Quiz
Differenzielle Psychologie 1-3
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Fragen in diesem Quiz (40)
1Womit beschäftigt sich die Differenzielle Psychologie?
- AInter-individuelle Differenzen
- BIntra-individuelle Differenzen
- CExtra-individuelle Differenzen
- DExtra-intra Differenzen
2Inter-individuelle Differenzen: zwischen Personen zu einem gegebenen Zeitpunkt (v.a. Querschnittuntersuchung)
- ARichtig
- BFalsch
3Inter-individuelle Differenzen: innerhalb einer Person zu mehreren Zeitpunkten bzw. in unterschiedlichen Situationen (Längschnittunersuchungen)
- ARichtig
- BFalsch
4intra-individuelle Differenzen: innerhalb einer Person zu mehreren Zeitpunkten bzw. in unterschiedlichen Situationen (v.a. Längschnittuntersuchungen)
- ARichtig
- BFalsch
5Allgemeine Psychologie und Differentielle Psychologie ergänzen sich;
Die Differenzielle Psychologie hat eine idiographische Zielsetzung/Erfassung individueller Besonderheiten- ARichtig
- BFalsch
6William Stern hat den ersten wissenschaftlichen Intelligenztest erfunden (1905)
- ARichtig
- BFalsch
7William Stern
- Ageboren 1873
- Bgeboren 1861
- Cgeboren 1871
- D1912: IQ = IA/LA x 100
- E1902: IQ = IA/LA x 10
- F1922: IQ= IA/ LE x 100
- G1921: Methodische Zugänge
8Methodische Zugänge
- AVariationsforschung (zwei od. mehr Merkmale an vielen Pers.)
- BKorrelationsforschung (zwei od. mehr Merkmale an vielen Pers.)
- CVariationsforschung (ein Merkmal an vielen Personen)
- DPsychographie (mehrere Pers. in Bez. auf mehrere Merkmale)
- EKorrelationsforschung (mehrere Pers. in Bez. auf mehrere Mermale)
- FPsychographie (eine Person in Bezug auf mehrere Merkmale)
- GKomparationsforschung (zwei od. mehr Merkmale an vielen Pers.)
- HKomparationsforschung (mehrere Pers. in Bez. auf mehrere Merkmale)
9Inhaltliche Konzepte der Differenziellen Psychologie
- AVerhaltensmerkmale (Traits)
- BVerhaltensmerkmale
- CVerhaltensgewohnheiten (Habits)
- DVerhaltensmuster (Habits)
- EDispositionseigenschaften (States)
- FStates
- GDispositionseigenschaften (Types)
- HTypes
- IDispositionseigenschaften (Traits)
10Verhaltensmerkmale: direkt wahrnehmbare Sachverhalte, derselbe Reiz kann zu verschiedenen Reaktionen führen;
- ARichtig
- BFalsch
11Verhaltensmerkmale: nicht-direkt wahrnehmbare Sachverhalte, derselbe Reiz kann zu verschiedenen Reaktionen führen;
- ARichtig
- BFalsch
12Verhaltensgewohnheiten/Habits: gelernte Verbindung zwischen Reizen (Reizmuster) Reaktionen, dieselben wiederkehrenden Stimuli führen zu denselben Verhaltensweisen;
- ARichtig
- BFalsch
13Verhaltensgewohnheiten/Habits: neurologische/vererbte Verbindungen zwischen Reizen und Reaktionen; dieselben wiederkehrenden Stimuli führen zu denselben Verhaltensweisen
- ARichtig
- BFalsch
14Dispositionseigenschaften/state:
relativ breite und zeitlich stabile Disposition zu bestimmten Verhaltensweisen.- ARichtig
- BFalsch
15Dispositionseigenschaften/Traits: relativ breite und zeitlich stabile Disposition zu bestimmten Verhaltensweisen
- ARichtig
- BFalsch
16Dispositionseigenschaften/Traits
- AKonsistenz von Eigenschaften in verschiedenen Situationen wird angenommen (z.B. faul, intelligent)
- Bgedanklich miteinander verbundene Sachverhalte/Konstrukte;
- Czeitlich nicht stabile Disposition zu bestimmten Verhaltensweisen
- DVerhaltensmerkmale = direkt beobachtbare Sachverhalte
- E-situations oder zeitbedingte Unterschiede im verhalten und Erleben einer Person
17States
- ATemporäre, zeitlich begrenzte Zustände (z.B. von Aktivation, Entspannung, Angst usw.)
- Bentspricht ca. dem Begriff "Emotion"
- Centspricht ca. dem Begriff "Stimmung"
- DUnterscheidung von States und traits oft schwierig
- ETemporäre, zeitlich begrenzte Reaktionen (z.B. von Aktivation, Entspannung, Angst usw.)
18Typen ("typische", extreme Merkmalausprägungen)
- Abipolare und multipolare Typendimensionen
- Bunipolare und bipolare Typendimensionen
- CBeispiel: IQ (Stern), Temperamenttypen nach Hippikrates
- DSanguiniker, Phlegmatiker, Choleriker, Melancholiker)
- ETypus: Gruppen von Personen, die die gleichen Reaktionen auf bestimmte Ereignisse haben
- FTypus: Gruppe von Personen, die bestimmte Merkmale gemeinsam haben
- Gfaul, traurig
- Hextravertiert, neurotisch, etc.
19Planung Empirischer Studien
- APräsentation der Forschungsfrage, Interpretation empirischer Studien, Auswertung empirischer Studien, Durchführung empirischer Studien, Erstellen eines Untersuchungsplanes, Auswahl der Forschungspräsentation
- BAuswahl der Fragestellung, Erstellen eines Untersuchungsplanes, Durchführung empirischer Studien, Auswertung empirischer Studien, Interpretation empirischer Studien, Präsentation empirischer Studien
- CAuswahl der Fragestellung, Erstellen eines Untersuchungsplanes, Durchführung empirischer Studien, Interpretation empirischer Studien, Auswertung empirischer Studien, Präsentation empirischer Studien
20Was ist bei der Auswahl der Fragestellung des Forschungsunternehmens zu beachten?
- AHypothesenorientierung, Hypotehsenformulierung
- BUmsetzbarkeit, Realisierbarkeit, Operationalisierbarkeit, Praxisrelevanz, Nützlichkeit, Verwertbarkeit, Aktualität
- CInnovativer Charakter Originalität
- DZuordnung zum jeweiligen Fach
- EWissenschaftlichkeit (Falsifizierbarkeit)
- FTheoretische Fundierung
- GRezeption der einschlägigen Fachliteratur bzw. Stand der Forschung
- HSorgfältige Auswahl der Erhebungsinstrumente
- IZumutbarkeit, ethische Vertretbarkeit
- JWahl des Forschungsdesigns
21Erstellen eines Untersuchungsplanes
- ASorgfältige Auswahl der Erhebungsinstrumente
- BHypothesenorientierung, Hypothesenformulierung
- CAuswahl einer geeigneten Stichprobe (Repräsentativität)
- DDurchführbarkeit: realistischer Zeitplan, Ökonomie, Finanzierbarkeit, Gewährleistung der nötigen Ressourcen, Zugang zur Stichprobe, Erreichbarkeit, Umgang mit Störvariablen
- EAuswertbarkeit (nötige Stichprobengröße berücksichten)
- FGewährleistung einer entsprechenden Auswertung (software, know-how)
- GInterpretierbarkeit
- HZumutbarkeit, ethische Vertretbarkeit (z.B. Rückmeldung an VPN)
- IWahl des Forschungsdesigns, Untersuchungsansatzes
- JStandardisierte Instruktionen
22Durchführung empirischer Studien
- ADurchführbarkeit: realistischer Zeitplan, Ökonomie, Finanzierbarkeit, Gewährleistung der nötigen Ressourcen, Zugang zur Stichprobe, Erreichbarkeit, Umgang mit Störvariablen
- BVoruntersuchung, wenn nötig
- CEinhaltung des Untersuchungsplanes und des Auswertungsplanes
- DEinhaltung des Untersuchungsplanes und des Zeitplanes
- EStandardisierte Instruktionen (gleiche Bedingungen für alle Probanden, sonst VersuchleiterInneneffekt)
- FStörvariablen kontrollieren, minimieren bzw. ausschalten
- GEthische Grundsätze einhalten (Anonymität, Zumutbarkeit)
- HAuf Vollständigkeit der Datensätze achten (ggf vor Ort nachfragen, ergänzen)
- IFehlerkontrolle im Datensatz
- JBeschreibung der Stichprobe
23Was ist bei der Auswertung von empirischen Studien zu beachten?
- Arealistischer Zeitplan, Ökonomie, Gewährleistung der nötigen Ressourcen, Zugang zur Stichprobe,
- BErreichbarkeit, Umgang mit Störvariablen
- CAusreichende Methodenkenntnisse, nötiges know-how sicherstellen
- DPassender Ort auswählen, genügend Zeit und Pausen einplanen
- EFinanzierbarkeit: Umgang mit Missing Values überlegen
- FSorgfältige und sinnvolle Kodierung der Variablen
- GFehlerkontrolle im Datensatz, nicht seriös auswertbare Fragebögen ausscheiden,
- HHypothesengeleitetes Vorgehen bei der Auswertung
- IAuf Nachvollziebarkeit achten (SPSS Syntax ausgeben und mitprotokollieren lassen)
- JBeschreibung der Stichprobe
24Was ist bei der Auswertung von empirischen Studien zu beachten?
- AGegebenfalls zusätzliche empiriegeleitete Auswertung (was steckt da noch in den Daten?)
- BFinanzierbarkeit beachten
- CArt der Ergebnisdarstellung überlegen
- DErgebnisdarstellung nicht mit der Interpretation vermischen (Auswertungsobjetivität)
- EAuch statistisch nicht signifikante Ergebnisse darstellen
- FPraktische Implikationen überlegen
- GEffektgrößen und kumulative Alphafehler beachten
25Statistisch nicht signifikante Ergebnisse müssen nicht dargestellt werden
- ARichtig
- BFalsch
26Was muss bei der Interpretation empirischer Studien beachtet werden?
- AVollständigkeit der Interpretation (keine selektive Auswahl erwünschter Ergebnisse,
nicht nur eigene Erfahrungen einbringen) - BPlausibilität, Nachvollziehbarkeit, Sachlichkeit (ideologiefrei)
- CEffektgrößen und kumulative Alphafehler beachten, Vorsicht bei Kausalschlüssen
- DUnzulässige Generalisierungen vermeiden
- EBezug zwischen Ergebnissen und existierenden Theorien bzw. Befunden herstellen
(Abweichungen kritisch hinterfragen), Praktische Implikationen überlegen - FEthische Aspekte beachten
mögliche Konsequenzen der Interpretationen bedenken - GSelbstkritik; auf mögliche Schwachpunkte, Beschränkungen der Studie eingehen
- HEvent. Anregungen (auch der VPn) für Folgestudien einbeziehen
- IUmgang mit Missing Values überlegen
- JEntsprechende Schritte (Aufbereitung, Einreichung, Medienkontakte herstellen etc.)
- AVollständigkeit der Interpretation (keine selektive Auswahl erwünschter Ergebnisse,
27Wahl des Studiendesigns hängt v.a. von Fragestellungen und Ressourcen ab
- ARichtig
- BFalsch
28Längsschnittstudien (Longitudinal-Studien): dieselben Personen werden zu mehreren Zeitpunkten untersucht
- ARichtig
- BFalsch
29Längsschnittstudien (Longitudinal-Studien): Personen(gruppen) unterschiedlichen Alters werden zum selben Zeitpunkten untersucht
- ARichtig
- BFalsch
30Personen(gruppen) unterschiedlichen Alters werden zum selben Zeitpunkten untersucht
- ARichtig
- BFalsch
31Kohorten-Sequenz-Plan: Personen(gruppen) unterschiedlichen Alters werden zu mehreren Zeitpunkten untersucht
- ARichtig
- BFalsch
32Kohorten-Sequenz-Plan: Personen(gruppen) unterschiedlichen Alters werden zum selben Zeitpunkten untersucht
- ARichtig
- BFalsch
33Bei Quersschnittstudien kann es wohlmöglich zum Trainingseffekt und zu Drop-outs kommen
- ARichtig
- BFalsch
34Operationalisierung (Merkmale messbar machen)
- AZuordnung von Zahlen zu Objekten bzw. Subjekten (nach bestimmten Regeln
- BIn der Psychologie: häufig "latente" Konstrukte (nicht direkt messbar/ "manifest")
- COperationalisierung ist unabhängig von den zugrundeliegenden Theorien, Ressourcen und Kontext
35Signifikanzniveau / Irrtumswahrscheinlichkeit: in der Psychologie meist – willkürlich – mit 0.05 (5 %) oder 0.01 (1 %) festgelegt (vor Untersuchung
- α-Fehler („Fehler 1. Art“): die Nullhypothese wird zurückgewiesen, obwohl sie in Wirklichkeit stimmt („falsch-positive“ Entscheidung)
- β-Fehler („Fehler 2. Art“): die Nullhypothese wird beibehalten, obwohl sie in Wirklichkeit nicht stimmt („falsch-negative“ Entscheidung)- ARichtig
- BFalsch
36Signifikanzniveau „ α“: in der Psychologie meist – willkürlich – mit 0.05 (5 %) oder 0.01 (1 %) festgelegt (vor Untersuchung)
- α-Fehler („Fehler 1. Art“):- die Nullhypothese wird beibehalten, obwohl sie in Wirklichkeit nicht stimmt („falsch-negative“ Entscheidung)
- β-Fehler („Fehler 2. Art“): -die Nullhypothese wird zurückgewiesen, obwohl sie in Wirklichkeit stimmt („falsch-positive“ Entscheidung)- ARichtig
- BFalsch
37- Nicht signifikantes Ergebnis: Nullhypothese wird abgelehnt, Alternativhypothese vorläufig angenommen, beweist aber nicht die Alternativhypothese
- Signifikantes Ergebnis: Alternativhypothese wird nicht angenommen, beweist aber nicht die Nullhypothese- ARichtig
- BFalsch
38- Nicht signifikantes Ergebnis:
Alternativhypothese wird nicht angenommen, beweist aber nicht die Nullhypothese
- Signifikantes Ergebnis:
Nullhypothese wird abgelehnt, Alternativhypothese vorläufig angenommen, beweist aber nicht die Alternativhypothese- ARichtig
- BFalsch
39Gebräuchliche statistische Verfahren in der Psychologie:
- At-Test: - t-Test für unabhängige Stichproben
- t-Test für abhängige Stichpr. (z.B. Paare, Messwiederholung)
- Voraussetzung: v.a. mind. Intervallskalenniveau (sonst z. B. U-Test nach Mann & Whitney od. Wilcoxon-Test) - BVariablentest: - Mittelwertsunterschiede zwischen mehreren Gruppen
- VA für unabhängige / abhängige Stichproben
- Varianz zwischen / innerhalb der Gruppen
- univariat (1 abhängige Variable) / multivariat (mehrere AVs)
- einfaktoriell (1 unabhäng. Var.) / mehrfaktoriell (mehrere UVs) - CVarianzanalyse: - Mittelwertsunterschiede zwischen zwei Gruppen
- Voraussetzung: v.a. mind. Intervallskalenniveau (sonst z. B. U-Test nach Mann & Whitney od. Wilcoxon-Test) - DVarianzanalyse- Mittelwertsunterschiede zwischen mehreren Gruppen
- VA für unabhängige / abhängige Stichproben
- Varianz zwischen / innerhalb der Gruppen
- univariat (1 abhängige Variable) / multivariat (mehrere AVs)
- einfaktoriell (1 unabhäng. Var.) / mehrfaktoriell (mehrere UVs) - EChiquadrat ( χ² )-Test: - Mittelwertsunterschiede zwischen mehreren Gruppen- erlaubt keine Aussagen über Kausalitäten (Ursache-Wirkung)
- Intervallskalenniveau: Korrelation nach Pearson
Ordinalskalenniveau: Rangkorrelation nach Spearman - FKorrelation
- prüft Zusammenhang zwischen zwei od. mehr Merkmalen
- Korrelationskoeffizient: zw. -1 und +1 (0 = kein Zusammenhang)
- erlaubt keine Aussagen über Kausalitäten (Ursache-Wirkung)
- Intervallskalenniveau: Korrelation nach Pearson
Ordinalskalenniveau: Rangkorrelation nach Spearman - GFaktorenanalyse
- Verfahren zur Datenreduktion
- Zusammenfassung von ähnlichen (korrelierenden) Variablen in Gruppen (Faktoren)
- Faktoren sollten voneinander möglichst unabhängig sein
- die einzelnen Variablen sollten mit Faktor hoch korrelieren, „laden“
- Voraussetzung: am besten Intervallskala - HClusteranalyse
- Klassifizierung (von Objekten, Menschen …)
- Personen, die sich in Hinblick auf best. Variablen (od. Skalen) ähnlich sind, werden zu Gruppen (Cluster) zusammengefasst
- Unterschiede zwischen Personen derselben Cluster sollten minimal sein
- Unterschiede zwischen Personen unterschiedlicher Cluster sollten maximal sein - IChiquadrat ( χ² )-Test
- prüft, ob beobachtete Verteilung von jener Verteilung abweicht, die nach dem Zufall zu erwarten wäre; • Nominalskalenniveau genügt
- einfachster Fall: Vierfeldertafel (2 x 2 Ausprägungen); – z.B.: „Ist der Frauenanteil im Ort A höher als in Ort B“?
- At-Test: - t-Test für unabhängige Stichproben
40Signifikanztests Welche Aussage trifft zu?
- ASignifikanz ist auch abhängig von Stichprobengröße
- Bfür unabhängige und abhängige Stichproben geeignet
- CJe größer die Stichprobe („N“), desto eher lassen sich auch kleine(re) Unterschiede statistisch signifikant absichern
- DNicht jedes statistisch signifik. Ergebnis ist auch relevant bzw.
praktisch bedeutsam (-> Kennwerte für „Effektgröße“) - EVoraussetzung: am besten Intervallskala
Informationen
- Beschreibung
- Quiz am Differenzielle Psychologie 1-3, erstellt von Ka-Ying Ke am 21/01/2019.
- Autor
- Ka-Ying Ke
- Sprache
- Deutsch
- Aufrufe
- 6
- Bewertung
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