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Karteikarten

B 3.10 Georg Hansen: Integration oder Segregation - eine falsche Alternative

Yvonne Heitland Bildungswissenschaften Modul 1B Studium Deutsch 9 Karten

Karten in diesem Stapel (9)

  1. 1Fünf Weisen der Lösung von Konflikten nach Ina-Maria Greverus1. Gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Kultur eine Enklave (Ghetto) bilden, in der das alte Kulturverhalten beibehalten werden kann;
    2. Vollkommene Anpassung an die fremde Kultur (Übernahme der Verhaltensmuster);
    3. Mit den Mitgliedern der fremden Kultur in Kommunikation und Interaktionen treten, um kulturelle Erfahrungen und Verhaltensweisen auszutauschen;
    4. Er versucht für die Erreichung seiner Ziele die notwendigen Verhaltensmuster zu übernehmen (z.B. Arbeit), ohne in anderen Bereicher (Freizeit, religiöses Verhalten) seine Verhaltensformen zu ändern;
    5. Er versucht seine Kulturverhaltensmuster gegenüber den Einheimischen durchzusetzen
  2. 21. Gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Kultur eine Enklave (Ghetto) bilden, in der das alte Kulturverhalten beibehalten werden kann...ist nur möglich, wenn die Zuwanderer über die Machtmittel verfügen dieses Enklave zu gestalten und bei zu behalten;
    empirischer Befund von Winston Parva;
    Segregation liegt im Interesse der mächtigeren Etablierten
  3. 32. Vollkommene Anpassung an die fremde Kultur (Übernahme der Verhaltensmuster)Diese Assimilation setzt voraus, dass die Einheimischen ihre Machtmittel nicht einsetzen, um den Anpassungsprozess zu verhindern
  4. 43. Mit den Mitgliedern der fremden Kultur in Kommunikation und Interaktionen treten, um kulturelle Erfahrungen und Verhaltensweisen auszutauschenVoraussetzung dafür ist gleichberechtigte Akzeptanz der Kulturen;
    die Machtmittel der Interaktionspartner müssen gleichwertig sein
  5. 54. Er versucht für die Erreichung seiner Ziele die notwendigen Verhaltensmuster zu übernehmen (z.B. Arbeit), ohne in anderen Bereicher (Freizeit, religiöses Verhalten) seine Verhaltensformen zu ändern= partielle Assimilation;
    ...ist der verbreitetste Weg bei den ersten Generationen von Zuwanderern und typisch für Arbeitsmigranten
  6. 65. Er versucht seine Kulturverhaltensmuster gegenüber den Einheimischen durchzusetzenTypisch für das Verhältnis der Kolonisatoren;
    "Nur in einer derartigen Situation des Machtübergewichts können Zuwanderer ihre Verhaltensmuster, ... zur verbindlichen Regel für Einheimische machen."
  7. 7Fazit"Integration kann ohne Segregation nicht gedacht werden. Integration und Segregation sind keine Alternativen ... sondern zwei Seiten einer Medaille."
  8. 8"Integration......ist die Erwartung der relativ Mächtigeen, die sie an die relativ Ohnmächtigeren richten. Integration ist das Bemühen der Außenseiter, zu den Etablierten zu gehören."
  9. 9"Segregation......ist die Vorgabe der relativ Mächtigeren für die relativ Ohnmächtigeren. Segregation ist die Antwort der Außenseiter, die von den Etablierten daran gehindert werden, dazuzugehören."

Informationen

Beschreibung
Studium Bildungswissenschaften Modul 1B (Studienbrief 3: Integration und Segregation) Karteikarten am B 3.10 Georg Hansen: Integration oder Segregation - eine falsche Alternative, erstellt von Yvonne Heitland am 29/06/2017.
Erstellt von
Yvonne Heitland
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