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Gastroenterologie
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Fragen in diesem Quiz (200)
1Wie können Diät- und Ernährungsformen nach Dauer und Indikation eingeteilt werden?
- ADiagnostische Diäten: Kurzzeitige Diäten zum Austesten von Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Fehlfunktionen des GI-Trakts
- BKurzzeit-Diäten: Kurzfristige Anwendung einer speziellen Kostform um z.B. den GI-Trakt zu entlasten
- CLangzeit-Diäten: Diät- und Ernährungsformen die langfristig eingehalten werden müssen, um eine Besserung bzw. keine Verschlechterung des Krankheitsbildes zu bewirken
- DDiagnostische Diäten: Kurzfristige Anwendung einer speziellen Kostform um z.B. den GI-Trakt zu entlasten
- EPrä-Diagnostische Diäten: Kurzfristige Anwendung einer speziellen Kostform zur Vorbereitung auf die Untersuchungen
- FToleranz basierte Diäten: Auf die persönliche Toleranzgrenze bestimmter Lebensmittel abgestimmte Diätform
2Welche Kostformen werden laut Rationalisierungsschema 2004 unterschieden?
- AVollkost
- BLeichte Vollkost
- CEnergiereduzierte Kostformen (z.B. Reduktionskost)
- DProteindefinierte Kostformen (z.B. bei Niereninsuffizienz)
- ESonderdiäten (z.B. Gastroenterologische Spezialdiäten)
- FErnährung bei gastroenterologischen Krankheiten
- GPräventionskostform
- HSonderdiäten (z.B. für Schwangere und Kinder)
3Welche Anforderungen müssen durch die Vollkost erfüllt werden?
- ABedarfsdeckung an essentiellen Nährstoffen
- BBerücksichtigung des Energiebedarfs beim Energiegehalt
- CBerücksichtigung von Erkenntnissen der Ernährungsmedizin zur Prävention und Therapie
- DAnpassung der Zusammensetzung an übliche Ernährungsgewohnheiten, soweit das den anderen Aspekten nicht widerspricht
- EAnpassung der Zusammensetzung an übliche Ernährungsgewohnheiten, unabhängig von den anderen Faktoren
- FBerücksichtigung von aktuellen Ernährungstrends
- GGenaue Berechnung der Nährstoffe
- HWahl des Energiegehalts ohne Berücksichtigung des Bedarfs
4Was trifft auf die Leichte Vollkost zu?
- AEs lässt sich damit zumeist kein therapeutischer Effekt erzielen
- BEs lässt sich in vielen Fällen ein therapeutischer Effekt erzielen
- CSie findet Einsatz bei einer Vielzahl an Magen- und Darmerkrankungen
- DSie trägt nicht zur Entlastung einzelner Verdauungsorgane oder des gesamten Stoffwechsels bei
- ESie unterscheidet sich in ihrer Nährstoffzusammensetzung grundlegend von den Prinzipien der Vollkost
- FNährstoffzusammensetzung: Energie: 2000 kcal, Eiweiß: 15 E-%, Fett: 30 E-%, Kohlenhydrate: 55 E-%, Bedarf an essentiellen Nährstoffen sollte gedeckt werden
- GSie unterscheidet sich von der Vollkost durch das Nichtverwenden von Lebensmitteln oder Speisen, die erfahrungsgemäß häufig, d.h. bei mehr als 10% der Patienten Unverträglichkeiten auslösen
5Zur Indikation für eine Leichte Vollkost zählen Unverträglichkeiten auf einzelne Lebensmittel bei Gesunden und Kranken sowie unspezifische Intoleranzen gegen bestimmte Lebensmittel, Speisen oder Getränke.
- ARichtig
- BFalsch
6Welche dieser Lebensmittel sollen bei einer Leichten Vollkost vermieden werden?
- AWirsing
- BPaprikagemüse
- CLauch
- DBohnenkaffee
- EFrisches Brot
- FKarotten
- GBananen
- HSpeck
7Welche Aussagen zur Leichten Vollkost treffen zu?
- AVor allem in der individuellen Beratung ist es wichtig sich an die Regeln zu halten
- BDie persönliche Erfahrung der Patienten ist immer mitentscheidend
- CEs bietet sich an die Patienten mit Listen oder Tabellen mit verbotenen Lebensmitteln zu unterstützen
- DIn der Gemeinschaftsverpflegung sind allgemeine Richtlinien zu verfolgen
- EEine leichte Vollkost ist nicht als Dauerernährung geeignet, weil sie nicht bedarfsdeckend ist
8Zu den allgemeinen Richtlinien der Leichten Vollkost zählt
- A5-6 kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt einnehmen
- BLangsam und in Ruhe essen - gut kauen
- CSehr kalte oder sehr heiße Speisen sind erlaubt
- DKeine blähenden Speisen und Getränke
- EAlkohol in Gewissen Maßen
- FKein Alkohol, nur nach Rücksprache mit dem Arzt
9Laktoseintoleranz beschreibt eine geringe Aktivität der Laktase im Colon descendens und ist immer verbunden mit dem Auftreten von gastrointestinalen Beschwerden.
- ARichtig
- BFalsch
10Das Laktose spaltende Enzym, eine [blank_start]Beta-Galactosidase[blank_end] spaltet die [blank_start]1 -> 4[blank_end] Bindung der Laktose.
- ABeta-Galactosidase
- BAlpha-Galactosidase
- CBeta-Glucosidase
- DAlpha-Glucodehydrogenase
- E1 -> 4
- F1 -> 6
- G1 -> 2
11Was ist Lactulose?
- AGalaktosylfructose
- BEin reduziertes Disaccharid aus Galactose und Fructose
- CEin reduziertes Disaccharid aus Glucose und Fructose
- DEs wird im Dünndarm gespalten
- EEs wirkt im Colon laxierend und wird bei Obstipation, zur Ammoniakentgiftung und bei hepatischer Enzephalopathie eingesetzt
12Beim erworbenen Laktasemangel beträgt die Laktaseaktivität nur etwa [blank_start]10%[blank_end] der üblichen Aktivität. Infolge dessen wird die Laktose nur unzureichend aufgespalten und resorbiert, der unverdaute Rest gelangt [blank_start]ins Colon[blank_end].
- A10%
- B5%
- C7%
- D15%
- Eins Colon
- Fin den Dünndarm
- Gin den Enddarm
- Hins Rectum
13Wie kann es bei Laktoseintoleranz zu Diarrhoe kommen?
- ADurch die bakterielle Fermentation der Laktose im Colon steigt der osmotische Druck im Darmlumen, was zu einem vermehrten Wassereinstrom führt
- BDie Säurebildung im Colon fördert die Darmperistaltik
- CDurch die bakterielle Fermentation der Laktose im Dünndarm steigt der osmotische Druck im Darmlumen, was zu einem vermehrten Wassereinstrom führt
- DDurch die bakterielle Fermentation der Laktose im Colon sinkt der osmotische Druck im Darmlumen, was zu einem vermehrten Wassereinstrom führt
- EDie verminderte Darmperistaltik in Folge der Säurebildung führt zu Diarrhoe
14Welche Symptome können bei Laktoseintoleranz auftreten?
- AWeicher schmieriger Stuhl bis hin zu Diarrhoe
- BFlatulenz und kolikartige Bauchschmerzen
- CÜbelkeit
- Dselten Erbrechen
- EHautausschläge
- FAtemnot
- GSchweißausbrüche
15Welche Aussagen über den primären Laktasemangel treffen zu?
- AWird auch erworbener oder adulter Laktasemangel genannt
- BEs liegt kein genetischer Defekt zugrunde
- CDie Laktaseaktivität nimmt nach dem Abstillen ab
- DEs kommt auch oft zu einem Magnesium- und Eisenmangel
- EDiese Form ist die häufigste Ursache für Laktoseintoleranz
16Welche Aussagen hinsichtlich Sekundärem Laktasemangel stimmen?
- AEs liegt ein genetischer Defekt zugrunde
- BDiese Form tritt als Begleiterscheinung bestimmter Erkrankungen im Dünndarm auf
- CKann bei nicht behandelter Zöliakie oder Morbus Crohn auftreten
- DDurch Behandlung der Ursachen ist diese Form der Laktoseintoleranz reversibel
17Welche Erkrankung wird auch als Durand-Holzel-Syndrom bezeichnet?
- APrimärer Laktasemangel
- BKongenitaler Laktasemangel
- CLaktasemangel der infolge einer nicht behandelten Zöliakie auftritt
- DHistaminunverträglichkeit im Kindesalter
- ESorbitmalabsorption
- FVitamin B-Mangel aufgrund von Weizenallergie
18Wie funktioniert ein Laktosebelastungstest?
- A50 g Laktose muss getrunken werden
- B25 g Laktose muss getrunken werden
- C50 ml Milch muss getrunken werden
- DVor, 30 und 60 Minuten nach der Einnahme wird der Blutzuckerspiegel gemessen
- E15 und 30 Minuten nach der Einnahme wird der Blutzuckerspiegel gemessen
- FSteigt der Blutzuckerspiegel um mehr als 20 mg/dl liegt eine Laktoseintoleranz vor
19Wie wird ein Laktose H2 Atemtest durchgeführt?
- APatient kann, muss aber nicht nüchtern sein
- BAm Vorabend sollte eine ballaststoffreiche Kost eingenommen werden
- CWährend des Tests darf kein Wasser getrunken werden
- DAm Beginn wird der Nüchternwert ermittelt
- EEs wird 50 g Laktose in 250 ml Wasser gegeben und in 30 Minuten Abständen die H2 Konzentration in der Atemluft gemessen
- FEs wird 50 g Laktose in 300 ml Wasser gegeben und zuerst nach 15 Minuten und dann in 30 Minuten Abständen die H2 Konzentration in der Atemluft gemessen
- GAuftretende Symptome während des Tests werden normalerweise nicht notiert
- HBei vorliegendem Laktasemangel steigt die Konzentration des H2 um mehr als 20 ppm
20Mithilfe des Laktosebelastungstests und des Laktose H2 Atemtests kann die individuell verträgliche Menge an Laktose ermittelt werden.
- ARichtig
- BFalsch
21Bei wie viel Laktose/Tag liegt im Allgemeinen die Toleranzgrenze für Laktoseintolerante?
- AErwachsene: 5 g
- BKleinkinder: 0,2-0,5 g/kg KG
- CErwachsene: 10 g
- DErwachsene: 0 g
- EErwachsene: 15 g
- FKleinkinder: 0,1-0,6 g/kg KG
- GKleinkinder: 0,2-0,5 g
- HKleinkinder: 2-5 g
22Welche Aussagen zur Verträglichkeit von Laktose bei Laktoseintoleranten treffen zu?
- AFettreiche Lebensmittel scheinen die Verträglichkeit von Laktose zu erhöhen
- BProteinreiche Lebensmittel scheinen die Verträglichkeit von Laktose zu erhöhen
- CZusammengesetzte Mahlzeiten verringern die Verträglichkeit
- DDie Kombination von laktosehältigen Lebensmitteln mit Obst verbessert die Verträglichkeit
- EDie tolerierbare Laktosemenge sollte gleichmäßig über den Tag verteilt werden
23Aufnahmemenge von Laktose bei
1. Laktosefreier Ernährung: [blank_start]< 1[blank_end] g Laktose pro Tag
2. Laktosearmer Ernährung: [blank_start]8-10[blank_end] g Laktose pro Tag- A< 1
- B1
- C0
- D< 2
- E1 - 2
- F8-10
- G1-10
- H> 1
- I5-15
24Welche Lebensmittel gelten als fast laktosefrei? (unter 1g Laktose/100g)
- AButter und Butterschmalz
- BMolkenkäse
- CMozzarella
- DTopfen
- EJoghurt
25Was trifft bei Lebensmitteln mit einem mittleren Laktosegehalt zu?
- AEs werden alle Lebensmittel dieser Gruppe gleich gut oder schlecht vertragen
- BEinflussfaktoren auf die Verträglichkeit sind die individuelle Laktoseintoleranz, die verzehrte Menge und der Reifegrad gesäuerter Milchprodukte
- CTopfen, Hüttenkäse und die meisten Frischkäsezubereitungen werden oft nicht vertragen, weil bei der Herstellung Molke entfernt wurde
- DBröseltopfen ist besser verträglich genauso wie Sauerrahmm und Creme fraiche, die meist nur in kleinen Mengen verwendet werden
- EDer Laktosegehalt in älteren, reiferen Joghurts ist durch die enthaltenen Milchsäurebakterien geringer
- FIn diese Kategorie gehören Kuhmilch, Butter und Joghurt
26Welche Milchart hat den höchsten Laktosegehalt?
- AStutenmilch
- BKuhmilch 3,5% Fett
- CSchafmilch
- DZiegenmilch
- EKuhmilch 0,1% Fett
27Der Laktosegehalt von 3,5%-iger und 0,1%-iger Kuhmilch ist exakt gleich.
- ARichtig
- BFalsch
28Welche der Aussagen über Laktasepräparate stimmen?
- ASie enthalten reine Laktase und werden aus Mikroorganismen und Pilzen gewonnen
- BDer klinische Effekt der Präparate ist nicht sehr gut
- CDie angegebene Dosierung ist nicht von Verzehrsmenge an Laktose sowie der individuellen Toleranzgrenze abhängig
- DKapseln wirken meistens besser als Tabletten oder Tropfen und sollten vor oder zur laktosereichen Mahlzeit eingenommen werden
29Der Begriff "Hereditäre Fruktoseintoleranz" bezeichnet eine seltene, angeborene Stoffwechselstörung, die sich nicht von der Fruktosemalabsorption unterscheidet.
- ARichtig
- BFalsch
30Wodurch wird die Transportkapazität des GLUT 5 Transporters beeinflusst?
- ADie Aufnahme von Sorbit mit der Nahrung blockiert den Transporter vorübergehend
- BDie Aufnahme von Galaktose mit der Nahrung blockiert den Transporter vorübergehend
- CDer Transporter wird durch die gleichzeitige Aufnahme von Glukose mit Fruktose stimuliert
- DNach der Spaltung von Saccharose stimuliert die Fruktose den Transporter und steigert so die Aufnahme von Glucose
- EDie Transportkapazität des GLUT 5 Transporters ist nur bei Vorliegen einer Fruktosemalabsorption beeinflussbar
31Worauf ist bei gleichzeitiger Zufuhr von Fruktose und Sorbit zu achten?
- AFast alle Menschen mit Fruktosemalabsorption haben auch eine Sorbitunverträglichkeit
- BFast alle Menschen mit Sorbitunverträglichkeit haben auch eine Fruktosemalabsorption
- CSorbit blockiert den Fruktosetransporter vorübergehend
32[blank_start]Primäre Fruktosemalabsorption[blank_end]: Hier kommt es in der Dünndarmschleimhaut zu Störungen der Transportvorgänge ohne ersichtliche Veränderungen der Dünndarmschleimhaut.
[blank_start]Sekundäre Fruktosemalabsorption[blank_end]: Aufgrund einer Vielzahl von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sind Störungen der Transportvorgänge in der Dünndarmschleimhaut möglich.- APrimäre Fruktosemalabsorption
- BSekundäre Fruktosemalabsorption
- CHereditäre Fruktosemalabsorption
- DSekundäre Fruktosemalabsorption
- EPrimäre Fruktosemalabsorption
- FHereditäre Fruktosemalabsorption
33Wie funktioniert der Fruktosebelastungsatemtest?
- AFruktosebelastung für Erwachsene: 25-50 g Fruktose in 250-400 ml Wasser gelöst trinken
- BFruktosebelastung für Erwachsene: 10-25 g Fruktose in 250-400 ml Wasser gelöst trinken
- CFruktosebelastung für Kinder: 0,5 g Fruktose pro kg Körpergewicht
- DFruktosebelastung für Kinder: 1 g Fruktose pro kg Körpergewicht
- EFruktosebelastung für Kinder: 10-20 g Fruktose in 150-300 ml Wasser gelöst trinken
- FHinweis auf eine Fruktosemalabsorption bei einem Anstieg der H2-Konzentration von mindestens 20 ppm
34Wie erfolgt die Ernährungstherapie bei Fruktosemalabsorption?
- A1. Karenzphase: max. 2 Wochen
2. Testphase: bis zu 6 Wochen
3. Dauerernährung - BObst und andere fruktosehältige Lebensmittel werden in der Dauerernährung in verträglichen Mengen regelmäßig konsumiert
- CEs muss ab dem Zeitpunkt der Diagnose lebenslang auf jegliche Fruktosezufuhr verzichtet werden
- DLebensmittelkombinationen (mit Protein und Fett) erhöhen die Fruktoseverträglichkeit
- EFruktose sollte nicht gleichzeitig mit Glukose konsumiert werden, um den GLUT 5 Transporter zu entlasten
- FEs sollen bevorzugt Produkte mit einem Verhältnis Fruktose:Glukose 1:1 bzw. <1:1 eingesetzt werden
- A1. Karenzphase: max. 2 Wochen
35Für Menschen mit Fruktosemalabsorption ist das Verhältnis des Fruktose:Glukosegehalts bei Lebensmitteln mit einem Fruktosegehalt über 1 g/100 g Lebensmittel relevant. Fruktosegehalte darunter werden in der Regel gut vertragen.
- ARichtig
- BFalsch
36Welche Maßnahmen können bei Fruktosemalabsorption hilfreich sein?
- ADie Fruktoseaufnahme auf kleinere Portionen über den Tag verteilen
- BNicht zu viel trinken
- CSorbit und andere Zuckeralkohole können bedenkenlos konsumiert werden
- DEin striktes Meiden von Fruktose verschlechtert die Verträglichkeit zunehmend
- EDas Berechnen des Fruktosegehalts stellt eine gute Möglichkeit für die Ernährungstherapie dar
37Welche Lebensmittel enthalten einen hohen Sorbit-, Fruktose- oder Stachyosegehalt?
- ADörrobst
- BFruchtsäfte
- CHonig
- DApfel
- EBier und Weißwein
- FZuckermelone
- GMarille
38Welche Symptome können bei Histaminunverträglichkeit auftreten?
- AAllergieähnliche Symptome
- BKopfschmerz
- CHitzegefühl
- DGesichtsrötung
- EHypertonie
- FAsthmaanfälle
39Welche Lebensmittel sind häufig Auslöser von Beschwerden bei Histaminunverträglichkeit?
- AAlkoholische Getränke
- BKäse
- CSchokolade
- DSauerkraut
- EFleisch
- FNüsse
- GSojaprodukte
- HKuhmilch
40Histamin ist hitzelabil und kann durch Kochen, Braten, Backen oder Mikrowellen zerstört werden.
- ARichtig
- BFalsch
41Welche dieser Lebensmittel gehören zu den Histaminliberatoren?
- ASchokolade und Kakao
- BZitrusfrüchte
- CNüsse
- DAlkoholische Getränke
- EKäse
- FFisch
42Menschen mit Histaminunverträglichkeit sind auch empfindlich gegenüber Glutamat, weil es von der Diaminoxidase abgebaut wird. Es ist wichtig auf die Frische der Lebensmittel, die sachgemäße Lagerung und die hygienische Verarbeitung zu achten.
- ARichtig
- BFalsch
43Für die Diagnose einer Histaminunverträglichkeit ist die Bestimmung über die Diaminoxidase nicht sehr aussagekräftig, besser ist eine Histaminbestimmung über das Blut und Erfragung der Symptome.
- ARichtig
- BFalsch
44Wann sollte eine Speisenanreicherung in Erwägung gezogen werden?
- AZur Nährstoffergänzung
- BBei intakter Verdauungs- und Resorptionsleistung
- CZur Prävention der Mangelernährung, wenn nicht ausreichend gegessen werden kann
- DIn der Onkologie, Geriatrie, postoperativ oder bei Verbrennungen
- EBei Vorliegen vieler Unverträglichkeiten
- FAls Prävention ernährungsassoziierter Erkrankungen
45Eine orale Nahrungssupplementierung (ONS) deckt allein meistens den Bedarf an allen essentiellen Nährstoffen ab.
- ARichtig
- BFalsch
46Energiereiche Nahrungssupplemente haben einen Kaloriengehalt von [blank_start]> 1[blank_end] kcal/ml und enthalten ausschließlich [blank_start]Kohlenhydrate[blank_end].
- A> 1
- B1
- C> 2
- D1,5
- EKohlenhydrate
- FProteine
- GFett
47Welche Indikationen für konsistenzdefinierte Diäten gibt es?
- AErkrankungen der Mundhöhle
- BPankreastumor
- CNeurologische Erkrankungen
- DObstipation
- EDiarrhoe
48Was gehört laut Rationalisierungsschema zu den konsistenzdefinierten Kostformen?
- AFlüssige, feinpürierte und weiche Kost mit Indikation bei Chemo- und Strahlentherapie, bei Kau- und Schluckstörungen
- BBreikost, pürierte Kost mit Indikation in der postoperativen Phase, bei Kaustörungen und Gebissproblemen
- CFlüssige, feinpürierte und weiche Kost in der postoperativen Phase, bei Kaustörungen und Gebissproblemen
- DBreikost, pürierte Kost mit Indikation bei Chemo- und Strahlentherapie, bei Kau- und Schluckstörungen
49Welche Aussagen stimmen hinsichtlich konsistenzdefinierter Kostformen?
- ADurch Verdünnen der Nahrung ist eine optimale Energie- und Nährstoffversorgung kaum zu gewährleisten
- BVerdünnen der Nahrung hat keinen Effekt auf die Energie- und Nährstoffversorgung
- CJe dünner die Konsistenz der Nahrung wird, desto schwieriger wird die Versorgung
- DBei längerer Versorgung mit konsitenzdefinierter Diät müssen Speisenanreicherungen verabreicht werden, z.B. KH, Protein
- EUnabhängig von der Indikation muss eine konsistenzdefinierte Diät immer auf einer Leichten Vollkost basieren
50Bei entzündlichen Erkrankungen oder operativen Einsätzen im Mund-, Rachenraum und Speiseröhre sowie bei Patienten mit Chemotherapie gilt für die konsistenzdefinierte Kostform eine Vermeidung von [blank_start]Mechanischen Reizen[blank_end] wie Kräuter, die zu starkem Hustenreflex führen können, [blank_start]Chemischen Reizen[blank_end] wie Fruchtsäuren oder scharfe Gewürze und [blank_start]thermischen Reizen[blank_end] wie zu heiße Speisen.
- AMechanischen Reizen
- BChemischen Reizen
- Cthermischen Reizen
51Bei einer breiigen Kost ist es wichtig, dass die Speisen eine homogene Konsistenz haben.
- ARichtig
- BFalsch
52Welche dieser Speisen wären nicht für eine Breiige Kost, püriert geeignet?
- AFruchtjoghurt mit Stücken
- BReis
- CMilchspeisen
- DGebundene Suppen
- EFleischsaft
- FWeiche Ragouts
- GKartoffelpüree
53Welche Aussagen treffen auf eine Flüssige Kostform zu?
- AAlle Speisen müssen durch einen Strohhalm getrunken werden können
- BGemixte und verdünnte Speisen können, müssen aber nicht, durch ein Sieb passiert werden
- CEs reicht ein Gericht auf das Tablett zu stellen
- DMehrere Gerichte sollten zur Auswahl auf dem Tablett stehen
- EEnergie- und Nährstoffanreicherung sollte nicht mittels Obers, Ölen, Maltodextrin usw. erfolgen
- FFlüssige Kost ist gut als Sondennahrung geeignet
54Ein Kostaufbau ist eine stufenweise quantitative und qualitative Erweiterung der Nährstoffzufuhr und der Lebensmittelauswahl.
- ARichtig
- BFalsch
55Ein frühzeitiger postoperativer Kostaufbau erhöht das Infektionsrisiko und wirkt sich negativ auf die post-OP Krankenhausverweildauer aus.
- ARichtig
- BFalsch
56Worum geht es beim "Fast-Track" oder "ERAS"-Konzept?
- ARasche post-OP Nahrungsaufnahme, oral und/oder enteral
- BDer Kostaufbau nach Operationen soll so schnell wie möglich ohne Zwischenstufen verlaufen
- CDurch die rasche Wiedereinführung von Nahrung kann einer Zottenatrophie entgegengewirkt werden
- DDas Fast-Track Konzept umfasst nur die Ernährung
57Welche Prinzipien werden beim Kostaufbau verfolgt?
- AEs wird mit einer (zumeist breiigen) leicht verdaulichen, ballaststoffarmen und fettarmen Kost ohne Rohkostanteil begonnen
- BDie erste Stufe kann auch gleich zu Beginn eine Vollkosternährung sein
- CEin Kostaufbau ist immer bedarfsdeckend an Energie und Nährstoffen
- DGegebenfalls kann parallel zum Kostaufbau mit oralen Nahrungssupplementen oder enteral per Sonde ernährt werden
- EZusätzliche ernährungstherapeutische Maßnahmen wie der Einsatz von MCT-Fetten, laktosefrei, glutenfrei oder zuckerfrei können erforderlich sein
- FDer Kostaufbau erfolgt immer automatisch mit einer laktosefreien, glutenfreien, fruktosearmen Ernährung mit entsprechenden Supplementen ergänzt
58In welcher Reihenfolge werden beim stufenweisen oralen Ernährungsaufbau die Makronährstoffe wieder eingeführt?
- A1. Kohlenhydrataufbau
2. Proteinaufbau
3. Fettaufbau - B1. Proteinaufbau
2. Kohlenhydrataufbau
3. Fettaufbau - C1. Kohlenhydrataufbau
2. Fettaufbau
3. Proteinaufbau - D1. Proteinaufbau
2. Fettaufbau
3. Kohlenhydrataufbau - E1. Fetttaufbau
2. Kohlenhydrataufbau
3. Proteinaufbau - F1. Fettaufbau
2. Proteinaufbau
3. Kohlenhydrataufbau
- A1. Kohlenhydrataufbau
59Wofür wird die gastro-enterologische Aufbaudiät verwendet?
- AZum langsamen, schrittweisen Übergang vom individuellen Kostaufbau bis zur Leichten Vollkost
- BZum raschen, stufenlosen Übergang vom individuellen Kostaufbau bis zur Leichten Vollkost
- CZum Beispiel bei akuten Erkrankungen des GI-Trakts
60Welche Zufuhrwege der Ernährung gibt es?
- AParenterale Ernähurng: peripher-, und zentralvenös
- BParenterale Ernähurng: peripher-, und zentralarteriell
- CEnterale Ernährung: oral, gastral per Sonde und enteral per Sonde oder Katheter
- DEnterale Ernährung: oral, nasal und gastral per Sonde
- EOrale Ernährung: konsistente Nahrung
- FSemiparenterale Ernährung
- GEnterale Ernähurng: peripher-, und zentralvenös
61Eine enterale Ernährung ist die unphysiologischste Form der Nahrungszufuhr und birgt die meisten Risiken. Besser wäre parallel auch eine parenterale Ernährung.
- ARichtig
- BFalsch
62Eine Indikation für künstliche Ernährung besteht immer dann, wenn ein Patient nicht essen kann, will, darf oder mangelernährt ist.
- ARichtig
- BFalsch
63Was sind die Vorteile einer enteralen Ernährung gegenüber einer parenteralen?
- AEnterale Ernährung ist physiologisch, der natürliche Resorptionsmechanismus wird ausgenützt.
- BEnterale Ernährung ist risikoärmer und preisgünstiger
- CEnterale Ernährung wirkt immunstimulierend
- DEnterale Ernährung kann auch bei Kreislaufinstabilität eingesetzt werden
- EDurch enterale Ernährung kann die Nährstoffversorgung auch während Stoffwechselentgleisungen sichergestellt werden
64Welche Sondenarten gibt es?
- ANasogastrale Verweilsonde
- BNasoorale Verweilsonde
- CDünndarmsonde
- DRektumsonde
- EJejunalsonde
- FMagensonde
- GPEG-Sonde
65Die Nahrungsapplikation kann bei Sondenernährung über Bolusgaben oder eine kontinuierliche Applikation erfolgen.
- ARichtig
- BFalsch
66Welche Aussagen zu Nährlösungen treffen zu?
- AVollbilanzierte Diäten sind OBD oder Sondennahrung nicht als alleinige Nahrungsquelle nicht geeignet sind
- BTeilbilanzierte Diäten werden eingesetzt um Nährstoffdefizite auszugleichen oder einen Mehrbedarf zu decken
- CTeilbilanzierte Diäten sollten nicht zur Deckung eines Mehrbedarfs herangezogen werden
- DEine hochmolekulare/nährstoffdefinierte Diät (NDD) ist trinkbar oder intragastral über eine Sonde verabreichbar
- EDie NDD kann unterteilt werden in Standarddiät, Ballaststoffangereicherte NDD, Modifizierte NDD - energiereich und Modifizierte NDD - mit MCT-Fett
67Der Geschmack für die Compliance der Betroffenen spielt nur bei Sondennahrung die als Trinknahrung angeboten wird eine Rolle. Bei Gastralsonden hat der Geschmack keine Bedeutung, weil die Nahrung nie an die Geschmacksnerven gelangt.
- ARichtig
- BFalsch
68Wie können niedermolekulare Diäten noch bezeichnet werden?
- AOligopeptiddiäten
- BPeptiddiäten
- CKohlenhydratdiäten
- DElementardiäten
- EAstronautenkost
- FChemisch definierte Diäten
- GOligosaccharid definierte Diäten
69Welche Aussagen zur Chemisch definierten Diät treffen zu?
- ACDD kommen zum Einsatz bei Funktionseinschränkungen der Verdauungs- und Resorptionsorgane
- BEs wird eine Reihe von Verdauungsenzymen benötigt, da die Resorption erst in unteren Dünndarmabschnitten erfolgt
- CDie Hauptnährstoffe liegen in niedermolekularer Form vor
- DCDD haben in der Ernährungstherapie eine geringe Bedeutung
- ECDD wird zum Nahrungsaufbau nach langer parenteraler Ernährung verwendet
- FEs kommt häufig zu osmotischen Diarrhoen
70Homemade-Sondenkost stellt eine gute und sichere Form einer Nährlösung für den Gebrauch im Krankenhaus dar.
- ARichtig
- BFalsch
71Was muss bei der Flüssigkeitszufuhr über eine Sonde beachtet werden?
- AEs dürfen alle Sorten von Tees verwendet werden (Kräuter-, Früchte-, schwarzer, grüner Tee, ...)
- BKohlensäurefreies Mineralwasser ist gut geeignet
- CDas Spülen der Sonde vor und nach jeder Applikation ist nicht zwingend notwendig
- DFruchtsäfte können Ablagerungen bilden und somit die Sonde verstopfen
72Welche Aussagen zum Kostaufbau bei Sondenernährung stimmen?
- ADer enterale Kostaufbau erfolgt nach einem Stufenschema
- BDie fehlende Menge für den Tagesbedarf an Nahrung und Flüssigkeit ist nicht zu beachten
- CDie fehlende Menge für den Tagesbedarf an Nahrung und Flüssigkeit ist gegebenfalls parenteral zu ersetzen
- DDie Nahrungsapplikation muss je nach Sondenlage erfolgen
73Was muss bei der Medikamentenapplikation bei Sondenernährung beachtet werden?
- ANie Arzneimittel mit der Nahrung verabreichen
- BArzneimittel können am besten gemeinsam mit Nahrung verabreicht und aufgenommen werden
- CDas Spülen der Sonde muss nur nach der Medikamentengabe erfolgen, davor nicht
- DMedikamente immer einzeln verabreichen, nicht miteinander mischen
- EEs können alle Arten von Tabletten für die Gabe über die Sonde verwendet werden
74Warum kann es bei Sondenernährung zu Diarrhoen kommen?
- AZu kalte Nährlösungen
- BZu hohe Osmolarität
- CZu niedrige Osmolarität
- DZu rasche Verabreichung
- EZu tiefe Sondenlage und dadurch Verrutschen der Sonde
- FZwischenzeitliche parenterale Ernährung
75Eine Obstipation kann bei Sondenernährung nicht auftreten.
- ARichtig
- BFalsch
76Was ist das Tube Feeding Syndrome und wie wird es behandelt?
- AAnstieg von Harnstoff, Kreatinin und Elektrolyten
- BDie Ursache ist eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr
- CDurch Erhöhen der Flüssigkeitszufuhr kann das Syndrom nicht therapiert werden
- DErhöhte Konzentration von Blutglukose, Calcium und Magnesium
77Wie kann es zu Aspiration von Sondennahrungen kommen?
- AUnkorrekte Sondenlage
- BUnsachgemäße Zufuhr der Nährlösung
- CMengenmäßig zu niedrige Zufuhr
- DZu aufrechte Lagerung des Patienten
- EGestörte Magen- und Darmmotilität
- FZu niedrige Flussrate
78Welche Aspekte treffen bei einer Zöliakie nicht zu?
- AZöliakie ist eine chronische Autoimmunerkrankung des Dünndarms die genetische Ursachen hat
- BZöliakie ist ein anderer Begriff für Weizenallergie
- CBei einer Zöliakie sind die Immunglobuline E erhöht
- DEine Zottenatrophie kommt bei unbehandelter Zöliakie so gut wie nie vor
79Für die Diagnose einer Zöliakie bei Erwachsenen reicht ein Bluttest aus, eine histologische Untersuchung kann bei Bedarf zur Absicherung herangezogen werden.
- ARichtig
- BFalsch
80Bei Kindern kann die Zöliakiediagnose auch ohne Biopsie gestellt werden.
- ARichtig
- BFalsch
81Welche zuverlässigen Möglichkeiten für eine Zöliakiediagnose gibt es?
- AUntersuchung des Blutbilds in Kombination mit einer Biopsie
- BGentest
- CGluten-Check Schnelltest
- DYork-Test
- EDiagnostische Diät
82Wie erfolgt die Therapie der Zöliakie?
- ALebenslange strikt glutenfreie Ernährung
- BKurzzeitiger Verzicht auf Gluten bis zur Besserung der Symptome
- CEinhalten der tolerierbaren Glutenmenge von weniger als 10 mg pro Tag
- DGlutenfreie Ernährung sollte schon vor der eindeutigen Diagnose beginnen
83Welche dieser Getreidearten enthalten Gluten?
- AWeizen
- BRoggen
- CDinkel
- DGrünkern
- EEmmer
- FHirse
84[blank_start]Hafer[blank_end] wird von manchen Zöliakiepatienten gut vertragen, wenn keine Kontamination mit glutenhaltigem Getreide besteht.
- AHafer
85Wenn auf einer Lebensmittelverpackung nur mehr "Stärke" oder "modifizierte Stärke" steht muss es glutenfreie Stärke sein.
- ARichtig
- BFalsch
86Welche Produkte sind von Natur aus glutenfrei?
- AWeizenkeimöl
- BGemüse
- CMilchprodukte
- DFisch
- EMais
- FBuchweizen
- GQuinoa
- HAmaranth
87Wie hoch darf der Glutengehalt in glutenfreien Produkten sein?
- AMaximal 20 mg/kg
- B0 mg/kg
- CMaximal 5 mg/kg
- DMaximal 1% des Eiweißgehalts
- EMaximal 15 mg/kg
- FMaximal 25 mg/kg
88Welche glutenfreien Ballaststoffe und Verdickungsmittel werden momentan eingesetzt?
- ABuchweizenkleie
- BWeizenkleie
- CSojakleie
- DApfelfaser
- ELeinsamen
- FJohannisbrotkernmehl
- GGrünkern
89Wodurch entstehen die häufigsten Ernährungsfehler bei glutenfreier Ernährung?
- AVersteckter Glutengehalt
- BKontamination
- CUnwissen
- DFalsche Packungsangaben
- EFehlinterpretation von Informationen
90Was zählt zu den Gefahrenquellen bei glutenfreier Ernährung?
- AAußer-Haus-Verzehr
- BLebensmittelzusatzstoffe z.B. in Lightprodukten, Joghurt
- CImportierte Produkte die nicht dem EU-LMSVG unterliegen
- DEinheimische Produkte
- EBioprodukte
- FFertig- oder Halbfertiggerichte
- GMalz in verschiedenen Zubereitungen z.B. Cornflakes
- HSelbstständige Speisenzubereitung
91Wie kann das Verfolgen einer strikt glutenfreien Ernährung für die Betroffenen erleichtert werden?
- AJährliche Kontrolle der spezifischen Antikörper erhöht die Adhärenz zur glutenfreien Ernährung
- BVollständige Aufklärung über das Krankheitsbild
- CGute Ernährungsberatung
- DStrenge Kontrolle durch den Arzt
92Welche Risiken und Spätkomplikationen können bei Zöliakiepatienten auftreten?
- ABei einer schlampig durchgeführten oder gar keiner glutenfreier Ernährung ist das Malignomrisiko (intestinale Lymphome) mehrfach erhöht
- BEs gibt keine Spätkomplikationen für Zöliakiepatienten auch wenn sie keine glutenfreie Ernährung verfolgen
- CBei unbehandelter Zöliakie kann ein Mangel an Eisen, Folsäure, Vitamin A, Vitamin B12, B6 und D, Kuper, Zink und Carnitin auftreten
- DBis zu 75% der Betroffenen weisen bei Diagnosestellung eine Osteopenie oder Osteoporose oder verminderte Vit. D Spiegel auf
- ERezidivierende Aborti durch den Folsäuremangel
- FNeurologisch-psychiatrische Erkrankungen sind bei Zöliakie ausgeschlossen
- GKollagencolitis
- HKurzdarmsyndrom
- IMorbus Crohn
93Wie wird eine sekundäre Laktoseintoleranz in Folge einer Zöliakie behandelt?
- AIn der Anfangsphase eine mäßig laktosearme Kost
- BAb Beginn kompletter Verzicht auf Laktose
- CDie meisten Betroffenen haben starke Beschwerden
- DAuch nach Regeneration der Dünndarmschleimwand sollten sehr fette oder blähende Speisen weggelassen werden
- EDer Bedarf an essentiellen Nährstoffen ist durch eine ausgewogene glutenfreie Mischkost nicht ausreichend gedeckt
94Was trifft auf die Weizensensitivität zu?
- ASie wurde früher als Glutensensitivität bezeichnet
- BSie ist eine Folgeerscheinung einer unbehandelten Zöliakie
- CDer "richtige" Name lautet Nicht-Zöliakie-Nicht-Weizenallergie-Weizensensitivität
- DDer "richtige" Name lautet Nicht-Weizenallergie-Weizensensitivität
- EDie Weizensensitivität ist eine schwache Form der Weizenallergie
- FDie Weizensensitivität ist eine Ausschlussdiagnose
- GBegleiterkrankungen sind Fruktose- oder Laktoseintoleranz
95Die Beschwerden bei einer Weizensensitivität reichen von allgemeinen Beschwerden wie Müdigkeit und Leistungsabfall bis hin zu Bauchschmerzen, Diarrhoe und Blähungen.
- ARichtig
- BFalsch
96Was sind die Ursachen einer Weizensensitivität?
- AAngeborene Autoimmunerkrankung
- BAmylase-Trypsin-Inhibitoren in Getreide, die das Immunsystem aktivieren und so zu Entzündungsreaktionen im Körper führen
- CUnverträglichkeit auf Gluten
- DÜbermäßiger Verzehr an glutenfreier Ernährung und in der Folge eine beginnende Zottenatrophie
97Die genetischen Prädispositionsmarker für eine Zöliakie heißen [blank_start]HLA-DQ2[blank_end] (bei [blank_start]95[blank_end]% vorhanden) und [blank_start]HLA-DQ8[blank_end] (bei [blank_start]5[blank_end]% vorhanden).
- AHLA-DQ2
- BHLA-DQ3
- CHLA-DQ4
- DHBA-DQ4
- EHBA-DQ8
- F95
- G70
- H45
- I90
- J5
- K30
- L55
- M10
- NHLA-DQ8
- OHLA-DQ4
- PHLA-DQ7
- QHBA-DQ3
- RHBA-DQ6
98Bei 25% der Gesamtbevölkerung sind die genetischen Prädispositionsmarker für eine Zöliakie vorhanden. 1% davon hat die Erkrankung.
- ARichtig
- BFalsch
99Die Syptome einer Zöliakie sind einfach zu erkennen und zuzuordnen da sie sich auf klassische gastrointestinale Symptome beschränken.
- ARichtig
- BFalsch
100Welche Aussagen zur Weizenallergie stimmen?
- ADas Allergen ist Gluten
- BDas Allergen ist meistens ein Nicht-Gluten-Protein
- CWeizenalbumin ist ein Beispiel für ein Allergen
- DDie Diagnose erfolgt mittels Prick- und RAST Tests
- EDie Diagnose erfolgt mittels Harnuntersuchung
- FAls Therapie gilt eine zeitweilig weizenfreie Ernährung
- GEs muss auf jedes glutenhaltige Getreide verzichtet werden
101Was ist Morbus Duhring?
- AWird auch "Zöliakie der Haut" genannt
- BEine chronisch entzündliche Darmerkrankung
- CBlasenbildende Autoimmundermatose
- DSymptome sind juckende Bläschen auf der Haut, Rötungen, Ekzeme
- EEine Form von Herpes
- FEs kommt zu windpockenähnlichen Punkten auf dem ganzen Körper
- GTrotz der Darmwandveränderungen kommt es nur selten zu abdominellen Beschwerden
- HEs treten keine Darmwandveränderungen wie Zottenatrophie auf und demnach auch keine abdominellen Beschwerden
102Was muss bei der Ernährung bei Erkrankungen der Mundhöhle beachtet werden?
- AMechanische, chemische und thermische Reize verhindern
- BEs besteht meistens keine erschwerte/beeinträchtigte Nahrungsaufnahme
- CSämtliche konsitenzdefinierte Kostformen können eingesetzt werden
- DEventuell enterale Ernährung in Erwägung ziehen
- EStomatitis ulcerosa zählt nicht zu einer solchen Erkrankung
- FColitis ulcerosa zählt nicht zu einer solchen Erkrankung
103Bei einer Ösophagitis dürfen keine thermischen, mechanischen oder chemischen Reize vorliegen.
- ARichtig
- BFalsch
104Was ist nach einem operativen Eingriff bei Refluxösophagitis zu beachten?
- AAufstoßen ist schwieriger zu kontrollieren - Kohlensäure meiden!
- BDurch die künstlich geschaffene Engstelle ist ein Aufstoßen nicht mehr möglich - Kohlensäure meiden!
- CNach der OP erfolgt ein Kostaufbau mit konsistenzdefinierten Diäten
- DTrinken und Essen kann gleichzeitig stattfinden
- EGut kauen und langsam essen
105Welchen Einfluss hat Übergewicht auf die Refluxösophagitis (GERD)?
- AÜbergewicht begünstiggt die Entstehung von Refluxösophagitis
- BModerates Übergewicht wirkt präventiv auf die Entstehung von Refluxösophagitis
- CEine Gewichtsabnahme führt in jedem Fall zu einer Verbesserung der GERD
- DEs gibt Studien, die die Wirksamkeit einer Gewichtsabnahme belegen
106Es gibt keine Evidenz für die Wirksamkeit eines Verzichts von Spätmahlzeiten zur Besserung von Refluxösophagitis.
- ARichtig
- BFalsch
107Welche Maßnahmen zur Besserung von Refluxösophagitis sind wissenschaftlich nicht belegt?
- ARauchstopp
- BReduktion des Alkoholkonsums
- CVerzicht auf Schokolade, Kaffee und scharfe Speisen
- DVerzicht auf Spätmahlzeiten
- EErhöhung des Kopfendes des Bettes
- FVerzicht auf kohlensäurehältige Getränke und fette Speisen
108Welche allgemeinen Maßnahmen zur Beseitigung der Ursachen bei Refluxösophagus gibt es?
- ASenkung des intraabdominellen Druckes durch Normalisierung des KG bei Übergewicht, Meiden von kohlensäurehältigen Getränken und Vermeiden von Obstipation
- BVermeidung von Reflux durch 3 große Hauptmahlzeiten und kein üppiges Abendessen, 3 bis 4 Std. vor dem Schlafengehen zuletzt essen
- CVermeidung von Reflux durch 5 kleine Mahlzeiten und kein üppiges Abendessen, 3 bis 4 Std. vor dem Schlafengehen zuletzt essen
- DTätigkeiten in gebückter Haltung und das Heben von Schweren Gegenständen als Training verbessern die Symptome
- ESteigerung des Cardiatonus durch wiederholte Gaben kleiner proteinreicher Mahlzeiten da Gastrin den Cardiatonus steigert
- FSenkung des Cardiatonus durch wiederholte Gaben kleiner kohlenhydratreicher Mahlzeiten da Gastrin den Cardiatonus senkt
- GSehr fette Speisen und hoch erhitztes Fett meiden, da die Magenentleerung beschleunigt wird
- HAlkohol meiden
- IKarminativa wie Pfefferminztee helfen zur Steigerung des Cardiatonus
109Wie kann bei einer Refluxösophagitis die Säureproduktion im Magen reduziert werden?
- AVerringerung der Säureproduktion durch Meiden von Zucker und Süßigkeiten, Röstprodukten, stark erhitzten Fetten, starkem Bohnenkaffee und scharfen Gewürzen
- BAbpuffern der Magensäure durch mehrere kleine Mahlzeiten damit der Magen nie lange leer ist
- CAbpuffern der Magensäure durch wenige größere Mahlzeiten um die Säureproduktion besser zu steuern
- DSchmerzen können nicht durch das meiden von heißen oder sehr kalten Speisen und Getränken vermieden werden
110Wovon ist die Symptomatik von Divertikeln abhängig?
- ALokalisation
- BGröße
- CFüllungszustand
- DAuftrittszeitpunkt
- EAlter
- FGenetische Prädisposition
111Größere Divertikel gehen oft mit einer Dysphagie einher, deshalb ist eine milde Breikost in gut rutschiger Konsistenz, evtl. durch Anreicherung mit Butter oder Öl inzidiert.
- ARichtig
- BFalsch
112Welche Symptome können bei Divertikeln auftreten?
- ADysphagie bei größeren Divertikeln
- BÜbelriechender Mundgeruch durch Ablagerung von Speisebrei in Divertikeln
- CAufstoßen abgelagerter Nahrung durch Regurgitation vor allem tagsüber
- DAufstoßen abgelagerter Nahrung durch Regurgitation vor allem nachts
- EKeine Gefahr der Aspiration
- FBlutungen, Perforation oder Ausbildung von Fisteln
113Nur symptomatische Ösophagusdivertikel sind zu behandeln. Es erfolgt eine endoskopische oder chirurgische Myotomie samt Resektion des Divertikelsacks.
- ARichtig
- BFalsch
114Welche Aussagen treffen bei Stenosen zu?
- AStenosen sind immer erworben zum Beispiel als Folge einer Verätzung, Eineingung durch Tumor oder Gewebsveränderung durch Bestrahlung
- BStenosen können erworben oder angeboren sein
- CSymptome sind Dysphagie, Regurgitation, Aspiration
- DStenosen sind immer schmerzfrei
- EEs sollte eine breiig passierte oder flüssige Kost angewendet werden
- FEine weiche Kostform reicht für die Behandlung aus
- GBei inoperablen Stenosen kann eine Sondenernährung mittels PEG-Sonde erfolgen
- HMöglichkeiten der Behandlung sind Bougierung (Aufdehnung) oder Resektion
115Bei Verätzungen der Speiseröhre sollte möglichst wenig Wasser zugeführt werden und der Betroffene zum Erbrechen gebracht werden.
- ARichtig
- BFalsch
116Was ist das Grundprinzip der "Anti-Pilz-Diäten", das bei Pilzerkrankungen im Ösophagus angewendet wird?
- AMeiden von rasch resorbierbaren Kohlenhydraten
- BMeiden von Hefe- und schimmelpilzähnlichen Produkten
- CMeiden von langsam resorbierbaren Kohlenhydraten
- DEs besteht keine wissenschaftliche Grundlage für die Therapie
- EEs spricht nichts gegen eine Langzeitbehandlung mit Antimykotika
117Welche Aussagen stimmen in Bezug auf Ösophagusvarizen?
- ADer Verzehr von voluminösen Mahlzeiten erhöht, abhängig von der Nahrungszusammensetzung, den intravarikösen Druck
- BDer Verzehr von voluminösen Mahlzeiten erhöht, unabhängig von der Nahrungszusammensetzung, den intravarikösen Druck
- CEs sollten kleine, wenig voluminöse Mahlzeiten bevorzugt werden
- DUrsachen für die Varizen können Leberzirrhose, Hepatitis C oder Pilzvergiftungen sein
- EMechanische Reize spielen bei Ösophagusvarizen keine Rolle
- FBei blutenden Varizen muss zu Beginn auf eine totale parenterale Ernährung umgestellt werden und später sollen sehr heiße Speisen gemieden werden
118Was trifft auf Achalasie zu?
- AStörungen der Peristaltik und der koordinierten Erschlaffung des unteren Ösophagussphinkters
- BOberflächliche Gewebsveränderungen
- CHäufigste Funktionsstörung des Ösophagus
- DEs besteht keine Gefahr der Mangelernährung
- EEs sollt eine individuell angepasste breiige bis flüssige Kost gegeben werden
- FEs gibt keine Medikamente zur Herabsetzung des Muskeltonus und dadurch bessere Passage des Nahrungsbreis
- GEs besteht die Möglichkeit eines chirurgischen Eingriffs und Weiten der Engstelle mittels Ballonkatheter
119Was muss bei einem Ösophaguskarzinom beachtet werden?
- AErnährungszustand erheben
- BKost nach Befinden auf Basis einer LVK, konsistenzdefiniert
- CEs besteht keine Gefahr der Mangelernährung
- DBei Bedarf orale Nahrungssupplementierung bzw. enterale Ernährung mittels PEG
120Durch welche Noxen wird eine akute Gastritis ausgelöst?
- AMedikamente
- BAlkoholabusus
- CNikotinabusus
- DStress
- EBakteriell kontaminierte Speisen
- F"Falsche Ernährung" (zu fett, zu viel, zu scharf und zu viel Kaffee)
- GSchnelles und hektisches Essen
- HFasten
- IMangelernährung
121Wie sieht die Ernährungstherapie bei akuter Gastritis aus?
- AAuslösende Noxe vorläufig meiden
- BSelbstauferlegte Nahrungskarenz
- CTee (Kamille, Käsepappel, Pfefferminze)
- DÖfter Kleinigkeiten essen und gut kauen
- EBei krampfartigen Beschwerden auf Spasmolytika verzichten
- FHaferschleimsuppe (Betaglucane) und Karottensuppe (Pektine)
122Welche Formen der chronischen Gastritis gibt es?
- ATyp A: Autoimmun
- BTyp B: Bakteriell
- CTyp C: Chemisch
- DTyp D: Demilokal
- ETyp E: Endokrinologisch
- FTyp F: Fungizid
123Helicobacter pylori ist in 90% der Fällen die Ursache für eine chronische Gastritis Typ A
- ARichtig
- BFalsch
124Welche Medikamente haben bei regelmäßiger Einnahme als am häufigsten beobachtete Nebenwirkung Magenschleimhautschädigungen mit Ulcusbildung?
- ANicht steroidale Antirheumatika
- BAspirin
- CIbuprofen
- DLaxantien
- ESteroidale Antirheumatika
- FPeripher wirkende Analgetika
125Bei chronischer Gastritis ist eine diätetische Therapie nicht bekannt Berücksichtigung individueller Unverträglichkeiten kann Symptomatik verbessern, Basis LVK.
- ARichtig
- BFalsch
126Was kann bei Chronischer Gastritis gegen die Beschwerden helfen? (Keine Evidenz)
- ASäurelocker wie Röststoffe, Aperitifs, Zucker und hocherhitztes Fett meiden
- BFruchtsäurereiche Lebensmittel wie Zitrusfrüchte und Himbeeren häufig verzehren
- C"Schleimhautschutz" wie Betaglucane, Pektine, Käsepappeltee oder Leinsamen verwenden
- DMilch als Säurepuffer einsetzen
- EErnährungstherapeutische Maßnahmen sind wichtiger als Stressvermeidung und Verzicht auf Nikotin
- FEntzündungshemmende Wirkung durch Käsepappel-, Ringelblumen und Kamillentee
127Welche Aussagen bezüglich Ulcus ventriculi oder duodeni stimmen?
- AFür Personen mit Neigung zu Ulkusrezidiven ist ein sparsamer Umgang mit scharfen Gewürzen zu empfehlen
- BAufgrund der gesteigerten Basalsekretion von Magensäure sollten öfter kleinere Mahlzeiten gegessen werden
- CIm Unterschied zur Gastritis kann es zu Nüchternschmerzen in der Nacht kommen -> auch während der Nacht Kleinigkeiten essen
- DGenau wie bei der Gastritis kann es zu Nüchternschmerzen in der Nacht kommen -> auch während der Nacht Kleinigkeiten essen
- EBallaststoffe haben protektive Wirkungen, deshalb sollten reichlich Gemüse und Obst mit löslichen Ballaststoffen verzehrt werden (Betaglucane aus Hafer)
- FBallaststoffe erhöhen die Magenperistaltik und führen so.zu stärkeren Beschwerden, deshalb sollten nur geringe Mengen verzehrt werden
- GKonsum von mehr als 2 Tassen Kaffee und Tee pro Tag hat keine Auswirkungen
- HEine protektive Bedeutung von MUFS wird diskutiert
- IDiskutiert wird eine Korrelation zwischen der Höhe des Kochsalzverzehrs und der Ulkusmorbidität
128Wie sieht die Ernährungstherapie bei Magenkarzinom aus?
- ATumorkachexie vermeiden
- BEin guter Allgemeinzustand kann selten erreicht werden
- CIndividuelle Nahrungsmittelunverträglichkeiten müssen nicht berücksichtigt werden
- DBei Ablehnung von Fleisch und Wurst können Milchprodukte angeboten werden
- ELeicht verdauliche Ballaststoffe haben keine positiven Wirkungen
129Welche Operationen für die Behandlung von Magenkarzinom gibt es?
- ABillroth I-Operation
- BBillroth II mit Z-Roux
- CBillroth II mit Y-Roux
- DTotale Gastrektomie
- ETeiweise Gastrektomie
- FGastroskopie
130Bei einer totalen Gastrektomie wird der gesamte Magen entfernt.
- ARichtig
- BFalsch
131Wie sieht die Ernährungstherapie bei Magenkarzinom aus?
- AFrühzeitiger Einsatz von enteraler und parenteraler Ernährung
- BChirurgischer OP-Aufbau ergänzt durch enterale Ernährung oder Supplemente
- CSteigerung bis zur LVK
- DSteigerung bis zur VK
- EDumpingsyndrom vermeiden
132Was passiert nach einer totalen Gastrektomie?
- AEs kann zu Störungen der Appetit- und Sättigungsregulation kommen
- BDurch das Fehlen der Reservoirfunktion muss die Freuquenz der Nahrungsaufnahmen erhöht werden (bis zu 10 kleine Mahlzeiten am Tag)
- CDurch das Fehlen der Reservoirfunktion muss die Freuquenz der Nahrungsaufnahmen verringert werden (bis zu 5 größere Mahlzeiten am Tag)
- DEine totale Gastrektomie hat keine Folgen
133Welche diätetischen Maßnahmen für eine ausgeglichene Nährstoffbilanz können bei einer Gastrektomie notwendig sein?
- AMahlzeiten mit Eiweiß anreichern
- BMahlzeiten mit Kohlenhydraten anreichern
- CPankreasenzymsubstitution
- DFlüssigkeitsaufnahme nur zu den Mahlzeiten
- EMCT-Fette verwenden
- FBei Bedarf Supplementation von Eisen, Folsäure, Calcium und fettlöslichen Vitaminen
- GImmer Supplementation von Eisen, Folsäure, Calcium und fettlöslichen Vitaminen
- HAnreicherung mit Kohlenhydraten eher vermeiden wegen Dumpingsyndrom
- INach Bedarf Gabe von Verdauungsfermentpräparaten und Salzsäuregaben
- JEventuell zusätzlich enterale, in schweren Fällen parenterale Ernährung
134Was wird unter "Früh-Dumping" verstanden und bei welcher Erkrankung tritt es auf?
- ABei Magenkarzinom nach der Gastrektomie
- BBei Colonkarzinom
- CZu viel Nahrung plumst mit zu hoher Osmolarität in den Darm, was zu Diarrhoe und Wassermangel in der Peripherie führt
- DSymptome sind Zittern, Blässe, Schweißausbrüche
- ESymptome sind abdominelle Schmerzen und Auftreten von Ventrikeln
- FBei Ösophagusspasmen
135Was wird unter "Spät-Dumping" nach einer Gastrektomie aufgrund eines Magenkarzinoms verstanden?
- ARasche Insulinausschüttung
- BLangsame Insulinausschüttung
- CDie Symptome sind komplett verschieden zu denen des Früh-Dumpings
- DDie Symptome sind ähneln denen des Früh-Dumpings treten aber erst später, nicht gleich nach dem Essen auf
- EEs sollten öfter kleinere Portionen langsam gegessen werden
- FDer Körper adaptiert sich nach einiger Zeit, die Symptome werden weniger
136Wie sieht die Ernährungstherapie bei Dumping aus? (In Folge einer Gastrektomie aufgrund eines Magenkarzinoms)
- A6-8 kleine Mahlzeiten pro Tag, bis zu 10
- B4-6 kleine Mahlzeiten pro Tag, bis zu 8
- CBei Frühdumping 15 Minuten vor der Mahlzeit ein Stück trockenes Brot
- DBei Spätdumping 15 Minuten vor der Mahlzeit ein Stück trockenes Brot
- EGrößere Mengen von Milch oder Milchprodukten sind unbedenklich
- FMahlzeiten mit hohem Proteingehalt und niedrigem Kohlenhydratanteil einnehmen
137Welche Ursachen kann eine akute Enteritis haben?
- AGrobe Diätfehler
- BVerzehr großer Mengen unreifes Obst
- CVerzehr großer Mengen reifes Obst
- DVerzehr fetter oder sehr kalter Speisen
- EAlkoholabusus
- FInfekte
- GBakterielle Lebensmittelvergiftungen
- HMagensäureüberproduktion
- IAdipositas
- JHohe Mengen an Nikotin
138Bei einer akuten Enteritis kommt es zu Diarrhoe, Übelkeit, Erbrechen, ev. Fieber, Darmkrämpfen und Bauchschmerzen. Mit zunehmendem Flüssigkeits- und Salzverlust treten Zeichen der Dehydratation und der Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichts auf.
- ARichtig
- BFalsch
139Wie sieht die Therapie bei Gastroenteritis aus?
- AElimination der auslösenden Noxe
- BBei schweren Verlaufsformen parenterale Infusionstherapie und Medikamente
- CVerringerte Flüssigkeitszufuhr
- DDarmmilieu schaffen, das pathogene Keime hemmt
- ESchneller Kostaufbau
- FVorsichtiger Kostaufbau
- GEinsatz von Probiotika empfehlenswert
140Was wird zur Ernährungstherapie bei Enteritis empfohlen?
- AViel Tee trinken
- BUngesalzene Gemüsebrühe
- CGesalzene Gemüsebrühe
- DKarottensuppe, Karottenmus
- ERohapfeldiät, Bananendiät, Heidelbeermus und -kompott
- FWHO Trinklösung
141Was ist für die Elektrolytversorgung bei Gastroenteritis zu beachten?
- AHypotone Lösung geben, die maximale Resorption und Rehydration bewirkt
- BHypertone Lösung geben, die maximale Resorption und Rehydration bewirkt
- CEs sollte immer Glucose mitzugeführt werden, da der gemeinsame Carriermechanismus somit besser funktioniert
- DDie Elektrolytversorgung ist bei Gastroenteritis kein Problem
142Eine chronische Enteritis ist nie allergisch oder autoaggressiv bedingt.
- ARichtig
- BFalsch
143Wie sieht die Ernährungstherapie bei chronischer Enteritis aus?
- AIn der Akutphase strenge LVK und zusätzlich Enteritismaßnahmen
- BIn der Akutphase orale Nahrungskarenz aber eventuell enterale Ernährung
- CBei Ballaststoffen unlösliche bevorzugen
- DBei Mangelernährung hochkalorische und proteinreiche Ernährung
- EMilchprodukte sind bedenkenlos, werden gut vertragen
- FDie Ernährungstherapie kann nur unterstützend wirken, keine Heilung
144Welche Krankheiten zählen zu den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED)?
- AMorbus Crohn
- BColitis Ulcerosa
- CChronische Enteritis
- DDivertikulose
- EKurzdarmsyndrom
145Morbus Crohn wird mit Cortison, Immunsuppressiva und Vitaminsupplementen behandelt.
- ARichtig
- BFalsch
146Welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen bei Morbus Crohn?
- AEndoskopisch: Dilatation von Stenosen
- BBei starken Stenosen, Perforationen, Abszessen als letzte Maßnahme chirurgischer Eingriff
- CChirurgischer Eingriff als erste Behandlung
- DMedikamentös: Cortison, Immunsuppressiva und Antidiarrhoika
- EMedikamentös: Analgetika, Antiphlogistika und Antidiarrhoika
- FSupplementierung von fettlöslichen Vitaminen, Vitamin B12 und Spurenelementen
147Was kann bei Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen zu Malnutition führen?
- AVerminderte Aufnahme aufgrund von Übelkeit und Bauchschmerzen
- BMalabsorption durch Entzündungen, Darmresektion und medikamentös
- CMalabsorption durch Zottenatrophie und Mangel an Verdauungsenzymen
- DIntestinale Exsudation und damit Eiweiß- und Elektrolytverlust
- EVermehrte Ausscheidung von Eiweiß und Elektrolyten
- FMangel an Folsäure, Calcium, Eisen und Vitamin B12
- GGesteigerter Verbrauch bei Sepsis oder Abszessen
- HVerminderter Verbrauch bei Sepsis oder Abszessen
148Was ist als Basisidiagnostik beim Assessment von Mangelernährung im Bereich CED zu empfehlen?
- ABMI
- BAlbumin
- CHämoglobin
- DFerritin
- ECalzium
- FVitamin B12
- GMagnesium
- HVitamin D
- INatrium
- JAnteil fettfreie Masse
149Da Colitis Ulcerosa nicht zur Karzinombildung neigt macht es keinen Sinn den betroffenen Abschnitt operativ zu entfernen.
- ARichtig
- BFalsch
150Welche Aussagen bezüglich CED stimmen?
- AMorbus Crohn kann im gesamten Verdauungstrakt auftreten
- BColitis Ulcerosa kann im gesamten Verdauungstrakt auftreten
- CMorbus Crohn tritt häufig beim Übergang des Dünndarms in den Dickdarm auf
- DColitis Ulcerosa tritt meistens im Colon auf, beginnt von unten und steigt auf
- ESelten tritt Colitis Ulcerosa im Ileum auf
- FSelten tritt Colitis Ulcerosa im Dünndarm auf
151Es gibt klare Hinweise darauf, dass bestimmte Ernährungsformen an der Ätiopathogenese chronisch entzündlicher Darmerkrankungen beteiligt sind.
- ARichtig
- BFalsch
152Wie sieht die Ernährungstherapie bei CED aus?
- ADie Therapie von Nährstoffmängeln steht im Vordergrund
- BPrinzipiell wird eine ausgewogene aber ballaststoffarme Ernährung empfohlen
- CZiel ist die Gewährleistung eines adäquaten Ernährungszustands
- DSymptome, die unabhängig von der CED entstehen, sollen reduziert werden
- EDie entzündliche Aktivität direkt kann durch Ernährungstherapie nicht gemindert werden
- FEs muss unterschieden werden zwischen einer Therapie mit enteraler Ernährung bei akuten Schüben und unterstützenden Maßnahmen zur Prävention bzw. Behandlung von Mangelernährung
153Zusätzlich zur medikamentösen Therapie von CED im akuten Schub sollte auf jeden Fall auch eine parenterale Ernährung erfolgen.
- ARichtig
- BFalsch
154Um bei einem aktiven Morbus Crohn eine Remission zu erreichen, können Exklusionsdoäten empfohlen werden.
- ARichtig
- BFalsch
155Probiotika sollten nicht zur Behandlung eines aktiven Morbus Crohn verwendet werden.
- ARichtig
- BFalsch
156Wie sieht die Ernährung während der Remissionsphase bei CED aus?
- AEmpfohlen wird eine LVK, enterale Nährlösungen können zur Gewichtskorrektur eingesetzt werden
- BEs gibt wissenschaftliche Belege für die "Crohn- oder Colitisdiät"
- CDer Energiebedarf unterscheidet sich in der Remissionsphase erheblich von dem der gesunden Bevölkerung
- DDer Proteinbedarf ist in der Remissionsphase nicht erhöht
- EEs bietet sich an, die Patienten mit möglichst vielen Ernährungsempfehlungen zu versorgen, damit sie sich nicht auf wenige Lebensmittelgruppen beschränken
- FPektine und Betaglucane werden meist gut vertragen
- GGrobe Vollkornprodukte stellen eine gute Möglichkeit zur Ballaststoffzufuhr dar
- HDa jedes Obst und Gemüse häufig Probleme macht, darf die Zufuhr nicht täglich erfolgen
- IBlähende Lebensmittel und kohlensäurehaltige Getränke werden gut vertragen
157Zu welchen Komplikationen kann es bei CED kommen?
- ALaktoseintoleranz
- BSteatorhoe
- CStenosen
- DNierensteine, Oxalatsteine, Harnsäuresteine
- EObstipation
- FFruktoseintoleranz
- GWeizenallergie
- HZöliakie
158Bei CED sollte auf eine kohlenhydratarme Kost ohne Zucker gesetzt werden um den Verdauungstrakt zu entlasten.
- ARichtig
- BFalsch
159Was ist Meteorismus?
- ABlähbauch
- BÜbermäßige Ansammlung von Gasen im GIT, die mit Schmerzen verbunden ist
- CRektales Entweichen von Gasen
- DGuckern und Rumoren im Bauch können vorkommen
- EIst ein Synonym von Flatulenz
160Wie sieht die Ernährungstherapie bei Meteorismus aus?
- AEine Behebung der Grundursache ist nicht zwingend nötig
- BLeicht verdauliche, ballaststoffnormale Kost (bis zu 30 g mit fein gemahlenen Ballaststoffen)
- CLeicht verdauliche, ballaststoffarme Kost (bis zu 20 g mit fein gemahlenen Ballaststoffen)
- DLeicht verdauliche, ballaststoffreiche Kost (mehr als 30 g mit fein gemahlenen Ballaststoffen)
- EKeine schwer verdaulichen Speisen
- FViel Flüssigkeit, auch kohlensäurehältige Getränke
- GKleine Mahlzeiten, guten Essstil trainieren
161Welche Aussagen bezüglich Kurzdarmsyndrom treffen zu?
- ADer Dünndarm kann bis zum Duodenum reseziert werden
- BDer Dünndarm kann bis zu einer Länge von 40 cm verkürzt werden
- CKurzdarmsyndrom sagt nichts über die Länge des Darms aus sondern inwieweit die Verdauungsleistung eingeschränkt ist
- DUnter 1 m Dünndarmrest ist mit Kurzdarmsyndrom zu rechnen
- EUnter 2 m Dünndarmrest ist mit Kurzdarmsyndrom zu rechnen
- FDas Jejunum besitzt eine große Reservekapazität für die Resorption und kann das Ileum weitgehend ersetzen
- GDas Ileum besitzt eine große Reservekapazität für die Resorption und kann das Jejunum weitgehend ersetzen
- HBei einer Resektion des Ileums werden weiterhin Gallensalze und Vitamin B12 resorbiert
- IDas Ausmaß des Kurzdarmsyndroms ist unabhängig von einem fehlenden Colon
- JAb einer Restlänge von 30-50 cm muss auf Dauer parenteral ernährt werden
162Welche 3 Phasen gibt es in der Ernährungstherapie beim Kurzdarmsyndrom?
- A1. Phase der Hypersekretion
- B1. Phase der Hyposekretion
- C2. Phase der Adaption
- D1. Phase der Adaption
- E2. Phase der Stabilisation
- F3. Phase der Stabilisation
- G2. Phase der Instabilisation
- H1. Phase der Belastung
163In der Phase der Hypersekretion beim Kurzdarmsyndrom haben sich vor allem chemisch definierte Diäten bewährt, da sie keine intakten Proteine enthalten.
- ARichtig
- BFalsch
164Wie sieht die Ernährungstherapie in der Phase der Adaption beim Kurzdarmsyndrom aus?
- AParenterale Ernährung um Flüssigkeits- und Nährstoffverluste auszugleichen
- BIn jedem Fall keine parenterale Ernährung einsetzen um den Aufbau der Darmschleimwand nicht zu stören
- CÜberlappend eine Nährstoffdefinierte Diät oder Chemisch definierte Diät geben
- DLösliche Ballaststoffe und MCT-Fette einsetzen
- EEine fettarme, ballaststoffarme Ernährung als Aufbaukost
- FDie Ernährung sollte in dieser Phase zuckerfrei sein
165Kurzdarmsyndrom: Welche Aussagen treffen für die Phase der Stabilisation zu?
- ADer Nährstoffbedarf bei einer Restlänge von 60-80 cm hat einen verringerten Fettanteil
- BEs sollte eventuell 40% des Nahrungsfettes mit MCT-Fetten abgedeckt werden
- CEine hohe Energiezufuhr sollte immer vermieden werden
- DNahrung von visköser Konsistenz ist zu bevorzugen
- EBei vorhandenem Colon versuchen lösliche Ballaststoffe in Kombination mit stopfenden Lebensmitteln einsetzen
- FKurzkettige Fettsäuren verhindern Wasser- und Natriumrückresorption
- GEs werden wenige große Mahlzeiten empfohlen
- HKleine Mengen Flüssigkeit schluckweise zu den Mahlzeiten trinken
- IWasserbedarf durch isotone Flüssigkeiten decken
166Welche Aussagen in Bezug auf Obstipation treffen zu?
- AObstipation ist eine Erkrankung, die den Dünndarm betrifft
- BBetroffene sind meist Frauen
- CDurch chronische Laxantieneinnahme können die Effekte einer Ernährungstherapie gesteigert werden
- DNormal gilt eine Stuhlfrequenz zwischen 3x am Tag bis 1x alle drei Tage
- EEs sollte ausreichend Flüssigkeit aufgenommen werden
- FObstipation ist immer ein physiologisches Problem, nie psychisch
- GAn erster Stelle steht die ärztliche Diagnose
- HAuch bei Beckenbodenfehlfunktion Ballaststoffe empfehlen
167Eine genaue, möglichst auch quantitative Erfassung der Stuhlgewohnheiten wird Patienten mit Obstipation oft empfohlen. Es hat aber in der Praxis keine Bedeutung für die Beurteilung der Therapieerfolge und scheint deshalb nicht sinnvoll.
- ARichtig
- BFalsch
168Die Chancen einer diätetischen Behandlung bei Obstipation stehen 50:50. Im Allgemeinen ist kein Soforteffekt zu erzielen.
- ARichtig
- BFalsch
169Was sollte bei der (Ernährungs-) Therapie bei Obstipation beachtet werden?
- ALaxantien können ohne Probleme abrupt abgesetzt werden
- BBeim Fehlen von Komorbiditäten hat die Steigerung der Trinkmenge über die empfohlene tägliche Menge hinaus keinen therapeutischen Effekt
- CKaliumreiche Ernährung wirkt entwässernd und wird daher nicht empfohlen
- DDie Therapie sollte stufenweise erfolgen und auch Bewegung langsam gesteigert werden
- E"Stuhltraining" wird heutzutage nicht mehr empfohlen
- FEs sollten maximal 3 Tage ohne Stuhl vorkommen, am 4. Tag muss eingegriffen werden
- GEs gibt keine Medikamente für die Behandlung von Obstipation
170Wodurch kennzeichnet sich das Reizdarmsyndrom (IBS)?
- AKontraktion von Darmsegmenten mit starker intrakolischer Drucksteigerung
- BDilatation von Darmsegmenten mit starker intrakolischer Drucksenkung
- CDurch verzögerte Propulsion kommt es zu überschießenden Kontraktionen, die Schmerzen verursachen
- DSymptome sind abwechselnd Diarrhoe und Erbrechen, Reflux, Ventrikel
- ESymptome sind Blähungen, Wechsel von Obstipation und Diarrhoe
- FDurch vermehrte Schleimproduktion kann es zu Schleimstühlen kommen
- GAuslöser ist immer ein schlechtes Essverhalten
171Durch ausschließlich ballaststoffreiche Kost konnte bei Reizdarmsyndrom in verschiedenen Studien ein positiver Effekt bestätigt werden.
- ARichtig
- BFalsch
172Wie sieht die Ernährungstherapie beim Reizdarmsyndrom aus?
- ABasis ist eine Leichte Vollkost
- BBasis ist eine Vollkost
- CAuslösende Ursachen müssen herausgefunden werden
- DDie Symptome verbessern sich bei 50% der Patienten durch Weglassen von unverträglichen Lebensmitteln
173Bei der Behandlung des Reizdarmsyndroms sollte laut der Deutschen Gesellschaft für Verdauungsstörungen auch eine Psychotherapie erfolgen.
- ARichtig
- BFalsch
174Das FODMAPs Konzept hat große Bedeutung bei der Behandlung einer chronischen Gastritis.
- ARichtig
- BFalsch
175Wie heißen die Phasen des FODMAPs Konzepts?
- A1. Eliminationsphase
- B2. Toleranzfindungsphase
- C3. Langzeiternährung
- D1. Diagnostische Phase
- E2. Langzeitphase
- F3. Korrekturphase
- GEs gibt keine Phasen beim FODMAPs Konzept, weil die Therapie individuell erfolgt
- H1. Belastungsphase
176Eine FODMAPs-arme Ernährung ist eine gut Langzeiternährung beim Reizdarmsyndrom.
- ARichtig
- BFalsch
177Die Austestmethode beim FODMAPs Konzept ist recht einfach, daher ist auch beim Wechsel in die verschiedenen Phasen keine begleitende Betreuung durch eine/n Diätologen/in notwendig.
- ARichtig
- BFalsch
178Wie sieht die Ernährungstherapie bei Divertikulose aus?
- ABallaststoffe sollten eher gemieden werden, vor allem Kleie und Leinsamen
- BBallaststoffreiche Ernährung, vor allem Kleie und Leinsamen
- CAuf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- DBei Bedarf sind Maßnahmen gegen Obstipation zu treffen
- EEs gibt wissenschaftliche Beweise dafür, dass Körner, Samen, Kerne usw. gemieden werden sollten um nicht in die Ausstülpungen zu gelangen
- FEs sollte auf regelmäßigen Stuhlgang geachtet werden
- GBei Auftreten von Divertikulitis sollte vorübergehend auf eine ballaststoffreiche Kost gewechselt werden
179Divertikulose ist meistens symptomlos, Schmerzen treten erst bei Entzündung der Divertikel auf.
- ARichtig
- BFalsch
180Was ist die sogenannte fulminante Kolitis?
- AEine Form des Reizdarmsyndroms
- BEine besonders stürmische Form von Colitis ulcerosa
- CEine besonders stürmische Form von Divertikulitis
- DEine Komorbidität bei totaler Colektomie
181Colitis Ulcerosa ist durch eine Colektomie heilbar.
- ARichtig
- BFalsch
182Wie sieht die Ernährungstherapie bei Colitis Ulcerosa aus?
- ADarm ruhigstellen, Peristaltik beruhigen
- BDafür sorgen, dass die Peristaltik verstärkt wird
- CBallaststoffreiche Ernährung
- DStufenweiser Kostaufbau
- EProbiotika können bei jeder Form der Colitis Ulcerosa eingesetzt werden
- FProbiotika können bei der mild bis moderaten Colitis Ulcerosa eingesetzt werden
183Die Behandlung einer akuten oder chronischen Colitis unterscheidet sich grundlegend von der Behandlung einer Enteritis.
- ARichtig
- BFalsch
184Bei totaler Colektomie kommt es zu einer Reihe von Mangelerscheinungen durch fehlende Resorptionsfläche.
- ARichtig
- BFalsch
185Die Ernährungstherapie bei totaler Colektomie ist dieselbe wie bei Stoma.
- ARichtig
- BFalsch
186Je höher das Stoma angelegt wird, umso dickflüssiger ist der Stuhl.
- ARichtig
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187Was trifft beim Stoma zu?
- ADie größten Schwierigkeiten tauchen beim Ileostoma auf
- BGeruchshemmend können Joghurt oder Petersilie eingesetzt werden
- CDer Kostaufbau bis zur LVK erfolgt in bis zu 14 Tagen
- DEs ist nicht notwendig, Flüssigkeits- und Elektrolytdefizite auszugleichen, da sich der Körper selbst adaptiert
- EEs gibt eine eigene Stomadiät
- FEs sollte regelmäßig gegessen und gut gekaut werden
- GProbleme machen oft Blähendes, Geruchsbildner und Fruchtsäuren
- HBallaststoffe machen keine Probleme
- IBei leichtem Durchfall helfen schwarzer und grüner Tee, Reissuppe oder Karottensuppe
- JBei Ileostoma ist nicht auf die Flüssigkeitszufuhr zu achten
18845% aller akuten Pankreatitiden werden durch Gallenwegserkrankungen ausgelöst, 35% sind alkoholinduziert.
- ARichtig
- BFalsch
189Alkohol führt unabhängig von Primärfaktoren wie Eiweiß- und Fettgehalt einer hyperkalorischen Ernähurng zu einer Pankreatitis.
- ARichtig
- BFalsch
190Wie sieht die Ernährungstherapie der akuten Pankreatitis aus?
- AEine hypokalorische Ernährung kann über einen Zeitraum von mehr als einer Woche erfolgen
- BFlüssigkeit und Elektrolyte können parenteral gegeben werden
- CEs sollte ein fettreduzierter oraler Kostaufbau stattfinden
- DDie Proteinquellen können ohne Bedenken auch fettreich sein
- EBei einer schweren Pankreatitis beeinflusst eine frühe enterale Ernährung den Verlauf postitiv
191Der Kostaufbau nach Pankreatitis ist einer der strengsten.
- ARichtig
- BFalsch
192Bei einer chronischen Pankreatitis gibt es keine Empfehlung auf Alkoholkonsum, der die Empfehlungen nicht überschreitet, zu verzichten.
- ARichtig
- BFalsch
193Eine chronische Pankreatitis führt nicht zu einer Mangelernährung.
- ARichtig
- BFalsch
194Welche Aussagen zur Ernährungstherapie bei einer chronischen Pankreatitis stimmen?
- AEine Fettreduktion kann generell empfohlen werden
- BErnährung auf Basis einer Leichten Vollkost
- CPankreasenzyme können substituiert werden
- DEs kann zu einem pankreopriven Diabetes kommen
- EFür die Verwendung der substituierten Pankreasenzyme ist keine Einschulung notwendig
195Man kann ohne Pankreas leben, aber es muss eine Hormon-, Enzym-, und gegebenfalls Vitaminsubstitution erfolgen.
- ARichtig
- BFalsch
196Für die Ernährungstherapie einer akuten Hepatitis ist der Erreger von Bedeutung.
- ARichtig
- BFalsch
197Wie erfolgt die Ernährungstherapie bei Akuter Hepatitis?
- ASchweregrad der Erkrankung hat keinen Einfluss auf die Therapie
- BBei akutem Leberversagen muss auf eine ausreichende Energieversorgung und Sicherstellung einer optimalen Proteinsyntheserate geachtet werden
- CBei akutem Leberversagen ist der Ruheenergiebedarf um den Faktor 1,2-1,3 erhöht
- DBei akutem Leberversagen ist der Ruheenergiebedarf um den Faktor 1,2-1,3 erniedrigt
- EIn der Akutphase kann eine fettreduzierte, leicht verdauliche Ernährung indiziert sein
- FLebenslange Alkoholkarenz
- GAlkoholkarenz für etwa ein Jahr
198Bei chronischer Hepatitis sollte auf Alkohol verzichtet werden.
- ARichtig
- BFalsch
199Was ist die Hauptursache für eine Nicht alkoholische Fettleber-Erkrankung?
- AAdipositas
- BZu hohe Aufnahme von Fruktose
- CAlkohol
- DDrogen
- ENikotin
- FChronischer Mangel an biologisch hochwertigem Eiweiß
200Eine Fettleber ist auch durch Beseitigung der auslösenden Noxe nicht voll reversibel. Es kommt in jedem Fall zu einer Zirrhose.
- ARichtig
- BFalsch
Informationen
- Beschreibung
- Diätologie Quiz am Gastroenterologie, erstellt von Julia Kolonovits am 14/11/2018.
- Autor
- Julia Kolonovits
- Sprache
- Deutsch
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