GoConqr hat ein neues Design! Sag uns, wie es dir gefällt.

Karteikarten

Berechenbarkeit und Komplexität

Luca Rolshoven Informatik Bachelor Deutsch 21 Karten

Berechenbarkeit und Komplexität

Karten in diesem Stapel (21)

  1. 1AlgorithmusEndliche Beschreibung eines mechanischen Verfahrens zur Lösung eines Problems
  2. 2David HilbertGlaubte, dass sich die ganze Mathematik in einem formalen System axiomatisieren lässt und die Frage nach der mathematischen Wahrheit einer Aussage algorithmisch entschieden werden kann.
  3. 3Was zeigten Kurt Gödels Unvollständigkeitssätze?Dass das von David Hilbert vorgeschlagene Programm nicht realisiert werden kann.
  4. 4Gültigkeit in der PrädikatenlogikChurch und Turing haben gezeigt, dass die Frage nach der Gültigkeit in der Prädikatenlogik erster Stufe nicht algorithmisch entschieden werden kann.
  5. 5Definition TuringmaschineDefinition Turingmaschine
  6. 6Was bedeutet das Folgende? δ(z, a) = (z’, b, x)Wenn sich die Maschine in Zustand z befindet und das Zeichen a liest, geht sie im nächsten Schritt in Zustand z' über und überschreibt das Zeichen a mit b, wobei a und b Elemente des Arbeitsalphabets Г sind. Danach bewegt sich der Schreib-Lese-Kopf nach links, rechts oder gar nicht (x = L, R, N)
  7. 7Zustandsübergangsdiagramm für δ(z, a) = (z’, b, x)Zustandsübergangsdiagramm für δ(z, a) = (z’, b, x)
  8. 8Wann ist eine Funktion f Turing-berechenbar?Falls für alle Funktionswerte f(x_1), ..., f(x_n) ein akzeptierter Zustand angenommen wird.
  9. 9Beispiel: binäre Nachfolgefunktion f(x) = x + 1 (Turing-Maschine)□ bezeichnet das LeerzeichenBeispiel: binäre Nachfolgefunktion f(x) = x + 1 (Turing-Maschine)
  10. 10Universelle Turingmaschine (UTM)Spezielle Turingmaschine, die jede andere Turingmaschine T ausführen kann.
    (Turingmaschinen-Interpreter)
    Eingabe einer UTM:
    Programm δ(T) von T sowie Eingabe w für T. Die UTM führt dann das Programm δ(T) mit der entsprechenden Eingabe aus.
  11. 11Formal-mathematische Berechenbarkeitsmodelle- Turing-Maschinen
    - Ungetypter Lambdakalkül (Church)
    - Partiell-rekursive Funktionen (Kleene)
    - Gleichheitskalküle (Gödel-Herbrand)
  12. 12Gemeinsamkeit der Berechenbarkeitsmodelle (Theorem)Die vier erwähnten Modelle sind äquivalent, beschreiben also dieselbe Klasse von Funktionen.
  13. 13These von ChurchDer intuitive Algorithmusbegriff wird durch jedes der vier erwähnten formal-mathematischen Berechenbarkeitsmodelle adäquat formalisiert.
    ("Die vier Modelle sind korrekt")
  14. 14Entscheidbarkeit eines ProblemsEin Problem heisst entscheidbar, wenn alle Elemente der Sprache L als Input der Turingmaschine gewählt werden können, so dass die Maschine am Ende in einen akzeptierenden Zustand gerät.
  15. 15Semi-Entscheidbarkeit eines ProblemsEin Problem heisst semi-entscheidbar, wenn zwar für einige Elemente der Sprache L ein akzeptierender Zustand erreicht wird, die Turinmaschine aber für andere Elemente unendlich weiter läuft, so dass wir nicht wissen, ob der Endzustand ein akzeptierender oder nicht-akzeptierender wäre.
  16. 16Das Halteproblem HStoppt ein beliebiges Programm x angesetzt auf eine Eingabe y nach endlich vielen Schritten?
  17. 17Das spezielle Halteproblem H0Stoppt ein beliebiges Programm x angesetzt auf sich selbst nach endlich vielen Schritten?
  18. 18Sind das Halteproblem und das spezielle Halteproblem entscheidbar?Nein, aber sie sind beide semi-entscheidbar.
  19. 19Der Satz von RiceDas Problem, ob eine von einem gegebenen Programm x berechnete Funktion eine gewisse, nicht-triviale Eigenschaft hat, ist unentscheidbar.
    (nicht-trivial bedeutet hier, dass die Eigenschaft auf mindestens eine, nicht aber auf alle berechenbaren Funktionen zutrifft)
  20. 20Beispiele zum Satz von RiceEs ist nicht entscheidbar, ob ein Programm x ...
    ... die konstante Nullfunktion berechnet
    ... eine überall definierte (totale) Funktion berechnet
    ... eine fest vorgegebene Funktion f berechnet (Spezifikationsproblem)
  21. 211. Unvollständigkeitssatz von GödelEs bezeichne (N, +, *) die Struktur der natürlichen Zahlen mit Addition und Multiplikation. Th(N, +, *) sei die Menge aller (erststufigen) Sätze, welche in (N, +, *) wahr sind. Dann gillt:
    Th(N, +, *) ist nicht semi-entscheidbar.

Informationen

Beschreibung
Berechenbarkeit und Komplexität
Erstellt von
Luca Rolshoven
Aufrufe
39
Bewertung

Feedback

Worum geht es?

Wie gefällt dir das neue Design?

Dein Eindruck