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OEKO
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Questions in this quiz (43)
1Die wirtschaftliche Betrachtung von Medien ist legitimiert durch verschiedene Aspekte der ökonomisch geprägten Charakteristik von Massenmedien. Welche der folgenden Punkte können als Argument für die Notwendikgeit einer solchen Betrachtung angegeben werden? (3)
- A der Medien und Kulturbereich ist von nicht marginaler gesamtwirtschaftlicher Bedeutung.
- B Medienziele sind aussschließlisch durch ökonomische Parameter definiert.
- C Die Wirtschaftswissenschaften konnten in der Vergangenheiten den anteilig größten Erkenntnisgewinn zum Phänomen der Massenmedien generieren.
- D Privatwirtschaftlich organisierte Medein haben Doppelcharakter als Wirtschtafts- und Kulturgüter
- E Öffentl. Normative Aufgaben des Journalismus im Kontext alter und neuer Medien von nachrangiger Bedeutung.
- F Medien als Wirtschaftsunternehmen sind in ein System von ökonomischen Beziehungen eingebettet.
2Welche der folgenden Punkte aus dem Marktstruktur- Marktverhalten- Marktergebnis- Paradigma diskutiert Kiefer im Komplex der Marktstruktur? (3)
- A Marktzutrittsbarrieren
- B Gesetzlicher Rahmen
- C Vertikale Integration
- DAnzahl der Verkäufer und Käufer
- E Produktstrategie und Werbung
- F Konglomerate Integration
3Komponenten einer Definition des Begriffs der Unternehmung sind...(4)
- AAutonomie bei der Zielsetzung des Unternehmens und Art der Zielverwirklichung
- B Handlungsmaxime des Wirtschaftlichkeitsprinzips
- CDie Charakteristik der hierarchischen Koordinationsform
- DInstitutionalisierte Produktion
- ESynonymität zum Begriff des Betriebs
- F Gebundenheit an behördliche Genehmigungen hinsichtlich der Definition der Unternehmensziele
4Es existieren verschiedene Ansätze zur Festlegung von Unternehmenszielen. Welche der folgenden Argumente dem Shareholder value- Konzept entgegen dem Stakeholder- Konzept zuträglich? (2)
- AUnternehmen sind Institutionen des Privatrechts und damit in ihrer Existenz abhängig von den Kapitalgebern.
- B Andere Anspruchsgruppen, die vom Agieren des Unternehmens tangiert werden, erhalten bereits im Rahmen ihres kontraktgebundenen Verhältnisses eine Entlohnung.
- C Unternehmungen tragen gegenüber dem Allgemeinwohl Verantwortung.
- DUnternehmen sind Institutionen des Privatrechts und damit in ihrer Existenz unabhängig von den Kapitalgebern.
- E Unternehmungen bilden eine Leistungs und Anspruchskoalition mit unterschiedlichen Präferenzen.
- F Bei bedarf kann eine Rangordnung der verschiedenen Anspruchsgruppen hierarchisch festgelegt werden.
5 Private Güter zeichnen sich aus durch...? (3)
- A Praktikabilität des Ausschlussprinzips
- B volle Marktfähigkeit
- C Konsumrivalität
- D fehlende Konsumtion
- E fehlende Praktikabilität des Ausschlussprinzips
- F partielle Marktkomplementarität
6Ökonomischer Güter müssen drei Bedingungen erfüllen: (3)
- Amüssen direkt oder indirekt der Bedürfnisbefriedigung dienen
- Bmüssen auf Nachfrage treffen
- Cmüssen knapp sein (d.h. einen Preis erzielen können)
- Dmüssen mehr als genug vorhanden sein
- Emüssen auf Angebot treffen
7Externe Effekte bzw. Externalitäten im Medienbereich sind...?(2)
- A immer positiv
- Bleicht durch Sanktionen kompensierbar
- Cdurch Pigou-Steuern nur schwer korrigierbar
- Danalog zu internalisierten Effekten definiert.
- Eeine Form des Marktversagens
- Fklar abgrenzbar vom produzierten medialen Gut
8Kiefer systematisiert hinsichtlich der Charakteristik von Medien als Kuppelprodukt mehrere Ebenen einer solchen Beschreibung. Welche Koppelungen konstatiert Kiefer im Hinblick auf die Literatur? (2)
- ADie Koppelung von Zielgruppen und Werbeindustrie durch Möglichkeiten der selektiven Programmgestaltung.
- BDie Koppelung von Werbewirtschaft und Medienindustrie durch historische Verbundenheit
- CDie Koppelung von öffentlich- meritorischen Gütern und selektiven, überwiegend nicht-meritorischen Anreizen im publizistisch-redaktionellen Teil.
- DDie Koppelung von redaktionellem und Anzeigeteil auf dem Faktormarkt.
- EDie Koppelung von Informationsdarbietung und öffentlicher Meinungsbildung durch ordnungspolitische Regularien.
- FDie Koppelung von redaktionellem und Anzeigeteil über Rezipienten- und Werbemarkt hinweg.
9Der methodologische Individualismus gilt als Basiskonzept der Ökonomie. Was besagt er? (3)
- ASoziale Sachverhalte werden mit Theorien über Individuelles Verhalten erklärt.
- BKollektive werden als Handlungsträger aufgefasst.
- CKollektive verhalten sich wie Einzelpersonen.
- DDas Individuum ist nicht der normative Bezugspunkt ökonomischer Analyse.
- EGesellschaftliches Geschehen wird auf das Handeln einzelner Menschen und deren Interaktionen mit anderen Menschen zurückgeführt.
- FDas Verhalten von Kollektiven wird über Handlungen und Präferenzen ihrer Mitglieder erklärt.
10Was kennzeichnet eine Marktwirtschaft? (3)
- AKollektiveigentum
- BKollektive Haftung
- CDie Steuerung des Wirtschaftssystems erfolgt ex-ante.
- DDie Steuerung des Wirtschaftssystems erfolgt dezentral.
- EDie Steuerung des Wirtschaftssystems erfolgt ex-post.
- FDie Steuerung des Wirtschaftssystems erfolgt über eine Vielzahl von Märkten.
11Warum macht es aus aktueller Sicht Sinn Medien aus der Perspektive der Ökonomik zu betrachten? (4)
- AMedien sind überwiegend erwerbswirtschaftlich organisiert.
- BMedien stellen einen Wirtschaftsfaktor von volkswirtschaftlicher Bedeutung dar.
- CMedien sind in ein System ökonomischer Beziehungen eingebettet.
- DDeregulierung, Kommerzialisierung, Internationalisierung und Globalisierung sind ökonomisch getriebene Entwicklungen.
- EMedien sind überwiegend planwirtschaftlich organisiert.
- FDie Wirtschaftswissenschaften konnten in den letzten Jahren den anteilig größten Erkenntnisgewinn in Medienfragen generieren.
12Welche gesellschaftlich-sozialen Vorstellungen umfasst die These vom Übergang des Fordismus in den Postfordismus? (3)
- APrivatisierung
- BNiedergang der Medienindustrie
- CVorstellung vom Wandel der Vergesellschaftungsformen
- DVorstellungen der normativen Leitideen
- EVorstellungen des Institutionengefüges der betroffenen Gesellschaften
- FÜberfremdung der Medienpolitik
13Warum gelten Medien als Kuppelprodukte? (3)
- AWerbefinanzierte Medien bestehen aus einem redaktionellen und einem Anzeigenteil.
- BMedien bestehen aus öffentlichen/meritorischen Gütern und selektiven Anreizen mit Privatgutcharakter.
- CEin Printmedium ist ein Kuppelprodukt aus immateriellen Gütern (dem Inhalt der Zeitung) und einem materiellen Träger (dem Zeitungspapier).
- DWeil der Wert und Nutzen für den Rezipienten vom Grad der medialen Verbreitung mitbestimmt wird.
- EWeil die Integration dieser Annahme für die Erforschung publizistikwissenschaftlicher Phänomene (etwa Agenda Setting) fruchtbar sein kann.
- FWeil Kuppelprodukte als Nutzungsoptionen für den Rezipienten begriffen werden können.
14Was besagt das "Gesetz der Nachfrage"? (2)
- AWenn der Preis für eine Ware angehoben wird (und alles andere gleich bleibt), neigen die Käufer dazu, weniger von dieser Ware zu kaufen.
- BWenn der Preis für eine Ware gesenkt wird (und alles andere gleich bleibt), erhöht sich die nachgefragte Menge.
- CWen der Nutzen für eine Ware angehoben wird (und alles andere gleich bleibt), neigen die Käufer dazu, mehr von den Präferenzen zu kaufen.
- DWenn der Preis für eine Substitution gesenkt wird, erhöht sich das Realeinkommen des Produzenten.
- ESubstitutionseffekte heben Einkommenseffekte auf.
- FKonsumakte sind das Ergebnis der Substituierbarkeit der Kreuzpreiselastizität des unverbundenen Angebots.
15Welche vier Erlösquellen von Medienunternehmen werden nach Schumann/Hess (2006) unterschieden? (4)
- ARechtemärkte
- BStaat
- CTransaktionsmärkte
- DMedienmärkte
- ERezipientenmärkte
- FWerbemärkte
16Die wirtschaftliche Betrachtung von Medien ist legitimiert durch verschiedene Aspekte der ökonomisch geprägten Charakteristik von Massenmedien. Welche der folgenden Punkte können als Argumente für so eine Betrachtung angegeben werden? (3)
- AMedien- und Kulturbereich ist von nicht marginaler gesamtwirtschaftlicher Bedeutung.
- BMedienziele sind ausschließlich durch ökonomische Parameter definiert.
- CDie Wirtschaftswissenschaften konnten in der Vergangenheit den anteilig größten Erkenntnisgewinn der Massenmedien generieren.
- DPrivatwirtschaftlich organisierte Medien haben Doppelcharakter als Wirtschafts- und Kulturgüter.
- EÖffentlich-normative Aufgaben des Journalismus sind im Kontext alter und neuer Medien von nachrangiger Bedeutung.
- FMedien als Wirtschaftsunternehmen sind in ein System von ökonomischen Beziehungen eingebettet.
17Welche Punkte diskutiert Kiefer in der Marktstruktur? (3)
- AProduktstrategie und Werbung
- Bkonglomeratische Integration
- Cgesetzliche Rahmen
- DMarktzutrittsbarrieren
- Evertikale Integration
- FAnzahl der Käufer und Verkäufer
18Komponenten des Begriffs einer Unternehmung sind (4)
- AAutonomie bei der Zielsetzung des Unternehmens und Art der Zielverwirklichung
- BHandlungsmaxime des Wirtschaftlichkeitsprinzips
- Cdie Charakteristik der hierarchischen Koordinations-Form
- Dinstitutionalisierte Produktion
- ESynonymität zum Begriff des Betriebs
- FGebundenheit an behördliche Genehmigungen hinsichtlich der Unternehmungsziele
19Welche Komponenten beschreiben das Shareholder Value Konzept? (2)
- AUnternehmen bilden eine Leistungs- und Anspruchskoalition mit unterschiedlichen Präferenzen.
- BUnternehmen sind Institutionen des Privatrechts und deshalb in ihrer Existenz abhängig von ihren Kapitalgebern.
- CUnternehmen tragen gegenüber dem Gemeinwohl Verantwortung.
- DBei Bedarf kann eine Rangordnung der verschiedenen Anspruchsgruppen hierarchisch festgelegt werden.
- EDie ausschließliche Berücksichtigung des Eigentümerinteresses kann zu unerwünschten sozialen und gesellschaftlichen Folgen führen.
- FAndere Anspruchsgruppen, die vom Agieren des Unternehmens tangiert werden, erhalten eine Entlohnung.
20Private Güter zeichnen sich aus durch (3)
- APraktibilität des Auschlussprinzips
- Bvolle Marktfähigkeit
- CKonsumrivalität
- Dfehlende Konsumption
- Efehlende Praktikabilität
- Fpartielle Marktkomplementarität
21Externe Effekte sind (2)
- Aimmer positiv
- Bleicht durch Sanktionen kompensierbar
- Cklar abgrenzbar vom produzierten medialen Gut
- Danalog zu internalisierten externen Effekten definiert
- Edurch Pigou Steuer nur schwer korrigierbar
- Feine Form von Marktversagen
22Kiefer systematisiert hinsichtlich der Charakteristik von Medien als Kuppelprodukte mehrere Ebenen einer solchen Beschreibung. Welche Kopplungen konstatiert Kiefer im Hinblick auf die Literatur? (2)
- Adie Kopplung von öffentlichen meritorischen Gütern und selektiven überwiegend nicht meritorischen Anreizen im publizistisch redaktionellen Teil
- Bdie Kopplung von redaktionellen und Anzeigen-Teil über Rezipienten und Werbemarkt hinweg
- Cdie Kopplung von Informationsdarbietung und öffentlicher Meinungsbildung durch ordnungspolitische Regularien
- Ddie Kopplung von Zielgruppen und Werbeindustrie durch Möglichkeiten der selektiven Programmgestaltung
- Edie Kopplung von Werbewirtschaft und Medienindustrie durch historische Verbundenheit
- Fdie Kopplung von redaktionellen und Anzeigen-Teil auf dem Faktormarkt
23Bewerten Sie folgende Aussagen zum Themenkomplex Produktionsfaktoren und markieren Sie die richtigen (3)
- AIm Medienbereich spielen externe Produktionsfaktoren eine untergeordnete Rolle.
- BDer Prozess der geregelten Einbringung von Produktionsfaktoren mit Ziel der Wertschöpfung wird in der Ökonomie als Wertschöpfungskette dargestellt.
- CInterne Produktionsfaktoren sind Rohstoff, Kapital und Arbeitskraft.
- DExterne Produktionsfaktoren sind im unbegrenzten Ausmaß vorhanden.
- EDistribution ist ein Teil der Wertschöpfungskette von Medien.
- FDas Verhältnis zwischen internen und externen Produktionsfaktoren nennt man in der Ökonomie Produktionsfunktion.
24Risikofaktoren der Medienproduktion (4)
- Aspezifische Kostenstruktur von Medien
- BUnsicherheit der Nachfrage
- Cdie Knappheit benötigter interner Produktionsfaktoren
- Ddie Undefiniertheit beteiligter Akteure
- Eder kurze Produktlebenszyklus
- Fdiffuse Qualitätsmerkmale
25Welche Konzepte stehen für Saxer auf der interdisziplinären Optimierungsagenda? (3)
- Aideologieverdächtige Konzepte
- Bpräzisierungsbedürftige Konzepte
- Cinnovative Konzepte
- Dliberale Konzepte
- Eprogressive Konzepte
- Flegitimatorische Konzepte
26Steininger, Markt allgemein (4)
- Awird marktbegrifflich mit traditionellen Marktformen in Verbindung gebracht.
- BMarkt ist sowohl physischer als auch gedanklicher Ort.
- CDer Markt ist ein Ort, wo sich Angebot und Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen treffen.
- DDer Markt gilt als ökonomischer Ort des Tausches.
- EGebühren bilden sich auf Märkten.
- FMarkt fungiert als Spielregel für Wettbewerb.
27Theorien in den Sozialwissenschaften... (2)
- A... dienen der Methodenvielfalt.
- B... können nur aufgrund von Beobachtungen entwickelt werden.
- C... sind ein logisch verknüpftes System von Aussagen.
- D... unterscheiden sich von Praktikerwissen durch ihre empirische Prüfbarkeit.
- E... unterscheiden sich nicht von Praktikerwissen.
28Manche Mediengüter werden in der Medienökonomie als öffentliche Güter bezeichnet. Welche der folgenden Aussagen sind richtig? (2)
- ADie Tageszeitung ist ein öffentliches Gut, weil sie von jedermann zu gleichen Bedingungen erworben werden kann.
- BDas Kinoticket (der Platz im Kino) ist kein öffentliches Gut, weil niemand sonst auf diesem Platz sitzen kann.
- CDas terrestrische Fernsehen ist ein öffentliches Gut, weil niemand vom Empfang ausgeschlossen werden kann.
- DOnline-Medien sind ein öffentliches Gut, weil sie immateriell sind und Produktion und Verbrauch zeitlich und ortlich zusammenfallen.
- EPayTV ist kein öffentliches Gut, weil Konsumrivalität herrscht.
- FZeitungsinserate sind öffentliche Güter, weil weder Konsumrivalität herrscht, noch der Ausschluss von Lesern möglich ist.
29Wie andere Güter auch lassen sich Medien in Inspektions-, Erfahrungs- und Vertrauensgüter einteilen. Kreuzen Sie die zutreffenden Aussagen an. (2)
- AZeitungen sind Inspektionsgüter, weil ihr Inhalt von außen erkennbar ist (Inspektion).
- BDas öffentliche Fernsehen ist ein Vertrauensgut, weil die Zuschauer aufgrund des gesetzlichen Leistungsauftrages auf die Qualität vertrauen können.
- CSpielfilme sind Erfahrungsgüter weil der subjektive Unterhaltungswert nach dem Konsum abgeschätzt werden kann.
- DRadio-Nachrichtensendungen sind Vertrauensgüter, weil die ZuhörerInnen auch nach der Sendund die journalistische Qualität nicht einschätzen können.
- EOnline-Medien sind Inspektionsgüter, weil niemand von der Internet-Nutzung ausgeschlossen werden kann und keine Konsumrivalität herrscht.
30Medienökonomie als Wissenschaft beschäftigt sich mit: (4)
- AKnappheiten und Knappheitsbewältigung
- Bdem Objektbereich Massenmedien
- Cder Suche nach Effizienznachweisen für den Markt
- Dder Allokation von Ressourcen
31Im Geschäftsjahr 2008 hat ProSiebenSat.1 insgesamt 129 Mio. EUR Verlust verbucht. Der Aktienkurs ist von 29 EUR (2006) auf 1 EUR (2009) gefallen. Was ist passiert? (1)
- ADas Programm von ProSiebenSat.1 war viel schlechter als in den Vorjahren.
- BDer Besitzer Haim Saban hat 2008 Kapital abgezogen.
- CDer Konzern hat hohe Schulden, was sich im Ergebnis bemerkbar macht.
- DDie Umstellung von Werbefinanzierung auf PayTV dauert länger als geplant.
- EDie Finanzinvestoren KKR und Permira haben ihre Ziele verfehlt.
32Der Bertelsmann-Konzern zählt zu den größten Medienunternehmen der Welt. Zu diesem Konzernverbund zählen folgende Medien oder Medienhäuser: (3)
- ARTL (Fernsehen in mehreren europäischen Ländern)
- BProSieben Sat1 (Fernsehen)
- CDie Zeit (Wochenzeitung)
- DRandom House (Buchverlag)
- EGrüner+Jahr (Zeitschriften)
- FBild (Zeitung und Zeitschriften)
33Die Anzeigen-Auflagen-Spirale liefert Erklärungsansätze für: (2)
- Aden Wettbewerbszyklus
- Bdas Principal-Agent-Problem
- Cden tendenziellen Fall der Profitrate
- Dden Hotelling-Effekt
- Eden Binnenpluralismus
- Fdie Medienkonzentration
- Gdas Zeitungssterben
34Zu den externen Effekten von Medienwerbung zählen: (3)
- Adie Anpassung der redaktionellen Inhalte an die Wünsche der werbungtreibenden Wirtschaft
- Bdie Veränderung von Form und Inhalt der werbeführenden Medien
- Cdie überproportionale Besserstellung von nicht-marktführenden Medien (Anzeigen-Auflagen-Spirale)
- DWettbewerbsverzerrung durch überproportionale Begünstigung marktführender Werbemedien
35Armin Thurnher, Chefredakteur des Falter, vertritt medien-politische Positionen, die auch medienökonomisch begründbar sind. Welche der folgenden Aussagen/Argumente hat Armin Thurnher bei seinem Besuch am 5. Mai vorgetragen? (2)
- AMedienkonzentration schadet dem Falter, weil die Anzeigenpreise von Monopolisten künstlich niedrig gehalten werden.
- BMedienkonzentration ist dann weniger problematisch, wenn ausländische Unternehmen in den österreichischen Medienmarkt eintreten, ohne neue Monopole zu begründen.
- CEine von Armin Thurnher geforderte Zerschlagung von "Mediamil" konnte neue Eigentümer zum Eintritt in den Medienmarkt motivieren.
- DDas Internet und die Gratispresse sind geeignet, dem Konzentrationsdruck bestehender Oligopole entgegenzuwirken.
36"Economies of multiformity" beziehen sich auf einen ganz bestimmten Sachverhalt in der Medienökonomie. Mit diesem Begriff wird... (2)
- A... die Möglichkeit von Medienunternehmen beschrieben, den Hotelling Effekt besonders effizient zu nutzen.
- B... der Umstand beschrieben, dass z.B. die Verlagsgruppe Styria mehrere Zeitungen besitzt.
- C... der Umstand beschrieben, dass multimediale Unternehmen ökonomische Vorteile gegenüber jenen Unternehmen genießen, die sich auf eine Mediengattung beschränken.
- D... treffend das Verhalten des Vorarlberger Medienhauses beschrieben, das sowohl im Bereich der Presse, als auch des Radios und im Online-Bereich tätig ist.
37Die Principal-Agent-Problematik ist im Medienbereich ausgeprägt zu beobachten. Welcher Zusammenhang ist damit gemeint? (1)
- AAktiengesellschaften sind wegen der Principal-Agent-Problematik nicht in der Lage, tragfähige Corporate Governance Regeln durchzusetzen.
- BMedien in öffentlicher Tragerschaft kennen keine Principal-Agent-Problematik.
- CMedien im Eigentum der JournalistInnen sind deshalb eine seltene Organisationsform, weil die Principal-Agent-Probleme bisher nicht gelöst werden konnten.
- DDie Informationsassymmetrie zwischen Eigentümern und Management bei Aktiengesellschaften wirft die Principal-Agent-Problematik auf.
38Österreichs Medien weisen im internationalen Vergleich einen hohen Konzentrationsgrad auf. Die in Österreich tätigen Medienkonzerne sind miteinander verflochten und haben ins Ausland expandiert. Kreuzen Sie die zutreffenden Aussagen an: (1)
- ADie Kronen-Zeitung hält einen Minderheitsanteil an den Bundesländerzeitungen "Salzburger Nachrichten", "Tiroler Tageszeitung" und "Vorarlberger Nachrichten".
- BKrone und Kurier besitzen je die Hälfte der Aktien der Verlagsgruppe News.
- CDie Raiffeisen Bankengruppe ist an mehreren österreichischen Medien beteiligt, u.a. an den "Niederösterreichischen Nachrichten" und dem "Kurier".
- DAusländische Medienkonzerne sind an Österreichs Medien nur bis zu einer Obergrenze von max. 24.9 % beteiligt.
39In der Medienökonomik von Marie Luise Kiefer (2005) unterscheidet die Autorin zwischen dem Ansatz des Homo Oeconomicus und dem des Homo Sociologicus. Kreuzen Sie die zutreffenden Aussagen an: (2)
- ADie Kommunikationswissenschaft betrachtet Medienökonomik eher aus dem der Perspektive des Homo Sociologicus.
- BIm Konzept des Homo Oeconomicus entscheiden die Menschen rational, seine Grenzen findet die individuelle Nutzenmaximierung in der institutionellen Ordnung.
- CKollektive Phänomene, wie etwa die verschiedenen Formen der Massenkommunikation, werden in der Konzeption des Homo Oeconomicus zurückgeführt auf die Anforderungen einer solidarischen Umwelt und das eingebettet sein in das soziale Umfeld.
40In ihrer Güterlehre differenziert Marie Luise Kiefer (2005) unterschiedliche Marktfähigkeitsgrade von Gütern. Dabei weist sie auf verschiedene Merkmale von Massenmedien hin, die bei der ökonomischen Beurteilung eine Rolle spielen. (2)
- AMassenmedien sind grundsätzlich private Güter, weil sie von privaten Institutionen hergestellt werden.
- BMassenmedien können keine negative externe Effekte aufweisen, weil sie alle entstehenden Kosten internalisieren und im Preis berücksichtigen.
- CKabelfernsehen und PayTV sind öffentliche Güter.
- DTerrestrisches, unverschlüsseltes Fernsehen ist ein öffentliches Gut.
- EDie Berichterstattung im Zeitungsteil "Internationales" ist ein Erfahrungsgut, weil sie auf die redaktionelle Kompetenz und Erfahrung der Redaktion aufbaut.
41Jan van Cuilenburg stellt in seinem Aufsatz (2005) ein Modell für die Messung von Medienvielfalt vor. Dabei unterscheidet er zwischen open und reflective diversity. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? (1)
- AOpen diversity bezieht der Autor auf den Umstand, dass in der Gesellschaft viele Meinungen vertreten sind. Erst wenn diese Vielfalt von Meinungen in den Medien vertreten ist, kann von open diversity gesprochen werden.
- BReflective diversity ist ein Europäisches Konzept, das der Regulierung im Bereich der Medienkonzentration zu Grunde liegt. Dabei geht es darum, die Vielfalt der politischen Ansichten angemessen in den Medien zu reflektieren.
- CDer Autor bezeichnet die Vielfalt des Publikums, quer durch alle Gesellschaftsschichten, als reflective diversity.
- DDer Autor stellt den Zugang zu den Medien in den Mittelpunkt: open diversity meint die Abwesenheit von Marktzugangsbarrieren zu den Medien.
42Das Modell zur Messung von Medienkonzentration und Vielfalt von Jan van Cuilenburg (2005) stellt den Anspruch auf Ganzheitlichkeit. Welche Elemente berücksichtigt das Modell und welche Hypothesen leitet der Autor ab? (2)
- ADie Messung ist nach dem Structure-Conduct-Performance Modell aufgebaut.
- BDer Autor geht davon aus, dass Vielfalt nur durch Fragen nach den Akteuren, den Eigenschaften und den messbaren Unterschieden erhoben werden kann.
- CDer vom Autor vorgeschlagene Monitor beschränkt sich auf die Messung der Angebotseite durch einen Blick auf die Eigentümerstrukturen, die Programmkonzentration und die Inhalte.
- DEine Hypothese des Autors behauptet einen Zusammenhang zwischen steigender Wettbewerbsintensität im Medienmarkt und sinkender open diversity.
43Gillian Doyle (2002) diskutiert unterschiedliche Motive für den Einsatz von Werbung und stellt unterschiedliche Positionen vor. Kreuzen Sie die zutreffenden Aussagen an. (2)
- AWerbung dient in der neo-klassischen Sicht der Information der KonsumentInnen und senkt dadurch die Transaktionskosten.
- BGillian Doyle hält Werbung für Manipulation. Unternehmen bewerben diejenigen Produkte, die sie herstellen wollen und nicht diejenigen, die von den KonsumentInnen gebraucht werden.
- CWerbung ist in jenen Markten besonders effizient, die entweder Monopolcharakter aufweisen oder sich in einem Zustand nahe am "perfekten Markt" befinden.
- DWerbung dient neben der Forderung des Absatzes und der Markenpflege auch der Abwehr von zusatzlicher Konkurrenz durch die Erhöhung von Markteintrittsbarrieren.
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- Description
- Medienökonomie
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- frau planlos
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- Deutsch
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