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Karteikarten

10 Entwicklung

clarissa-anne Psychologie Deutsch 121 Karten

Karten in diesem Stapel (121)

  1. 1Phasen der Entwicklung über die LebensspannePränatal - Empfängnis bis Geburt
    Säuglingsalter - Geburt bis 12M
    Frühe Kindheit - 12M bis 3J
    Mittlere Kindheit- 3J bis 6J
    Späte Kindheit - 6J bis 11J
    Adoleszenz - 11J bis 20J
    Frühes Erwachsenenalter - 20J bis 40J
    Mittleres Erwachsenenalter - 40J bis 65J
    Hohes Erwachsenenalter - ab 65J
  2. 2Entwicklungspsychologiebefasst sich mit körperlichen&geistigen Veränderungen, die sich von der Empfängnis bis zum Tod ereignen,
    Wie und Warum verändern/entwickeln sich geistige Fähigkeiten, soziale Beziehungen, lebenswichtige Aspekte der menschlichen Natur im Laufe des gesamten Lebens
  3. 3QuerschnittuntersuchungForschungsmethode, bei der Gruppen von Personen unterschiedlichen Lebensalters zu einem Zeitpunkt beobachtet und verglichen werden
  4. 4LängsschnittuntersuchungForschungsdesign, bei dem dieselben Probanden mehrmals beobachtet werden, manchmal über viele Jahre hinweg
  5. 5Spermium + EizelleZygote (mit 42 Chromosomen)
  6. 6Merkmale der EntwicklungsphaseZugewinne und Verluste
    erfordert aktive Auseinandersetzung einer Person mit ihrer Umwelt
  7. 7Erfassung von EntwicklungsveränderungBestimmung der Eigenschaften einer durchschnittlichen Person
  8. 8Normative Untersuchungenbeschreiben Charakteristiken bestimmten Alters/Entwicklungsstufe,
    systematische Untersuchung von Individuen - Eckdaten über Entwicklung,
    Daten liefern Normen/Standardmuster der Entwicklung/Leistungsfähigkeit
  9. 9germinales Stadiumpränatale Entwicklung
    bis 2. Woche
    rasante Zellteilung, nach etwa einer Woche bindet sich die Ansammlung mikroskopischer Zellen an die Gebärmutter
  10. 10embryonisches Stadiumpränatale Entwicklung
    bis 8. Woche
    rasante Zellteilung hält an, Organe gehen aus spezialisierten Zellen hervor - Herzschlag, Reaktionen auf Stimulation ab 6. Woche - Embryo unter 2,5cm gros, Spontane Bewegungen ab 7./8. Woche
  11. 11fetale Stadiumpränatale Entwicklung
    bis Geburt
    Bewegungen für Mutter ab 16. Woche spürbar - Fetus etwa 18cm groß, bis Geburt: Bildung von über 100 Milliarden Neurone - Baby etwa 50 cm groß, Zellvermehrung und Wanderung von Neuronen an korrekten Platz; nach der Geburt: hauptsächliche Entwicklung der Axone/Dendriten
  12. 12TeratogeneUmweltfaktoren, die zu strukturellen Anomalitäten führen
    Infektionen, Strahlung, Drogen
  13. 13Wahrscheinlichkeit negativer Auswirkung von Teratogeneerste 6 Wochen bei nahezu 100%
    im 4. Monat 50%
    im 5. Monat 6%
  14. 14Röteln (bei Schwangeren)geistige Behinderung, Sehschäden, Taubheit, Herzschäden
  15. 15Alkohol (bei Schwangeren)Hirnschädigungen, Beeinträchtigungen
    fetale Alkoholsyndrom: kleine Köpfe/Körper, Gesichtsanomalitäten, Störungen des ZNS - kognitive/verhaltensbezogene Schwierigkeiten
  16. 16Nikotin (bei Schwangeren)erhöhtes Risiko für Fehlgeburten, Frühgeburten, niedriges Gewicht -
    auch bei passivem Rauchen!
  17. 17Kokain (bei Schwangeren)gelangt durch Plazentaschranke,
    schränkt Versorgung des Fetus mit Blut und Sauerstoff ein - bei schwerem Sauerstoffmangel können Blutgefäße im Gehirn platzen; pränatale Schlaganfälle - lebenslange geistige Behinderungen (geschädigte Gehirnbereiche: Kontrolle der Aufmerksamkeit)
  18. 18Kokain (bei Erwachsenen)Verengung der Blutgefäße
  19. 19Robert Frantz(1963)
    beobachtete Präferenzen von Babys
    ab 3 Tagen von toplastigen Anordnungen
    ab 4. Monat zu komplexen Objekten und das Erkennen von Gesichtern
  20. 20Eleanor Gibson Richard Walk(1960)
    Kinder erlernen schnell perzeptuelle Fähigkeiten, visuelle Klippe: Angst vor Tiefen bei bereits Krabbelnden -
    Respekt vor der Höhe entwickelt sich durch Erfahrung
  21. 21angeborene, überlebenswichtige ReflexeSuchreflex
    Saugreflex
  22. 22Sinneswahrnehmung bei Säuglingenkönnen schon vor der Geburt hören und bevorzugen die Stimme der Mutter (erkennen leicht ihr Gesicht),
    letzte 2 Monate im Mutterleib: erste visuelle Erfahrung, wenige Minuten nach der Geburt sind die Augen aufmerksam (wenden sich zu Geräuschen),
    können eigene Bewegung wahrnehmen
  23. 23Sehschärfe Neugeborenes zu Erwachsenenbei Erwachsenen 40mal größer,
    rapide Verbesserung in ersten 6 Monate, danach auch bessere 3D Wahrnehmung
  24. 24Hinweisreize (mit 4 Monaten)Hinweise wie relative Bewegung und Interposition schließen von dreidimensionalen Strukturen auf zweidimensionale Abbildungen von Objekten
  25. 25Wachstum (Verhältnis Kopf/Körpergewicht)Kopf des Babys ~ 60% des Erwachsenenalter/Vierter der Körpergröße,
    6 Monate: Körpergewicht verdoppelt
    1 Jahr: Körpergewicht verdreifacht
    2 Jahre: Rumpf halb so groß wie im Erwachsenenalter
  26. 26sensitive Periodeoptimale Altersspanne für bestimmte Umwelterfahrungen
  27. 27kritische PeriodeAltersabschnitt, in dem bestimmte Umweltbedingungen unabdingbar sind
  28. 28cephalekaudale PrinzipEntwicklung vollzieht sich vom Kopf aus in Richtung Füße
  29. 29proximodistale Prinzipnahe an der Körpermitte gelegene Körperteile entwickeln sich eher als Extremitäten - von grob- zu feinmotorischen Fähigkeiten
  30. 30TiefenwahrnehmungAngewiesen auf Hinweisreize
  31. 31limbisches Systememotionale Prozesse
  32. 32Frontallappenvorausplanendes Denken/Kontrolle von Emotionen, hemmt/kontrolliert Unabhängigkeitsdrang
  33. 33limbisches System+Frontallappenlimbisches System reift vor Frontallappen - erklärt riskantes Verhalten Heranwachsender
    Verbindung: kognitive Kontrolle emotionaler Impulse
  34. 34Reifungssequenzen gesteuert durch....Interaktionen zwischen ererbten und biologischen Einflüssen und Begrenzungen der Umgebung
  35. 35ReifungWachstumsprozesse, die typisch für alle Mitglieder einer Spezies/Lebensraums sind
  36. 36pubertärer Wachstumsschub Pubertät (Mädchen) (Jungen)~ 10 Jahre, 5-8cm pro Jahr
    ~ 12 Jahre, 5-8cm pro Jahr
    Menarche 12,13 Jahre (11-15)
    fruchtbare Spermien 12-14 Jahre
  37. 37Körperliche Entwicklung in der Adoleszenz (Abfolge)Hände/Füße, Beine/Arme; Rumpf
  38. 38Neuronales Wachstum Körperliches Wachstum Genitales Wachstumerfolgt während der ersten Lebensjahre sehr schnell, wesentlich schneller als das Wachstum des Körpers;
    keine Reifung der Genitalien vor der Adoleszenz
  39. 39Reifungsfahrplan für die Fortbewegung2 M - Kopfheben um 45 Grad
    2,8 M - Rollen vom Bauch auf den Rücken und umgekehrt
    4 M - Sitzen mit Stütze
    5,5 M - Sitzen ohne Stütze
    5,8 M - Stehen mit Festhalten
    7,6 M - Sich hochziehen um zu stehen
    9,2 M - Gehen mit Festhalten
    10 M - Krabbeln und Kriechen
    11,5 M - Stehen alleine
    12,1 Monate - Gehen ohne Hilfe
  40. 40Körperliche Entwicklung Sehenab 40/50: Linsen weniger flexibel (Muskeln weniger effektiv) - Schwierigkeiten im Nahbereich zu sehen, Dunkeladaption: Nachtsehen wird schwieriger (starre Linse), Trübung der Linse - schlechtere Farbwahrnehmung (violett/blau/grün - niedrige Wellenlänge)
  41. 41Visuelle Beeinträchtigung in amerikanischer Stichprobe(2005)
    von 1.219 Erwachsenen berichteten
    17% im Alter von 45
    26% im Alter von ab 75
  42. 42Körperliche Entwicklung Erscheinungsbildgraduelle Veränderungen
    Faltenbildung der Haut,
    Haar wird dünn und grau,
    Körpergröße geht 3-5cm zurück
  43. 43Pubertätlat. Pubertas
    "mit Haaren bedeckt"
  44. 44Körperliche Entwicklung HörenVerlust an Hörfähigkeit ab 60, durchschnittlicher älterer Erwachsene: Schwierigkeiten bei hochfrequenten Schallen/gesprochener Sprache,
    graduelles Auftreten
  45. 45Tonhöhe EntwicklungTonhöhe steigt, da die Stimmbänder weniger elastisch werden
  46. 46körperliche Entwicklung FortpflanzungFrauen: Menopause ab 50, Menstruation/Ovulation enden
    Männer: ab 40: Anzahl zeugungsunfähiger Spermien sinkt
    ab 60: Menge der Samenflüssigkeit sinkt
  47. 47körperliche Entwicklung SexualitätSex als Teil der gesunden Freuden des Lebens/kann erfolgreiches Älterwerden unterstützen, weil er anregend ist, mit körperlicher Aktivität einhergeht, die Fantasie anregt und eine zentrale Form der sozialen Interaktion darstelt
  48. 48Jean Piaget (Theorien)Denken (1929)
    Schlussfolgern (1954)
    Problemlösen (1977)
    von Kindern
  49. 49Jean Piaget (Kindheit)10J: veröffentlichte ersten Aufsatz
    14J: Tätigkeit als Museumskurator angeboten
  50. 50Jean Piaget (Interesse)Art und Weise, wie sich das Denken der Kinder und ihre mentalen Repräsentationen der physikalischen Realität im Laufe verschiedener Entwicklungsstufen veränderte
  51. 51Schemageistige Strukturen, mit deren Hilfe Menschen die Welt interpretieren,
    Bausteine der entwicklungsbedingten Veränderung, elementare Schemata durch Übung zu komplexeren Handlungsmustern
  52. 52sensumotorische Intelligenzmentale Strukturen/Programme, die sensumotorische Sequenzen wie Saugen, Betrachten, Greifen, Schieben steuern,
    ersten Schemata von Säuglingen
  53. 53AssimilationModifikation von Informationen aus der Umwelt um an vorhandenes Wissen anzupassen
  54. 54AkkommodationVorhandene Schemata werden umstrukturier/modifiziert, sodass neue Informationen umfassender aufgenommen werden
  55. 55Stadien der kognitiven EntwicklungSensumotorisch (0-2J
    Präoperatorisch (2-7J)
    Konkret-Operatorisch (7-11J)
    Forlam-Operatorisch (11J?)
  56. 56sensumotorisches Stadium(0-2)
    erste Monate: angeborene Reflexe, Schemata wie Saugen, Schlucken, Greifen, Schreiten
    erstes Jahr: Verbesserung, Kombination, Koordinierung, Integration sensumotorischer Sequenzen - Sequenzen werden vielfältiger, wenn Auswirkungen auf äußere Ereignisse entdeckt werden, Objektpermanenz
  57. 57Objektpermanenz (Definition)sensumotorisches Stadium
    Wissen eines Kindes, dass Objekte unabhängig von seinen Handlungen oder seinem Bewusstsein existieren
  58. 58Objektpermanenz (Entwicklung)erste Monate: Augen folgen Objekte (nicht wenn aus dem Blickfeld verschwunden)
    3 Monate: weitere Beobachtung des Ortes, an dem Objekt verschwand
    8-12 Monate: Suchen nach verschwundenen Objekten
    2 Jahre: keine Unsicherheit über Existenz unsichtbarer Objekte
  59. 59Egozentrismuspräoperatorische Stadium
    Unfähigkeit, die Perspektive einer anderen Person einzunehmen,
    2 Jahre: Selbstgespräch statt Integration
  60. 60Zentrierungpräoperatorische Stadium
    Neigung, Aufmerksamkeit lediglich auf einen Aspekt einer Situation zu richten und andere relevante Aspekte zu vernachlässigen
  61. 61präoperatorische Stadium(2-7)
    verbesserte Fähigkeit zur mentalen Repräsentation von physikalisch nicht vorhandenen Objekten,
    Egozentrismus, Zentrierung
  62. 62konkret-operatorische Stadium(7-11)
    mentale Operationen, Ersetzen einer physikalischen Handlung mit einer Geistigen, Prinzip der Erhaltung (Invarianzprinzip)
  63. 63mentale OperationenHandlungen, die im Geist ausgeführt werden und zur Entwicklung des logischen Denkens führen
  64. 64Invarianzprinzip(konkret-operatorisch)
    Prinzip der Erhaltung
    Wissen, dass sich die physikalischen Eigenschaften von Objekten nicht ändern wenn nichts hinzugefügt oder weggenommen wird
  65. 65Reversibilität(Invarianzprinzip)
    neu erworbene Operation
    Verständnis, dass sowohl gegenständliche Handlungen als auch geistige Operationen umgekehrt werden kann
  66. 66formal-operatorische Stadium(11)
    Denken wird abstrakt,
    eigene Realität nur eine von mehreren vorstellbaren Realitäten, systematische Suche nach Antworten der großen Fragen der Welt, deduktive Logik, von abstrakten Prämissen auf logische Schlussfolgerung
  67. 67Renée BaillargeonKinder (3M) entwickeln Teilaspekte des Konzepts der Objektpermanenz/wichtiges Wissen über die physikalische Welt
  68. 68Theorie des BewusstseinsTheory of Mind
    Theorie des Geistes oder auch native Theorie, Fähigkeit, das Verhalten anderer Menschen basierend auf einem Verständnis ihrer mentalen Zustände (Bewusstseinsvorgänge) zu erklären und vorherzusagen
  69. 69Aufgaben, mit denen die Entwicklung der Theorie des Bewusstseins erfasst wirdUnterschiedliche Wünsche
    Unterschiedliche Ansichten
    Wissenszugang
    Irrtümliche Einschätzung von Inhalten
    Versteckte Emotion
  70. 70Unterschiedliche Wünsche (Theorie des Bewusstseins)Das Kind weiß, dass zwei Personen (das Kind selbst vs. jemand anderes) bezogen auf ein Objekt verschiedene Wünsche haben können
  71. 71Unterschiedliche Ansichten (Theorie des Bewusstseins)Das Kind weiß, dass zwei Personen (das Kind selbst vs. jemand anderes) bezogen auf ein Objekt verschiedene Ansichten haben können, wobei das Kind nicht weiß, welche davon zutreffend oder falsch ist
  72. 72Wissenszugang (Theorie des Bewusstseins)Das Kind sieht, was sich in einer Box befindet, und beurteilt (ja-nein) das Wissen einer anderen Person, die nicht sieht, was sich in der Box befindet
  73. 73Irrtümliche Einschätzung von Inhalten (Theorie des Bewusstseins)Das Kind beurteilt die irrtümliche Annahme einer anderen Person, was sich in einem Container befindet, wenn es selbst weiß, was sich in dem Container befindet
  74. 74Versteckte Emotion (Theorie des Bewusstseins)Das Kind weiß, dass ein anderer Mensch eine andere Emotion zum Ausdruck bringen kann, als er oder sie eigentlich empfindet
  75. 75kognitive EntwicklungspsychologieEntstehung und Veränderung der Prozesse und Produkte des Denkens
  76. 76Entwicklung von WahrnehmungsprozessenErfahrungen in der Welt dehnen perzeptuelle und konzeptuelle Fähigkeiten
  77. 77Erwerb der verschiedenen Aspekte der Theory of MindTop-down-Reihenfolge
    (Unterschiedliche Wünsche, Unterschiedliche Ansichten, Wissenszugang, Irrtümliche Einschätzung von Inhalten, Versteckte Emotion)
    2-6 Jahre
  78. 78Lew WygotskyRolle sozialer Interaktion in der kognitiven Entwicklung, Internalisierung,
    Wegbereiter der sozialen Theorie
  79. 79InternalisierungEntwicklung der Kinder durch einen Prozess der Internalisierung: Sie absorbieren Wissen aus ihrem sozialen Kontext, der einen wichtigen Einfluss auf den Verlauf der kognitiven Entwicklung hat
  80. 80soziale Theorieunterstützt durch kulturvergleichende Studien zur Entwicklung,
    Wegbereiter Lew Wygotsky,
    Universalität von Piagets Behauptungen?
  81. 81Intelligenz (Entwicklung) bei Senioren altersbedingt5% der Bevölkerung erleiden größere Einbußen der geistigen Leistungsfähigkeit;
    auf wenige Fähigkeiten beschränkt,
    fluide Intelligenz nimmt ab (allgemeine Verlangsamung der Verarbeitungsgeschwindigkeit)
  82. 82Weisheitsteht im Bezug mit dem Alter bzw. gesammelten Erfahrungen;
    Expertise bei den wesentlichen Verrichtungen des Lebens, beinhaltet einige der Wissensarten, die Weisheit ausmachen
  83. 83Merkmale von WeisheitReichhaltiges Faktenwissen, Allgemeines und spezifisches Wissen über die Umstände des Lebens und seine Variationen.
    Reichhaltiges prozedurales Wissen, Allgemeines und spezifisches Wissen über Strategien zur Beurteilung und Ratschläge in Dingen des Lebens.
    Kontextualität über die Lebensspanne. Wissen über die Begleitumstände des Lebens und deren zeitliche (entwicklungsbedingte) Beziehungen zueinander.
    Unsicherheit. Wissen über die relative Unbestimmtheit und Unvorhersehbarkeit des Lebens und Wege, damit umzugehen.
  84. 84Gedächtnis (Entwicklung)Abrufen von Allgemeinwissen/persönliches Wissen nicht eingeschränkt,
    Prozesse, mit deren Hilfe neue Informationen effektiv strukturiert, gespeichert und abgerufen werden, vom Älterwerden beeinflusst
  85. 85Gedächtnis (Verhältnis)Erwachsene über 60 schlechtere Leistungen als junge Erwachsene zwischen 20 und 30
  86. 86Phonologiedie Untersuchung der Laute, die zu Wörtern verbunden werden
  87. 87Phonemkleinste Einheit, die zwischen zwei Äußerungen unterscheidet. So unterscheiden b und p beispielsweise zwischen Bein und Pein. Ein Phonem ist somit die kleinste bedeutungsunterscheidende Einheit
  88. 88Phonetikbefasst sich mit der Untersuchung und Klassifikation der Sprachlaute. Sie richtet sich auf die physikalischen Aspekte der Laute, während die Phonologie die Rolle von Lautklassen im Sprachsystem untersucht
  89. 89Grammatikbeschäftigt sich mit der Struktur von Wörtern und der Art und Weise wie sich Wörter zu Sätzen kombinieren lassen: Morphologie und Syntax
  90. 90SyntaxArt und Weise, in der Wörter aneinandergereiht werden, um Sätze zu bilden. Subjekt+Prädikat+Objekt ist eine Standardwortfolge für deutsche Sätze
  91. 91Morphemkleinste grammatische Einheit, die nicht weiter geteilt werden kann, ohne ihre Bedeutung zu verlieren. Ein Morphem ist somit die kleinste bedeutungstragende Einheit. Das Wort Kinder besteht aus zwei Morphemen: Kind und -er, wobei Letzteres den Plural anzeigt
  92. 92SemantikBedeutung von Wörtern und deren Veränderung im Laufe der Zeit
  93. 93PragmatikRegeln für die Beteiligung an Gesprächen; soziale Konventionen für die Kommunikation, die Aneinanderreihung von Sätzen und angemessene Reaktionen auf andere
  94. 94lexikalische Bedeutung eines Wortesim Wörterbuch angegeben
    Bedeutung wird manchmal durch den Kontext vermittelt, in dem ein Wort im Satz steht oder durch die Betonung, mit der es gesprochen wird
  95. 95Anzahl Phoneme in Deutschland40 distinkte Phoneme
  96. 96Phonem (Spracherwerb)angeborene Fähigkeit zur Wahrnehmung von Lautunterschieden - wird innerhalb von 8 Monaten verloren, die in erworbener Sprache fehlen
  97. 97Spracherwerbgrundlegende Fähigkeit biologisch angelegt, angeborenes Sprachpotenzial
  98. 98Prädisposition zum Spracherwerbgleichermaßen stark und flexibel
  99. 99Anzahl verschiedener Sprachen4.000
  100. 100Janet Werkeroperantes Konditionieren von Säuglingen: Kopf dreht sich zu Schallquelle bei Veränderung von einem Sprachlaut
    Hindi - Englisch
    bis 8 Monate
  101. 101Säuglingsorientierte Sprache Kindsorientierte Sprachedrosseln der Sprechgeschwindigkeit, hohe Stimmlage, kürzere Äußerungen, einfachere Struktur;
    in vielen, aber nicht allen Kulturen
    besondere Sprachform enthält Informationen, mit deren Hilfe sich Kinder besser Phoneme und Wörter der sie umgebenden Sprache aneignen können
  102. 102Spracherwerb (Erkennen von Wiederholungen)4 Monate: Präferenz des eigenen Namen
    6-7 Monate: erkennen, dass wiederholte Laute eine Bedeutung haben
  103. 103Wortschatzexplesion18 Monate
    Kinder beginnen, neue Wörter (insbesondere Objektbezeichnungen) mit großer Geschwindigkeit zu lernen
  104. 104Wortschatz (Fakten)6 Jahre: 14.000 Wörter
    zwischen 18 Monate und 6 Jahren:
    9 Wörter pro Tag/1 Wort pro Wachstunde
  105. 105fast mappingFähigkeit, die Bedeutung neuer Wörter recht unmittelbar zu lernen -
    manchmal genügt es, wenn sie einem Wort und seinem Bezugspunkt ein einziges Mal begegnen
  106. 106bilingual Aufwachsen (Nachteil)bei früher zweisprachiger Erziehung: unter Umständen lebenlang eingeschränkter Wortschatz in den jeweiligen Sprachen
  107. 107bilingual Aufwachsen (Vorteil)hohe Wahrscheinlichkeit:
    Besseres Abschneiden bei Aufgaben, die exekutive Kontrolle erfodern
  108. 108WortüberdehnungWörter fälschlicherweise auf eine Vielzahl von Objekten anwenden
  109. 109WortüberspezifizierungBeispiel: "Hund" bezieht sich nur auf eigenen Haushund der Familie
  110. 110Bestimmung der Bedeutung einzelner WörterKind als Wissenschaftlicher -
    Entwickeln von Hypothesen,
    Hypothesen von Kontrastprinzip bestimmt
  111. 111KontrastprinzipUnterschiede in der Form -
    Unterschiede in der Bedeutung
  112. 112Noam Chomsky(1965/1973, 1975)
    Kinder werden mit mentalen Strukturen geboren, die Verständnis und Produktion von Sprache erleichtern
  113. 113Beleg für angeborene biologische Basis der Grammatikschwerhörige Kinder (die keine gesprochene Sprache lernen konnten/keine vollwertige Gebärdensprache beherrschten) entwickelten eigene Zeichensysteme mit regelhafter grammatischer Struktur
  114. 114constraintsangeborene
    Vorannahmen bzw. Lernmechanismen
    fließen beim Lernen einer bestimmten Sprache ein
  115. 115Dan Slobindefinierte constraints als Operationsprinzipien, die zusammen die Spracherwerbsfähigkeit eines Kindes ausmachen
  116. 116Dan Slobin (Theorie)1985
    Operationsprinzipien für Kinder Charakter von Handlungsanweisungen
  117. 117Arbeitsprinzip besagt.., dass Kinder den Zusammenhang zwischen der Reihenfolge, in der Wörter vorkommen, und der Bedeutung der Wörter im Auge behalten müssen
  118. 118TelegrammstilStadium der Zwei-Wort-Sätze
    2 Jahre
    kurze einfache Sequenzen, vorwiegend Nomen und Verben, keine Funktionswörter (der, von) "Milch alle"
  119. 119Stadium der Zwei-Wort-SätzeTelegrammstil, gewisses Wissen über die Grammatik, durch Operationsprinzipen können Kinder entdecken, dass die Wortreihenfolge im Deutschen wichtig ist:
    Handelnder-Handlung-Objekt
  120. 120ExtensionOperationsprinzip
    veranlasst Kinder zu dem Versuch, dieselbe Bedeutungseinheit (Morphem) zu verwenden, um ein bestimmtes Konzept zu bezeichen
    Teil-Ganzes-Relation/Vergangenheitsform
  121. 121ÜbergeneralisierungGleichbehandlung aller Wörter,
    Fehler tritt erst auf, nachdem Kinder die richtigen Formen von Verben und Nomen gelernt und gebraucht haben

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Beschreibung
Psychologie Karteikarten am 10 Entwicklung, erstellt von clarissa-anne am 22/08/2015.
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clarissa-anne
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