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10. Altklausuren - Wechselkurse, Währungssysteme und die Europäische Währu

Rafael Mentges 11 Fragen

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Fragen in diesem Quiz (11)

  1. 1Der Zins für den Euroraum (Inland) liegt bei 4% pro Jahr. Der €/$-Kurs liegt bei 0,8 €/$. Die
    Marktteilnehmer erwarten, dass der €/$-Kurs in einem Jahr bei 0,816 €/$ liegt. Wie hoch ist
    der amerikanische Zins gemäß der Zinsparitätenbedingung?
    1. AUngefähr 3% p.a.
    2. BUngefähr 2% p.a.
    3. CUngefähr 6% p.a.
    4. DUngefähr 4% p.a.
  2. 2Welcher der folgenden Sätze beschreibt keines der Konvergenzkriterien des Maastrichter
    Vertrages?
    1. ADas Defizit des Staatshaushalts darf 3% des BIP nicht überschreiten.
    2. BDie Inflationsrate im Jahr vor dem Beitritt darf nicht mehr als 1,5 Prozenpunkte über
      derjenigen der drei Mitgliedsländer mit den niedrigsten Inflationsraten liegen.
    3. CDer Wechselkurs muss sich während zweier Jahre innerhalb der normalen
      Bandbreiten des Wechselkursmechanismus des EWS bewegen, ohne eine Abwertung
      gegenüber einem Mitgliedsland.
    4. DIn der Verfassung muss eine Schuldenbremse verankert sein.
  3. 3Eine kleine Volkswirtschaft, deren Währung an den US-Dollar gebunden ist, entschließt sich,
    eine einmalige Abwertung gegenüber dem US-Dollar vorzunehmen. Welche der folgenden
    Aussagen trifft auf die Geldpolitik der kleinen Volkswirtschaft zu?
    1. ADie Zentralbank muss die nominale Geldmenge reduzieren, um den Zinssatz konstant
      zu halten.
    2. BDie Zentralbank muss die nominale Geldmenge erhöhen, um den Zinssatz konstant
      zu halten.
    3. CDie Zentralbank muss den Zinssatz erhöhen, damit die Zinsparität gewährleistet ist.
    4. DDie Zentralbank muss den Zinssatz senken, damit die Zinsparität gewährleistet ist.
  4. 4Eine Gruppe von Staaten möchte bei ungehindertem Kapitalverkehr für stabile Wechselkurse
    sorgen. Was ist damit nicht vereinbar?
    1. AEin niedriger Außenhandelsanteil
    2. BDie Autonomie der Fiskalpolitk
    3. CDie Autonomie der Geldpolitik
    4. DDie Mobilität der Arbeit.
  5. 5Gehen Sie von einer offenen Volkswirtschaft mit flexiblem Wechselkurs aus, die sich im
    mittelfristigen Gleichgewicht befindet. Die Zentralbank dieser Volkswirtschaft beschließt, die
    nominale Geldmenge dauerhaft zu erhöhen. Mittelfristig gilt:
    1. ADie reale Geldmenge ist auf ihrem Ursprungsniveau, die Nettoexporte sind gesunken
      und der nominale Wechselkurs ist gesunken
    2. BDie reale Geldmenge pendelt sich auf einem höheren Niveau ein, die Nettoexporte
      sind auf ihrem Ursprungsniveau und der reale Wechselkurs hat sich nicht verändert.
    3. CDie reale Geldmenge ist auf ihrem Ursprungsniveau, die Nettoexporte haben sich
      nicht verändert und der nominale Wechselkurs ist gesunken.
    4. DDie reale Geldmenge ist auf ihrem Ursprungsniveau, die Nettoexporte sind gestiegen
      und der reale Wechselkurs ist zurück auf seinem Ursprungsniveau.
  6. 6Welche der folgenden Bedingungen war kein Konvergenzkriterium, das laut
    Maastrichter Vertrag für einen Beitritt zur Europäischen Währungsunion erfüllt sein
    musste?
    1. AZinsniveau nicht höher als in den drei stabilsten Ländern Europas;
    2. BInflationsrate nicht höher als in den drei stabilsten Ländern Europas;
    3. CLeistungsbilanzdefizit nicht höher als in den drei stabilsten Ländern
      Europas;
    4. DJede der Bedingungen A bis C musste erfüllt sein.
  7. 7Für eine kleine offene Volkswirtschaft impliziert die Bedingung der ungedeckten Zinsparität, dass
    1. A… das Zinsniveau unter glaubhaft festen Wechselkursen nicht mehr durch die Geldpolitik, sondern nur noch durch die Fiskalpolitik beeinflussbar ist;
    2. B… die Geldpolitik unter flexiblen Wechselkursen jeden Einfluss auf den Wechselkurs verliert;
    3. C… ein fester Wechselkurs gegen spekulative Attacken geschützt ist;
    4. D… sich die Politik zwischen geldpolitischer Autonomie und Wechselkursstabi-lität entscheiden muss.
  8. 8Zu den Größen, auf die sich die Konvergenzkriterien des Maastrichter Vertrages beziehen, gehören die folgenden drei:
    1. ALangfristiges Zinsniveau, Defizit des Staatshaushalts, Wechselkurs
    2. BStaatsschuld, Inflationsrate, BIP-Wachstum
    3. CDefizit des Staatshaushalts, Arbeitslosenquote, Inflationsrate
    4. DArbeitslosenquote, Defizit des Staatshaushalts, Staatsschuld.
  9. 9Nehmen Sie an, die Geldmenge im Inland wachse mit gM = 3% und die Geldmenge
    im Ausland wachse mit gM* = 5%. Dann kommt es mittelfristig zu einer
    1. Arealen Abwertung von 2% p.a.
    2. Brealen Aufwertung von 2% p.a.
    3. Cnominalen Abwertung von 2% p.a.
    4. Dnominalen Aufwertung von 2% p.a.
  10. 10Betrachten Sie eine kleine offene Volkswirtschaft mit fixen Wechselkursen. Welche der
    folgenden Aussagen ist Falsch?
    1. ADie Regierung muss Kapitalverkehrskontrollen errichten, wenn sie sich eine
      autonome Geldpolitik erhalten möchte.
    2. BFiskalpolitik ist in der kurzen Frist effektiver als bei flexiblen Wechselkursen.
    3. CEine Erhöhung der Staatsausgaben führt mittelfristig zu einer realen Abwertung.
    4. DExpansive Fiskalpolitik führt zu einem Rückgang der Nettoexporte

Informationen

Beschreibung
Bachelor JK Makro 2 (10 - Wechselkurse, Währungssysteme und die Europäische Währu) Quiz am 10. Altklausuren - Wechselkurse, Währungssysteme und die Europäische Währu, erstellt von Rafael Mentges am 09/07/2016.
Sprache
Deutsch
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