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Das Judentum - Überblick

Laura Overhoff Deutsch 6 Folien

Das Judentum - Überblick

Folien in diesem Satz (6)

  1. Das Judentum - Überblick

    • Diese Folien geben dir den Überblick über
    • Die jüdische Geschichte
    • Die
    • berühmte Persönlichkeiten
    • Das Judentum - Überblick
  2. Schnelle Fakten

    • Das Judentum:
    • ist die älteste monotheistische Religion der Welt. Also eine Religion, die sich nur einem einzigen Gott verpflichtet
    • Wer von einer jüdischen Mutter geboren wurde, ist automatisch Mitglied der jüdischen Gemeinschaft und somit Jude
    • Ein Jude zeichnet sich durch Toratreue (Tora = die heilige Schrift) und einem Leben nach der Halacha aus. Er versteht sich über
    • das Religiöse hinaus, auch im nationalen Sinne, als Angehöriger des
    • Volkes Israel. Das "Jude sein" bezieht sich nicht auf ein Land oder
    • einen Staat
    • 1995: ca. 13,9 Millionen Juden weltweit
    • Es gibt also, global gesehen nur eine kleine Zahl
    • von Anhängern. Dennoch ist die religiöse und glaubensgeschichtliche
    • Bedeutung des Judentums groß, da das Judentum den
    • Ursprung für das Christentum und den Islam darstellt
    • Schnelle Fakten
    • Bildunterschrift: Die Kipa
  3. Gebetskleidung I

    • Gebetskleidung I
    • Wichtig für die Gebetskleidung sind unter anderem der Tallit (Gebetsmantel) und die Zizit (Schaufäden).
    • Der Tallit (Gebetsmantel) er spielt im jüdischen Leben eine sehr wichtige Rolle. Dieser "Schal" ist mit
    • Schaufäden (Zipfelquasten) versehen. Der Tallit wird
    • getragen, damit der Jude daran denkt, die Gesetze Gottes einzuhalten.
    • Den Tallit tragen die männlichen Gläubigen zu allen Morgenandachten der
    • Woche sowie am Sabbat und an den Festtagen. Damit der Tallit als Kleidungsstück zählt, muss er groß genug sein, um den größeren Teil des Rumpfes zu bedecken.
  4. Gebetskleidung II

    • Der Tefillin ist genau so wichtig wie der Tallit. Die Tefillin sind zwei
    • lederne Schächtelchen, die Pergamentstückchen mit ausgewählten
    • Torastellen enthalten. Die Schächtelchen sind an ledernen Riemen befestigt (auf hebräisch Rezuot).
    • Der Riemen des für den Arm bestimmten
    • Kästchens muss bei Rechtshändern 7x um den linken Arm gewickelt
    • werden, bei Linkshändern um den rechten. Grund: Der Psalmvers besteht im Hebräischen
    • aus 7 Wörtern.
    • Das Ende der Riemen wird noch 3x um die Hand und 3x um den
    • Ringfinger und den Mittelfinger gewickelt, denn so entsteht die Form des
    • hebräischen Wortes Schadai ("Gott"). Es gibt 4 Stellen in der Tora, die hervorheben, dass die Juden ein
    • Symbol auf ihre Hand und zwischen ihre Augen setzen
    • sollen:
    • Die Tefillia vor der Stirn steht für geistige Loyalität.
    • Die Tefilla an
    • der Hand erinnert daran, dass der Jude Gott mit aller Macht und aller
    • Kraft dienen muss.
    • Die Frauen dürfen im orthodoxen Judentum keinen Tefillin tragen, da es
    • als ungehörig gilt, heilige Gegenstände zu tragen, wenn man sich im
    • Zustand der Unreinheit befindet (Menstruation) und weil sie von allen
    • Geboten befreit sind, die an eine bestimmte Zeit gebunden sind.
    • Das Käppchen oder Kipa (Kopfbedeckung) erinnert die Juden an ihr
    • Judentum. Manche tragen es ständig, andere nur während des Gebets und
    • bei den Mahlzeiten.
    • Der Brauch, eine Kopfbedeckung zu tragen, ist weit verbreitet,
    • wird aber nicht von allen Juden gepflegt. Heutzutage glauben die
    • orthodoxen und viele konservative Juden, dass es ein Ausdruck der
    • Gottesfurcht ist, sich den Kopf zu bedecken. In fast allen reformierten
    • Gemeinden bleibt es dem Einzelnen überlassen, ob er sich beim Gebet den
    • Kopf bedeckt.
  5. Speiseregeln & die jüdische Küche

    • Die festlichen Mahlzeiten sind bei den Juden ein Bestandteil des religiösen Rituals. Die rituellen Speisevorschriften werden als Kaschrut-Gesetze bezeichnet.
    • Das Einhalten dieser Vorschriften führt in der Vorstellung der Juden
    • zur Harmonie zwischen Körper und Seele. Durch das Erfüllen der Mizwot (der göttlichen Gebote) wird auch eine so
    • alltägliche und gewöhnliche Tätigkeit wie der Zubereitung von Speisen
    • zum Dienst an Gott erhoben.
    • Die Speisen müssen koscher (rein, tauglich, geeignet) sein. Man unterscheidet 3 Arten von Tieren: Auf dem Land lebende Tiere,
    • Meerestiere und Geflügel. Diese müssen bestimmte Eigenschaften besitzen,
    • um als rein zu gelten. Und Weine und alle Spirituosen, die aus vergorenen Trauben hergestellt
    • werden (Most, Champagner, Cognac), müssen koscher sein, d.h. unter
    • Aufsicht geerntet und verarbeitet werden.
    • Außerdem ist verboten Milch mit Fleisch zu mischen. "Du sollst ein Zicklein nicht in der Milch seiner Mutter kochen." (Ex
    • 23,19 und 34,26; Dt 14,12). Die dreifache Nennung des Verbotes
    • interpretiert der Rabbiner als drei Verbote: das Verbot des Essens,
    • Nutznießens und Kochens von Milchprodukten zusammen mit Fleisch.
    • Selbst die Töpfe, Geschirr (außer Glas, das gilt als neutral), Besteck,
    • Tisch und Küchentücher werden für "Milchiges" und "Fleischiges"
    • getrennt.
  6. Wichtige Wörter

    • Tora: Gebetsbuch, heilige Schrift
    • Sabbat:
    • Talmud:
    • Synagoge:
    • Koscher
    • Mikwe:

Informationen

Beschreibung
Ein umfassender Überblick zum Judentum. Für Schüler & Lehrer Quellen u.a.: www.judentum-projekt.de
Erstellt von
Laura Overhoff
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