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Karteikarten

3.5.1 Computersysteme II, DRAM-Speichercontroller

David Bratschke Informatik Deutsch 46 Karten

Karten in diesem Stapel (46)

  1. 1Bei welcher Form des Hauptspeichers gestaltet sich der Zugriff aufwändiger und benötigt daher einen wesentlich komplexeren Speichercontroller?Beim DRAM
  2. 2Welche Funktion erfüllt der DRAM-Speichercontroller?Dieser erzeugt die notwendigen Signale zur Auswahl der zu ladenden Speicherwörter, kümmert sich um die Abarbeitung verschiedener Zugriffe und ordnet diese nach bestimmten Kriterien an.
  3. 3Warum wird beim DRAM ein komplexerer Speichercontroller als bei SRAM benötigt?Schon allein aufgrund der regelmäßig notwendigen Auffrischungen der Bits
  4. 4Nach welchen Kriterien optimiert der DRAM-Speichercontroller die Reihenfolge Zugriffe?- Effizienz des Speicherzugriffs,
    - Vorhersehbarkeit der Abarbeitung
    - Flexibilität
  5. 5Was sind "DIMM"-Riegel und wofür werden diese genutzt?"Dual Inline Memory Module",
    diese werden idR in PCs verwendet,
    darauf werden die einzelnen
    DRAM-Bausteine verbaut
  6. 6Für was steht "SDRAM"?Für
    "synchron dynamic
    random access memory "
  7. 7Wo bzw. bei welchem PC-Bauteil werden DRAM-Bausteine direkt auf die Platine gelötet?z.B. bei Grafikkartenspeicher
  8. 8Wie werden DRAM-Zellen zusammengefasst, so dass sie über eine Adressleitung auswählbar sind?Die einzelnen Zellen werden zu Zeilen zusammengefasst und sind über eine gemeinsame Adressleitung auch gemeinsam ansteuerbar
  9. 9Über welche Leitung wird die einzelne Speicherzelle einer bereits über die Adressleitung selektierten DRAM-Zeile ausgewählt?Über die Bitleitung
  10. 10Wieviele Zellen gehören bei DRAM zu einer Zeile?Unterschiedlich,
    auf jeden Fall eine Zweierpotenz:
    z.B.: 2^12 = 4096
  11. 11Was ist ein "DRAM-Feld"?eine bestimmte Anzahl von
    DRAM-Zeilen, die so tabellenartig zusammengefasst werden
  12. 12Wieviele Zellen sind über eine Bitleitung miteinander verbunden?Alle Zellen einer Spalte
    des DRAM-Feldes
    (auch zweier Potenz)
  13. 13Über welche Leitung wird die Zeile eines DRAM-Feldes ausgewählt?Über die Adressleitung
  14. 14Über welche Leitung wird eine Spalte eines DRAM-Feldes ausgewählt? (bzw. geschrieben/gelesen)Über die Bitleitung
  15. 15Wie berechnet sich die Speicherkapazität eines DRAM-Feldes?#Zeilen * #Spalten
    z.B.:
    4096*4096 = 2^24
    = 16 MBit = 2 MB
  16. 16Wozu dienen die Strobe-Signale?Auswahlsignale, um eine bestimmte Zeile / Spalte aus einem DRAM-Feld auszuwählen
  17. 17Wie heißen die beiden bei einem DRAM-Feld verwendeten Strobe-Signale?Row Access Strobe (RAS)
    und
    Column Access Strobe (CAS)
  18. 18Über welche Funktionseinheit wird die Zeilenadresse dekodiert und somit ausgewählt?Über einen Adressdekoder
  19. 19Was geschieht nachdem bei einem Zugriff eine DRAM-Zeile über den Zeilenadressdekoder ausgewählt wurde?Diese wird dem Lese-/Schreibverstärker zugeführt
  20. 20Wozu wird bei einem Zugriff auf eine DRAM-Zeile diese dann einem Schreibe-/Leseverstärker zugeführt?um zum einen die Inhalte erneut in die Zeile zurückzuschreiben. Zum anderen wird über einen weiteren Adressdekoder die Spalte ausgewählt und das Datensignal (Bit, Wort) ausgegeben.
  21. 21Welchen Vorteil bietet die aufgeteilte Ansteuerung über RAS-und CAS-Signal bei DRAM-Speicher?da die Zeile sowieso erneuert werden muss,
    vereinfacht das den Aufbau des Speichers deutlich
  22. 22Über wieviele DRAM-Felder verfügt ein SDRAM-Baustein in der Regel?üblicherweise mehrere, die entsprechend
    ausgewählt werden
  23. 23Wozu werden bei SDRAM-Bausteinen zusätzliche Speicherbänke mit eigenen Adressregistern, Adressdekodern und Schreib-Leseverstärkern verwendet?Um die Zugriffsgeschwindigkeit zu erhöhen und Latenzen zu reduzieren
  24. 24Wie wurde DRAM-Speicher vor Einführung von SDRAM angesprochen?asynchron
  25. 25Was bedeutet das "synchron" bei SDRAM?dass die Lese- und Schreibzugriffe auf einen einzelnen DRAM-Baustein synchron zu einem Takt erfolgen, der vom Speichercontroller bereitgestellt wird
  26. 26Wie erfolgt bei SDRAM der Zugriff auf die Zeilen- und Spalten innerhalb eines Bausteins, asynchron oder synchron?asynchron über
    Strobe-Signale (RAS, CAS)
  27. 27Wie nennt man SDRAM bei dem pro Takt bei steigender Flanke ein Speicherwort übertragen wird?SDR-SDRAM
  28. 28Wofür steht "SDR" bei SDR-SDRAM?Single-Data-Rate
  29. 29Was war der Nachteil vom SDR-SDRAM?Dass nach der Übertragung erst einige Takte vergingen bis das nächste Speicherwort geladen werden konnte
  30. 30Was kennzeichnet DDR-SDRAM im Gegensatz zum SDR-SDRAM?Dass pro Takt bei steigender Flanke zwei aufeinanderfolgende Speicherwörter vorgeladen werden
  31. 31Wo ist der Unterschied zwischen DDR-SDRAM und DDR2-SDRAM?Bei DDR1 vergehen erst einige Takte bevor die nächsten zwei Speicherwörter übertragen werden.
    DDR2-SDRAM lädt vier Speicherwörter vor und überträgt diese in zwei direkt aufeinanderfolgenden Takten
  32. 32Wieviele Speicherwörter werden in wievielen Takten bei DDR3-SDRAM übertragen?8 Speicherwörter in 4 aufeinanderfolgenden Takten
  33. 33Welche Eigenschaften von Daten und Programmcode macht man sich bei DDR2- und DDR3-SDRAM zu nutze?Die Lokalitätseigenschaften, ähnlich wie bei Cache-Speichern
  34. 34Welche Verbesserungen bietet DDR4-SDRAM ggü. DDR3-SDRAM?eine erhöhte Speicherdichte auf den Modulen,
    geringere Spannungsversorgungen und höhere Datenübertragungsraten.
  35. 35Was wurde bei DDR5-SDRAM gegenüber DDR4 verbessert?DDR5-SDRAM reduziert abermals die Leistungsaufnahme und verdoppelt zudem die Speicherbandbreite und Kapazität im Vergleich zu DDR4-SDRAM.
  36. 36Worüber erfolgt üblicherweise die Anbindung des DRAM-basierten Hauptspeichers an den Prozessor?über einen Speichercontroller
  37. 37Wie war bei älteren Systemen der Hauptspeicher (und weitere Komponenten) an den Prozessor angebunden?Über einen Chipsatz
  38. 38Aus welchen zwei Komponenten bestand der Chipsatz, über den bei älteren Arbeitsplatzrechnern der Hauptspeicher und andere Komponenten angebunden waren?Memory Controller Hub (MCH)
    und
    Input/Output Controller Hub(ICH)
  39. 39Wie wurden der Memory Controller Hub(MCH) und Input/Output-Controllerhub (ICH) noch genannt?Northbridge
    und
    Southbridge
  40. 40Welche Komponenten waren wie über den MCH angebunden?schnelle Komponenten wie Hauptspeicher und Grafikkarte waren über einen Bus mit dem Hauptprozessor verbunden
  41. 41Wie war der "ICH" an den Hauptprozessor angebunden?Dieser war an dem "MCH" angebunden,
    (also nur indirekt mit der CPU)
  42. 42Welche Komponenten waren über "ICH" angeschlossen?langsamere Komponenten, wie:
    Festplattencontroller
    (P-ATA, S-ATA etc.)
    und Erweiterungsschnittstellen
    (PCI ..)
  43. 43Wofür stehen die Abkürzungen "P-ATA" und "S-ATA"?für Parallel bzw. Serial
    Advanced Technology Attachment
  44. 44Wie sind bei aktuellen (Intel-)Systemen die schnelleren Schnittstellen wie Speicher- und Grafikcontroller an den Prozessor angebunden?diese sind bereits in den Hauptprozessor verlegt worden,
    um eine noch schnellere Anbindung zu ermöglichen.
  45. 45Wofür steht die Abkürzung "PCI"?Peripheral Components Interconnect
  46. 46Wie wird der "ICH" im Intel-Sprachgebrauch bei aktuellen Systemen genannt? Und warum?Platform Controller Hub (PCH), weil vom Chipsatz nurnoch der ICH übrig bleibt, da der MCH bereits in den Hauptprozessor verlegt worden ist

Informationen

Beschreibung
Anbindung des Hauptspeichers und von E/A-Komponenten
Erstellt von
David Bratschke · Feb 2018
Aktualisiert
18 Feb 2018
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