern die Maximierung des Ergebnisses pro eingesetzter Kapitaleinheit. |
| Wie ist das Du-Pont Kennzahlensystem aufgebaut? | - Pyramidenförmige Struktur. - Aufgebaut auf monetären Größen. |
| Kritik am Du Pont Kennzahlensystem? | Positiv: - Die Kennzahlen aus dem betrieblichen Rechnungswesen sind leicht zu ermitteln. - Die Vergleichbarkeit mit anderen Unternehmen ist leicht möglich. - Das System ist vergangenheitsorientiert (neutral). Negativ: - Die Orientierung an der Gesamtkapitalrendite kann problematisch werden, nur eine Kennzahl, die sich kurzfristig orientiert. - Kennzahlen können verfälscht werden. - Es reicht nicht, ein Unternehmen alleine an monetären Größen zu messen (Kundenstamm, Erfahrung etc.). |
| Beschreiben Sie bitte Wesen und Ursprung der Balnaced-Score-Card. | - 1992 durch Kaplan und Norton in Harvard. - Ziel: Messung des Erfolgs. - Im Zentrum steht ein individuell angepasstes Kennzahlensystem. |
| Was ist das besondere an der Balanced-Score-Card? | - Ein Unternehmen kann nicht nur durch monetäre Kennzahlen gesteuert werden. - Die BSC dient der Systematisierung monetärer und nicht monetärer Größen. - Steuerungsinstrument des Managements. |
| Aus welchen Aspekten setzt sich die Balanced-Score-Card zusammen? | 1. Finanzielle Perspektive: Wie schätzen zum Beispiel Aktionäre unser Unternehmen ein? Beispiel: Umsatz, Gewinn, Wachstum. 2. Kunden Perspektive: Wie schätzen unsere Kunden unsere Produkte und Dienstleistungen ein? Beispiel: Anzahl Stammkunden, Index zur Kundenakquise und Zufriedenheit. 3. Interne Prozessperspektive: Welche Prozesse führen zum Erfolg? Beispiel: Mitarbeiterzufriedenheit, Kompetenz, Produktvielfalt. 4. Innovationsperspektive: Wie können wir permanente Verbesserungen der Prozesse und Strukturen erreichen? Beispiel: Neue Produkte, Vergleiche mit Wettbewerbern. |
| Grenzen Sie bitte die Mission, von der Vision ab | Mission: Klar definierte Aufgabe in der Gegenwart. Vision: Mögliche Entwicklung in der Zukunft. |
| Warum ist Forderungsmanagement sinnvoll? | - Liquiditätssicherung. - Vermeidung von Fristversäumnissen. - Krankenhaus bleibt im Fall von Nichtzahlern auf den Kosten sitzen. |
| Wann entsteht die Forderung und wann ist sie fällig? | - Die Forderung entsteht mit der Erbringung der Leistung. - Fällig wird sie mit Ablauf der Zahlungsfrist, welche meist terminlich geregelt ist. |
| Was ist eine Mahnung, wer mahnt und warum? | - Eine Mahnung ist eine einseitige, dringliche Aufforderung an den Schuldner. - Voraussetzungen dafür sind die Fälligkeit der Forderung und die Mahnung selbst. - Der Gläubiger mahnt, da er seine Kapitalbindung nicht weiter aufrechterhalten will. |
| Was tun Sie im Falle von Einweiser-Management und warum tun sie das? | - Ist das Management, welches dafür sorgt, dass Patienten sinnvoll in Krankenhäuser eingewiesen werden. - Ziel ist die Verbesserung der allgemeinen Kommunikation, ein Aufbau bzw. die Pflege von persönlichen Kontakten und die Erschaffung einer validen Datenbasis. - Dazu gehört Marketing bei den Einweisern durch rechtzeitige Arztbriefe. |
| Was ist Medizincontrolling? | - Vornehmlich im stationären Bereich. - Unterstützung der Geschäftsführung. - Steuerung medizinischer Prozesse mit Instrumenten der Betriebswirtschaft. |
| Typische Aufgaben des Medizincontrollings. | Strategisch: - Portfolioplanung des Krankenhauses. - Analyse der aktuellen und zukünftigen Marktanteile. - Planung der Budgetverhandlung. - Einrichtung von Informationssystemen. Operativ: - Durführung von Budgetverhandlungen. - Erstellung von Controller-Berichten. - Erstellung und Überprüfung der Dokumentation. - Leistungsanalysen. |
| Zielgruppen des Medizincontrollings | - Geschäftsführung. - Ärztlicher Dienst. - Pflegedienst. - OP-Bereiche. - Materialwirtschaft. - Vertragsärzte. |
| Was sind die deutschen Kodierrichtlinien? | - Die Deutschen Kodierrichtlinien legen fest, wie Diagnosen und Operationen bei stationär behandelten Patienten zu erfassen sind. Grundlage der systematischen Gliederung ist das Schlüsselsystem ICD. Dazu wird Bezug genommen auf den Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS) jeweils in der aktuellen Version. Die OPS-Schlüssel werden ebenfalls auf der Basis der ICD strukturiert. Diese Schlüssel bilden die Grundlage für die Einstufung der Leistungen am einzelnen behandelten Patienten im jeweiligen Fall. Damit bilden diese Schlüssel die Eingangscodes für die weitere Verschlüsselung nach dem deutschen DRG-System. |
| Welche Aufgaben kann das Medizincontrolling im Rahmen des stationären Budgetverfahrens einnehmen? | 1. Ermittlung der Planleistung je DRG. 2. Ableitung des Personal- und Sachmittelbedarfs. 3. Bewertung in Euro-Beträgen. 4. Leistungsgerechtes Budget ermitteln. 5. Verhandlung. |
| Was ist Fehlbelegung? | - Primäre Fehlbelegung: Wenn Leistungen unter stationären Bedingungen erbracht werden, die jedoch auch ambulant hätten durchgeführt werden können, spricht man von primärer Fehlbelegung. - Sekundäre Fehlbelegung: Wenn ein Patient noch vollstationär behandelt wird, obwohl das Behandlungsziel auch durch andere Maßnahmen erreicht werden kann (zum Beispiel ambulante-, oder Reha-Behandlungen. |
| Was sind die G-AEP-Kriterien? | - Geben mithilfe von Buchstaben unter anderen die Schwere (A), die Intensität (B) und die Maßnahme (C) einer Behandlung an. Die Klassifikation geht von A bis F. - Dienen als Checkliste zur Rechtfertigung der stationären Aufnahme. |
| Was macht der MDK und wo sind er und sein Tun definiert? | - Medizinischer Dienst der Krankenversicherungen. - Beratungs- und Begutachtungsdienst für die gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherungen in Deutschland. - Prüft einzelne Fälle auf Richtigkeit und begutachtet die Schwere und die Behandlungsmaßnahmen. - Eine Prüfung ist notwendig, wenn es das SGB V, SGB IX oder SGB XI vorschreiben, oder die Art, Behandlung, Schwere und Häufigkeit einer Krankheit erfordert. |
| Worin besteht die Hauptaufgabe der ABC-Analyse? | - Die Hauptaufgabe ist die Entlastung der Materialwirtschaft durch Ermittlung der wertmäßigen Anteile am Gesamtbedarf. |
| Was ist die Portfolio-Analyse? | - Eine Darstellung der möglichen Entwicklung der Produkte eines Unternehmens. |
| Was ist ein Projekt? | - Ist durch die Einmaligkeit der Bedingungen gekennzeichnet, zum Beispiel Zielvorgabe, zeitliche, finanzielle und personelle Begrenzung. |
| Merkmale eines Projekts: | 1. Sachlich abgrenzbar = definierte, vorgegebene Zielsetzung. 2. Finanziell Abgrenzbar = definiertes Projektbudget. 3. Zeitlich Abgrenzbar = begrenzte, teerminierte Dauer. 4. Innovationsaufgabe = vergleichsweise neuartiges und einmalige Problem. 5. Organisatorische Querschnittaufgabe / Teamaufgabe = unterschiedlich qualifizierte Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen müssen kooperieren. |
| Vier-Phasen-Modell eines Projekts: | 1. Vorlauf 2. Planung 3. Durchführung 4. Kontrolle |
| Was ist ein Projektleiter und welche Eigenschaften sollte er haben? | - Ist für die operative Planung und Steuerung verantwortlich. - Ist zuständig für das Erreichen von Sach-, Termin- und Kostenzielen. - Sollte Teambildungsfähigkeiten besitzen, Verantwortung übernehmen können, hilfsbereit, aber auch führend sein. |
| Woran merkt man, dass Team und Projektleiter gut zusammenarbeiten? | - Gute Stimmung im gesamten Team. - Transparenz von oben nach unten und zurück. - Erfolge / Ziele werden erreicht. - Wertschätzung und Kritik an Einzelnen. |
| Inhalte des Projektcontrollings: | = Sicherung des Erreichens der Projektziele durch: 1. Soll-Ist-Vergleiche. 2. Feststellung der Abweichung. 3. Bewerten der Konsequenzen. 4. Korrekturmaßnahmen. 5. Kontrolle der Durchführung. 6. Ergebnisauswertung. |
| Case-Management: | - Ablaufschema -> Kombiniert Sozialarbeit und Gesundheitsmanagement. - Ziel ist eine organisierte und bedarfsgerechte, auf den einzelnen Fall zugeschnittene Hilfeleistung, durch die ein individueller Versorgungsbedarf erbracht wird. - Davon zu unterscheiden ist das Systemmanagement -> Optimierung der Versorgung im Zuständigkeitsbereich. |
| Mögliche Maßnahmen des Case-Management | - Beschaffung von geeigneten Versorgungsmitteln. - Koordination der Einzeltätigkeiten. - Beratung des Patienten bzw. der Angehörigen. - Routing von Patienten im KH (Wegbeschreibungen). - Überleitung des Patienten in andere Versorgungsform. - Schnittstellenanalyse im Versorgungsprozess. |
| Welche Aussage gilt für das ZVEI-Kennzahlen-System? | - Setzt sich aus monetären Größen zusammen. - Beurteilung der Effizienz in einem Unternehmen. |
| Ziele im Controlling, was gilt für zwei mögliche Ziele? | - Bei konkurrierenden Zielen gilt: Nimmt der Zielerreichungsgrad von Ziel A zu, nimmt der Zielerreichungsgrad von Ziel B ab. - Bei indifferenten Zielen beeinflussen sich Ziel A und B nicht und sind unabhängig. - Komplementäre Ziele ergänzen sich. Nimmt der Zielerreichungsgrad von A zu, nimm auch der Grad von Ziel B zu. |
| Mit welchen Inhalten befasst sich das Controlling, wenn es einen Sachverhalt aus der erlösorientierten / kostenorientierten / leistungsorientierten Perspektive betrachtet? | Erlösorientiert: - Mit der Vergütung der Leistung. Kostenorientiert: - Mit der Erstellung der Leistung. Leistungsorientiert: - Mit der Wertigkeit der Leistung. |
| Kennzahlen im OP: | 1. Schnitt-Naht-Zeit. 2. Wechsel-Zeit. 3. Leerlauf-Zeit. 4. Personal-Aufwand (= kostenbezogen). |
| Bedeutung und Formel des Working Capitals: | - Formel: Vorratsreichweite + Forderungslaufzeit – Verbindlichkeitslaufzeit. - Oder: Umlaufvermögen – kurzfristige Verbindlichkeiten (Schnitzel letztes Jahr). - Ergebnis sollte möglichst positiv sein, was bedeutet, dass ein Teil des Umlaufvermögens mit langfristig zur Verfügung stehendem Kapital finanziert wird. - Gibt Auskunft über die Finanzierung eines Unternehmens. - Maßstab der Liquidität. - Maßstab der Kapitaleffizienz. |
| Fixkostendegression | - Die Fixkosten werden bei zunehmender Ausbringungsmenge auf mehr Einheiten verteilt, so dass die Stückkosten abnehmen. |
| Allgemein: | - Proportionale / Überproportionale Kosten steigen im gleichen Verhältnis wie die / stärker als die Beschäftigung. - Unechte Gemeinkosten sind eigentlich Einzelkosten. - Ein Beispiel für kalkulatorische Kosten sind z.B. Wagniszuschläge. - Für die Gewinnschwelle, muss man die G(x) = 0 setzten. - Die Grenzkosten einer fixen Gesamtkostenfunktion können nicht dargestellt werden. - Die PAF stellt den Zusammenhang zwischen Preis und Menge dar. |
| Was ist ein Grouper? | - Algorithmus zur Klassifikation von Leistungen. - Dient zur Ermittlung der DRG's (kostenhomogene Behandlungsgruppen) - Ergibt sich aus OPS und ICD |
| Mehrerlösausgleich / Mindererlösausgleich | - Beim Merherlösausgleich, wird Budgetziel überschritten. 65 % aller Leistungen die zu viel erbracht wurden, werden dem KH erstattet. - Beim Mindererlösausgleich wird das Budgetziel nicht erreeicht, KH zahl hier 20% der imaginären Leistungen bis Ziel erreicht wäre. - KH ziel Mehrerlösausgleich ab, müssen nur 35 % zahlen, besser als 20% für nichts. |
| Ceterus-Paribus-Prinzip | Keine Wechselwirkung, alle Größen bleiben gleich, außer die Eine, die verändert wird. |
| Lernkurve | Die Organisation/der Produzent lernt im Zeitablauf hinzu: - Verbesserte Produktionsverfahren. - Effizienterer Personalaufwand. - Verbesserte Materialausbeute. - Verschiebung zur Massenproduktion. = Stückkostendegressionseffekt -> Verteilung der Fixkosten auf größere Stückkosten. |
| FORMELN | . |
| Variationskoeffizient / XYZ-Analyse | 1. X^_ bestimmen, Summe von X / n 2. (Xi - X^_)^2 3. Wurzel von Summe aller Werte aus Schritt 2 / n 4. V = Standardabweichung (Wert aus Schritt 3) / X^_ - 1 - 4 muss pro Artikel durchgeführt werden. - V ist relative Zahl, Vergleich muss her für Aussagekraft. |
| Break-even-Point | E(x) = K(x) oder Kf / (e - kv) |
| Breakevenumsatz (UBEP) | Kf / 1- ( Kv / E) oder Kf / (E - Kv / E) |
| Breakevenmenge (XBEP) | UBEP / E |
| Bei Kostendeckung verschiedener Stationen | Erlös = x * CW * BFW Kv = x * kv |
| Betirebsoptimum / minimum | 1. K(x) / x -> k(x) -> k'(x) = 0 -> x in k(x) für y-Wert. k''(x) für Optimum / Minimum. 2. K'(x) = k(x) -> Grenzkosten = Durchschnittskosten x1 in k(x) für y-Wert. |
| PAF-Aufgabe / Cournotscher Punkt | 1. K(x) und bilden 2. m von y = mx + b finden durch y2 - y1 / x2 - x1 -> Punkte von Prohibitivpreis und Sättigungsmenge 3. b ermitteln -> p(x) = mx + b -> * x für E(x) 4. E'(x) = K'(x) -> x = zb. 4 -> 4 in p(x) für y-Wert einsetzten 5. (x / y) = Cournotscher Punkt. x = gewinnmaximale Menge y = Preis, bei dem Gewinn max ist |
| Vergleich von Kennzahlen zweier Krankenhäuser | Sinnvoll: Erlös pro Tag ausrechnen -> CM / BT |
| Wichtige Größen bei Vergleichen | - Kosten je Fall (Kv + Kf !) - Erlös je Fall - Gewinn je Fall - Fixe Kosten je Fall |
| Gewinnschwelle, Gewinnmaximum | 1. G(x) = E(x) - K(x) Vorzeichenwechsel beachten! 2. Schwelle: E(x) = K(x), x Wert in E(x) oder K(x) für y Wert einsetzten. 3. Gewinnmax: G'(x) = 0 4. x in G(x) für y Wert 5. G''(x) = 0 für OM oder MM checken |
| Optimale Losgröße | Wurzel von (2* Menge * losfixe Kosten / auflageproportionale Stückkosten * (Zinssatz + Lagerkostensatz)) |
| Optimale Anzahl der Bestellungen | Wurzel von M * k * (i+l) / 2 * Klos |
| Bezeichnungen der letzten 2 Formeln | i = Zins l = Lagerkostensatz k = auflageproportionale Stk.Kost. M = Menge Klos = losfixe Kosten |
| Zielkostenrechnung | 1. Teilgewichte ermitteln: (Beitrag der Teilprozesse / 100) * Anteile aus Patientensicht 2. Zielostenmatrix: Teilgewichte / Kostenanteil für jeden Prozess |
| Produktionsmenge finden, für die Erlöse max ist | 1. E'(x) = 0 -> x = zb. 4 -> 4 = optimale Prod.menge 2. Max Erlös = E(4) |
| Definitionsbereich für Gewinnfunktion | (1. G(x) bilden) 2. E(x) = 0 -> x1 und x2 bilden Grenze -> lD = [x1 ; x2 ] |
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