Karteikarten
9 Intelligenz und Intelligenzdiagnostik
Karten in diesem Stapel (54)
- 1Sir Francis Galton(1822-1911)
Schlüsselfigur in der Entwicklung westlicher Intelligenztests
Wie und Warum unterscheiden sich Menschen in ihren Fähigkeiten?
4 Postulate der Intelligenzdiagnostik
Vater der Eugenik-Bewegung - 2Sir Francis Galton (Postulate der Intelligenzdiagnostik)1 Intelligenzunterschiede sind quantifizierbar als unterschiedliche Grade von Intelligenz
2 Unterschiede zwischen Personen folgen einer glockenförmigen Kurve
3 Intelligenz oder mentale Fähigkeit kann durch objektive Testverfahren gemessen werden, bei denen es nur eine richtige Antwort auf jede Frage gibt
4 Das exakte Ausmaß, in dem zwei Mengen von Testergebnissen zueinander in Beziehung stehen, kann durch ein statistisches Verfahren bestimmt werden, die Korrelation - 3Normalverteilungglockenförmige Kurve
Werte der meisten Leute gruppieren sich in der Mitte und wenige gehören den beiden Extremen von Genialität und Minderbegabung an - 4formale Diagnostik3 Anforderungen
Diagnoseinstrument muss reliabel, valide und standardisiert sein - 5ReliabilitätAusmaß, in dem man sich darauf verlassen kann, dass ein diagnostisches Instrument konsistente Ergebnisse liefert
- 6Retest-ReliabilitätMaß der Korrelation zwischen den Testwerten derselben Personen im selben Test, der zu unterschiedlichen Zeitpunkten durchgeführt wurde
- 7interne KonsistenzMaß für Reliabilität
interne Konsistenz
der Antworten in einem Test
Bsp.: Vergleichen der Testwerte der Person auf der Basis der ungeraden Itemnummern mit dem Testwert auf der Basis der ungeraden Itemnummern - 8SAT-I-Examenbestimmter Absschnitt des Examens hat keinerlei Einfluss auf die Bewertung; Die Fragen dieses nicht bewerteten Abschnitts werden wahrscheinlich für zukünftige Tests geprüft
- 9ValiditätAusmaß, in dem er misst, was ein Diagnostiker zu messen beabsichtigt
spiegelt die Fähigkeit eines Tests wieder, korrekte und genaue Vorhersagen über Verhaltensweisen und Leistungsresultate zu treffen, die in Beziehung zum Testzweck/Testdesign stehen - 10ValiditätsartenInhaltsvalidität
Kriteriumsvalidität
Konstruktvalidität - 11InhaltsvaliditätTest deckt gesamte Bandbreite des zu erforschenden Gebiets ab
- 12KriteriumsvaliditätPsychologen vergleichen die Testergebnisse einer Person mit ihrem Abschneiden bei einer anderen Vergleichsgröße oder einem Kriterium, das mit dem testrelevanten Merkmal in Beziehung steht
kein ideales Kriterium für viele Persönlichkeitsvariablen - 13KonstruktvaliditätGrad, in dem der Test das zugrunde liegende Konstrukt adäquat misst
- 14Konstrukte (Theorien/Fragen)Was verursacht abstrakte Eigenschaften
Wie beeinflussen sie das Verhalten
Wie verhalten sie sich zu anderen Variablen - 15Reliabilität/Validität (gemessen durch..)..Korrelation des Tests mit sich selbst
(durch Vorgabe des Tests zu unterschiedlichen Zeitpunkten/Items)
..Korrelation des Tests mit etwas Externem
(anderer Test, Verhaltenskriterium, Beurteilung durch Beobachter) - 16Reliabilität/Validität (Verhältnis)gewöhnlich: nicht reliabel=nicht valide
möglich: hoch reliabel+nicht valide - 17NormstichprobeIntelligenztest
Feststellen, wie ähnlich Ergebnisse anderen gleichen - 18Gruppennormennützlich bei der Interpretation individueller Testergebnisse, wenn die Vergleichsgruppe in wichtigen Bereichen wie Alter, sozioökonomischem Status und kulturellem Hintergrund mit den getesteten Individuen übereinstimmt
- 19Normenschaffen Bezugsrahmen für die Interpretation der unterschiedlichen Testergebnisse
- 20StandardisierungTestinstrument wird bei allen Personen in gleicher Weise und unter denselben Bedingungen angewendet
- 21Alfred Binet Theodore Simon(1857-1911)
1905 erste Veröffentlichung eines Berichts über einen funktionierenden Intelligenztest
(1873-1961)
Messung der geistigen Fähigkeiten eines Kinder für die Entwicklung eines Lehrprogramms notwendig - 22quantifizierenmessen
- 23IntelligenzalterDurchschnittsalter, in dem ein normales Kind einen bestimmten Wert erreicht
- 24Lebensalterunabhängig vom Intelligenzalter
- 25Lewis Termanpasste Binets Testfragen für amerikanische Schulkinder an, standardisiert die Vorgaben des Tests und entwickelte Normen für verschiedene Altersstufen
1916 Stanford-Binet-Intelligenzskala - 26Stanford-Binet-Intelligenzskala1916
Stanford Revision of the Binet Test
Grundlage für das Konzept des Intelligenzquotienten oder als IQ in seiner heutigen Verwendung als Abweichungsquotient - 27William Stern1912
prägte Begriff des Intelligenzquotiente - 28IQheutige Verwendung als Abweichungsquptient
IQ=Intelligenzalter/Lebensalter*100 - 29David WechslerWechsler-Bellevue-Intelligenzskalen
verbale Untertest mit nichtverbalen, handlungsbezogenen Untertests
Gesamtintelligenz IQ
Verbal-IQ
Handlungs-IQ - 30HAWIE WAISHamburgs-Wechsler Intelligenztest für Erwachsene
Wechsler Adult Intelligence Scale - 31HAWIE-R (ab 16) WAIS-IV (ab 18)14 Untertests
Skala für verbales Verständnis
Wahrnehmungsbasiertes Schließen
Skala für das Arbeitsgedächtnis
Skala für die Verarbeitungsgeschwindigkeit
Verbal-IQ, Handlungs-IQ, Gesamt-IQ - 32HAWIK-IV WISC-IVHamburg-Wechsler-Intelligenztest für Kinder
Wechsler Intelligence Scale for Children
6-16,11Jahre - 33HAWIVA-III WPPSI-IIIHannover-Wechsler-Intelligenztest für das Vorschulalter
Wechsler Preschool and Primary Scale of Intelligence
2,6-7,3
4-6 - 34Joseph Renzulii2005
"Drei-Ringe"-Konzeption der Hochbegabung
Fähigkeit, Kreativität, Zielstrebigkeit - 35Zielstrebigkeittask commitment
- 36Pheylketonuriewirkt sich potenziell negativ auf den IQ aus
Diagnose in der Kindheit:
Kontrolle der negativen Effekte durch strikte Diät - 37Vererbung von geistiger Behinderungim IQ-Bereich zwischen 55 und 70
- 38PsychometrieGebiet der Psychologie, das sich mit dem Testen mentaler Fähigkeiten befasst - Persönlichkeitsdiagnostik, Intelligenzdiagnostik, Eignungsprüfungen
- 39Charles SpearmanFaktorenanalyse
Leistungen von Personen in jeweils verschiedenen Intelligenztests korrelieren hoch miteinander
Generalfaktor der Intelligenz - 40g-Faktor s-FaktorGeneralfaktor der Intelligenz
Faktor allgemeiner Intelligenz, der jeder Intelligenzleistung zugrunde liegt;
Spezielle Fähigkeiten, die mit jedem einzelnen Bereich verbunden sind - 41Raymond Catell1963
stellte unter Verwendung fortschrittlicherer faktorenanalytischer Techniken fest, dass sich allgemeine Intelligenz in zwei relativ unabhängige Komponenten zerlegen lässt: kristalline und fluide Intelligenz - 42kristalline IntelligenzWissen, das eine Person erworben hat
Fähigkeit, auf dieses Wissen zuzugreifen
Wortschatztest, Rechentest
Test zum Allgemeinwissen;
befähigt dazu, gut mit den wieder-kehrenden und konkreten Heraus-forderungen des Lebens umzugehen - 43fluide IntelligenzFähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu erkennen und Probleme zu lösen
Matrizenaufgaben, räumliche Anordnungen, die logische Schlussfolgerungen erfordern;
befähigt dazu, neue und abstrakte Probleme in Angriff zu nehmen - 44Robert Sternberg1999
triarchische Intelligenztheorie
analytische, kreative, praktische - 45erfolgreiche Intelligenz (Robert Sternberg)Zusammensetzung von 3 Arten von Intelligenz
analytische, kreative, praktische - 46Howard Gardner(1999,2006)
9 Intelligentypen
emotionale Intelligenz - 47emotionale Intelligenz1 Fähigkeit, Emotionen genau und angemessen wahrzunehmen, einzuschätzen und auszudrücken
2 Fähigkeit, Emotionen zur Unterstützung von Denkvorgängen einzusetzen
3 Fähigkeit, Emotionen zu verstehen und zu analysieren und emotionales Wissen effektiv einzusetzen
4 Fähigkeit, die eigenen Emotionen zu regulieren, um emotionales sowie intellektuelles Wachstum zu fördern - 48Howard Gardeners 9 IntelligenzenLogisch-Mathematisch, Linguistisch, Naturalistisch, Musikalisch, Räumlich, Körperlich-kinästhetisch, Interpersonal, Intrapersonal, Existenziell
- 49Analytische Intelligenzliefert grundlegende informationsverarbeitende Fähigkeiten, mit denen man die Aufgaben des Alltags bewältigt
durch geistigen Prozess definiert - 503 Arten von Komponenten, die bei der Informationsverarbeitung entscheidend sind1 Wissenserwerbsführungskomponenten, um neue Fakten zu lernen
2 Ausführungskomponenten (Performanzkomponenten) für Strategien und Techniken des Problemlösens
3 metakognitive Komponenten zur Auswahl von Strategien und Überwachung von FOrtschritten auf die Lösung hin - 51Kreative IntelligenzFähigkeit, mit neuen Problemen umzuegehn
- 52Praktische IntelligenzFähigkeit, sich an neue und veränderte Umstände (Kontexte) anzupassen, geeignete Umstände zu identifizieren und die Umwelt bedürfnisgerecht zu identifizieren
spiegelt sich in der Koordination von Alltagsanforderungen wieder - 53Psychologische DiagnostikEinsatz festgelegter Testverfahren zur Bewertung der Fähigkeiten, Verhaltensweisen und Persönlichkeitseigenschaften von Personen
Messung interindividueller Unterschied - 54—
Informationen
- Beschreibung
- Psychologie Karteikarten am 9 Intelligenz und Intelligenzdiagnostik, erstellt von clarissa-anne am 23/08/2015.
- Erstellt von
- clarissa-anne
- Aufrufe
- 13
- Bewertung