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Karteikarten

Sozialpsychologie I

Caroline Gerhard Deutsch 57 Karten

Karten in diesem Stapel (57)

  1. 1MakroebenePolitikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Soziologie
  2. 2Mikroebenez. B. Allgemeine Psychologie, Neurowissenschaft,
    Sozialpsychologie: intrapersonale Prozesse
  3. 3MesoebeneSozialpsychologie, (Mikro-)Soziologie, Kommunikationswissenschaft,
    Ethnologie
  4. 4Gütekriterien zur Beurteilung wissenschaftlicher Theorieninnere Widerspruchsfreiheit, äußere Widerspruchsfreiheit, Präzision und Allgemeinheit der Prognosen, Falsifizierbarkeit der Hypothesen
  5. 5interne ValiditätSicherheit, mit der man aus den Ergebnissen des Experiments auf Ursache-Wirkungs-Beziehungen schießen kann.
  6. 6externe ValiditätGeneralisierbarkeit
    Wichtiges Kriterium: Replizierbarkeit
  7. 7Soziale KognitionProzess Erwerb, Organisation, Anwendung von Wissen über sich selbst & soziale Welt, beinhaltet:
    - mentale Repräsentationen erstellen + im Gedächtnis speichern
    - diese flexibel anwenden, um Urteile zu bilden + Entscheidungen zu treffen
  8. 8SkriptRepräsentation von Ereignissen, die Informationen über zeitliche Abfolgen beinhaltet
  9. 9Assoziatives NetzwerkKomplexe kognitive Struktur, Vielzahl von Konzepten durch assoziative Verbindungen miteinander in Beziehung, durch Ausbreitung Aufmerksamkeit bei Aktivierung eines Konzepts benachbarte Konzepte ebenfalls aktiviert
  10. 10Salienz des StimulusJe sozial bedeutsamer, desto salienter.
    Je seltener, desto salienter.
  11. 11EnkodierungÜberführen des Stimulus in eine kognitive Repräsentation.
  12. 12Top-DownKonzeptgesteuerte Informationsverarbeitung
    überwiegend durch Vorwissen/Erwartungen des Wahrnehmenden geleitet
  13. 13Bottom-Updatengesteuerte Informationsverarbeitung
    überwiegend durch Merkmale des Stimulus oder der Situation determiniert
  14. 14systematische Informationsverarbeitungsehr viele Informationen gesammelt, geprüft und abgewogen
  15. 15heuristische Informationsverarbeitungnur wenige Informationen einbezogen, ermöglicht schnelle Entscheidungen
    Beispiel: Verfügbarkeitsheuristik, Stereotype
  16. 16AuslassungsverzerrungHandlung vermeiden, da potentieller Schaden obwohl diese größeren Schaden abwendet
  17. 17VerzerrungAbweichung im Entscheidungsverhalten von optimaler Nutzungsmaximierung
  18. 18RepräsentativitätsheuristikMerkmale eines zu klassifizierenden Gegenstandes betrachtet + abgeschätzt welcher Bereich typisch
  19. 19Anker- & AnpassungsheuristikSchätzung von Quantitäten anhand Orientierung
    relativ willkürlich festgelegtem Wert, von dem
    adjustiert wird
  20. 20Enge NormenRational nur Verhalten das = mathematischen Denken ABER Entscheidungen meist Einzelfälle und immer in gewissen Kontext
  21. 21FlowFreudiges reflexionsfreies Aufgehen in glatt laufender Tätigkeit, die trotz hoher
    Beanspruchung ständig unter Kontrolle ist.
  22. 22Attributionsubjektive Schlussfolgerungen des Beobachters bzgl. der Ursachen des beobachteten Verhaltens (oder Ereignisses)
  23. 23selbstbezogene Attributionbezieht sich auf eigenes Verhalten
  24. 24KonsensusinformationenWie reagieren andere Personen auf den Stimulus?
  25. 25DistinktheitsinformationenWie verhält sich diese Person in anderen Situationen?
  26. 26KonsistenzinformationenWie verhält sich diese Person zu anderen Zeitpunkten?
  27. 27Personattributionwenn geringer Konsensus, geringe Distinktheit, hohe Konsistenz
  28. 28Stimulusattributionwenn hoher Konsensus, hohe Distinktheit, hohe Konsistenz
  29. 29Umständeattributionwenn niedriger Konsensus, hohe Distinktheit, niedrige Konsistenz
  30. 30Periphere Persönlichkeitsmerkmalegeringen Einfluss auf die Eindrucksbildung
  31. 31Zentrale PersönlichkeitsmerkmaleCharakteristika einer Zielperson, die überproportional großen Einfluss auf resultierenden Gesamteindruck eines Beobachters ausüben
  32. 32Konnektionismusmenschliches Denken durch Netzwerke nachbilden, Netzwerke bestehen aus zahlreichen simplen, eng miteinander verbundenen Einheiten. Durch Aktivierung/Hemmung einzelner Schaltpunkte & Weiterleitung Aktivierung zu verbundenen Einheiten, entstehen Aktivierungsmuster
  33. 33Simulationsstudienbestehendes Versuchsdesign in Form konnektionistisches Netzwerk Übertragen, Computersimulation erzeugt Daten, diese mit Befunden vergleichen
  34. 34Interpersonale Attraktionpos. Gefühle gegenüber anderer Person, Bedürfnis Gegenwart des anderen zu suchen
    → psych. Grundlage für enge Beziehung
  35. 35EinsamkeitEinsamkeit emotionale und kognitive Reaktion auf Diskrepanz zwischen der tatsächlichen Anzahl sozialer Beziehungen + Qualität
    <-> gewünschten Anzahl + Qualität
  36. 36Komponenten wodurch verschiedene Arten von Liebe erklärt werden3 Komponenten wodurch verschiedene Arten von Liebe erklärt:
    - Intimität: Zuneigung, Wohlwollen, Verbundenheit gegenüber Partner
    → warme Komponente
    - Leidenschaft: Motor für Romantik, physische Anziehung, sexuelle Handlung
    → heiße Komponente
    - Bindung: kognitive Entscheidung zu lieben und sich zu binden
    → kalte Komponente
  37. 37MissattributionErregungstransfer durch 1. Stimulus Erregung auf 2. Stimulus transferiert 2. Stimulus wird fälschlicherweise als Ursache wahrgenommen
  38. 38Commitmentinnere Festlegung auf eine Beziehung
  39. 39Selbst und SelbstwertgefühlGesamtheit des Wissens, über das eine Person bzgl. ihrer selbst und ihres Platzes in der sozialen Welt verfügt.
    Selbstwertgefühl ist die Bewertung des Selbst auf der Dimension negativ - positiv
  40. 40Soziale Identitätbezieht sich auf eine Selbstdefinition als austauschbares Gruppenmitglied
  41. 41Personale Identitätbezeichnet eine Selbstdefinition als einzigartiges und unverwechselbares Individuum,
  42. 42Objektive SelbstaufmerksamkeitZustand, in dem die eigene Person das Objekt der eigenen Aufmerksamkeit ist.
  43. 43SelbstregulationProzess der Kontrolle und Lenkung des eigenen Verhaltens, welcher der Erreichung angestrebter Ziele dient.
  44. 44Selbsterschöpfungvorübergehende Verringerung der Regulationsfähigkeit des Selbst
  45. 45Selbstbehinderung als Strategie des Selbstwertschutzesbei Antizipation eines selbstwertbedrohlichen Misserfolgs selbst externale Gründe schaffen, auf die sich der Misserfolg bei seinem Eintreten zuschreiben lässt.
  46. 46Mere-Exposure-Effektmehrfache Darbietung mit dem Einstellungsobjekt kann zu einer positiveren Einstellung führen
  47. 47Prosoziales VerhaltenVerhaltensweisen, die von einer Gesellschaft allgemein als vorteilhaft/gewinnbringend für andere Menschen und/oder das
    bestehende politische System definiert werden.
  48. 48AltruismusFormen des Hilfeverhaltens mit primärem Ziel Wohlergehen einer anderen Person verbessern/schützen, möglicher persönlicher Nutzen für den Helfer ist lediglich ein Nebenprodukt und ist nicht intendiert.
  49. 49Egoistisch motivierter HelferZiel des Helfer ist sein Wohlbefinden
    verbessern/schützen/ausbaue
  50. 50Empathieeine auf eine andere Person gerichtete emotionale Reaktion, die Gefühle wie Mitgefühl, Mitleid, Besorgnis, Wärme, Fürsorglichkeit umfasst.
  51. 51Bystander – EffektJe größer die Zahl der Zeugen, die einen Notfall beobachten, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand von ihnen hilft.
  52. 52Pluralistische Ignoranzkollektive Fehleinschätzung eines Notfalls als harmloses Ereignis dadurch das alle Zeugen unsicher sind, sich aneinander orientieren
  53. 53Verantwortungsdiffusionbei Anwesenheit anderer sinkt das Gefühl der eigenen Verantwortlichkeit
  54. 54Feindselige Aggressionresultiert typischerweise aus dem Empfinden negativer Emotionen
    Ziel: Schädigung eines anderen Lebewesens
  55. 55Instrumentelle Aggressionin erster Linie Mittel zum Zweck
    Ziel: Schädigung eines anderen Lebewesens
  56. 56AggressionsverschiebungAggression gegen unbeteiligten 3., wenn gegenüber Quelle keine zum Ausdruck gebracht werden konnte
  57. 57Feindseliger Attributionsstilrelative zeitstabile Tendenz einer Person, die einen Schaden verursacht hat, eine feindselige/aggressive Verhaltensabsicht zu unterstellen, auch wenn unklar ist, ob diese den Schaden mit Absicht herbeigeführt hat.

Informationen

Beschreibung
Karteikarten am Sozialpsychologie I, erstellt von Caroline Gerhard am 21/07/2014.
Erstellt von
Caroline Gerhard
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