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Karteikarten

Evaluation

Joney Stoney Psychologie Zellbiologie Deutsch 21 Karten

Evaluation

Karten in diesem Stapel (21)

  1. 1Evaluation - DefinitionSumme systematischer Untersuchungen, stellen empirische erfahrungsbasierte Informationen über den Wert eines Gegenstandes (Evaluationsgegenstand) bereit
    Voraussetzungen der Ergebnisse/Schlussfolgerungen:
    nachvollziehbar auf empirischen qualitativen/quantitativen Daten beruhen
  2. 2Anforderungen an Evaluation-Güte oder Nutzen des Evaluationsgegenstandes soll möglichst genau bestimmt werden
    -Evaluation erfolgt oft systematisch, d.h. ist auf bestimmte Zwecke hin ausgerichtet
    -Evaluation ist datengestützt und arbeitet mit empirisch-wissenschaftlichen Methoden
    -Evaluationen sollen sich an Standards orientieren
  3. 3Standards für Evaluation der DeGEvalDeutsche Gesellschaft für Evaluation
    E. sollen 4 grundlegende Eigenschaften aufweisen:
    -Nützlichkeit
    -Durchführbarkeit
    -Fairness
    -Genauigkeit
    Standards sollen:
    -als Dialoginstrument fungieren
    -Qualität von Evaluationen sichern und entwickeln helfen
    -Orientierung geben bei Planung und Durchführung der Evaluation
    -Anknüpfungspunkte geben für Aus- und Weiterbildung in Evaluation
    -Transparenz schaffen in der Öffentlichkeit über Evaluation als professionelle Praxis
  4. 4Funktionen von Evaluation (Landwehr, 2011)1. Schulentwicklung
    2. Wissensgewinnung
    3. Rechenschaftslegung
    4. Normdurchsetzung
  5. 5Gegenstand der Evaluation im pädagogisch-psychologischen Bereich-Interventions- und Präventionsprogramme
    -schulischer Unterricht
    -Fortbildungsmaßnahmen
    -Schulen
    -Programme auf der Schulsystemebene
  6. 6Formen der Evaluation-Fremd- und Selbstevaluation (vgl. interne/externe)
    -Summative und formative Evaluation
    -Vergleichende und anforderungsbezogene Evaluation (soziale oder kriteriale Norm)
    -Zustands-, Veränderungs- und Wirksamkeitsevaluation
  7. 7Evaluationskreislauf1. Festlegung eines Entwicklungsbereichs
    2. Formulierung von Zielen und Erreichungskriterien
    3. Formulierung von Indikatoren
    4. Ggf. Entwicklung von Instrumenten
    5. Sammlung von Daten zu dem BEreich
    6. Auswertung der Daten und Interpretation
    7. Ableitung von Konsequenzen; Maßnahmen
    => 1.
  8. 8Evaluationsmodelle: CIPP-Modell (Stufflebeam, 1972, 2000)Input => Prozess => Output
    alles innerhalb eines Kontexts
  9. 9Evaluationsforschung - DefinitionWissenschaftlich fundiert, empirische und hypothesenorientierte Forschung , systematische Anwendung sozialwissenschaftlicher Forschungsmethoden
  10. 10Verfahren der EvaluationLängsschnittliche Evaluation - VA mit Messwdh.
    Prozessevaluation: Zeitreihenanalysen
  11. 11Längsschnittliche E.: Vortest-Nachtest-Follow-up-DesignLängsschnittliche E.: Vortest-Nachtest-Follow-up-Design
  12. 12Längsschnittliche E.: Vortest-Nachtest-Follow-up-Design - Typische ErgebnismusterLängsschnittliche E.: Vortest-Nachtest-Follow-up-Design - Typische Ergebnismuster
  13. 13Längsschnittliche E.: Vortest-Nachtest-Follow-up-Design - Methodische ProblemeWahl der Kontrollgruppe (Äquivalenzprobleme):
    Häufig nur Berücksichtigung einer unbehandelten KG
    => Evaluierte Maßnahme erfolgreicher als andere?
    Unterschiede zwischen KG und TG in den Ausgangswerten:
    Regression zur Mitte, da beide Gruppen sich von Anfang an in den Ausgangswerten der Zielvariablen sig. unterscheiden
    Reifung und Entwicklungseffekte:
    Auftreten entwicklungsbedinger Veränderungen der Zielvariable in TG und/oder KG
    Stichprobenmortalität:
    Ausscheiden von VP an der Evaluation
    Hierarchische Daten:
    Schulsettings häufig keine einzelne VP-Stichproben, sondern ganze Klassen
    => genaue Datenstruktur berücksichtigen
  14. 14ZeitreihenanalyseVorteil:
    Nicht nur Vorher-Nachher-Vergleich, sondern auch Annahmen über Form des Verlaus möglich
    v.a. 2 Verfahren:
    -Trendanalysen
    -Interventionsanalysen
  15. 15Zeitreihenanalysen: ZieleGrundlage: Veränderung als Prozess (Zeitreihe)
    Ziele:
    -Über Erfassung von Prozessen Analyse von Größe und Form von Veränderungen
    -Analyse von Gruppendaten und idiographische Analysen, d.h. einzelfallanalytische Untersuchungen
  16. 16Zeitreihenanalysen: Verfahren zur EvaluationTrendanalyse:
    Überprüfung, ob der Verlauf einer bestimmten Variablen durch eine (z.B. lineare/Quadratische) Funktion beschrieben werden kann
    Interventionsanalysen:
    Untersuchung, ob eine bestimmte Intervention eine Wirkung hat und wie die Intervention wirkt
  17. 17Zeitreihenanalyse: Trendanalysen - RegressionZeitreihenanalyse: Trendanalysen - Regression
  18. 18Zeitreihenanalyse: InterventionsanalysenErhebung der Variablen in einer Baseline- und in einer Interventionsphase
    Statistische Prüfung, inwiefern diese Intervention zu einem statistisch signifikanten Unterschied des Niveaus der beiden Phasen beigetragen hat
    Möglichkeit, Aussagen über eine innere Struktur zu treffen
  19. 19Zeitreihenanalyse: Interventionsanalysen - BeispielZeitreihenanalyse: Interventionsanalysen - Beispiel
  20. 20Zeitreihenanalyse: Grundlagen - ARIMA-ModellierungAutoRegressive Integrierte Movin-Average-Modelle
    => Zur Analyse der internen Struktur einer Zeitreihe
    3 Modellanteile:
    1. autoregressiver Anteil, AR-Komponente
    2. integrierter Anteil
    3. moving-Avergae Anteil, MA-Komponente
  21. 21—

Informationen

Beschreibung
Zellbiologie Psychologie (KLE II) Karteikarten am Evaluation, erstellt von Joney Stoney am 08/02/2019.
Erstellt von
Joney Stoney
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