Karteikarten
16-30 VWL
Karten in diesem Stapel (15)
- 1Beschreiben Sie den wirtschaftspolitischen Ansatz Schumpeters.Schumpeter fordert die "dynamische Unternehmer" und vertrat die Ansciht, dass die Wirtschaft durch Stärkung der Angebotsseite zu stärken sei, also durch Förderung der Unternehmen, wie z.B. Steuererleichterungen, Investitionshilfen etc.
Schumpeter war damit der Große Gegner Keynes, der sich für die Stärkung der Nachfrageseite durch "deficit spending" aussprach. - 2Grenzen Sie Wirtschaftssubjekte und Wirtschaftsobjekte voneinander ab und geben Sie Beispiele.Wirtschaftssubjekte handeln
(z.B. Haushalte, Staat, Unternehmen)
mit Wirtschaftsobjekten wird gehandelt
(z.B. Geld, Ware, Dienstleistungen) - 3Definieren Sie die Begriffe: -Konsum -Ersparnis -Investition -ProduktionKonsum = Verbrauch
Ersparnis = Verbrauchsverzicht
Investition = Kapitalbindung in Anlagevermögen (z.B. eine Maschine)
Produktion = Kombination der Produktionsfaktoren, um Output zu erzielen - 4Beschreiben Sie die Metapher der "unsichtbaren Hand"."unsichtbare Hand" = Selbstregelungsmechanismus
Jeder handelnde Mensch überwindet im Wirtschaftsleben seinen Egoismus soweit, dass er dem anderen einen Nutzen bieten kann.
Der Staat soll nur die Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Freiheit schaffen.
"Wenn jeder an sich selbst denkt ist an jeden gedacht" - 5Skizzieren Sie die Grundpfeiler des Systems der freien Marktwirtschaft.Freie Marktwirtschaft, Grundpfeiler:
-Privateigentum
-Eigeneininitiative
-Wettbewerb
-individuelle Entscheidungen
-Preisbildung nach Angebot und Nachfrage
-Koordination durch Marktmechanismus
-Staat schafft nur Rahmenbedingungen - 6Versuchen Sie einem Ausländer zu erklären, wie das Wirtschaftssystem in Deutschland funktioniert.Soziale Marktwirtschaft
Soviel Freiheit wie möglich,
soviel Kontrolle und staatliche Eingriffe wie nötig. - 7Was sind Grundaussagen des Kartellrechts?§ 1 Kartelle sind grundsätzlich verboten
§ 2, 3 Ausnahmen:
-Förderung von mittelständischen UN
-gesamtwirtschafltiche Vorteile - 8Skizzieren Sie staatliche Maßnahmen der Sozialpolitik und der Strukturpolitik.Sozialpolitik:
Kündigungsschutz, Verbraucherschutz, Sozialversicherungssysteme, Unterstützung kinderreicher Familien, Förderung der Weiterbildung, ...
Strukturpolitik:
Unterstützung strukturschwacher Gebiete, Maßnahmen zur Strukturerhaltung (Landwirtschaft, Kohle) - 9Definieren Sie die Begriffe: -Bruttonationaleinkommen (BNE) -StaatsquoteBNE: Alle in einem Jahr von den Inländern (im Inland und im Ausland - egal wo) einer Volkswirtschaft erzeugten Güter und Dienstleistungen in Geld bewertet und ausgedrückt.
Staatsquote: Anteil der Staatsausgaben am BIP (manchmal wird auch das BNE verwendet). - 10Definieren Sie die Begriffe: -Konzern -TrustKonzern:
Zusammenschluss von UN unter einheitlicher Leitung
Trust:
Zusammenschluss von UN mit dem Ziel der Marktbeherrschung
(Horizontaltrust = Zusammenschl. von UN der gleichen Prod-Stufe;
Vertikaltrust = Zusammenschl. von UN vor- und nachgelagerter Prod-Stufen) - 11Wann ist ein UN marktbeherrschend?a) UN ist ohne (wesentlichen) Wettbewerber,
oder
b) UN hat eine überragende Marktstellung, z.B. durch Marktanteil, Finanzkraft etc. - 12Beschreiben Sie Arten von Fusionen und nennen Sie Gründe, warum UN fusionieren.Unter HORIZONTALER Fusion versteht man, dass sich zwei UN der gleichen Prod-Stufe zusammenschließen (z.B. 2 Rohstoffbetriebe oder 2 Weiterverarbeiter)
Bei einer VERTIKALEN Fusion schließen sich UN aus einer vor- und nachgelagerten Prod-Stufe zusammen (z.B. der Rohstofflieferer mit dem Verarbeiter der Rohstoffe)
Eine LATERALE (diagonale) Fusion bedeutet, dass sich zwei UN unterschiedlicher Branchen zusammenschließen.
Gründe:
-Abläufe rationalisieren
-UN sanieren
-Kreditwürdigkeit erhöhen
-Marktmacht gewinnen
-Märkte beherrschen - 13Beschreiben Sie die Aufgabe der Monopolkommission.Unabhängige Instanz, die regelmäßig die Entwicklung der Unternehmenskonzentration in Deutschland begutachten soll.
Sie soll die Anwendung von Vorschriften der Kartellgesetze kritisch würdigen und Vorschläge erarbeiten, das Gesetz weiter zu entwickeln.
§44 GWB (Kartellgesetz) - 14Skizzieren Sie die staatlichen Maßnahmen der Sozialpolitik und der StrukturpolitikSozialpolitik:
Schutzvorschriften für bestimmte Gruppen (Verbraucher, Mieter); Vorschriften zur sozialen Absicherung von Erwerbstätigen und deren Familien; ...
Strukturpolitik:
Maßnahmen zur Strukturerhaltung von Landwirtschaft oder Maßnahmen zur Stützung strukturschwacher Gebiete - 15Unterscheiden Sie komplementäre und substitutive Güter.komplementäre Güter: ergänzen sich
(CD-Player und CD)
substitutive Güter: ersetzen sich
(Butter und Margarine)
Informationen
- Beschreibung
- Bachelor Volkswirtschaftslehre Karteikarten am 16-30 VWL, erstellt von Un Bekannt am 25/07/2016.
- Erstellt von
- Un Bekannt · Jul 2016
- Aktualisiert
- 1 Sep 2016
- Aufrufe
- 5
- Bewertung