Kurs
Kapitel 1- Psychologie als Wissenschaft
1.1. Was macht Psychologie einzigartig? - Definitionen der Psychologie - Ziele der Psychologie 1.2. Die Entwicklung der modernen Psychologie - Historische Grundlagen der Psychologie - Frauen als Pionierinnen der Forschung - Perspektiven auf Psychologie - Perspektiven vergleichen: Ein Blick auf das Thema Aggression
Module (6)
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Eigene Zusammenfassung von 1.1.
Psychologie als Wissenschaft ist eine empirische Wissenschaft und hat unmittelbare und entscheidende Auswirkungen auf wichtige Aspekte des Alltags. z.Bsp. - körperliche und psychische Gesundheit -Fähigkeit persönliche Beziehungen einzugehen und aufrechtzuerhalten -Fähigkeit Neues zu erlernen und sich persönlich weiterzuentwickeln Die psychologische Forschung ist auf der ständigen Suche nach Verständnis und liefert neue Informationen über grundlegende Mechanismen, die kognitive Prozesse und Verhalten bestimmen. Dabei soll das: Wie, Was, Wann und Warum menschliche Verhalten untersucht werden und die Gründe und Konsequenzen erforscht werden Was macht Psychologie einzigartig? Die Betrachtungsweise wie Psychologen/innen ihr Forschungsfeld definieren und welche Ziele sie sich für ihre Forschung und Anwendung setzen. Eine der Grundlegenden Fragen in der Psychologie ist: Was ist das Wesen des Menschen? Bei der Beantwortung dieser Frage werden sowohl Prozesse innerhalb eines Individuums als auch, Erwartungen, Motivation Kräfte im physischen und sozialen Umfeld berücksichtigt. (Hitze oder Kälteauswirkungen bzw. wie man auf andere Personen reagiert) Die formale Definition von Psychologie nach Gerrig lautet: Psychologie ist die wissenschaftliche Untersuchung des Verhaltens von Individuen und ihrer kognitiven Prozessen. wissenschaftlich: Psychologische Schlussfolgerungen gründen auf Belegen, die mit wissenschaftlicher Methoden und nach deren Prinzipien gesammelt wurden. Wissenschaftliche Methoden: Menge geordneter Schritte zur Analyse und Lösung von Problemen im Vorhinein festgelegt und dienen als Faktenbasis/Grundlage des Schlussfolgerns, vorausgesetzt die Informationen wurden objektiv erhoben. Verhalten= Aktivität: Mittel durch das ein Organismus sich an die Umwelt anpasst. beobachtbares/offensichtliches Verhalten: Lachen, weinen, rennen, schlagen, sprechen, berühren Ist messbar , dient der anpassung des Individuums an die Umwelt Gegenstand der Psychologie ist das beobachten des Verhaltens bei Menschen und Tieren im sozialen und kulturellen Kontext. Gegenstand psychologischer Untersuchungen sind meistens Individuen und Gruppen. Individuen: alle Lebewesen (auch Tiere) Wo kann psychologisch untersucht werden? In natürlichen Lebensräumen (Schule, Zuhause, Uni, Arbeitsplatz..) Im Forschungslabor unter kontrollierten Bedingugen Kognitive Prozesse sind alle Arbeitsweisen des menschlichen Gehirns und finden privat und im Inneren eines Individuums statt. z.Bsp. denken, planen, schlussfolgern, träumen, fantasieren alle Prozesse, die mit denken in Verbindung stehen, wie etwa die Wahrnehmung Die kognitiven Prozesse werden in die psychologische Untersuchung berücksichtigt und miteingeschlossen wenn diese mit Techniken, welche von Forschenden entwickelt wurden, offengelegt werden können. Die Kombination dieser Anliegen definiert die Psychologie als einzigartiges Feld. Die Psychologie ist eine empirische Wissenschaft aber auch ... wenn Sie.. untersucht.. in: Sozialwissenschaft- das Verhalten von Individuen in verschiedener Umgebung. Soziologie- das Verhalten von Menschen in Gruppen oder Institutionen Anthropologie-den Kontext von Verhalten in verschiedenen Kulturen Biowissenschaften- Die biochemischen Grundlagen & Prozesse des Gehirns Kognitionswissenschaften- das Funktionieren kognitiver Prozesse in Verbindung zu Forschungen und Theorien der Information, Philosophie, Linguistik, Neurowissenschaft, Künstliche Intelligenz, Angewandte Mathematik Gesundheitswissenschaft- zur Verbesserung derLebensqualität Die Ziele der Grundlagenforschung sind Verhalten zu: beschreiben-erklären-vorhersagen-kontrollieren Dabei zu beachten sind: Beschreiben: - Beobachten wie sich Organismen verhalten und unter welchen Bedingungen dieses Verhalten auftritt. (wahrnehmbare Information) - Die daraus objektiv erhobenen Aufzeichnungen nennt...
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Eigene Zusammenfassung von 1.2.
Die Entwicklung der modernen Psychologie 1.2. Ursprung in der Frage: -Welcher Gegenstand und welche Methodologie ist für eine Wissenschaft von Geist und Verhalten angemessen? Der Historische Rückblick berücksichtigt 2 Betrachtungsebenen: Fundament für die moderne Psychologie 7 Perspektiven Daraus haben sich die Theorien entwickelt. Historische Grundlagen der Psychologie: „Die Psychologie besitzt eine lange Vergangenheit, aber nur eine kurze Geschichte“, schrieb einer der ersten Experimentalpsychologen, Hermann Ebbinghaus (1850–1909). Die westliche Psychologie hat Ihre Wurzeln in den Schriften der klassischen griechischen Philosophen - Platon (427-347 v. Chr.) = nativistische Sichtweise-Der Mensch kommt schon mit vorhandener Strukturen, Genetik, Intelligenz usw. auf die Welt und ist in seiner Erfahrung limitiert. - Aristoteles (384-322 v. Chr.) = empiristische Sichtweise- Der Mensch wird durch Erfahrungen und Umwelt geprägt John Locke (1632-1704)- empiristische Sichtweise Immanuel Kant (1724-1804)- nativistische Sichtweise René Descartes (1596-1650)- Der menschliche Körper ist eine "Tier-Maschine", die wissenchaftlich verstanden werden kann indem man durch empirische Beobachtung Naturgesetze entdeckt. Zur eigenen Fachdisziplin wurde die Psychologie im 19. Jahrhundert. - Forschende nutzten Labortechniken aus der Physiologie und der Physik zur Untersuchung der fundamentalen Fragen der Philosophie: Wie funktioniert der Geist? Was ist das Wesen der Willensfreiheit? Worin besteht die Beziehung des einzelnen Burgers zu seiner Gemeinschaft oder dem Staat? Wie gelangen Menschen zu Wissen über die Welt? Kritisches Denken im Alltag: Können bestimmte Nahrungsmittel wirklich Wohlbefinden vermitteln. Harten Tag gehabt-> fett- und kalorienhaltige Speise zum Abendessen Hebt das Essen wirklich meine Stimmung und woran erkenne ich, begründe ich das? (Evers et al., 2010) Hypothese: Falls ja, sollten Menschen mehr davon essen um emotionalen Stress zu bewältigen. Experiment: Zeigen eines brutalen und gewalttätigen Filmausschnits um negative Emotionen zu wecken. = Ausgangssituation Studentinnen (nur Frauen) wurden in 2 Gruppen unterteilt: 1. Gruppe soll Emotionen unterdrücken um keine Rückschlüsse über die Art des gegebenen Ausschnits zu geben. 2. Gruppe wurde nicht aufgefordert Emotionen zu unterdrücken- Sie glaubten an einer Geschmacksstudie teilzunehmen, die keinerlei Zusammenhang zum Film hatte. Zur Verfügung standen Seelenfutter wie Schokolade und andere Lebensmittel wie salzige Cracker. Welche Gruppe griff zu welchem Essen: 1. Das Doppelte an Seelenfutter wie Gruppe 2 und genausoviel andere Lebensmittel wie Gruppe 2 Das Experiment legt nahe, dass Menschen- - unter emotionalen Stress eher zu Seelenfutter greifen. Die Frage die sich daraus stellt: Können gewisse Nahrungsmittel auch negative Emotionen vertreiben? Hypothese: Wenn Speisen meist in Gegenwart geliebter Menschen gegessen werden - dann werden bestimmte Assoziationen in Verbindung zum Essen gebildet-> Erinnerung an die emotionale Wärme. Forschung: 2 Studiengruppen von (Troisi & Gabriel,2011) 1. Gruppe meinte Hühnersuppe hebt ihre Stimmung. 2. Gruppe meinte Hühnersuppe hebt ihre Stimmung nicht. Aufgabe war Wortfragmente (z.B. Li-) zu einem Beziehungswort zu vervollständigen. (z.B. Like) Untersuchung zeigte wenn, Menschen etwas als Seelenfutter (Hühnersuppte) bezeichneten -> mehr Beziehungswörter gebildet Das Essen von Hühnersuppe machte die Beziehungsassoziation im Gedächtnis leichter zugänglich. Beide Studien zeigen dass, dass die mit dem Konsum bestimmter Nahrungsmittel assoziierten Erinnerungen Menschen dabei helfen, mit negativen Emotionen umzugehen. Warum haben die Forschenden in der ersten Studie wohl nur Frauen als Versuchspersonen rekrutiert? Warum gilt Hühnersuppe im Hinblick auf die Theorie der Forschenden nicht für jeden Menschen als...
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Fragen zu Kapitel 1
Fragen zu 1.1. 1. Wie lautet die Definition von Psychologie nach Gerrig? = die wissenschaftliche Untersuchung des Verhaltens von Individuen und derer kognitiven Prozessen. 2. Ziele Der Psychologie-korrekte Abfolge? = beschreiben-erklären-vorhersagen-kontrollieren 3. Warum besteht oft ein Zusammenhang zwischen den Zielen der Erklärung und denen der Vorhersage 4. Welche vier Komponenten umfasst die Definition des Begriffs "Psychologie"? Fragen zu 1.2. 1.Was sind die zentralen Anliegen der strukturalistischen und der funktionalistischen Herangehensweise? 2. Wie konzeptualisieren die psychodynamische und die behavioristische Perspektive jeweils die Faktoren, von denen menschliches Handeln bestimmt wird? 3. Was ist das Ziel der kognitiven Neurowissenschaften? 4. Wie ergänzen sich die evolutionäre und die kulturvergleichende Perspektive?
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| Begriffe der Definition von Psychologie | Definition der Psychologie-Was ist das Wesen des Menschen? | Zaklina Mikic |