Notizen
Geisteswissenschaftliche Pädagogik
Inhalt der Notizen (1)
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Geisteswissenschaftliche Pädagogik 1920er-1930er
theoretische Richtung, die Erziehung und Bildung als geistig-kulturelles und geschichtliches Phänomen ansieht und zu verstehen versucht
1. Ausgangspunkt für pädagogische Theorie ist Erziehungswirklichkeit, das heißt, dass der pädagogischen Theorie konkrete pädagogische Situationen der Praxis zu Grunde liegen
2. Erziehungswirklichkeit besitzt bestimmte Bedeutungen für die betreffende Person, sie handeln auf Basis dieser Wirklichkeit, Aufgabe der Pädagogik: Erfassung der Bedeutung dieser Erziehungswirklichkeit,Bedeutung der Situation verstehen, die sie für den Zögling hat (Hermeneutik)
3. Erziehungswirklichkeit ist Ergebnis einer geschichtlichen Entwicklung, man kann die Bedeutung einer Erziehungssituation nur verstehen, wenn man komplexe Geschichte des Zöglings und seines Umfeldes mit einbezieht
4. aus historischer Betrachtung der Erziehungswirklichkeit werden Erziehungsmöglichkeiten und Bildungsideale deutlich
-> verstehen als Prozess
-> Prozess beinhaltet gegenseitige Beeinflussung und Reflexion
-> Vorgang wiederholt sich, verstehen wird verstärkt
-> hermeneutische Zirkelbewegung verringert Distanz zwischen Erzieher und Zögling -> -> hermeneutischer Zirkel
Begriff des Verstehens im Vordergrund
Welt des Kindes durchdringen
Erziehungskontexte in ihrer Geschichtlichkeit verstehen
KRITIK
Kritik der Unschärfe (ganzheitliches Sehen)
wenn man versucht zu verstehen, spekuliert man
Sprangers Eigenwelt zu idealisierend, zu wenig kritische Betrachtung
geschichtliche Erziehungskontexte zu wenig kritisch betrachtet
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Informationen
- Beschreibung
- Sonderpädagogik Lehramt (L) SS 2014 (Wissenschaftstheorie und wissenschaftliches Arbeiten) Notiz am Geisteswissenschaftliche Pädagogik, erstellt von Inés Fernandez am 11/06/2014.
- Erstellt von
- Inés Fernandez
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