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Karteikarten

Allgemeine Psychologie Vorlesung 1 EInführung i.d. Wahrnehmung

Clara Vanessa Deutsch 98 Karten

Karten in diesem Stapel (98)

  1. 1Was ist das Hauptziel der Wahrnehmung?Die Handlung
  2. 2Nenne den Prozess der Wahrnehmung1. Umgebungsreiz 2. Licht wird reflektiert u. transformiert 3.Transduktion i.d. Rezeptoren 4.neuronale Verarbeitung 5. Wahrnehmen (6.Erkennen 7.Handeln rückwirkend)
  3. 3Was versteht man unter der Transduktion?Transduktion: Transformation einer Energieform in eine andere Hier: Lichtenergie in elektrische
    Energie
  4. 4Unterschied Wahrnehmen und Erkennen•Wahrnehmungist die bewusste sensorische Erfahrung
    -> Tritt auf, wenn die elektrischen Signale auf irgendeine Weise in die Erfahrung des Sehens transformiert werden
    •Erkennen ist die Fähigkeit, ein Objekt in eine Kategorie einzuordnen
  5. 5Was versteht man unter einer Agnosie?•Agnosie: Störung des Erkennens trotz intakter Funktion der Sinnesorgane, der Intelligenz und des Bewusstseins
  6. 6Was versteht man unter einer Objektagnosie?•Objektagnosie: Patienten nehmen Einzelheiten von Objekten wahr, können Objekte aber nicht identifizieren
  7. 7Welcher Bereich im Gehirn ist bei einer Objektagnosie meist geschädigt?ventraler Pfad, oft Temporallappen
  8. 8Welche falsche Annahme haben viele Menschen beim Thema Wahrnehmung?•Wahrnehmung erscheint direkt und unmittelbar
    -> Annahme: Wahrnehmung liefert „Spiegel“bzw. realistisches Abbild der Außenwelt
  9. 9Welche beiden grundlegenden Irrtümer definierte Köhler zum Thema unmittelbare Wahrnehmung?•Wissen über physikalische Situation wird mit deren sensorischen Erfahrung verwechselt (z.B.Kausalitätswahrnehmg.)
    •Merkmale der sensorischen Erfahrung (Qualia) werden dem Reiz in der Außenwelt zugeschrieben („Die Fahne ist blau.“)
  10. 10Ist das was wir fühlen und sehen wirklich vorhanden?Es ist nur ein kleiner Teil dessen, was wirklich geschieht
    Bsp: Wahrnehmung des Lichtspektrums variiert von Spezies zu Spezies
  11. 11Augen•Detektoren mit lichtempfindlichen chemischen Verbindungen
  12. 12Ohren•Detektoren mit winzigen vibrierenden
    Härchen, Reaktion auf Änderungen des
    Drucks der Luft
  13. 13•Chemischen Detektoren–Gase (Geruch)
    –Feststoffe und Flüssigkeiten
    (Geschmack)
  14. 14Top down vs. Bottom Up VerarbeitungTop Down = wissensbasiert
    Bottom Up = reizgesteuert
  15. 15Was bezeichnet ,,Wissen'' bei der Top Down Verarbeitungjegliche Informationen, die vom Wahrnehmenden in die Situation eingebracht wird
    –Wissen das Jahre zuvor erworben wurde ;Wissen aus Ereignissen, die gerade zuvor geschehen sind, Wissen über den Kontext, etc.
  16. 16Was versteht man unter einem Top-Down-EInfluss ?⇒Gerade zuvor erworbenes Wissen beeinflusst die Wahrnehmung
  17. 17Psychophysik- Nenne 3 BeispielfragenWelcher Reiz ist weiter weg?
    Ist der Reiz sauer/süß?
    Welche Farbe hat der Reiz?
  18. 18Psychophysik: Mit welcher Art von Verfahren erforschte Fechner die Wahrnehmung?•Quantitative Verfahren zur
    Messung von Zusammenhängen von Stimulus (Physik) und
    Wahrnehmung (Psycho)
  19. 19Psychophysik: Was versteht man unter der absoluten Schwelle?geringster Betrag an Reizenergie, der nötig ist um einen Stimulus zu entdecken
  20. 20Psychophysik: Grenzmethode•Darbietung von Lichtreizen
    •In aufsteigender und absteigender Reihenfolge
    •Mehrfache Wiederholung
    •Schwelle ist Mittelwert der
    Übergangspunkte
  21. 21Psychophysik: •Warum werden bei der Grenzmethode Lichtreize in auf-und absteigendender Reihenfolge dargeboten?•Beobachter neigt dazu, aufeinander folgend in die gleiche Richtung zu antworten
  22. 22Psychophysik: Herstellungsmethode•VP o. Leiter verändert die Reizintensität kontinuierlich
    •Dies wird solange durchgeführt, bis die VP sagt, dass sie den Reiz gerade noch/schon entdecken kann
    •Wiederholung
    •Schwelle entspricht dem Durchschnitt der eingestellten Reizintensitäten
  23. 23Psychophysik; Herstellungsmethode: aufsteigend: absteigend:auf –“Gerade schon wahrnehmbare Reizintensität
    ab –“Gerade noch wahrnehmbare Reizintensität”
  24. 24Konstanzmethode•Stimuli werden in zufälliger Reihenfolge dargeboten
    •Mehrfache Darbietung jeder Intensitätsstufe
    •Prozentualer Anteil der Entdeckung für jede Intensität berechnen
    •Schwelle: Intensität, die zu 50% Entdeckung führt
  25. 25Psychophysik: Welche Methode ist am genauesten, nimmt aber auch am meisten Zeit in Anspruch?Konstanzmethode
  26. 26Psychophysik: Nach welchen Kriterien wählt man eine Methode aus?-Verfügbare Zeit
    -Benötigte Genauigkeit
  27. 27Psychophysik: UnterschiedsschwelleUnterschiedsschwelle: Betrag, um den die Intensität eines Reizes erhöht oder verringert werden muss, damit er als vom Ausgangsreiz verschieden empfunden wird (eben merklicher Unterschied , ∆S, just noticeable difference, JND)
  28. 28Psychophysik: Methoden zur Erfassung der AbsolutschwelleGrenzmethode
    Herstellungsmethode
    Konstanzmethode
  29. 29Psychophysik: Wie läuft die Untersuchung zur Unterschiedsschwelle ab?•Ausgangsreiz/Standardreiz –Vergleich mit Vergleichsreiz
    •Unterschied in einer Dimension
    •Versuchspersonen sollen angeben, ob sie einen Unterschied zwischen zwei Stimuli entdecken / Erfragen eines Vergleichsurteils (z.B. schwerer, heller, lauter
  30. 30Welche schon bekannten Methoden der Psychophysik können auch für die Erfassung der Unterschiedsschwelle verwendet werden?Die zur Erfassung der Absolutschwelle (Grenzmethode, Herstellungsmethode, Konstanzmethode)
  31. 31Psychophyisik: Webersches Gesetz zur Unterschiedsschwelle bei den GewichtsmessungenUnterschiedsschwelle ,,∆S''
    --------------------------------- Ausgangsgewicht ,,S''
    = Konstante
    •Der eben merkliche Unterschied (∆S) steht in einem konstanten Verhältnis (k) zur Größe des Ausgangsreizes (S)
  32. 32Psychophysik: Wie kann man Reizstärken Empfindungsstärken zuordnen?Annahme Fechner:
    1.Das Webersche Gesetz gilt
    2.Unterschiedsschwellen sind an jeder Stelle der Reizdimension subjektiv gleich groß
  33. 33Psychophysik: Bewertung WeberWeber: Unterschiedsschwelle hängt von Intensität eines Reizes ab
    Kritik:•Gleichsetzung von Empfindungseinheit und Reizunterscheidbarkeit ist willkürlich
  34. 34Bewertung Fechner•Fechner:Empfindungsstärke wird über Unterscheidbarkeit von Reizen vermittelt (IndirektesVerfahren zur Erfassung der Empfindungsstärke)
    •Experimentelle Messung der Schätzung der Empfindungsstärke:
    K:Teilweise andere Zusammenhänge von Reizstärke und Empfindungsstärke
  35. 35Methode der direkten Größeneinschätzung FragestellungWie empfinden Personen Reize unterschiedlicher Intensitäten?
    -> direktes Verfahren, subjektive Empfindung
  36. 36Methode d. direkten Größeneinschätzung: Vorgehen•Darbietung eines Standardreizes, z.B. Licht)
    •Diesem wird ein zufälliger Wert, z.B. 10 zugewiesen •Weitere Reize werden dargeboten •VP soll jedem Lichtreiz eine Zahl zuweisen, die proportional zur Helligk. des Lichtreizes ist=> Jeder Lichtintensität wird ein Helligkeitswert zugewiesen
  37. 37Methode direkte Größeneinsch.: Helligkeitseinschätzung der VPNHelligkeit •Geringe Veränderung der empfundenen Intensität, insbesondere bei höheren Intensitäten => “Verdichtung der Antwortdimension”
  38. 38Methode direkte Größeneinsch.: Elektroschock am Finger•Verdopplung der Reizintensität -> wahrgenommene Intensität ist mehr als verdoppelt => “Spreizung der Antwortdimension”
  39. 39Methode der dir. Größeneinschätzung: Linienlänge•Gerade: Zunahme der Intensität entspricht auch wahrgenommener Zunahme der Intensität (Länge)
  40. 40Welchen biologischen Sinn könnte das unterschiedliche Verhältnis von Reizintensität und empfundener Intensität in verschiedenen Modalitäten haben?•Arbeitsweise jedes Sinnes ist daran angepasst, wie er in der Umwelt funktioniert -> z.B. •Elektroschock: Rasche Zunahme bei Schmerzen schützt vor drohender Gefahr
  41. 41Welche Probleme können sich beim Messen der absoluten Schwelle/Unterschiedsschwelle ergeben?Unterschiede im Antwortkriterium
    zb Hören Tonschwellen: •VP Julie: Antwortet mit Ja, wenn auch nur die kleinste Möglichkeit besteht, dass sie etwas gehört haben könnte
    •VP Regina: Will absolut sicher sein, den Ton gehört zu haben, bevor sie mit Ja antwortet
  42. 42Wie könnten man für das Antwortkriterium einer VP kontrollieren?In manchen Versuchsdurchgängen keinen Stimulus darbieten und das
    Antwortverhalten der VP unter diesen Bedingungen erfassen
  43. 43Einfaches Signalentdeckungsexperiment•Verwendung nur einer Stimulusintensität, nahe der Schwelle
    •100 Versuchsdurchgänge mit Ton, 100 ohne Ton
  44. 44Signalentdeckungstheorie/Signaldetektionstheorie•Stellt ein mathematisches Modell dar, mit dem aufgrund von falschen Alarmen und Trefferndie Empfindlichkeit(Schwelle) unabhängig vom Antwortkriteriumberechnet werden kann
  45. 45Unterschied Funktionelle Magnetresonanztomohraphie und strukturelle MagnetresonaztomographieFunktionelle: => Hirnfunktion wird utersucht
    Strukturelle: Hirnaatomie wird untersucht
  46. 46MRT Ablauf•Unterschiedl.magnetische Eigenschaften v. sauerstoffreichem und sauerstoffarmen Blut => Vom Sauerstoffgehalt wird indirekt auf die Aktivierung von Gehirnregionen geschlossen
  47. 47Vorteil Nachteil MRThohe räumliche Auflösug
    schlechte zeitliche auflösung
  48. 48EEG Ablauf•Messung elektrische Aktivität des Gehirns•Ableitung auf Schädeldecke (Spannungsschwankungen werden erfasst)=> summierte elektrische Aktivität •Präsentation von Stimuli, auf die VPs reagieren => Ereigniskorrelierte Potentiale
  49. 49Vorteil EEGhohe zeitliche Auflösug
  50. 50EnizelableitugenEpilepsie Patienten und Tiere; Aufzeichnung elektr. SIgnale von Nervenfaser in Sehnerv
  51. 51PET•Person bekommt eine schwach radioaktive Substanz •Rodionuklide, die Positronen aussenden
    •Im Körper entstehen Photone (Gammastrahlung) •Insbesondere in Regionen mit hohem Energieverbrauch •PET-Gerät enthält Detektoren für Photone=> Verteilung wird sichtbar gemacht
  52. 52Experimentelle Läsionen: Tierstudien•Entfernung eines bestimmten Hirnareals (Chirurgisch oder durch Injektion von Chemikalien)
    •Wie wird das Verhalten des Tieres beeinflusst?
    •Ablauf:–Testung einer Fähigkeit; –Entfernung des Areals–Erneute Testung
  53. 53TMS, Transkranielle Magnetstimulation•Transkraniell = durch den Schädel
    •Magnetfelder werden verwendet um gezielt einzelne Bereiche des Gehirns zu stimulieren oder zu hemmen
  54. 54•Häufige Erworbene Hirnschädigungen–Schädel-Hirn Trauma
    –Tumore
    –Cerebrovaskuläre Störungen
  55. 55Weitere Ursachen Hirnschädigungen–Genetik
    –Geburtskomplikationen
    –Gifte
    –Hirnhautentzündung
    –Drogen
    –Autoimmunerkrankungen (z.B. Multiple Sklerose)
  56. 56Schädel- Hirn Trauma•Schwerwiegende Schädigung Kopf, entsteht unter direkter Gewalteinwirkung •Schädigung
    Schädelknochen u. Gehirn
    •Verletzungsgrad variiert
    •Offenes/Geschlossenes Schädel-Hirn Trauma
  57. 57Typische Symptome Schädel-Hirn-TraumaErbrechen
    Missempfindungen, Kopfweh,Bewusstlosigkeit,Sehstörungen, Sprachstörungen, Nackenschmerzen, Schwindel, Konzentrationsstörugen
  58. 58Coup Mechanismus und Contre Coup MechanismusCoup: Einschlagsseite, dortige Schädigung der gehirnmasse
    danach: contre coup: schädigung gehirnmasse auf entgegegesetzter seite
  59. 59Was ist ein Ödem?EIne Schwellung aufgrund von Flüssigkeitseinlagerung aus dem Gefäßsystem
  60. 60Hämatom/BlutergussBlutaustritt aus verletzten Blutgefäßen
  61. 61Hirntumore2/3 sind gutartig
    unterschiedliche Formen
  62. 62Meningiom-Entartung von Zellen der Hirnhautschicht
    85% sind gutartig
  63. 63Gliabastrom–Häufigster bösartiger Gehirntumor
    –Feingewebliche Ähnlichkeiten mit den Gliazellen des Gehirns
  64. 64Schlaganfall–plötzlicher Mangel der Nervenzellen an Sauerstoff und anderen Substraten
    ⇒kritische Störungen der Blutversorgung des Gehirns
  65. 65Ischämischer InfarktMinderdurchblutung
    •Z.B. Gefäßverengung
  66. 66•Hämorrhagischer Infarkt:Hirnblutung (führt sekundär auch zur
    Ischämie) z.b. durch geplatzte Arterie
  67. 67Aufbau Auge-Cornea=transparete Hornhaut
    -Pupille
    -Linse (20% der Brechkraft)
    -Fovea (Stelle des schärfsten Sehens)
    -Sehnerv
    -Retina
  68. 68AkkomodationKontraktion d. Ziliarmuskeln an der Vorderseite des Auges
    •Erhöht die Krümmung der Linse
    •Brechkraft wird erhöht
    •Bildebene wird nach vorne verlagert
  69. 69Nahpunkt•Zu nahes Objekt –kann nicht mehr scharf gesehen werden
    ⇒Nahpunkt
    Nahpunkt nimmt mit dem Alter zu (Presbyopie, Altersweitsichtigkeit)
    Augenlinse verhärtet sich, Ziliarmuskel wird schwächer
  70. 70Rezeptoren auf der Retina•Rezeptoren (Photorezeptoren; Stäbchen und Zapfen) enthalten lichtempfindliche chemische Verbindungen -> sog. “Sehpigmente”
    •Reagieren auf Licht und lösen elektrische Signale aus•Über Sehnerv werde Signale zum Gehirn weitergeleitet
  71. 71Stäbchen und ZapfenUnterscheiden sich in Form
    Zuständig für Transduktion (Lichtenergie in elektrische Energie
  72. 72WO sind Stäbchen wo sind Zäpfchen? im auge•Fovea (auch Sehgrube, gelber Fleck): nur Zapfen•Peripherie: Stäbchen und Zapfen, mehr Stäbchen •Blinder Fleck: keine Rezeptoren, Sehnerv tritt aus dem Auge aus=> Wird nicht wahrgenommen, Mechanismus im Gehirn füllt den Ort im Gesichtsfeld auf
  73. 735 grundlegende Typen von Zellen in der Retina 1. vertikale Übertragung 2.horizontale Übertragung1.-> Bipolarzellen
    -> Ganglienzellen
    2.-Horizontalzellen
    -Amakrinzellen
  74. 74KonvergenzViele Neurone senden Signale zu einem Neuron•6 Zapfen/Ganglienzelle
    •Foveale Zapfen: viele haben „private Kanäle“zu Ganglienzellen (es findet keine Konvergenz statt)
  75. 75Stäbchen konvergieren stärker als Zapfen Folgen(1) Stäbchensehen führt zu größerer Lichtempfindlichkeit als Zapfensehen
    (2) Zapfensehen führen zu besserer Detailwahrnehmung als Stäbchensehen
  76. 76Warum führt Stäbchensehen zu größerer Lichtempfindlichkeit als Zapfensehen?-> Stäbchenganglienzelle feuert, Zapfenganglienzelle
    feuert nicht
  77. 77Warum führt Zapfensehen zu besserer Detailwahrnehmung als Stäbchensehen?A) Stäbchen: Kein Hinweis, dass zwei Lichtpunkte dargeboten wurden
    •Zapfen: unklar ob zwei einzelne oder ein großer Lichtreiz B) Stäbchen liefern immer noch keine Informationen•Zapfen signalisieren zwei getrennte Lichtreize
  78. 78Konvergenz; Detailwahrnehmung Zapfensehen•Konvergenz:–bei Stäbchen führen getrennte
    Lichtpunkte zum gleichen Output wie nahe beieinander liegende
    –Reduktion des räumlichen Auflösungsvermögen
  79. 79Was ist für die Detailwahrnehmung im Auge erforderlich? mit Bsp.-> Fokus in der Fovia; Suche nach Gesicht Freund in Menschenmenge •sie wird visuell abgesucht •Gesicht wird auf der Fovea fokussiert
    (nurZapfen,guteSehschärfe)•(Ausnahme: hervorst. Kleidungsstück; „pop-out-Effekt“)
  80. 80Aufgaben Stäbchen und ZapfenStäbchen: Helligkeit: Sehen bei starker Beleuchtung Detailauflösung: Hoch Farbe: Sehen in Farbe
    Zapfen: Helligkeit: Sehen bei schwacher Bel.. Detailauflösung: niedrig Farbe: Schwarz weiß sehen
  81. 81Dunkeladaption, Detailwahrnehmung (Sehschärfe)•Sehschärfe fällt beim Übergang vom Zapfen zum Stäbchensehen stark ab
    •Details müssen größer sein, um gesehen zu werden
    ⇒Lesen ist bei schlechter
    Beleuchtung schwieriger
  82. 82Was ist die Konsequenz der Kreuzung des Sehnervs?Konsequenz: Rechtes Gesichtsfeld
    wird in die linke Hirnhälfte projiziert, das linke in die rechte!
  83. 83Wo befindet sich die retinope Karte?im CGL und striären Kortex
  84. 84•Retinotope Karte im CGL (seitlicher Kniehöcker; im Thalamus):Benachbarte Punkte auf der Retina werden in benachbarten Punkte im
    CGL abgebildet
  85. 85Retinotope Karte im Kortex: Vergrößerungsfaktor•Areal im Kortex, das die zapfenreiche Fovea repräsentiert, ist relativ zur Größe der Fovea vergrößert
    ⇒Vergrößerungsfaktor
  86. 86Vergrößerungsfaktor beim Menschen•Stimulation eines kleinen Areals gerade außerhalb der Fovea aktiviert mehr Neuronen an der Oberfläche des Kortex als die
    Stimulation eines größeren Areals in der Peripherie
  87. 87Welchen Sinn hat der Vergrößerungsfaktor?⇒Zusätzliche Kortexfläche, die den fovealen Zapfen zugeordnet ist, steht für die neuronale Verarbeitung zur Verfügung
    ⇒Sehen mit großer Sehschärfe (Lesen, Identifikation des Gesichtes eines Freundes in einer Menschenmenge)
  88. 88Vergrößerungsfaktor und Sehschärfe: Duncan & Boynton, 2003•Messung der Gehirnaktivität, Größe der fovealenRepräsentation(fMRT)•Messung der Sehschärfe(psychophysisches Verfahren)⇒Interindividuelle Unterschiede im kortikalen Raum für die Fovea⇒Bessere Sehschärfe bei Personen mit mehr kortikalem Raum für Fovea
  89. 89Was ist ein Skotom?•Skotom: Bereich von Blindheit; Schädigung der Sehbahn oder des primären visuellen Kortex (kann auch bei Migräneanfällen auftreten)
    •Begriff „Skotom“: bezeichnet üblicherweise einen kleineren Bereich
  90. 90Welche Art der Unetrsuchung wird bei Skotomen angewandt?Perimetrie
    (lichtpunkte und roter knopf)
  91. 91Umgang des Gehirns mit SkotomenEs findet eine Wahrnehmungsergänzung statt -> Gehirn ersetzt die fehlende Information. Dadurch sind sich viele Patienten ihrer Skotome gar nicht bewusst
  92. 92Blindsehen•Fähigkeit auf visuelle Reize im Skotombereich zu reagieren, obwohl man sich der Reize nicht bewusstist•Hauptsächlich bei Patienten bei denen die Störung im primären visuellen Kortex liegt⇒Bahnen, die am primären visuellen Kortex vorbei direkt in andere Strukturen des Gehirns gehen
  93. 93Routen vom Auge zum GehirnEs wird davon ausgegangen, dass es 10 verschiedene Routen vom Auge zu verschiedenen Bereichen des Gehirns gibt
    Route über dien primären visuellen Kortex scheint notwendig für bewusste Wahrnehmung
  94. 94Wie viele Farben gibt es?•Menschen können etwa 200 Farben unterscheiden
    •Intensität: Durch Veränderung der Intensität werden Farben heller oder dunkler
    Hinzufügen von weiß senkt “Sättigung”
  95. 95Funktionen der Farbwahrnehmung?•Signalfunktion
    •Gruppierung:Kleine Objekte werden zu größeren gruppiert (Blume) •Unterscheidungeinzelner Objekte voneinander
    •Identifizieren (erleichtert die Wahrnehmungsorganisation)
  96. 96Farbkonstanz•Die Farbe von Gegenständen wird als relativ konstant wahrgenommen, selbst unter unterschiedlichen
    Beleuchtungsbedingungen
  97. 97Theorien des Farbensehens•Dreifarbentheorie
    –Farbensehen beruht auf der Tätigkeit drei verschiedener Rezeptorsysteme
    •Gegenfarbentheorie
    –Farbensehen wird durch gegensätzliche Antworten verursacht, die durch blau und gelb, sowie rot und grün hervorgerufen werden
  98. 98—

Informationen

Beschreibung
Karteikarten am Allgemeine Psychologie Vorlesung 1 EInführung i.d. Wahrnehmung, erstellt von Clara Vanessa am 24/02/2016.
Erstellt von
Clara Vanessa
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