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Karteikarten

91-108 VWL

Un Bekannt Volkswirtschaftslehre Bachelor Deutsch 18 Karten

Karten in diesem Stapel (18)

  1. 1Was ist der Unterschied zwischen Verordnungen und Richtlinien? Wo liegen die Gemeinsamkeiten?Verordnungen:
    sind europäische Gesetze; sie sind unmittelbar im Gebiet der EU gültig
    Richtlinien:
    müssen erst in die jeweiligen nationalen Gesetze eingearbeitet werden sind also nicht unmittelbar gültig, sondern erst durch Änderungen der nationalen Gesetze.
    Beides sind europäische Regelungsinstrumente, die vom Ministerrat verabschiedet werden. Verordnungen und Richtlinien werden beide von der Kommission vorgeschlagen, die das alleinige Initiativrecht hat.
  2. 2Nennen und erläutern Sie die vier Freiheiten, die im Rahmen der Europäischen Union verwirklicht werden sollen.-Freiheit des Personenverkehrs
    - Freiheit des Warenverkehrs
    - Freiheit des Dienstleistungsverkehrs
    - Freiheit des Kapitalsverkehrs
  3. 3Beschreiben Sie die Funktion und Aufgabe der Europäischen Kommission, des Ministerrates und des Europäischen Gerichtshofes!Kommission:
    "Management der EU". Die Kommission ist vor allem Exekutivorgan, nimmt aber auch Kontrollaufgaben wahr ("Hüterin der Verträge") und macht Vorschläge für die Weiterentwicklung der Gemeinschaft. Sie hat das alleinige Initiativrecht für Verordnungen und Richtlinien.
    Ministerrat:
    Der Ministerrat ist das gesetzgebende Organ. Er beschließt Verordnungen (= europäische Gesetze) oder Richtlinien. die in das jeweilige nationale Recht eingearbeitet werden müssen.
    Europäischer Gerichtshof:
    Der EuGH entscheidet über Auslegung und Anwendung des europäischen Rechts.
  4. 4Nennen Sie einige europäische Organe und beschreiben Sie ihre Funktionen!-Ministerrat = Legislative, gesetzgebendes Organ
    -Kommission = Exekutive, ausführendes Organ
    -EuGH = Jurisdiktion, rechtsprechendes Organ
    -Europäisches Parlament = "Diskussionsforum" (mit einigen Einwirkungsrechten bei bestimmten Themen, aber kein Gesetzgebungsorgan)
  5. 5Was ist die WTO?WTO ist die Abkürzung für WORLD TRADE ORGANISATION.
    Ziel der WTO ist der Abbau von Handelshemmnissen. Die WTO hat rund 150 Mitglieder. Alle 2 Jahre tritt das höchste Organ der WTO, der Ministerrat, zusammen. Dieser Ministerrat besteht aus den Wirtschafts- und Handelsministern der Mitgliedsstaaten. Im Ministerrat diskutiert man Fragen des internationalen Handelns (zurzeit sehr stark Fragen der Globalisierung) und versucht, sich auf Abkommen zu einigen.
  6. 6Was ist die OECD?OECD ist die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
    Sie ist die Spitzenorganisation der westlichen Industrieländer. Mittlerweile gehören aber auch Staaten aus Asien und Osteuropa dazu.
    Ihre Aufgaben beziehen sich darauf, die Wirtschaftsentwicklung und den Lebensstandard in ihren Mitgliedsstaaten und den Entwicklungsländern zu fördern.
  7. 7Was ist der IWF?IWF ist der Internationale Währungsfond.
    Der IWF ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Zu seinen Aufgaben gehören die Förderung der internationalen Zusammenarbeit in der Währungspolitik, Stabilisierung von Wechselkursen und Kreditvergabe.
    Wenn ein Mitglied in Zahlungsschwierigkeiten kommt, dann kann es beim IWF Hilfe bekommen, die an bestimmte Bedingungen geknüpft wird, wie z. B. Kürzung der Staatsausgaben, niedrige Inflation etc.
  8. 8Was ist GATT?GATT = General Agreement on Tariffs an Trade
    Das GATT ist ein internationales Abkommen (GATT-Kodex= über Zölle und Handelstarife, dem über 130 Staaten angehören.
    Die Grundaufgabe ist es, einen fairen und offenen Welthandel herzustellen und zu sichern und Handelshemmnisse abzubauen. Seit 1995 ist das GATT in der WTO /World Trade Organisation) integriert. Der Sitz ist in Genf.
    Die WTO kümmert sich nicht nur um den fairen Handel von Waren (GATT), sondern auch von Dienstleistungen (GATS = General Agreement on Trade in Service) und um den Schutz geistigen Eigentums (TRIPS = Agreement on Trade-Related Aspects of Intellectual Property Rights)
  9. 9Was ist die "ceteris paribus"-Prämisse?Ceteris paribus (c.P.) = "alles Übrige bleibt gleich"
    Man verändert nur eine Variable - bei Konstanz aller übrigen Größen - und untersucht so die Auswirkungen, die durch Veränderung nur dieser Variablen ausgelöst werden.
  10. 10Welche Beziehungen zwischen Zielen kennen Sie?Sie können sich ergänzen, stören oder unabhängig zueinander stehen.
    Komplementarität
    =Ziele ergänzen sich
    Bsp: (Ziel) Kostensenkung Personalkosten => (Ziel) Gewinnsteigerung
    Konkurrenz
    =Ziele behindern sich
    Bsp: (Ziel) Löhne erhöhen <-> (Ziel) Kosten senken
    Indifferenz/Neutralität
    =Erfüllung eines Ziels hat keinen Einfluss auf ein anderes Ziel
  11. 11Was versteht man unter einem betriebswirtschaftlichen Modell?Modell = vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit
    - statisches Modell: Zeitpunktbetrachtung
    - dynamisches Modell: Zeitraumbetrachtung
  12. 12Erläutern Sie die Begriffe: - internationale Standortwahl - nationale Standortwahl - interlokale Standortwahl - lokale Standortwahl - innerbetriebliche Standortwahlinternationale Standortwahl:
    länderübergreifende Wirtschaftsräume (EU, Asien)
    nationale Standortwahl:
    das Land innerhalb dieses Wirtschaftsraumes
    interlokale (regionale) Standortwahl:
    Region innerhalb eines Landes (Küstenregion, Ruhrgebiet)
    lokale Standortwahl:
    konkrete Stadt innerhalb der Region
    innerbetriebliche Standortwahl:
    Wo werden innerhalb des Betriebes bestimmte Leistungen (Prod., F. u. E.) erbracht?
  13. 13Erläutern Sie den Begriff Konsumentenrente und formulieren Sie ein Beispiel.Die Konsumentenrente stellt die Differenz zwischen dem Preis, den ein Käufer bezahlen würde und dem tatsächlichen Gleichgewichtspreis dar.
    Beispiel:
    Bei einer Online-Auktion stößt ein Besucher auf ein Objekt, für das er 500 Euro zu zahlen bereit wäre. Er ersteigert es jedoch schon für 350 Euro - die Rente für ihn als Konsument beträgt somit 150 Euro.
  14. 14Was versteht man unter personeller Einkommensverteilung?Die personelle Einkommensverteilung betrachtet die Verteilung der Einkommen auf die Haushalte, unabhängig davon, woher das Einkommen stammt.
    So können Haushalte Einkommen aus Lohn sowie aus Kapital erzielen.
  15. 15Was versteht man unter funktionaler Einkommensverteilung?Unter funktionaler Einkommensverteilung versteht man die Verteilung des Einkommens auf die Produktionsfaktoren
    - Arbeitnehmereinkommen
    - Unternehmereinkommen
    - Vermögenseinkommen
  16. 16Erläutern Sie den Begriff der Finanzierung aus betrieblicher Sicht und nennen Sie zwei Formen der Außenfinanzierung.> Finanzierung bedeutet die Beschaffung von finanziellen Mitteln, die sodann im Unternehmen eingesetzt (investiert) werden. Finanzierung führt in der Regel zu einer Zunahme der Passiva, der Kapitalseite einer Bilanz.
    Formen der Außenfinanzierung sind z. B.:
    - die klassische Kreditfinanzierung
    - die Einlagen- bzw. Beteiligungsfinanzierung
  17. 17Erläutern Sie den Begriff der Investition aus betrieblicher Sicht und nennen Sie Anlässe für Investitionen.Investition bedeutet die Verwendung der durch die Finanzierung beschafften Geldmittel auf der Aktivseite der Bilanz.
    Anlässe für eine Investition können z. B. sein:
    - Erweiterung der Kapazitäten i.S.v. Erweiterunginvestitionen
    - Rationalisierung im Leistungserstellungsprozess i.S.v. Rationalisierungsinvestition
    - der technische Fortschritt, der zuir Qualifizierung der Mitarbeiter zwingt.
  18. 18Erläutern Sie, wie sich eine Erhöhung der Abschreibungssätze (der AfA-Sätze) durch den Staat auf die Investitionstätigkeit der Unternehmen auswirkt.Eine Erhöhung der Abschreibungssätze der (AfA-Sätze) wirkt sich stimulierend auf die private Investitionstätigkeit der Unternehmen aus.
    Durch eine Steuerersparnis stehen in der Regel mehr finanzielle Mittel für Investitionen zur Verfügung.

Informationen

Beschreibung
Bachelor Volkswirtschaftslehre Karteikarten am 91-108 VWL, erstellt von Un Bekannt am 25/07/2016.
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Un Bekannt
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