Karteikarten
Betriebsführung - Teil 2 - Prüfungsvorbereitung
Karten in diesem Stapel (25)
- 1Vorbereitung Mitarbeitergespräch- Zeitpunkt rechtzeitig festlegen (zeitnah zum Ereignis)
- passende Räumlichkeit wählen
- Gespräch ungestört unter vier Augen
- konfrontative Sitzposition vermeiden
- Gespräch vorbereiten, Sachlage erfassen, seit wann Gründe zur Beanstandung - 2Ablauf Mitarbeitergespräch- freundliche Begrüßung
- Sachlichkeit beachten
- konstruktives Gespräch anstreben
- Klartext reden (Verfehlung ansprechen, konkret äußern, Einzelheiten statt Vorwürfe)
- Ich-Botschaften verwenden
- Folgen des Fehlverhaltens verdeutlichen
- gemeinsames Erarbeiten einer Lösung
- Hilfestellung anbieten
- Dokumentation Ergebnis
Freundlicher Gesprächsabschluss - 3Unternehmer arbeiten IM Betrieb statt AM Betrieb. Was versteht man darunter?- Unternehmer hat Betrieb aufgebaut => arbeitet selbst mit
- Bei Entwicklung miss Unternehmer zuerst selbst arbeiten, später aber führen statt arbeiten
- sollte Abläufe optimieren
- die richtigen Dinge zur richtigen Zeit
- strategische Entscheidungen treffen
- Blick von außen um Betriebsblindheit zu vermeiden. - 4Feststellung KundenzufriedenheitIndikatoren:
- Reklamationsquote
- Kundenfluktuation
- Wiederverkaufshäufigkeit
durch:
- Imageumfragen
- Kundenmeeting
- Feedbackfragebögen
Form:
- freie Befragung
- Befragungsbögen
unaufgeforderte Rückmeldung durch Kunden oder Beschwerden mit aufnehmen.
Bewertung in Online-Portalen oder Social-Media beachten - 5Wichtigkeit Mitarbeitermotivation- Mitarbeiter = wertvollstes Gut
- Unternehmen nur so gut wie die Mitarbeiter
- motivierte Mitarbeiter sorgen für:
-- Qualitätsstandards
-- hohe Produktivität
-- gutes Image
-- Wirtschaftlichkeit
-- positives Betriebsklima
-- geringe Fluktuation
-- geringe Reklamationsquote
-- hohe Kundenzufriedenheit
-- Loyalität zum Unternehmen
-- bringen sich auch über das geforderte Maß mit in das Unternehmen ein. - 6Minimierung von Verlusten bei Engpässen (bezogen auf Personal)- zeitunkritische Aufträge in Absprache mit Kunden verschieben
- Kooperationen nutzen
- Outsourcing
- Personal auf Zeit
- Akquisebemühungen rechtzeitig verstärken
- Fixkosten gering halten
- Finanzielle Reserve schaffen
- Weiterbildungsmaßnahmen auf auftragsschwache Zeiten planen - 7Minimierung von Verlusten bei Engpässen (bezogen auf Material)- rechtzeitig Bedarf ermitteln
-just-in-time Material liefern lassen => schnelle Anpassung bei Mengen möglich
- lagerndes Material vermeiden, wenn vorhanden dann veräußern => Rückgabe an Händler wenn möglich
- Logistik straffen - 8Minimierung von Verlusten bei Engpässen (bezogen auf Werkzeuge/Maschinen)- rechtzeitige Wartung / Reparatur
- Zusatzgeräte rechtzeitig beschaffen
- bei Neuanschaffungen immer Kosten/Nutzen Abwägung
- Kooperationen erwägen - 9Faktoren zur Preisgestaltung- interne Kostenstruktur
- Vermögen der Zielgruppe
- Qualitätsniveau
- nur Produkt oder auch Zusatzleistungen
- Angebot und Preise der Konkurrenz
- Angebot und Nachfrage auf dem Markt
- Beschaffungskosten
- Wirtschaftslage
- staatliche Regelungen
- emotionale Kaufaspekte - 10Gründe für betriebliche Personalentwicklung- Mitarbeiter kennt Betrieb
- Betrieb kennt Mitarbeiter
- Personalbeschaffungkosten entfallen
- Mitarbeiter kennt Kunden + deren Ansprüche
- passgenaue Ausbildung auf den Betrieb
- Aufstiegsmöglichkeiten
- Loyalität durch Perspektive
- Förderung kreativer und innovativer Fähigkeiten des MA mit Hinblick auf Unternehmenserfolg - 11Bedeutung Corporate Identity- bedeutet Unternehmensidentität
- beschreibt Erscheinungsbild innen und außen
- umfasst:
-- Corporate Design (Erscheinungsbild)
-- Corporate Communication (Kommunikationsstruktur)
-- Corporate Behaviour (Verhalten)
- soll Abbild der angestrebten Identität entstehen lassen (bei Kunden, Lieferanten ... )
- Handlungsvorlage für Mitarbeiter
- Gemeinschaftsgefühl steigert Motivation
- Prozesse und Strukturen sollen transparent und begreifbar sein
- Mitarbeiter kennen die Erwartungen an sie
- Unternehmen wirkt verlässlich und stabil - 12Grund für Corporate IdentityEs wird ein eindeutiges , dauerhaftes und widerspruchsfreies Bild erzeugt.
Dies ist die Grundlage für Glaubwürdigkeit, Sicherheit und Vertrauen. - 13Erzeugung positiver Kundenzufriedenheit- Erkennen und Verarbeitung des Kundenwunsches
- kundenorientierte Kommunikation
- Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit
- Pünktlichkeit und Sauberkeit
- Eindruck und Erscheinungsbild der Mitarbeiter
- Kompetenz und Empathie bei Beratung
-- Kundennähe
=> qualitativ einwandfreie Leistung!! - 14Warum ist ein moderner Internetauftritt nötig?- Visitenkarte des Unternehmens
- stellt Professionalität zur Schau
- Knüpfung erster Kundenkontakte
- Umschlagplatz für Produkte und Dienstleistungen
=> ungepflegte Homepage schreckt ab - 15Notwendige Veränderungen bei veralteter Homepage?- klare Struktur
- bedienerfreundliche Gestaltung
- ansprechendes Design
- Daten und Fakten die für Kunden bedeutsam sind
- Kommunikationsmöglichkeiten
- Reputationsmöglichkeit
- Erzeugung Authentizität und Vertrauen
- Kontaktlinks, Social-Media-Einbindung - 16Mögliche Folgekosten aktueller Homepage?- durch Design und Programmierung
- Inhaltspflege
- erhöhter Kundenkontakt = mehr Geld => zahlt sich aber meistens aus! - 17Zeitfresser- Ablenkung durch Smartphone, Mail, Internet, Social Media
- Helfersyndrom (Nicht-Nein-Sagen)
- Perfektionismus (mangelnde Entscheidungsfähigkeit)
- keine klare Zielsetzung
- persönliche Desorganisation (Chaos)
- überflüssige Besprechungen / Diskussionen
- indirekte Informations- / Kommunikationswege - 18Beurteilung Werbemaßnahmen- Tag der offenen Tür:
- Anzeige regionale Tageszeitung:
- Webauftritt:
- Postwurfsendung:
- Branchenbuch:
- Anzeigenblätter:
- Kundenmailings:
Social Media: - 19Selbstmanagement => Arbeitsalltag sinnvoll und effektiv gestalten- kommenden Tag vorbereiten und durchdenken
- Sägezahneffekt vermeiden
- klare Ziele setzen und verfolgen
- Ablenkung einschränken
- funktionierende Terminplanung
- Störfaktoren erkennen + eliminieren
- Priorisierung (Wichtigkeit + Dringlichkeit) - 20Lohnt sich Inanspruchnahme Skonto?- definitiv!!
- Rechnungsbetrag wird erheblich gesenkt
- muss früher gezahlt werden
- auch ohne liquide Mittel lohnt sich Inanspruchnahme bei Inanspruchnahme Kontokorrentkredit - 21Berechnungsbeispiel Skonto Bsp: 50000€, 3% Skonto (10Tage) , 12%p.a. KKK 30Tage50000 -1500 (Skonto) + 318,90 (Zinsen)
= 48818,9 (Kosten)
1181,10 (Vorteil)
Bei Direktzahlung 50000€ - 22Definition KooperationZusammenschluss rechtlich eigenständiger Unternehmen zur Erreichung eines gemeinsamen Zieles (oft auf Zeit)
- 23Ziele / Vorteile einer Kooperation?- Es können größere Auftragsvolumen abgearbeitet werden
- Vorteile bei der Beschaffung (z.B. preislich bei Einkaufsgenossenschaften)
- Spezialmaschinen und -werkzeuge (z.B. Messmittel) können gemeinsam angeschafft und eingesetzt werden
- Leistung aus einer Hand bei Kooperation mit anderen oder ähnlichen Gewerken
- Ausbildung im Verbund
- Gegenseitiger Ausgleich von Beschäftigungsschwankungen
- Defizite in Angebot und Kompetenzen können ausgeglichen werden - 24Nachteile einer Kooperation- Gesamtschuldnerische Haftung
- Ausnutzung von Erfolg oder Misserfolg um eigenes Ansehen zu steigern (Erfolg einheimsen)
- Offenlegung von internen Betriebsabläufen (Tricks und Kniffe) - 25Bewerberauswahl- Bewerbung
-- Prüfen der Bewerbung
--- fachlich
---- Sauberkeit
---- Vollständigkeit
---- Ordentlichkeit
---- gutes Erscheinungsbild
--- inhaltlich
---- Ausdruck
---- Rechtschreibung
---- Grammatik
--- fachlich
---- Schulabschluss / Ausbildung
---- Interessen / Hobbies
---- Fortbildungen / Kenntnisse
- Vorstellungsgespräch
-- Sympathie
-- Pünktlichkeit
-- Auftreten / Aussehen
-- Ausdrucksweise / -fähigkeit
Informationen
- Beschreibung
- Betriebsführung / Auftragsabwicklung Karteikarten am Betriebsführung - Teil 2 - Prüfungsvorbereitung, erstellt von Ben Vandenesch am 15/09/2016.
- Erstellt von
- Ben Vandenesch
- Aufrufe
- 23
- Bewertung