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Karteikarten

SMK1 - VWL

Fred Deimek Deutsch 116 Karten

SMK1 - VWL

Karten in diesem Stapel (116)

  1. 1EffizienzMöglichkeit einer Gesellschaft, so vie wie möglich aus ihren knappen Ressourcen herauszuholen
    Minimalprinzip
    Maximalprinzip
  2. 2Marktwirtschaft- dezentrale Planung d. Ressourcenverwendung durch Haushalte u. UN
    - Privateigentum an Prod.Mitteln
    - Koordinationsmechanismus: Märkte- und Marktpreisbildung
    - Geldordnung
    - Unternehmensformen
  3. 3Soziale MarktwirtschaftGrundwerte: Freiheit, Gerechtigkeit, Sicherheit, Fortschritt
    2 Grundsätze:
    - Koordination durch Preise und Wettbewerb
    - keine Störung durch Politik
  4. 4Planwirtschaft"Zentralverwaltungswirtschaft"
    - Zentrale Planung durch staatl. Plankommission und nachgeord. Planungsinstanzen
    - Staatseigentum an Prod.Mitteln
    - Koordinationsmechanismus: staatlich. administrativ
    - Geldordnung: Monobankensystem
    -UN Formen: Staatsbetriebe und soz. GNs
  5. 5Mikro vs. MakroMikroökonomik: Entscheidungen d. Haushalte und UN + Zusammentreffen auf Märkten
    Makroökonomik: Gesamtwirt. Phänomene, insbes. Inflation, Arbeitslosigkeit, Wirtschaftswachstum
  6. 6Makroökonomik Neoklassische Theorie- Firmen und Konsum. handeln rational
    - vollständiger Wettbewerb
    - Angebot = Nachfrage
    - kein Bedarf f. staatl. Eingriffe
    --> Weltwirtschaftskrise spricht dagegen
  7. 7Makroökonomik Keynesianische TheorieKonzentration auf Nachfrageseite: Schocks führen bei fixen Preisen zu Nachfrageschwäche
    -> Nachfrage durch Fiskalpolitik ankurbeln
    Ivestitionsentscheidung basieren auf Erwartung von der Zukunft
    Emotionen, Instinkte und Herdenverhalten wichtig
  8. 8Neuklassische Synthese Neoklassik + Keynesianismusdaraus resultierend IS-LM Modell von Hicks
    Forderung nach expansiver Fiskalpolitik bei Rezession
    Philipps-Kurve: historisch-empirische Korrelation zw. durchschn. Lohnsteigerungen und Arbeitslosenquote
    negativer Zusammenhang Inflationsrate und Beschäftigung
  9. 9Monetarismuswiderspricht der keynesianischen Forderung nach Staatseingriffen
    Quantitätstheorie d. Geldes: Stabilität der Geldmenge und des Preisniveaus
    Entscheidungen v. Haushalten am permanenten Einkommen festgemacht
  10. 10Neuklassikwiderspricht auch dem Keynesianismus
    Vorhersagen über Wirkung v. Politikmaßnahmen nutzlos, veränderte Rahmenbedingungen + veränderte Verhaltensweisen
  11. 11Mikrofundierung der Neuklassikwirtsch. Zusammenhänge basieren auf rat., vorrausschauendem Verhalten v. Haushalten und Firmen
    -> Nutzenoptimierung
  12. 12Neukeynesianische Modellebeinhalten die neuklassische Mikrofundierung und das rat. Verhalten von Haushalten und Firmen
    Erwartungen der Akteure immernoch maßgeblich
    Friktionen wie rigide Preise und Monopolismus -> kann zu langanhaltenden Krisen führen
    Geldpolitik hat reale Effekte
  13. 13Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR)Umfassende Beschreibung des Wirtschaftsgeschehens einer VW
    Vorr.: theoretischer Rahmen zur stat. Erhebung und Gliederung der Daten
    Kreislaufanalyse und VGR bilden Grundlage für makr. Theorie und Politik
  14. 14VGR BruttoinlandsproduktMarktwert aller für Endverbrauch bestimmten Waren und DL die in einem Land in einem Zeitabschnitt hergestellt werden
    Bestandteile: Konsum/priv. Verbrauch, Investitionen, Staatsausgaben und Nettoexporte
  15. 15VGR Bruttoinlandsproduktkeine Zwischenprodukte, weil deren Wert in den Endprodukten enthalten ist
  16. 16PolitikberatungJede wirtsch. Empfehlung ist zum großen Teil theoretisch begründet;
    Grundlage der Theorie: getroffene Annahmen
  17. 17Politikberatung Ceteris paribus Klausel"andere Dinge gleichbleibend"
    nur eine Variable wird geändert, um Kausalzusammenhänge zu extrahieren
    Theorien überprüfen oder neue entwickeln
  18. 18Positive und Normative AussagenPositiv: Wie die Welt ist
    Normativ: Wie die Welt sein sollte
  19. 19Wirtschaftliche Politikberatung in DeutschlandSachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirt. Entwicklung
    Aufgaben: Magisches Viereck:
    - Stabilität Preisniveau
    - hoher Beschäftigungsgrad
    - außenwirtschaftl. Gleichgewicht
    - stetiges und angem. Wirtschaftswachstum
  20. 20Bedürfnisse, Bedarfphysiologische
    soziale
    sozio-kulturelle
  21. 21PräferenzenSchreibweise für ein Güterbündel:
    A(xA, yA)
    ...xA Einheiten x und yA Einheiten y
    Entweder wird ein Güterbündel streng bevorzugt, schwach bevorzugt oder der Kosument ist indifferent (Gleichwertigkeit zweier Güterbündel)
  22. 22Annahmen, die erfüllt sein müssen, damit Präferenzen logische Aussagen ableiten lassenVollständigkeit: Konsument kann für jedes Güterbündel sagen, ob er es bevorzugt oder indifferent ist
    Reflexivität: Jedes GB ist mindestens genau so gut wie es selbst
    Transivität: Falls gilt, dass A B bevorzugt wird, und B wird C vorgezogen, dann wir A auch C vorgezogen
  23. 23Indifferenzkurvenverlaufen parallel und schneiden sich nie!
    höher verlaufende werden i.d.R. bevorzugt
    konvexer Verlauf
  24. 24Grenzrate der SubstitutionGRS= dy / dx
    (Grenznutzen y / Grenznutzen x)
    = Anstieg einer Indifferenzkurve
  25. 25Nutzenfunktionu (x,y)
    ordinale Skala: doppelter Wert der Funktion nicht = doppelt so gut
  26. 26Verschiedene NutzenfunktionenPerfekte Komplemente: min(2x,y)
    Perfekte Substitute: Geradengleichung (bsp. 1,5x + y)
    Cobb Douglas NF: x^alpha * y^1-alpha
  27. 27GRS bei .. ... perfekten Komplementen ... perfekten Substituten ... Cobb Douglas Funktionperfekte Komplemente: unendlich oder null
    perfekte Substitute: festes Verhältnis
    Cobb Douglas Funktion: ????
  28. 28BudgetbeschränkungBudget = m
    Budgetgerade: m= Px X * Py Y
    Umstellen: y = m/Py - (Px/Py)*x
  29. 29Optimale KonsumentscheidungMaximaler Nutzen = höchstmögliche Indifferenzkurve
    Da wo sich Budgetgerade und IK tangieren, haben sie den gleichen Anstieg
    -> Preisverhältnis = GRS
  30. 30Optimale Konsumentscheidung Perfekte KomplementeVerhältnis d. Nutzenfunktion in Budgetgerade einsetzen.
    u(x,y)=min{3x,y}
    Budgetgerade: 10=2x+y
    Einsetzen: 10=2x+3x
    x=2, y=6
    u(2,6)={6,6}=6
  31. 31Optimale Konsumentscheidung Perfekte Substitutedd
  32. 32Optimale Konsumentscheidung Cobb Douglas FunktionNutzenfunktion u(x,y) maximieren mit Lagrange und Nebenbedingung Budgetfunktion
    Ableitung nach x geteilt durch
    Ableitung nach y
    in Ableitung nach
  33. 33Einkommenseffekt SubstitutionseffektPreis von einem beider Güter (x) steigt
    EE: x wird in Relation zu y teurer, deshalb wird mehr von y und weniger von x konsumiert
    SE: da x teurer geworden ist, hat der Konsument generell weniger Geld zur Verfügung
  34. 34EE und SE bestimmen(1) neues Gleichgewicht bei neuen Preisen berechnen
    (2) Einkommen berechnen, welches nötig ist, um alte IK zu erreichen
    (3) neues GG aus 2 mit GG vor Preiserhöhung vergleichen -> SE
    (4) GG aus (2) mit GG aus (1) vergleichen -> EE
  35. 35Individuelle NachfrageNachfragekurve eines Verbrauchers = Summe seiner optimalen Konsumentscheidungen
    nur Preis wird variiert, ansonsten ceteris paribus
  36. 36Individuelle Nachfrage ordinary goods und Giffen-Güterordinary goods: Nachfragekurve fallend
    Giffen-Güter: Nachfragekurve steigend (Luxusgüter, abs. inferiore Güter)
  37. 37Einkommensveränderungennormale (superiore) Güter: Konsum nimmt mit steigendem Einkommen zu
    inferiore Güter: Konsum nimmt mit steigendem Einkommen ab
  38. 38Aggregierte NachfrageHerleitung der Marktnachfrage
    Einzelne Nachfragefunktionen = 0 setzen, dann bekommt man den Preis ab dem Nachfrager aktiv wird
    Für die versch. Preisspannen die Nachfragen aufaddieren
  39. 39Bewegung entlang und Verschiebung der Nachfragekurve- wenn Preis steigt, cet. par., sinkt Nachfrage und umgekehrt
    - Preis = Menge endogen, in Nachfragekurve enthalten
    - Exogene Faktoren: Einkommen, Präferenzen ... -> Verschiebung der Nachfragekurve
  40. 40ElastizitätenPreiselastizität der Nachfr. = Wieviel % sinkt Nachfrage, wenn Preis um 1% steigt
    Einkommenselastizität d. Nachfr. = Wieviel % steigt Nachfr. wenn Eink. 1% steigt
    Kreuzpreiselastizität: Weiviel % steigt/sinkt Nachfrage, wenn Preis eines anderen Gutes 1% steigt
  41. 41Elastizitäten Methoden der Berechnung- zwei Punkte der Nachfrage:
    prozentuale Nachfrageänd. /
    prozent. Preisänderung
    (eher ungenau)
    - Ableitung Nachfragefunktion * Preis/Menge
  42. 42Elastizitäten Einflüsse- lebensnotwendiges oder Luxusgut?
    - Erhältlichkeit substituiver Güter
    - Zeithorizont
    - Marktabgrenzung
  43. 43Elastizitäten elastisch, unelastischE sei Elastizität
    E < 1 unelastisch
    E > 1 elastisch
    E = 1 isoelastisch/einheitselastisch
  44. 44InputsProduktionsfaktoren
    - Land
    - Arbeit
    - Kapital
    - Rohstoffe
    Wiwi überw. Kapital und Arbeit (K&L)
    aber auch techn. Fortschritt (A)
  45. 45Technologie (A)Technologien eines UN geben an, wie Inputs in Outputs transf. werden
    -> Kern d. Geschäftsmodells
  46. 46ProduktionsfunktionProduktionsfunktion: Grenze aller mögl. Input-Output Relationen
    meist mit zwei Inputfaktoren:
    y = f (xi, xii)
    Isoquante: grafische Out aller Inputkombis die zu einem konstanten Output führen
  47. 47Produktionsfunktionen Konstantes Einsatzverhältnis (Leontief-Produktionsfunktion)y = min(2xi, xii)
    -> ein Rahmen und 2 Räder
  48. 48Produktionsfunktionen Inputs sind perfekte Substitutey = xi + xii
    -> grüne und gelbe Bleistifte
  49. 49Produktionsfunktionen Cobb-Douglas Prod.funktiony = xi^alpha * xii ^1-alpha
  50. 50Eigenschaften von TechnologienMonoton: Erhöht man einen Input, kann man mind. soviel Output geben wie vorher
    Wenn y mit (xi,xii) dann
    100y mit (100xi,100xii)
    konvex: zwei Wege um y herzustellen (xi,xii) und (zi,zii) dann Kombination von beiden mindestens y
  51. 51Grenzprodukty = f (K,L)
    Grenzpr. d. Kapitals: Ableit. y nach K
    Grenzpr. d. Arbeit: Ableit. y nach L
  52. 52Grenzrate der Technischen Substitution (GRTS)GRTS = MINUS Ableitung y nach L /
    Ableitung y nach K
    GRTS gibt an, in welchem Verhältnis ein Prod.faktor durch einen anderen ersetzt werden muss, um den gleichen Output zu erzielen (ist = Anstieg d. Isoquanten)
  53. 53Eigenschaften Grenzprodukt und GRTSHält man einen Faktor konstant und erhöht den anderen sukzessive, geht man von einem abnehmenden Grenzprodukt von diesem zweiten Faktor aus.
  54. 54kurze & lange Fristkurze &amp; lange Frist
  55. 55SkalenerträgeErgebnis einer Erhöhung beider Inputs
    Verdopplung Inputfaktoren
    - Verdopplung Output -> konstanter SE
    - mehr als Verdoppl. Output -> steig. SE
    - weniger als Verd. Output -> sink. SE
  56. 56KostenminimierungGewinnmaximierung:
    1. Festlegung Produktionsmenge
    2. Outputprod. zu geringsten Kosten
    Bevor Outputmenge festgel. werden kann, sollten anfallende Kosten bekannt sein
  57. 57OpportunitätskostenWas muss aufgegeben werden, um etwas anderes zu erlangen?
    implizite Kosten
  58. 58KostenartenKostenfunktion: C(y)=y+x
    Durchschnittskosten: DC(y)=y+ x/y
    Durchschnitt. Fixkosten: DFC(y)= x/y
    Durschn. variab. Kosten: (DVC(y)=y/y
    Grenzkosten: MC(y)=2y
    (x = fixe kosten)
  59. 59Verhältnis von Grenz- und DurschnittskostenMC > DC = DC steigen
    MC < DC = DC sinken
    MC Kurve schneidet DC Kurve bei der effizienten Produktionsmenge (Minimum d. DC)
  60. 60kurzfristige und langfristige KostenverläufeKosten abh. vom Zeithorizont
    Evtl. steiggen DC bei Erhöhung Prod.Menge kurzfristige stärker als langfristig
    kurzfr. C Kurve liegt immer über langfr. C Kurve
  61. 61Optimale Produktionsentscheidung Gewinnfunktion, steigende und konstante Grenzkosten (ohne Fixkosten)Gewinnfunktion: W(y)=py - C(y)
    (=Erlös - Kosten)
    steigende Grenzkosten: Optimun = Preis entspricht Grenzkosten
    konstante Grenzkosten: Preis = Grenzkosten bedeutet kein Gewinn
  62. 62Optimale Produktionsentscheidung Gewinnfunktion, Marktein- /austritt (mit Fixkosten)Gewinnfunktion: W(y) = py - VC(y) - F
    p = MC(y)
  63. 63Optimale Produktionsentscheidung kurzfristige Produktionsentscheidungkurzfr. Prod.entscheidungen: produzieren, kurzf. Prod. einstellen oder aus Markt aust.
    Marktaustritt: F & VC einsparen
    Prod.einst.: VC einsparen
  64. 64Bewegung entlang und Verschiebung d. AngebotskurveEndogene Größen: Bewegung entlang der Angebotskurve
    Exogene Größen: Verschiebung der Angebotskurve
  65. 65AngebotselastizitätE(x,p)= 1. Ableitung Angebot nach p *
    Preis / Angebotsmenge am betr. Punkt
  66. 66Kurz- und langfristige Reaktionen am Beispiel einer NachfragesteigerungMarkteintritte möglich = Elastizität des Angebots höher
    Nachfragesteigerung = Preis steigt kurzfristig stärker als langfristig
  67. 67Langfr. Entscheidung über Markteintritt und MarktaustrittMarktaustritt wenn p < DC
    Markteintritt p > DC
  68. 68Langfr. Entscheidung über Markteintritt und Marktaustrittlangfr. Angebotskurve = Teil der MC Funktion die über DC liegt
    positive Gewinne = Markteintritte
    Eintritte stoppen bei Null-Gewinn-Bedingung und p = DC
  69. 69GleichgewichtsprinzipPreise passen sich an, bis nachgefragte Menge der angebotenen entspricht
    Gleichgewicht erricht = Produzenten und Konsumenten ändern Entsch. nicht mehr
  70. 70KonsumentenrenteWohlfahrt in Geldeinheiten, die den Konsumenten auf einem Markt entsteht
    Zahlungsbereitschaft d. Käufers -
    tatsächlich bezahlter Preis
    Dreiecksformel: KR = 1/2 Menge * (Reservationspreis - tatsächlicher Preis)
  71. 71ProduzentenrenteDifferenz aus Betrag den Produzent erhält und dem den er mind. haben möchte
    Dreiecksformel: 1/2Menge * Marktpreis
  72. 72Steuern und WohlfahrtWohlfahrt = PR + KR
    Staatseingriffe:
    Steuern, Subventionen, Höchst-/Mindestpreise, Mengenbegr., ...
  73. 73Steuern Gründe & ArtenGründe: Einnahmen, Lenkungswirkung, Umverteilung
    Arten: Direkte und indirekte, Unterteilung nach Empfänger, Mengen- und Wertsteuer
  74. 74Steuern FolgenKonsumentenpreis und Produzentenrpreis sind unterschiedlich
    Begriffe:
    q = Konsumentenpreis
    p = Produzentenpreis
    Steuerschuldner = muss Steuer an Staat abführen
  75. 75Subventionennegative Steuer, Analyse analog zum Verfahren bei Steuern
  76. 76Mindest- und HöchstpreisePreisuntergrenze ,,price floor"
    Preisobergrenze ,,price ceiling"
  77. 77bindender MindestpreisVerschiebung der Wohlfahrt von Konsumenten zu Produzenten
    Wohlfahrtsverlust
  78. 78bindender HöchstpreisVerschiebung der Wohlfahrt von Produzenten zu Konsumenten
    Wohlfahrtsverlust
  79. 79Mehrseitige MärkteOnline Plattform die auf 2 Märkten gleichzeitig aktiv ist
    Ebay, Facebook, AirBnb
  80. 80Mehrseitige Märkte NetzwerkeffekteIndirekte NE: Mehr Nutzer auf der anderen Marktseite führen zu pos. Effekten (Ebay)
    Direkte NE: Mehr Nutzer auf der eigenen Seite führen zu pos. Effekten (Facebook)
  81. 81Mehrseitige Märkte Preisgestaltungmoney-Seite: Einnahmen
    (geringe oder sogar negative indirekte NE)
    subsidy-Seite: werthaltiges Angebot
    (starke positive NE)
  82. 82MonopolNur ein Anbieter
    Angebotsentscheidung hat Einfluss auf Preis
    Gewinnfunktion: Gewinn = Erlös - Kosten
    G (X) = p (x) X - K(X)
  83. 83Monopol GewinnmaximierungGewinnfunktion maximieren
    Bed. 1 Ordn.:
    Grenzerlös = Grenzkosten
    Monopol Gewinnmaximierung
  84. 84Monopol Preis, Wohlfahrtkann Macht nutzen, um höheren Preis durchzusetzen, als im Markt gelten würde
    Teil der KR wird zur PR, ein Teil geht verloren
    perfekte Preisdiskriminierung = Wohlfahrtsverlust verringert
  85. 85Monopolistische KonkurrenzAnalyse wie bei Monopol;
    Produkte sind substituierbar, werden aber als verschiedene wahrgenommen (zb Autos)
    wichtiger Faktor: Werbung
  86. 86SpieltheorieSpieltheorie
  87. 87SpieltheorieSpieltheorie
  88. 88Oligopolwenige Wettbewerber, die sich kennen und beobachten können
    -> Anwendbarkeit der Spieltheorie
  89. 89Oligopol Betrand Modell AnnahmenAnnahmen:
    - Alle UN gleiche Technologie
    - Jedes UN kann gesamten Markt bedienen
    - Grenzkosten konstant
    - Konsumenten kaufen niedr. Preis
  90. 90Oligopol Bertrand Modell Folgenbei mehr als einem aktiven UN = Unterbietungswettlauf bis mind. ein Unternehmen einen Preis = Grenzkosten verlangt
    Bertrand Paradoxon: Obwohl die UN Marktmacht besitzen, führt Wettewerb zu Preis = Grenzkosten
  91. 91Oligopol Cournot ModellGegenentwurf zum Preiswettbewerb
    UN entscheiden über Prod. Menge;
    Preisbildung auf Markt
    -> Markträumender Preis (Ang. = Nachf.)
    (Modell wird auch Arbeitspferd der Industrieökon. bezeichnet)
  92. 92Monopol, Oligopol, KartellabsprachenUN können Marktmacht haben und damit Vorteile für Verbraucher oder sich selber erreichen (Kartellabsprachen)
    in beiden Fällen Wohlfahrtsverlust, Staatseingriff zur Verringerung des Verlusts
  93. 93KartellrechtGesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
    unabhängiges Bundeskartellamt für Einhaltung zuständig
    kodifiziert im Vertrag ü.d. Arbeitsweise der EU und der Fusionskontrollverordnung
  94. 94Kartellrecht 3 SchwerpunkteKartellverbot: verhindert, dass UN durch Vertragsfreiheit den Wettbewerb begrenzen
    Missbrauchsaufsicht: verhindert, dass UN mit Marktmacht diese nutzen um Kons. oder andere UN schlechter zu stellen
    Fusionskontrolle: verhindert, dass durch Fusionen UN entstehen, die Wirksamkeit des Wettbewerbs verringern
  95. 95Natürliches Monopolbei steigenden Skalenerträgen
    Verdopplung des Inputs mehr als Verdopplung des Outputs
    alle bis auf ein UN werden aus Markt gedrängt (Bsp DB)
  96. 96Natürliches MonopolJe mehr UN aktiv sind, desto größer ist der gesamtgesell. Wohlfahrtsverlust
    Lösung:
    - Staat wird Anbieter und setzt Preis = GK
    - Staat legt Preis oder Menge fest
    - Wettbewerb um Markt (Lizenzen)
  97. 97Externe EffekteHandeln eines ökon. Akteurs hat Auswirkungen auf unbet. Dritten
    positiv = Nutzen
    negativ = Kosten
    Ursache: Fehlende Eigentumsrechte oder Versagen Ausschlussprinzip
  98. 98Negative ext. Effektenegative Auswirkungen auf Dritte
    muss Kosten dafür nicht tragen
    neg. Wirkung wird daher ignoriert
    Bsp: CO2, Rauchen im Restaurant
  99. 99Positive ext. Effektepositive Wirkung auf Dritte
    Wirkung nicht bekannt, bzw keine Entlohnung
    zu wenig Angebot
    Beispiel: Bienenzüchter neben Obstplant.
  100. 100Internalisierung des Externen Effekts- Festlegung v. Eigentumsrechten (Coase)
    - Einführung von Steuern und Subventionen
    - Mengenvorgaben
    - Fusionen von betroffenen Unternehmen
    Extrem: Verbote oder staatl. Übernahme
  101. 101Externer Effekte Coase-TheoremBedingungen: durchsetzbare Eigentumsrechte & keine Transaktionskosten
    - private Verhandlungen -> effiziente Allokation trotz EE
    - unabhängig von Zuordnung d. Eigentumsrechte
    - Wohlfahrtsgewinne für Beteiligte
  102. 102Externer Effekt Coase-Theorem- Staat kann lediglich System von Eigentumsrechten etablieren
    - Akteure sorgen selbst für effiziente Lösungen
    - Schwierigkeit: zb alle Betroffenen im Klimawandel zu benennen, hier Staatseingriff gerechtfertigt
  103. 103Pigou Steuern und SubventionenEine Steuer /Subvention die genau die effiziente Lösung realisiert
  104. 104MengenvorgabenBsp: CO2-Emissionszertifikat
    Regulierung über Menge
    Zertifikat wirkt durch ihren Wert wie eine Steuer
  105. 105Öffentliche GüterBsp: Landesverteidigung, Umweltschutz, öffentliche Parks...Öffentliche Güter
  106. 106Adverse SelektionAnbieter kennt Qualität des Gutes, Nachfrager nicht genau
    Nachfrager sind deshalb nur bereit wenig zu zahlen, Anbieter verkaufen nicht zu schlechtem Preis
    nur schlechte Güter bleiben im Markt
  107. 107Moral HazardUnsicherheit, wie Vertragspartner nach Vertragsabschluss handelt
  108. 108Lösungen für Adverse Selektion und moral HazardInformationsassymetrien absichern durch:
    - Garantien
    - Ausschluss von Handlungen
    ....
    - staat. Eingriffe:
    Informationspflichten, Mindesgarantien u.ä. ....
  109. 109Handel MerkantilismusWohlstand eines Staates beruht auf Edelmetallakquise
    positive Handelsbilanz: Import
  110. 110Handel Merkantilismus (2)menschl. Arbeit = Grundlage d. Wertsch.
    hohes Potenzial an Arbeitskraft
    -> geringe Lohnkosten
    -> arme Bevölkerung
    -> Zufluss an Zahlungsmitteln = Anstieg Preisniveau
  111. 111Handel Adam Smith - Der absolute VorteilStaaten sollen sich auf Produktion von Gütern spezialisieren, in denen sie abs. Vorteil haben
    Import von Gütern, die andere Staaten günstiger herstellen
  112. 112Handel Adam Smith - Der absolute VorteilDurch Güterspezialisierung kann mehr produziert werden
    -> Wohlfahrtsgewinn für beteiligte Staaten
  113. 113Handel David Ricardo - Komparativer VorteilHandel kann auch vorteilhaft sein, wenn kein absoluter Vorteil vorliegt
    Ein Land hat absoluten Vorteil in Produktion zweier Güter, denn kann Handel wohlstandsfördernd sein
    -> untersch. Maß an Nachteil
  114. 114Handel Neoklassische HandelstheorieHandel ist vorteilhaft, wenn Autarkiepreise sich hinreichend stark unterscheiden
    Gründe für Preisdifferenzen:
    - Nachfrageunterschiede
    - untersch. Angebotsbedingungen
    - untersch. Faktorausstattungen
  115. 115Auswirkungen des Handels (beschränkt auf komparativen Vorteil)Inlandspreis > Weltmarktpreis= komp. Nachteil -> Import
    Inlandspreis < Weltmarktpreis = komp. Vorteil -> Export
  116. 116Protektionismus

Informationen

Beschreibung
Karteikarten am SMK1 - VWL, erstellt von Fred Deimek am 12/08/2018.
Erstellt von
Fred Deimek · Aug 2018
Aktualisiert
2 Sep 2018
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