Karteikarten
Allgemeine Psychologie 1 (Kognition)
Karten in diesem Stapel (18)
- 1Einführung und Grundlagen menschlicher Kognition Was ist Kognitive Psychologie?Definition: Kognitive Psychologie beschäftigt sich mit den internen Prozessen, die es uns erlauben, die Umwelt wahrzunehmen und mit ihr zu interagieren.
- 2Was sind die Ziele Kognitiver Psychologie und wie werden diese erreicht?Ziel: diese Prozesse beschreiben, erklären und vorherzusagen
Erklärung der Kognition durch:
• Beobachtung von Verhalten während der
Bewältigung kognitiver Aufgaben
• Erweiterte Definition bezieht auch die
Untersuchung von Gehirnaktivität und Gehirnstruktur mit ein („Kognitive Neurowissenschaften“). - 3Forschungsansätze menschlicher Kognition1) Experimentelle Kognitive Psychologie (im klassischen Sinne)
2) Kognitive Neuropsychologie
3) Kognitive Neurowissenschaft
4) Komputationale Kognitionswissenschaft - 4Experimentelle Kognitive Psychologie (im klassischen Sinne)Wilhelm Wundt: Erstes experimentalpsychologisches Forschungslabor in Leipzig (1879).
Messung kognitiver Leistung (Reaktionsgeschwindigkeit, Akkuratheit, ... = aV) bei kontrollierter Variation (uVs) und Kontrolle der Störvariablen. - 5Experimentelle Kognitive Psychologie:Zentrale Bedeutung für die Entwicklung von Theorien
- 6Klassischer Informationsverarbeitungsansatz (Computer-Metapher der 70er Jahre)Serielle reizgesteuerte Informationsverarbeitung (Bottom-Up)
(Info:Eine Verarbeitungsstufe muss beendet sein, damit die nächste beginnen kann) - 7Neuer Informationsverarbeitungsansatz (Netzwerkmetapher)Parallele (=2 oder mehrere Verarbeitungsstufen können gleichzeitig ablaufen) , kaskadische Verarbeitung (=spätere Verarbeitungsstufen, können starten bevor frühere beendet wurden), Einfluss von Vorwissen und Erfahrung (Top-down)
(Wahrnehmung wird durch das was wir wissen beeinflusst - 8Erster systematischer Ansatz zur Erforschung menschlicher Kognition und zur Entwicklung zentraler Theorien und Paradigmen.Durch die Paradigmen gibt es eine kontrollierte Verarbeitung. Es werden alle Störreize in den Setups kontrolliert, es wird eine genaue manipulation unabhängiger Variablen gemacht und dadurch werden saubere, gut kontrollierbare Effekte gefunden
- 9Kritik an der Experimentellen Kognitiven PsychologieGeringe externe Validität, Verwendung indirekter Maße
- 10Kognitive Neuropsychologiefokussiert auf die Untersuchung kognitiver Leistung von Patienten mit Läsionen
- 11Läsionenstrukturelle Hirnschädigungen bestimmter Bereiche bedingt durch Verletzungen oder Krankheiten
- 12Wieso sagt die Untersuchung kognitiver Leistungen von Patienten mit Hirnschädigung viel über Kognitionen in gesunden Personen aus?Weil die kognitive Leistung von Patienten und gesunden Kontrollprobanden während Bewältigung kognitiver Aufgaben mittels Dissoziation unter Zuhilfenahme einiger Grundannahmen verglichen werden.
- 13Grundannahmen der Kognitiven Neuropsychologie- Funktionale Modularität
- Anatomische Modularität
- Universalität
- Subtraktivität
- Transparenz - 14Funktionale Modularität- unabhängige Verarbeitungseinheiten (Module) zeigen Domänen-spezifische Reaktionen
- serielle Informationsverarbeitung - 15Anatomische Modularitätjedes Modul befindet sich in einer spezifischen Gehirn- Region
- 16UniversalitätEinheitlichkeit der funktionalen Architektur über Personen
- ermöglicht es Befunde über Personen hinweg und auf menschliche Kognitionen im Allgemeinen zu übertragen (Generalisierung) - 17SubtraktivitätSchädigungen des Gehirns führen zu spezifischen Ausfällen von Modulen
- 18TransparenzMenschen können Ausfälle nicht durch andere Module kompensieren
Informationen
- Beschreibung
- Experimentelle Kognitive Psychologie
- Erstellt von
- Mirella Nedelcu
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